Zivile Infrastrastruktur, die systematisch von Terroristen genutzt wird, ist ein legitimes und für die Terrorbekämpfung vielleicht auch notwendiges Angriffsziel.
Ich verstehe das Argument und ich habe selbst sehr lange ähnlich argumentiert. Aber irgendwann rechtfertigt der Zweck die Mittel nicht mehr. Für viele, selbst für viele israelische Bürgerinnen und Bürger, ist dieser Wendepunkt bereits erreicht. Das festzustellen und auch auszusprechen, ist nicht verwerflich.
Zu den anderen Posts, die hier getätigt wurden:
Ich finde, dass Mitforisten, die hier länger posten, ein wenig mehr Vertrauen verdient haben, bevor sie gleich als antisemitisch bezeichnet werden. Wir kennen uns nicht persönlich und kennen unsere Hintergründe nicht. Ich habe persönliche Verbindungen zu Israel (mehr möchte ich nicht sagen) und wer mich kennt, weiß, dass ich Israels Existenzrecht immer verteidigt habe. Aber (oder vielleicht gerade deshalb) kann ich sagen, dass ich die aktuelle Politik kaum aushalte. Und nein, das ist keine Täter-Opfer-Umkehrung. Ich kann durchaus differenzieren.