Beiträge von Kairos

    Gut, bei meiner Klientel ist es interessanterweise so, dass sie eine freie Erörterung zu einem landeskundlichen Thema (AFB III) oft besser hinbekommen als eine poplige Textsummary (AFB I), einfach weil sie den Text nicht (ganz) verstehen, nicht abstrahieren können oder die Paraphrase nicht beherrschen. Wenn ich nur Summaries schreiben lassen würde (mache ich nicht), wären die Noten tendenziell sogar schlechter. Kürzer heißt nicht einfacher.

    Übrigens: Die meisten 5er gibt es bei mir, wenn ich reine Hörverstehensklausuren mache. Das fällt ihnen am schwersten, korrigiert sich aber am schnellsten.

    Wenn man das in 15 Jahren Berufs"erfahrung" nicht gelernt hat und die Konsequenz ist, die Stunden einfach immer weiter zu reduzieren, wird es schwer, solchen Leuten noch zu helfen.

    Eben. Eine Kollegin von mir ist dafür ein positives Beispiel. Sie korrigiert jedes Jahr die Deutsch-LKs und geht dabei sehr effizient und pragmatisch vor. Sie liest die Aufsätze genau einmal durch, füllt eine kurze Bewertungstabelle aus, setzt die Note darunter und ist fertig. Sie sagt selbst, dass sie gar nicht versucht, jeden einzelnen Fehler zu finden, da das für die SuS ohnehin nicht gewinnbringend wäre.

    Als Englischlehrer werde ich ebenso wenig anfangen, stilistische Feinheiten zu korrigieren, wenn ein Schüler noch nicht einmal die Basisgrammatik beherrscht. Bei uns gibt es keinen Fehlerquotienten mehr, sondern eine Deskriptorentabelle. Ob ich also 25 oder mehr als 30 Rechtschreibfehler finde, macht für die Benotung keinen Unterschied mehr.

    Weil es nicht anders geht. Habe ich ja oben dargelegt. Als Teilzeitkraft 50 % mit 2 Korrekturfächern arbeite ich im Durchschnitt immer mindestens 22.5 Stunden, was ja dann die Hälfte der oben genannten 45 Stunden wären. Und wenn man das hochrechnet.

    In meiner Zeit als Vollzeitkraft hatte ich immer 6 Korrekturgruppen, davon mindestens die Hälfte Oberstufe. Und an meiner Schule gibt es jede Woche Zusatzveranstaltungen.

    Klar geht es anders. Ich wiederhole mich jetzt zwar, aber ich unterrichte ebenfalls Sprachen und zwar nur in der Oberstufe und habe jedes Jahr Abschlusskurse. Seitdem ich angefangen habe, meine Arbeitszeit zu erfassen, habe ich kein einziges Mal mehr als 41 Stunden gearbeitet. Es gibt durchaus Stellschrauben.

    Das sehe ich anders bzw. es wäre ein Hebel, mal generell über "Aufgaben" zu reden. Ein Kennenlernnachmittag für Fünftklässler ist genauso wenig nötig wie Klassenfahrten oder zwanghafte pädagogische Konferenzen auch für Nichtproblemklassen oder von der Schulleitung gewünschte Wettbewerbsteilnahmen oder ausufernde Konferenzen, auf denen stundenlang rein Informatives vorgetragen wird, oder ein übermäßig langer und aufwändiger Tag der offenen Tür oder oder oder...

    Sag das mal meinen KuK, die mehrheitlich für Projekttage stimmen und auf den pädagogischen Wert von Klassenfahrten schwören. Selbst mit einer offiziellen Arbeitszeiterfassung könnte ich diese KuK nicht umstimmen.

    Ich finde es interessant, dass die Mehrheit hier die Arbeitszeiterfassung begrüßt. Vielleicht liege ich falsch. Aber ich sehe bei Freunden und Verwandten, welche Konsequenzen eine solche Erfassung in anderen Berufen haben kann. Ich bin überzeugt, dass sie eher zu weniger Selbstbestimmung führt als zu mehr. Wir können unsere Arbeitszeiten ohnehin schon kontrollieren und regulieren. Das erfordert Mut, auch mal einfach nein zu sagen und den Perfektionismus abzulegen.

    Wahrscheinlich mache ich mich damit unbeliebt, aber es fällt mir schwer, mir vorzustellen, wie so viele KuK auf so viele Wochenstunden kommen. Allein durch die unterrichtsfreie Zeit erreiche ich niemals mehr als 41 Stunden im Durchschnitt, sondern lag in den letzten fünf Jahren stets deutlich darunter. Und ja, ich habe in meinem Leben mehrere Schulen und Schularten von innen gesehen und dort gearbeitet. An den Fächern oder Klassenstufen liegt es auch nicht, ich habe keine besonders günstige Kombination, im Gegenteil. Vielleicht liegt der Verdacht nahe, dass ich meine Aufgaben nicht richtig erledige, aber auch das stimmt nicht. Meine SuS fühlen sich gut vorbereitet, und die Prüfungen laufen erfolgreich. Die Eltern bedanken sich bei mir. Ich habe gelernt, sehr pragmatisch zu arbeiten und Aufgaben zügig zu erledigen.

    Wie dem auch sei. Die Arbeitszeiterfassung scheint zu kommen, und ich muss damit umgehen. Für mich überwiegen die Nachteile jedoch eindeutig.


    Edit: Interessant wäre es aber, wenn durch die Zeiterfassung das klassische Deputatsmodell reformiert werden würde. Es bleibt spannend.

    Dann könnte man Überstunden ja zumindest mal auszahlen 💁‍♀️ Erfasst sind sie dann ja.

    Ja, wahrscheinlich als zusätzliche Urlaubstage, die man dann während der Schulferien bucht. Mehr Geld wird es vermutlich nicht geben. Freie Tage während der Unterrichtszeiten auch nicht. Die Aufgaben müssen trotzdem erledigt werden.

    Ich sehe vor allem zwei Vorteile: Belastungsspitzen werden sichtbar (wobei ich immer noch glaube, dass echte Belastungsspitzen die Ausnahme sind). Und man hätte vielleicht endlich mal klare Vorgaben dafür, wie viel Zeit man für Korrekturen aufzubringen hat und kann die Qualität entsprechend anpassen und bei Beschwerden auf den Dienstherren verweisen.

    Wir wissen einfach nicht, was passieren wird. Ich denke jeder kennt Kollegen, die im aktuellen System sehr gut fahren und für die sich die Situation dann eher negativ entwickeln wird. Aber jeder kennt auch die Kollegen, die mit riesigen Korrekturstapeln ins Wochenende oder in die Ferien gehen. Das hat sicher nicht nur Ursachen im Zeitmanagement, sondern in solchen Faktoren wie Klassengröße, Fächer, Jahrgangsstufe, Vertrautheit mit dem Curriculum, etc.

    Was aber in meinen Augen nicht zieht, ist immer diesen Exzeptionalismus des Lehrerberufs zu bemühen. Ja, wir haben einen Job mit gewissen Freiheiten und gewissen Einschränkungen. Aber die gibt es doch in so vielen anderen Bereichen auch und da kriegt man es auch hin Arbeitszeiten ordentlich zu erfassen. Klar, irgendwer wird immer das System bescheißen. Aber ich habe lieber ein System, in dem ich meine Überlastungen erfassen kann als eines, wo es heißt Pech gehabt.

    Letzteres stimmt natürlich: Unser Beruf unterscheidet sich nicht grundlegend von anderen Berufen, und selbstverständlich ist eine typische Arbeitszeiterfassung auch für Lehrkräfte möglich. Wenn das Gesetz vorschreibt, dass Berufstätige ihre Arbeitszeit erfassen müssen, ist es merkwürdig, dass wir davon ausgenommen bleiben.

    Was ich sagen möchte, ist jedoch, dass Lehrkräfte ihre Erwartungen an die Arbeitszeiterfassung mäßigen sollten. Aus den oben genannten Gründen glaube ich, dass der Dienstherr sich eher tausend Dinge einfallen lassen wird, bevor er unsere Arbeit wirklich erleichtert.

    Ich gehöre mit meinen Fächern übrigens zu den Lehrkräften, die regelmäßig mit riesigen Korrekturstapeln nach Hause gehen, und unterrichte ausschließlich die Oberstufe. Das bedeutet eine Menge Arbeit, aber Überstunden mache ich nicht – dank konsequentem Zeitmanagement und klarer Priorisierung meiner Aufgaben. "Wer das nicht beherrscht, kann und muss es lernen." So wird der Dienstherr vermutlich argumentieren.

    Die Arbeitszeiterfassung wird zu keiner Verbesserung führen. Überstunden müssen in den Ferien abgebaut werden (so wie bisher auch). Wer über längere Zeiträume extreme Arbeitszeiten erfasst (mehr als 48 Stunden pro Woche), wird die Ausnahme sein und gegebenenfalls an einer Fortbildung zum Zeitmanagement teilnehmen müssen. Die Aufgaben werden nicht weniger, die Deputate bleiben gleich. Außerdem werden wir anfangen müssen, unsere Urlaubstage zu beantragen, was faktisch dazu führen wird, dass die meisten von uns weniger freie Tage haben werden – wenn man ehrlich sein will und das System nicht betrügen möchte. Sehr effiziente Kolleginnen und Kollegen haben dann einen schlechteren Stundenlohn. Ich hoffe, dass ich mich irre. Ich glaube es jedoch nicht.

    Das ist keine juristische Frage, sondern eine des persönlichen Umgangs.

    Ich persönlich schließe mich vielleicht nicht in der Wohnung ein, halte mich aber auch dahingehend zurück, dass ich nicht unbedingt von SuS oder Eltern bei Freizeitaktivitäten gesehen werde. Wenn ich 2 Wochen krankgeschrieben bin und trotzdem jeden Tag beim Joggen gesehen werde, wird irgendwann die Runde machen, dass ich entweder blau mache oder psychisch erkrankt bin. Beides sind Dinge, von denen ich nicht möchte, dass sie unter meiner Kundschaft zirkulieren, unabhängig davon, ob letzteres vielleicht stimmt.

    Wenn es Dinge gibt, die für eine Genesung eher hilfreich sind, würde ich die so organisieren, dass ich dabei nicht unbedingt SuS oder Eltern über den Weg laufe, schon alleine weil ich mich in der Situation mit denen gar nicht unbedingt auseinander setzen möchte.

    Danke für deine Antwort. Ich finde es interessant, dass du vor allem die SuS und Eltern ansprichst und nicht die KuK. Ich selbst empfinde es genau andersherum: Ob mich SuS oder Eltern sehen, ist mir relativ egal. Meine SuS nehmen so etwas zudem sehr locker (berufliche Schule). Aber es sind die KuK, die sehr streng sind und wenig Verständnis zeigen, vor allem wenn es um psychische Erkrankungen geht, die leider immer noch nicht ernst genommen werden.

    Ich möchte dafür keinen neuen Thread aufmachen; meine Frage passt ganz gut hierher und auch zu dem, was Chili zuletzt über Frankreich geschrieben hat.

    Wenn ihr euch krankmeldet, meidet ihr es dann, aus dem Haus zu gehen bzw. euch in der Öffentlichkeit zu zeigen?
    Bei Atemwegserkrankungen bleibe ich meist zu Hause, weil ich ohnehin nicht die Kraft habe, viel zu machen und auch niemanden anstecken möchte. Aber es gibt so viele Krankheitsbilder (z.B. meine chronische Erkrankung), bei denen man kurzfristig nicht dienstfähig ist, bei denen jedoch z. B. Sport für die Heilung förderlich sein kann. Auch psychische Erkrankungen werden nicht besser, wenn man allein zu Hause sitzt. Im Gegenteil: Es ist oft gesund, sich mit Menschen zu treffen, die einem guttun.

    Gleichzeitig weiß ich aber, dass Kolleginnen und Kollegen dazu neigen, sich nicht blicken zu lassen (z. B. im Fitnessstudio oder in der Stadt), wenn sie sich dienstunfähig gemeldet haben, da dies als „Schwänzen“ interpretiert werden könnte. Ähnlich haben wir bei uns in der Schule dieselbe Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern. Aussagen wie „Ich habe die Schülerin im Fitnessstudio gesehen, obwohl sie zur gleichen Zeit eine Klausur hätte schreiben müssen. Die Entschuldigung können wir nicht annehmen.“ kommen bei uns relativ häufig vor.

    Mein Standpunkt ist: Es ist meine Sache, was ich in dieser Zeit mache, um wieder gesund zu werden. Wie seht ihr das? Wenn ich Chili richtig interpretiere, wäre das in Frankreich nicht möglich.

    Ich brauche die Ferien, um zu korrigieren, aber das hört sich dramatischer an als es wirklich ist. Entweder ich korrigiere jeden Tag 1-2 Stunden am Morgen und habe dann den Rest des Tages frei oder ich arbeite ein paar Tage lang intensiv und habe dann die restlichen Ferien frei und kann dann verreisen. Die Alternative wäre, dass ich nur in den Unterrichtswochen korrigiere, was ich aber meist nicht durchhalte, weil es mir dann doch zu anstrengend wird. In den Sommerferien mache ich absolut gar nichts für die Schule.


    Edit: Die große Ausnahme sind die Abschlussprüfungen. Da muss ich täglich Stunden korrigieren.

    Die Ferienregelung in ganz Deutschland möge sich also nach den SekII-Lehrkräften in BY richten, die über Pfingsten korrigieren.

    Das sagt doch keiner...? Es ging nur darum zu sagen, dass die Pfingstferien nicht für Urlaub genutzt werden können, wie einige behaupten.

    (Und ich arbeite in BW, Kris auch.)

    Ist doch in anderen BL auch anders.

    Was meinst du damit? Vielleicht reden wir aneinander vorbei. Ich sage lediglich, dass ich manchmal die Prüfungen vor den Ferien erhalte und die Abgabe direkt nach den Ferien fällig ist. In diesen Jahren habe ich keine Wahl und muss während der Ferien korrigieren.

    Warum korrigiert ihr über Pfingsten und nicht davor oder danach?

    Weil es zeitlich nicht anders möglich ist: Meine Erstkorrektur musste ich dieses Jahr während der Osterferien erledigen. Erhalten habe ich die Prüfungen direkt vor den Ferien, die Abgabe war zwei Tage nach den Ferien. Ich hatte 30 Abiturprüfungen zu korrigieren. Pro Tag schaffe ich maximal vier Prüfungen, eher drei, wenn ich mich nicht unter Stress setzen möchte. Das bedeutet, dass ich sieben bis zehn Tage für die gesamte Korrektur benötige. Je nachdem, wie die Ferien fallen, sind dann auch die Pfingstferien von der Zweit- und Drittkorrektur betroffen.

    Art. 7 Absatz 3 Satz 1 GG

    … was faktisch dazu führt, dass ganze Generationen von SuS niemals in Kontakt mit zentralen Texten und Konzepten der (deutschen) Geistesgeschichte kommen. Es ist bemerkenswert, dass man in Deutschland erfolgreich Abitur machen kann, ohne sich kritisch mit den Grundzügen der kantischen Ethik auseinanderzusetzen, obwohl gerade diese maßgeblich das Verständnis von Menschenwürde geprägt hat, das auch in Art. 1 GG zum Ausdruck kommt. Gleichzeitig ist Philosophie in Frankreich, Portugal sowie in weiten Teilen Spaniens und Italiens, zumindest in der Oberstufe, ein Pflichtfach, also in Ländern mit stark christlich geprägter Geschichte. Warum dann nicht auch bei uns?

    Meiner Meinung nach ist eine gute Lehrpersonenpersönlichkeit das Wichtigste - und die hast du, deinen Aussagen nach. Das kann man auch nicht lernen. Die fachlichen Fähigkeiten können immer verbessert werden. Einen Lehrpersonencharakter hat man oder nicht.

    Sehe ich nicht so. Mit Erfahrung lernt und wächst man. Man entwickelt sich als Person. Warum auch nicht?

    Und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ein Lehrpersonencharakter überhaupt sein soll. Könntest du das definieren?

    Kaum jemand aus Europa wird nach Arabien oder Russland Urlaub machen.
    Viele aber fahren nach Spanien (auch Roadtrip) oder Mittel-/ Südamerika.

    Englisch kommst du weltweit durch; mit Spanisch kannst du den kompletten amerikanische Kontinent durchfahren (ok Kanada…).

    Brasilien...

    Ja, schon. Französisch wurde meiner Erfahrung nach schon immer schwerer von die meisten SuS empfunden und die Noten waren immer schon etwas schlechter als in Englisch. Es ist einfach ein Pauk-Fach und die Grammatik nunmal komplexer als in Englisch (witzigerweise gibt es aber SuS, die das umgekehrt empfinden, so auch mein Kind, 10. Klasse, das drei Fremdsprachen lernt). Viele scheitern ja schon am Konjugieren der regelmäßigen Verben! Was mir in beiden Fächern seit einigen Jahren auffällt, ist, dass von immer weniger SuS tatsächlich die Vokabeln, unregelmäßigen Verben usw. gründlich gelernt werden (auch nicht, wenn ein angekündigter Test oder Schulaufgabe ansteht), das ist total "out". Das ist zwar teils in Englisch auch so, aber da gibt es meiner Erfahrung nach mehr SuS, die schon Vorkenntnisse haben, auf die sie aufbauen können und die Motivation ist oft höher, daher bleiben die Leistungen da eigentlich ungefähr ähnlich gut.

    Vielleicht kommt das auch daher, dass man heute Texte übersetzen oder von ChatGPT erstellen lassen kann, dass viele das nicht mehr als nötig erachten. Das müsste dann aber auch für andere Fächer gelten...

    Ja, der Fokus geht immer stärker auf die Kompetenzen, aber ich bin der Meinung, auch die kann man nur dann richtig ausbilden, wenn man die Grundlagen beherrscht, angefangen bei den Vokabeln. Wie soll man sonst Texte verstehen oder sich ausdrücken können?

    Danke für deine Erläuterungen.

    Ich selbst kenne Französisch nur aus der Schule (damals als Leistungskurs) und kann daher nicht allzu viel dazu sagen, außer dass ich nach der Mittelstufe eigentlich hauptsächlich Vokabeln gelernt und französische Texte gelesen habe. Die Grammatik saß. Fehler habe ich natürlich trotzdem gemacht, aber es hat für eine gute Note im Abitur gereicht.

    Englisch kenne ich hingegen aus der Lehrerperspektive.

    Mein Eindruck ist, dass Englisch für viele nach dem Prinzip "easy to use, hard to master" funktioniert. Am beruflichen Gymnasium habe ich nur selten SuS, die schlechter als ausreichend schreiben. Kaum jemand fällt wegen Englisch durch. Andererseits habe ich in jedem Kurs im Schnitt nur etwa drei SuS, die 10 Punkte oder mehr erreichen. Auch wenn die Basisgrammatik bei den meisten sitzt und sie sich flüssig ausdrücken können, haben viele Schwierigkeiten mit der formellen Schriftsprache. Um im Abitur eine gute oder sehr gute Note zu erreichen, reicht Alltagsenglisch eben nicht aus. Darüber hinaus bereiten auch die Inhalte Schwierigkeiten, wenn es doch mal politischer wird oder Texte analysiert werden müssen.

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