Ich arbeite an einer Förderschule.
Ein großer Teil unserer Schüler kommt aus dem weiten Umkreis mit rollstuhlgeeigneten Kleinbussen. Diese müssen mindestens einen Monat vorher umbestellt werden. deshalb gibt es bei uns keine Möglichkeit, die Schulstunden zu verkürzen.
Da viele Schüler immer wieder aus dem Rollstuhl auf verschiedene Liegen o. ä. gelagert werden müssen, weil sie nicht lange sitzen können, können wir auch nicht für längere Zeit in kühlere Räumlichkeiten oder den Schulhof, Park o. ä. ausweichen.
Bei manchen Schülern wird die Anfallsschwelle durch Hitze herabgetriggert. Deshalb ist jetzt im Gespräch, dass wir einen Ventilator bekommen sollen; wann dieser dann genehmigt ist, ist nicht bekannt.
Die Schulleiterin hat einen Brief herausgegeben, dass es natürlich auch möglich ist, sein Kind früher abzuholen oder nicht in die Schule zu schicken.
Beiträge von IchAmRhein
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Ich frage mich bei der Inklusion Körperbehinderter (klassisch: Schüler im Rollstuhl) immer, wie wir die evakuieren sollen, wenn der Fahrstuhl nicht benutzt werden darf?
Wir haben solche Evakuierungssitze am Treppenabgang hängen und trainieren einmal im Jahr.
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Der Link funktioniert leider noch nicht.
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Vielleicht ist es hier am Rhein und/oder an der Förderschule anders:
Am ersten Elternabend fragen die Eltern von sich aus, ob es in der Klasse irgendetwas bei den Schülern oder Lehrern zu beachten gilt, wenn sie Geburtstagskuchen mitgeben. Sie finden immer etwas, das dann gemeinsam mit der ganzen Klasse verzehrt werden kann.
Da ich auch, ähnlich wie Kathie, betroffen bin davon, dass ich IMMER den Teller weitergeben musste, weil ich nie wusste, was darin enthalten ist. empfinde ich genau wie sie.
Es gibt bei uns zu Schuljahresbeginn immer ein großes Jeder-bringt-etwas-mit-Buffet. Ich habe dann immer verschämt an Dingen, die ich aus meiner Tasche geholt habe geknabbert.
In meinem zweiten Jahr wurde bemerkt, dass nicht nur ich das mache, sondern noch einige andere.
Seitdem schreibt jeder einen kleinen Zettel, was in Buffet-Beitrag enthalten ist und jeder entscheidet, kann/darf/will ich dies essen.
Diese Minute, alles aufzuschreiben, tut nicht weh, aber es zeugt von Wertschätzung. -
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Das liegt nicht am Arbeitgeber sondern an dem fest getakteten System Schule, dass reagiert eben nicht sehr flexibel auf Störungen und diese Störungen treten heutzutage leider häufiger auf, als zu meiner Zeit. Damals hat man bei einem Schnupfen vielleicht beim abholen darauf hingewiesen und das Kind ist am nächsten Tag zu Hause geblieben. Heutzutage rufen die um 09.00 Uhr an, dass man das Kind bitte abholen möge. Bei der kleinsten Verletzung kommt der Anruf und das Kind muss abgeholt werden. Ich weiß nicht, wie ihr solche Spontanaktionen in Eurer Schule klärt. Aber es ist für die Betroffenen immer ein Riesen Fiasko.
Jetzt habe ich gesagt, der Arbeitgeber kann nichts dran machen. Eigentlich stimmt es nicht ganz. Wenn ich es z.B. mit Schweden vergleiche, da ist ein solcher Störfall auch kein Problem, da es dort eine grundsätzliche Doppelbesetzung gibt, die eigentlich auch bei uns dringend erforderlich ist. Insoweit bleibe ich bei meiner Position, dass Schule nur bedingt familienfreundlich ist. …
Nicht zu vergessen: In anderen Ländern gibt es medizinisches Personal an der Schulen.
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Schau Dich mal beim Sternchenverlag um.
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Ich war über 10 Jahre in der Integration, jetzt Integration.
Für alle Kinder, die damals in einer meiner Klassen waren, wäre dies der Super-Gau gewesen.
Besonders für Autisten, oder Kinder mit Mutismus ist Vorhersagbarkeit sehr wichtig.
Das ständige Angespannt sein, ob oder ob nicht aufgerufen zu werden, hätte zu dauernden Overloads oder Meltdowns, wenn nicht gar Shutdowns geführt.
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