Beiträge von SteffenW

    Hallo,

    ich interessiere mich schon lange für das Thema PV-Strom, autark sein, sinnvolle Verwendung des Sonnenstroms.

    Nachdem wir nun lange Zeit "nur" ein Balkonkraftwerk hatten, ging kürzlich (endlich!) unsere große PV-Anlage auf dem Dach ans Netz. Wir beobachten unseren Stromverbrauch bzw. Stromerzeugung schon immer sehr genau. Nun noch genauer.

    Es macht einfach Spaß zu sehen, wie man "kostenlos" Strom erzeugt und zu überlegen, wohin man diesen nun packt. Wir haben zwei Elektrautos, die sich über selbst erzeugten Strom freuen.
    Ein großer Speicher steht im Keller.
    Klimaanlagen im Haus sind in Planung; kommen wahrscheinlich Ende August/September.
    Ein elektrischer Heizstab, der aus dem Überschussstrom Wärme erzeugt soll auch unbedingt kommen; haben aber leider noch keinen Installateur gefunden.

    Einspeisen dürfen wir leider noch nicht, da müssen wir noch auf das Go des Netzbetreibers warten.

    Seid ihr auch im PV-Game?
    Was hat sich bei euch zu Hause verändert, seit ihr eigenen PV-Strom bezieht?


    Unsere Schule hat echt sehr optimale Dächer für PV-Module. Perfekte Ausrichtung. Keine Verschattung. Groooße Fläche. Ich habe in den letzten 5 Jahren schon immer wieder beim Schulträger angesprochen, wie toll es doch wäre, eigenen Strom auf dem Schulhausdach zu erzeugen. Leider ohne Erfolg.

    ich war mehrere Jahre als EDV-Beauftragter und Berater für Informationstechnik in der Schulverwaltung am Schulamt tätig und meine Sticks waren stets mit Bitlocker verschlüsselt. Es ist immer wieder erstaunlich, dass ich hinter dem Mond verortet werde und mich gegen seltsame Vermutungen verteidigen soll - nur weil ich nicht jede Unterstellung bei meinen Posts vorhersehe, proaktiv dagegen halte und Romane schreibe. Lasst es doch einfach.

    1) du hast auf der einen Seite erwähnt, dass die sensiblen Daten zu Hause passwortgeschützt lagen. Auf der anderen Seite redest du von dem USB-Stick. Da ist doch der Hinweis, dass auch diese verschlüsselt sein müssen, nicht falsch. Dass auch der USB-Stick verschlüsselt war, erwähnst du erst jetzt - in deinem fünften Beitrag zum Thema.


    2) Du bewirbst hier deine Excel-Tabelle ungefragt, als wäre es die perfekte Musterlösung. Ich glaube dir, dass die Excel-Tabelle für dich sicherlich praktisch war. Die meisten anderen Kolleginnen und Kollegen nutzen vermutlich etwas benutzerfreundlichere (und zu 100% datenschutzkonforme) Lösungen. Jeder darf nutzen was es möchte, wenn du deine Lösung jedoch als "Gold wert" bezeichnest, musst du mit Gegenwind rechnen.
    Und wenn ich im Thema "Wie macht ihr die Notenverwaltung bei 300 SuS" davon schwärme, dass ich mir alle Noten von Hand notiere, am Ende des Schuljahres alle 1500 Noten mit dem Taschenrechner verrechne und diese Lösung einfach "Gold wert" ist, dann muss ich auch mit Gegenwind rechnen. Auch diese Lösung ist machbar, aber sicherlich nicht die alltagtauglichste.
    Ebenso deine Excel-Tabelle als "Helfer im Alltag".


    Zitat

    BTW: Diese Diskussion hilft sicher NICHT im Schulalltag.

    Die Diskussion schützt aber davor, dass unerfahrene Lehrkräfte, zukünftig mit einer Exeltabelle mit Vor- und Nachnamen, Telefonnummern, Noten, Corona-Tests, Adressen, Diagnosen, etc (ich übertreibe!) am USB-Stick durchs Schulhaus rennen.
    So hat man das vor 10-15 Jahren sicherlich gemacht. Ja, ich bin früher auch mit USB-Stick durchs Schulhaus gelaufen.
    Aber im Jahr 2026 ist dieses Vorgehen doch etwas veraltet bzw. datenschutzrechtlich gefährlich (sofern man nicht auf eine ordentliche Verschlüsselung achtet).

    Ich freue mich auch über Wertschätzendes zum Ende eines Schuljahres, aber ich erwarte es nicht.

    Mich erinnern all die Geschenke am Ende eines Schuljahres immer an den Dorflehrer oder Pfarrer vor 60-100 Jahren, vor dem jeder im Ort Respekt hatte, den jeder freundlichst gegrüßt hat und dem jeder Geschenke zugesteckt hat.

    Als Klassenliste Zuhause auf dem PC. Für den Einsatz in der Schule auf dem Stick am Schlüsselbund. Synchronisation unnötig, weil am Schlüsselbund immer dabei - und beim nächsten Vertretungseinsatz sowieso eine neue Liste nötig war. Während des KV-Schuljahres hatte ich die Klassenlisten der gesamten Schule auf dem Stick. Copy-Paste in die Tabelle. Die guten Lösungen sind einfach ;)

    Dann hoffe ich sehr auf eine ordentliche Verschlüsselung der Daten.
    Ich würde mich nicht sehr darüber freuen, wenn höchstsensible Daten meiner Kinder unverschlüsselt an einem Schlüsselbund durch die Gegend getragen werden würden.

    Habt ihr das schon mal gehabt, dass ihr euch richtig viel Mühe gebt, für die Klasse das Beste zu geben, aber die Eltern verlieren auch am Schuljahresende kein einziges wertschätzendes Wort?

    Das ist sicherlich schade, aber müssen sie ein wertschätzendes Wort verlieren?

    Frag mal den Schornsteinfeger, wie oft er am Ende eines Jahres von der Kundschaft wertschätzende Worte für seine Kehrdienste im Jahr erhält.

    Nicht ‚man‘ lässt sich krankschreiben, sondern der Arzt. Kein Arzt wird 80% der Patient*innen für nur einen Tag krankschreiben.

    Sehe ich auch so.

    Ein Furz liegt quer -> Krankschreibung für eine Woche.
    Einmal aufgestoßen -> Krankschreibung für eine Woche.
    Fuß an Ringelblume gestoßen -> Krankschreibung für eine Woche.
    Magen-Darm mit Grippe und gebrochenem Arm zwei Tage vor Sommerferien -> Krankschreibung für zwei Tage.

    Ich hatte noch nie eine Krankschreibung auf meinem Tisch liegen, die in die Ferien hineinging.
    95% der Krankschreibungen sind für eine Woche - außer es ist die Woche vor Ferien, dann ist die Krankschreibung nur für die restlichen Schultage, damit man ohne schlechtes Gewissen am Samstag in Urlaub fliegen kann.

    Man darf es ja eigentlich nicht öffentlich sagen, aber ich ziehe mir, sobald ich die Online-Lizenz für ein Lehrwerk bekomme, gleich alle Dokumente als PDF-Datei auf meinen eigenen Computer. Man weiß ja nie, ob es die Arbeitsblätter und Lösungsblätter in 5-10 Jahren noch online geben wird.

    Arbeitsblätter, die ich vor 10 Jahren erstellt habe, sind für mich inzwischen größtenteils nicht mehr brauchbar. Ich bin aber froh, dass ich fast alles digital habe. Somit kann ich Jahr alte Unterrichtsmaterialien aktualisieren und anpassen; und neu abspeichern.

    In meinem Regal am Schreibtisch stehen eigentlich immer nur 3-4 aktuelle Schulbücher, da ich es manchmal bevorzuge in Papierform durch ein Buch zu blättern. Die anderen Bücher, die ich in diesem Jahr nicht brauche, liegen auf dem Speicher (oder in der Schule; je nachdem ob es mein eigenes ist oder nicht).
    Achja und das GEW-Buch liegt hier auch in Papierform.

    Kommunikation mit dem Rathaus/Schulträger, Hort/Ganztagesbetreuung, Archtiekt/Bauplaner, ITler, Hausmeister, Schulsozialarbeit, Eherenamtliche Helfer (Senioren/Studenten), Vereine, FSJler, Seminar, PHs, Förderverein, Inklusionskolleginnen, externe Partner, Agentur für Arbeit, Heime/Wohngruppen, Busunternehmen, Mensa, ... und noch viele,viele mehr ... läuft ausschließlich per Mail und nicht über einen internen Schulmessenger.

    Wir hier ein Baden-Württemberg haben noch 2,5 Wochen vor uns ... 🫠

    Grundsätzlich sind meine Arbeitsplätze meist ziemlich aufgeräumt; wenig Papierstapel, die immer höher werden. Ich arbeite viel digital.

    Was ich dann aber gerne in ca. 3 oder 3,5 Wochen aussortieren werde: Klassenlisten, alte Lernnachweise (aus dem Schuljahr 24/25). Aber jetzt noch nicht... :(

    Das habe ich im Absatz davor geschrieben, den du nicht zitiert hast. Sicherheitshalber wird alles im Schulnetz gespeichert (Zugriff allerdings nur für Lehrer). Ich habe vor Jahren genau einmal hinein gesehen.

    Auch Mailprogramme wurden schon gewechselt.

    D.h. wenn du in drei Jahren (nach einem Wechsel weg von Edupage) nach einer alten Mail suchst, fragst du einen Admin? Oder hat jede Lehrkraft Zugriff auf alle Mails?

    Bei mir liegen alle Mails seit Jahren (Jahrzehnten) auf einem Server. Wechsle ich das Mailprogramm, werden die Mails einfach alten Server ausgelesen ... und schwupps habe ich wieder Zugriff auf alle Mails.


    Aber nochmal kurz, an all die die "privat" und "beruflich" so strikt trennen - und auf ihren Privatgeräten keinerlei dienstliche Inhalte zulassen bzw. ausschließlich an vom Dienstherrn gegebenen Geräten arbeiten:

    Das Lesen, Schreiben, Diskutieren hier im Lehrerforum macht ihr von welchem Gerät aus? Diskussionen über Krieg, Wetter und Fußball von Privatgeräten; Diskussionen über Bildungspolitik, Unterrichtsbesuche und Elternabende über Dienstgeräte?
    Wechselt ihr das Gerät, wenn ich hier mal nach einer Anregung für euren Unterricht fragt?

    Und dann? Ich merke doch, dass ich da nicht anrufen kann, wenn ich es versuche. Und überhaupt, wenn die Telefonanlage ausgefallen ist, könnt ihr keinen Notruf absetzen. Das wäre ein Problem. Aber nicht, dass die SL nicht erreichbar ist.

    Das geht bei uns leider nicht. Wir haben eine Schülerschaft, bei der die Schulleitung gelegentlich sehr dringend ins Klassenzimmer kommen muss. Die Anforderung der SL geht da via Telefon am schnellsten.

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