Um einmal die positiven Seiten dieses Vorgehens aufzuzeigen:
* Die Fragen sind vorab konkret ausformuliert, so kannst du dich darauf vorbereiten und wirst davon nicht in einem Gespräch überrumpelt.
* Du kannst die Fragen schriftlich beantworten, so dass ein mehrmaliges Lesen deiner Stellungnahme für dich möglich ist. So kannst du deine Argumentation auf Schwachstellen abklopfen und klarer gestalten, bevor du sie rausgibst.
* Achte darauf, unbedingt Belege für deine Argumentation anzufügen (Nachweis über erfolgte Kommunikation etc. --> Ausdruck von Mails oder Gedächtnisprotokolle von verbaler Kommunikation).
* Im Gespräch kannst du im Zweifel darauf verweisen, dass du einen Aspekt bereits adäquat ausformuliert hast und darüber hinaus nichts hinzuzufügen hast.
* Du forderst, dass deine schriftliche Stellungnahme für das Gespräch zu Protokoll genommen wird.
* Du wirst dann auf das Protokoll, das angefertigt wird - wie als Vorgehen dann bewährt - noch eine schriftliche Stellungnahme nachreichen, wenn du im Eifer des Gefechts nicht immer eine spontane Antwort hast bzw. dir eine gute Argumentation später einfällt.
* Deine SL kann aufgrund deiner klaren und gut begründeten Argumente vielleicht selbst Fehl-Vorstellungen korrigieren und die Schärfe aus dem Gespräch nehmen.
Da ich persönlich schriftlich klarer argumentieren kann, weil ich die Angewohnheit habe, vieles aus mehreren Perspektiven zu durchdenken, käme mir die geschilderte Variante echt entgegen.
Jetzt noch ein Aber:
Wenn du nicht willst, dass deine SL sich vorab auf die Antworten einstellen kann, du dennoch die oben genannten Vorteile nutzen willst, dann teilst du mit, dass du die Antworten schriftlich ins Gespräch mitbringen wirst.