Die ersten 3 Impfungen fand ich wichtig, bei den aktuell kursierenden Varianten und angesichts der sicherlich bereits vorhandenen Grundimmunisierung sehe ich sie für mich aber derzeit auch nicht als sinnvoll an. Dass es teilweise Fälle von Impfschäden gab, lässt sich auch nicht leugnen - sich also nur für eine Klassenfahrt impfen zu lassen, fiele mir im Leben nicht ein. Dann entfällt die halt, wenns blöd läuft.
Die potentiellen Impfschäden bei Corona sind dieselben, wie sie auch durch eine Infektion entstehen können - im letzteren Fall allerdings mit höherer Wahrscheinlichkeit. Mit der entsprechenden Begründung empfiehlt das amerikanische Gegenstück zum RKI eine Nachimpfung mit den aktuellen Impstoffen für fast die komplette Bevölkerung (Säuglinge ausgenommen). Das RKI wiederum argumentiert, dass der bestehende Schutz bei Erfüllung der genannten Kriterien (U60 + min. 3 Antigen-Kontakte) ausreicht, um schwere Verläufe zu verhindern.
Mein Rat richtet sich ja ausdrücklich an diejenigen, die Angst vor einer Infektion haben. Medizinisch spricht offenbar nichts dagegen, sich impfen zu lassen. Ein schwerer Verlauf gem. RKI-Definition erfordert zwingend eine klinische Behandlung. Ein "leichter" Verlauf kann immer noch sehr unangenehm ausfallen.