Noch eine Ergänzung:
Ich halte es im Übrigen noch nicht mal für sehr wahrscheinlich, dass es sehr viel Ärger geben wird.
Meine Erfahrung ist, dass Schüler durchaus auch Verständnis für solche Situationen haben, wenn man als Lehrkraft authentisch und ehrlich den eigenen Fehler eingesteht, sich dafür entschuldigt und auch artikuliert, dass man versteht, dass es für den Schüler natürlich jetzt nicht optimal ist.
Vielleicht ist das auch so ein Unterschied zwischen Grundschule und Sekundarstufe II.
So genial ich deine Beiträge finde und zu allem heftig nicke, hier möchte ich gerne ganz sanft widersprechen. 
Ich stelle fest, dass SuS der GS unglaublich sind, was Akzeptanz und Toleranz angeht, wenn man sich als Lehrkraft bei ihnen entschuldigt.
Mir sind auch schon Fehler passiert und ich bekam nur "Frau L., das kann doch mal passieren." oder "alles gut!". Gerade jüngere Kinder sind noch so gebend. Ich denke, die unnachgiebigsten Altersklassen sind die zwischen 7 und 9, weil sich da dieses Bewusstsein "mit mir kann man nicht alles machen!" besonders ausbildet - und dann kommt vielleicht erst mal eine extreme Reaktion, die dieses neu gelernte Bewusstsein spiegelt, bevor sie lernen, dass sie auch Dinge zulassen können, ohne dass dies bedeutet, dass sie ihr neues Bewusstsein verleugnen.
Aber Kleine können das super. Und Große können es dann wieder. 
Und genau deshalb ist ein offenes Gespräch darüber so wichtig - die Schüler und Schülerinnen müssen doch auch die Chance haben zu vergeben und zu sehen, dass auch Lehrkräfte nicht perfekt sind UND sich entschuldigen, also sie als SuS ernstnehmen. Ist doch eine gute Erfahrung für alle.
Ein Leben ohne Fehler gibt es nicht. Und zu merken, dass man offen drüber reden kann, ist für jeden wichtig.