Hallo,
von mir auch eine Nachfrage und zwar zu den Kriterien.
Folgender Hintergrund: vor einem Jahr wollte ich, Gym NRW, schon mal einen Antrag stellen. Das wurde mir von der damaligen SL ausgeredet. Angeblich könnte die SL dann keine neuen Leute einstellen und er wollte aber noch jemanden für Fach XY haben. Ich hatte dann keinen Antrag gestellt.
Nun gibt es eine neue SL. Dort erklärte ich vor kurzem mein Ansinnen, ohne das Gespräch vom letzten Jahr zu erwähnen.
Zur Begründung gab ich einige gesundheitliche Probleme an und einfach eine bessere Work-/life balance haben zu wollen. Auf das gesamte Geld, die rd 4 1/2 t€ jeden Monat, bin ich nicht angewiesen, weniger genügt auch.
Die SL hörte sich das alles an, verstand auch, aber wirkte nicht so ganz überzeugt. So nach der Devise: Ich muss auch viel arbeiten und Blutdruckmittel nimmt sowieso jeder Zweite.
Im übrigen würde bei voraussetzungsloser TZ nun nachgefragt seitens der Bezreg und wenn die SL jeden Antrag befürworten würde, würde sie sich unglaubwürdig machen und ggf. irgendwann gar keine Genehmigungen mehr bekommen.
Der politische Kurs sei: im Zweifel ablehnen. Und das täte dann „irgendeine A9 Kraft“ in der Bezreg nach Vorgabe.
Ich solle den Antrag stellen, aber wenn nachgefragt würde, könne die SL mir nicht garantieren, dass sie für mich sprechen würde.
Frage 1: welche Argumentation ist richtig, die von der aktuellen SL oder die von der vergangenen SL?
Frage 2: was könnte man, außer Teildienstfähigkeit erreichen, noch machen, wenn die Genehmigung versagt wird?
Eine Verlagerung in Richtung Oberstufe ist schon gemacht worden, aber angesichts teils großer Kurse mit Korrektur sowie der Vorbereitung (Romananalyse etc.) und zahlreichen Nachprüfungen, Erstellung von Feststellungsprüfungen, Prüfungen unter Abiturbedingungen etc. ist der Vorteil, nicht mehr das Geschrei der kleinen Kinder an den Ohren zu haben, einer Ermattung gewichen. Ich habe das Gefühl, teils 6 Tage die Woche nur für die Schule zu leben, mal abgesehen von etwas einkaufen und wenn’s gut läuft mal 1/2h spazieren gehen. Von 8-15:30 Uhr in der Schule, dann vorbereiten, Prüfungen erstellen, korrigieren etc. Irgendwann dann um 21:30 Uhr oder so Schluss zu machen und auf dem Sofa einzunicken. Und das als alleinstehende Person.
Das kann doch nicht der Inhalt des Lebens sein.