Beiträge von SteffenW

    Das habe ich im Absatz davor geschrieben, den du nicht zitiert hast. Sicherheitshalber wird alles im Schulnetz gespeichert (Zugriff allerdings nur für Lehrer). Ich habe vor Jahren genau einmal hinein gesehen.

    Auch Mailprogramme wurden schon gewechselt.

    D.h. wenn du in drei Jahren (nach einem Wechsel weg von Edupage) nach einer alten Mail suchst, fragst du einen Admin? Oder hat jede Lehrkraft Zugriff auf alle Mails?

    Bei mir liegen alle Mails seit Jahren (Jahrzehnten) auf einem Server. Wechsle ich das Mailprogramm, werden die Mails einfach alten Server ausgelesen ... und schwupps habe ich wieder Zugriff auf alle Mails.


    Aber nochmal kurz, an all die die "privat" und "beruflich" so strikt trennen - und auf ihren Privatgeräten keinerlei dienstliche Inhalte zulassen bzw. ausschließlich an vom Dienstherrn gegebenen Geräten arbeiten:

    Das Lesen, Schreiben, Diskutieren hier im Lehrerforum macht ihr von welchem Gerät aus? Diskussionen über Krieg, Wetter und Fußball von Privatgeräten; Diskussionen über Bildungspolitik, Unterrichtsbesuche und Elternabende über Dienstgeräte?
    Wechselt ihr das Gerät, wenn ich hier mal nach einer Anregung für euren Unterricht fragt?

    Und dann? Ich merke doch, dass ich da nicht anrufen kann, wenn ich es versuche. Und überhaupt, wenn die Telefonanlage ausgefallen ist, könnt ihr keinen Notruf absetzen. Das wäre ein Problem. Aber nicht, dass die SL nicht erreichbar ist.

    Das geht bei uns leider nicht. Wir haben eine Schülerschaft, bei der die Schulleitung gelegentlich sehr dringend ins Klassenzimmer kommen muss. Die Anforderung der SL geht da via Telefon am schnellsten.

    Grundsätzlich frage ich mich bei manchen Usern hier:

    Wenn ihr im Sportverein seid und dort ein Ehrenamt übernehmt (z.B. Vorstand, Trainer, ...), verlangt ihr dann auch für alles Dienstgeräte vom Verein? Nutzt ihr dann auch kein privates Gerät für die Kommunikation?

    Verlangt ihr auch Wasserflaschen vom Arbeitgeber, damit ihr an heißen Tagen genügend trinken könnt? Oder nehmt ihr auch mal eine private Flasche für dienstliche Zwecke mit in die Schule?

    Geht ihr für jeden Radiergummi ins Sekretariat und holt ihn euch dort ab?

    Verlangt ihr von eurem Arbeitgeber eine Internetleitung zu Hause, damit ihr auch zu Hause Mails abrufen könnt? Oder erlaubt ihr es, dass auch mal eine private Mail durch euch private Internetleitung übertragen wird?


    Ich bin absolut einverstanden, dass man nicht gezwungen wird, seine privaten Geräte für dienstliche Zwecke zu nutzen. Ich bin auch absolut einverstanden, dass man versuchen sollte "Privatleben" und "Schulleben" zu trennen.
    Aber manche übertreiben es doch ziemlich.

    Ich genieße es, dass wir in unserem Beruf X% Präsenzzeit haben (z.B. Unterricht oder sonstige Tätigkeiten) und Y% auf Vertrauensbasis im HomeOffice arbeiten dürfen (z.B. Korrekturen, U-Vorbereitungen, ...). Wie das Verhältnis der beiden Bereiche aussieht, entscheidet jeder selbst (bzw. hängt auch teilweise von den Möglichkeiten/Vorgaben vor Ort ab). Wir müssen keine Arbeitszeit erfassen, müssen nicht in den Ferien Stunden nacharbeiten, weil hier und da mal eine Stunde Entfall hatten. Alles auf Vertrauensbasis. Genau das gefällt mir an meinem Beruf.
    So viele in meinem Bekanntenkreis müssen exakt Stunden stempeln ... und wehe da sind mal 30 Minuten zu wenig.

    Threema wäre ausschließlich für kurzfristige / eilige / dringende Informationen:
    "Heute Sporthalle 2 gesperrt - Fenster geplatzt; Glasscherben überall"
    "Telefonanlage im Schulhaus ausgefallen; Sekretariat/SL telefonisch nicht erreichbar"
    "Schwertransporter kommt nicht durch Straße; bitte den roten Lamborghini und den gelben Porsche auf dem Lehrerparkplatz umparken".


    Alle anderen Informationen (die etwas mehr Zeit haben würden weiterhin über die Kanäle Mail und WU-Messenger laufen.

    Wow! Vielen Dank für all die Rückmeldungen!

    Ich gebe zu, ich habe nicht alle gelesen, da einige doch ziemlich am Thema vorbeigingen.

    Vielleicht hätte ich meinen Eröffnungsbeitrag anders formulieren sollen. Vielleicht wäre besser gewesen:
    Angenommen, aus dem Kollegium kommt der einheitliche Wunsch nach einem direkten Kommunikationstool (wie zum Beispiel Threema). Alle Beteiligten wollen solch ein Tool als Alternative zu Mail und WebUntis-Messenger. Einheitlich (ohne Gegenstimme) beschließt man Threema zu nutzen. Meine Fragen:
    1) Habt ihr Erfahrungen mit so großen Threema-Gruppen? Würdet ihr zu einer großen Gruppe raten? Oder lieber Verteilerlisten (d.h. 2-3 Personen haben Verteilerlisten, mit denen sie schnell alle KollegInnen erreichen können)?
    2) Hat Threema Obergrenzen bei Gruppenmitgliedern? Gehen Gruppen mit bis zu 60 Personen?
    3) Kann man einer Gruppe nur einen Admin zuordnen oder auch mehrere?

    Vielen Dank!

    Hallo zusammen,

    wir sind am Überlegen, für unsere Lehrkräfte/Schulleitung eine Threema-Gruppe zur schnellen Kommunikation anzulegen. Hat jemand hiermit schon Erfahrungen gesammelt? Ist das alltagstauglich oder ist eine ordentliche Kommunikation aufgrund der hohen Anzahl an Gruppenmitgliedern nicht machbar?

    Wir sind rund 55 KuK + 5 Personen in der SL/Verwaltung

    Ansonsten nutzen wir Mail und den Untis-Messenger zur Kommunikation. Das ist für die meisten Angelegenheiten auch absolut ausreichend. Manchmal hat man jedoch Informationen, die man sehr dringend direkt verschicken möchte; da würde sich vielleicht Threema eher anbieten.

    Einige kleine Teams (Fachschaften, Jahrgangsteams, ...) nutzen bereits Threema zur Kommunikation und sind damit ganz zufrieden. Jedoch sind in diesen Gruppen maximal 7-10 Personen; und nicht 60 wie bei einer großen Schulgruppe.

    Nutzen Schulen bereits Threema als Kommunikationstool?
    Wie sind eure Erfahrungen?

    Vielen Dank!

    Ok. Das erinnert mich dann aber eher an den Feuerwehrman, der den Feuerwehrschlauch nicht mit nach Hause nimmt, weil er zu Hause einen privaten Feuerwehrschlau angeschafft hat und dort (beinnahe) täglich für seine Arbeit einsetzt.

    Nein, weil ich mein Büro, meinen Computer, meinen Drucker/Kopierer, mein Handy, mein Internet, nicht nur für schulische Dinge nutze. D.h. ich kaufe mir die Sachen nicht nur für Schule, sondern auch für andere Dinge (Hobbies, Familie, Ehrenämter, Nebentätigkeiten,...).
    Wenn ich hier schon ein voll ausgestattetes Büro habe, kann ich das auch problemlos für Schule nutzen. - und natürlich bei der Steuer berücksichtigen.

    Und ich finanziere mit der Steuererstattung die Gartengestaltung und den Urlaub .. Bei Regen sitze ich sowieso nicht im Garten...

    Hä?

    Der Steuerberater erschafft mir doch auch eine Steuererstattung, die ich für Garten und Urlaub nutzen kann. Zusätzlich weißt er mich auf steuerliche Vorteile hin, die ich ausnutzen kann. Er übernimmt die komplette Korrespondenz mit dem Finanzamt, prüft Steuerbescheide, legt ggf. Einspruch ein, berät mich beim Thema Erben/Schenken/Immobilienkauf, erklärt mir sämtliche Neuerungen (Thema Grundsteuerreform), sagt mir, ich soll mit meinem Vorhaben XY lieber noch ein Kalenderjahr warten, da es dann für mich steuerlich mehr bringt, etc...

    Damit verbleiben jedoch mindestens 65% netto bei dir. "Absetzen" bedeutet nur, das dein zu versteuernde Gesamteinkommen um diesen Betrag reduziert wird.

    Ich verbringe die Zeit, die mir der Steuerberater spart, dafür lieber im Garten oder mit meiner Familie :)

    Genauso auch, wie ich meine Reifen in der Werkstatt wechseln lasse. Ja, ich kann das auch selbst machen, aber die Zeit dafür ist mir zu schade. Da zahle ich lieber etwas mehr, habe dafür aber Zeit gewonnen.

    Und zurück zum Thema Steuern:

    Ich nehme ihn mit heim, wenn ich wirklich mal in Ruhe arbeiten muss. Ich habe ein Büro in der Schule, aber da ist eigentlich kein Arbeiten möglich, da immer jemand etwas von einem will.


    Und nun ist zu schauen, welche Sachen man von der Steuer absetzen kann, damit man auch zu Hause gut arbeiten kann:
    - Arbeitszimmer, Strom, Heizung, Internet, ...

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