Beiträge von Marie_September

    • Nimm jemanden vom übergeordneten Personalrat (Bezirkspersonalrat oder wie er bei euch heißt) mit und besprich dich vorher mit denen.
    • Bitte sie um Unterstützung beim Versetzungsgesuch, da das Verhältnis zerrüttet ist
    • Schreibe dafür sachlich und kurz auf, was vorgefallen ist.
    • Greife niemanden unsachlich an (der Schulleiter hat früher schon dies und jenes angeblich bei anderen gemacht o.ä.), das geht nach hinten los.
    • Selbstverständlich ist der Referent zwar um Neutralität bemüht, wird im Zweifel aber hinter dem Schulleiter stehen. Erwarte also keine Unterstützung im Sinne von "Sie haben Recht, die anderen sind doof." Das wird nicht passieren.
    • Behalte dein Ziel der Versetzung im Auge, dass so keine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist.
    • Lebe damit, dass du nicht an deine Wunschschule versetzt wirst sondern an eine, in der Stellen frei sind.

    Danke. Ja, der BPR ist schon im Boot und kommt mit.

    Dass der Referent sich schützend hinter die Leitung stellt, war mir auch eine Lehre. Blöd wie ich war, dachte ich, dass er ganz objektiv wäre.

    Wie viele Kilometer darf ich als Angestellte maximal versetzt werden?

    Meine Gedanken:

    • Briefe ohne Unterschrift entwerten sich doch selbst, oder?
    • Im Krankenstand so ein Gespräch führen zu müssen geht nicht. Verweis auf dein ärztliches Attest und lasse dir einen anderen Termin geben.
    • Du könntest dich anwaltlich vorab beraten lassen, damit du nichts falsch machst und erst einmal ohne den Anwalt hingehen. Den kannst du immer noch ins Spiel bringen.

    Ich wünsch dir alles Gute.

    Danke.

    Nun steht der Termin leider schon. Wenn der ganze Bahnhof jetzt abgesagt wird, fällt es sicher negativ auf mich zurück, aber ich will auch nicht eher zurück in die Schule, bevor ich ein Gespräch geführt habe. Die Briefe gehören auf den Tisch und das Thema muss angegangen werden.

    ospitation mit drei anderen Kollegen ?????? Gleichzeitig ??? Waren es dir feindlich gesinnte Klassenlehrer oder Fachlehrer ???? Kollegen haben keinerlei Recht, dich zu kontrollieren, denn es sind nicht deine Vorgesetzten......

    Zukünftige und erweitere Schulleitung. Ich fand es auch sportlich.


    Das wäre tatsächlich ein Grund für eine Dienstaufsichtsbeschwerde, weil es zudem völlig unverhältnismäßig ist und jeglichen Ermessensspielraum überschreitet.

    Ja, mit der angeblichen Begründung einer Beurteilung in Hinsicht auf eine mögliche Verbeamtung.

    ie beiden Briefe kommen womöglich vom Sekretariat und nicht vom Schulleiter; diesbezüglich wäre ich vorsichtig. Ohne Unterschrift - das scheint System zu haben und zeugt von durchweg feigem Verhalten.

    Maximal feige, oder?

    Versuche herauszufinden, wie viele andere Mobbingopfer vor dir schon da gewesen sind. Vielleicht kann dir da der übergeordnete Personalrat helfen. Wie steht der Schulleiter deiner Stammschule dazu ? Er müsste doch ein Interesse daran haben, dich möglichst gesund zurück zu erhalten, gerade in Zeiten des zunehmenden Lehrermangels.

    Das weiß ich nicht, aber ich finde es bedenklich, dass ich die jüngste Frau im Team bin und niemand weiteres in meinem Alter dort arbeitet. Keine Referendare, die an der Schule geblieben sind, keine neuen Kollegen. Spricht sehr dafür, dass vor mir schon andere gingen.

    Wie argumentiert er denn in seinen Schreiben ? Befürchtet er, dass du nach den Ferien gleich wieder ausfallen wirst ? Möchte er eine feste Vollzeitkraft haben ?

    Mir wurden vom dortigen Sekretariat die neuen Bestimmungen zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall geschickt und dass ich das bitte beachten möchte. Aus heiterem Himmel und ohne dass ich danach gefragt habe.

    Generell überlege ich fast, ob man nicht eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen könnte, wenn man mir beim Gespräch (im Krankenstand) mies kommt. Er hat ja seine Fürsorgepflicht missachtet. Und ganz ehrlich? Die Briefe haben nicht einmal einen Absender? Was soll das?


    Bei wem hattest du ein "Hilfsgesuch erstellt" ? Das Beste, was dir passieren kann, ist, dass man die Abordnung aufhebt. Oder gibt es an deiner Stammschule ebenfalls Konflikte ?

    Schulamt und Stammschule und es lag auch der abgeordneten Schule vor.

    Die andere: Du musst mit einem Amtsarztbesuch rechnen, denn wenn du wirklich in den Ferien "gesund" geschrieben bist und danach wieder krank, könnte es tatsächlich stark zum Nachteil ausgelegt werden, auch wenn schulische Konflikte ursächlich sind

    Eher nicht, denn dann würde sich die Schulleitung ins eigene Fleisch schneiden. Zum einen weiß man, dass ich colitis ulcerosa habe. Zum anderen ist der Schulleiter nicht so dumm sich selbst an den Pranger zu stellen. Das sagte mir auch mein Arzt. "Der wird Sie niemals zum Amtsarzt einladen, denn dann würde man ihm durch das, was sie über die Schikanen erzählen, seine eigene Unfähigkeit vor Augen halten."

    könnte er z.B. die Vorlage ganzer Unterrichtsreihen fordern oder engmaschige Unterrichtsbesuche ankündigen, womit du bald wieder im Krankenstand sein wirst, da weder Wohlwollen noch Fürsorge erkennbar sind........

    Das hat er schon gemacht. Kurze Ankündigungen, Hospitationen mit 3 anderen Kollegen. Alles schon da gewesen.


    Wie wäre es mit einer Mutter-Kind-Kur ? Eine solche wäre deiner Genesung sicherlich förderlich und du wärst aus ganz konkretem Grund raus aus dem System.

    Hätte ich gemacht. Man bekommt sie aber scheinbar nur alle vier Jahre und die sind es noch nicht.

    Zum Thema Kündigung: du bist ja Angestellte, da sollte es in den meisten Bundesländern möglich sein zu kündigen und dennoch wieder eine Stelle zu bekommen.

    Wäre das eine Möglichkeit nach dem Krankenstand?

    Hallo Milk & Sugar. Ich habe durchaus schon überlegt mich in einem anderen Bundesland zu bewerben, da das möglich wäre.

    Was soll der Anwalt an dieser Stelle machen? Es liegt ja nichts vor, wogegen er vorgehen könnte (zumindest lese ich nichts heraus), zudem hebst du es direkt auf die nächste Eskalationsstufe.


    Grundsätzlich darfst du immer Vertrauenspersonen (gibt es bei euch einen Lehrerrat?) mit zu solchen Gesprächen nehmen. Und dann protokollieren und gegenzeichnen lassen.

    Doch. Mobbing und Vorwürfe gegen mich, wie auch eine verwehrte Rückversetzung an meine Schule.

    Nein, das wurde mir von der Schulleitung verwehrt. Ich hatte schon angefragt, ob mein Freund mitkommen kann.

    Naja, kaputt machen kann der jetzt auch nichts. Aber Mobbingnachweise im Arbeitsrecht sind verdammt schwierig. Sie müssen sehr gut dokumentiert und nachweisbar sein. Erwarte halt nicht zu viel in der Hinsicht.

    Genau deshalb denke ich ja darüber nach, ob es nicht sinnvoller wäre zu gehen. Meinem Versetzungsgesuch wird ja nicht nachgekommen.


    Ketzerisch und zum Nachdenken gesagt: "Unterricht ist das Einzige, was du machen kannst?"
    -> Je nach Fach Fachraum aufräumen, Curricula schreiben, Durchführung von einer "Summer School" (also falls ihr sowas habt), usw...
    Klar würdest du in der letzten Ferienwoche nicht alleine konferieren, aber du Schule läuft schon auf niedrigen Touren und es gibt genug zu tun.
    Also ja, (je nach BL, aber in meinem: NRW) du kannst in der letzten Ferienwoche in die Schule einbestellt werden.

    In der letzten oder in den anderen kann er mich einbestellen? Summer school haben wir nicht. Dafür sind die Schüler zu alt.

    Einen Fachraum habe ich auch nicht.

    b 6 Wochen krank innerhalb von 12 Monaten besteht ein Anspruch auf BEM. Kein Kontakt, keine Mails abrufen während der Krankschreibung. Ich würde an deiner Stelle während der Krankschreibung GAR KEINEN Kontakt haben. Null. Nichts. Keine Gespräche, keine Telefonate.

    Ich hab das BEM bereits von mir aus gestartet und war auch vor Ort für ein Gespräch. Leider hatte ich das Gefühl, dass die Mitarbeiterin fast alles noch schlimmer gemacht hätte. Sie hätte am liebsten noch drei weitere Personen mitgenommen und argumentierte damit, dass Schule eben ein raues Pflaster sei. Das Motto: Da müsste man eben durch. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es mich weiter gebracht hat. Da ich nicht als untätig gelten wollte und aktiv an der Verbesserung meiner Situation arbeiten wollte, habe ich es aber schon vorab von mir aus gemacht, um Engagement zu zeigen.


    Hier kannst du auch nach einer Versetzung fragen. So wie das jetzt läuft, läuft es nicht gut für dich.

    Es gab bereits letztes Jahr Gespräche. Ich habe das Problem ja in Anfängen schon 2025 gehabt. Damals wurde meinem Versetzungswunsch nicht entsprochen. Es hieß immer man bräuchte mich dort und es ginge nicht anders. Ich überlege deshalb mir rechtliche Hilfe zu holen, denn das ist aktuell kein Zustand.

    Der größte Fehler, den du machst, ist, dass du den Kontakt dauerhaft zulässt, während du über längere Zeit in krank bist. Daran solltest du arbeiten.

    Das stimmt.

    Die Frage ist: Macht ein Anwalt Sinn?
    Ich bin meines Erachtens am Ende der Möglichkeiten angekommen. Sowohl der übergeordnete Personalrat, der Referent als auch das BEM sind involviert. Mehr geht nicht mehr.

    Gut, der Hauptpersonalrat wäre noch möglich, aber ich weiß nicht, ob das so glücklich wäre.

    In NRW darf man die letzte Schulwoche verreist sein, also hätte deine Schulleitung alles Recht, dich einzuberufen (selbst wenn es nicht für alle gälte).

    Was würde das bedeuten? Unterricht findet ja nicht statt. Ich bin aktuell Angestellte.


    Dein verfallener Urlaub der letzten drei Monate und der der Sommerferien könnten dazu führen, dass du ihn nachholen kannst. Aber es ist wirklich Pokern, wie deine Bezirksregierung / Schulamt / RP auslegt.

    Ich weiß. Das traue ich mir aber nicht. Das hat eine Kollegin gemacht und sie wurde an zwei Schulen durch den Kakao gezogen.


    Unabhängig der Wiedereingliederung würde ich an deiner Stelle auch das BEM-Gespräch anstreben und durchführen lassen.

    Das habe ich schon. Ich habe das BEM bereits vorzeitig angefragt und durchgeführt, bevor ich Bescheid bekam, da ich an der Schule schikaniert werde.

    Schau mal hier:

    Marie_September
    22. Juni 2026 13:09

    Ich hatte das Problem letztes Jahr schon mal, bin aufgrund des hohen Bedarfs meines Fachs aber nicht von der Schule weggekommen. Damals stand die Verdachtsdiagnose Krebs im Raum, die sich zum Glück nicht bestätigt hat, aber da gingen die Schikanen auch schon ähnlich von statten. Mittlerweile denke ich ernsthaft darüber nach zu kündigen und mich an einer Privatschule zu bewerben. Das, was da jetzt zuletzt ablief, hat dem Fass den Boden ausgeschlagen.

    Nein, das wäre ein Grund, die Krankschreibung bis Ende der Ferien zu haben, um danach damit zu beginnen.

    Je nach Krankheit und Ausfallgrund würde ich auch wirklich darüber nachdenken: WENN die Schule jetzt gehen würde, würde ich mich tatsächlich gesundschreiben lassen? ( = Bin ich belastbar im Sinne meiner bezahlten Stundenzahl? (oder annähernd) ) oder lasse ich mich gesundschreiben, um dem Krankengeld zu entgehen und spekuliere mit einer erneuten Krankschreibung nach den Sommerferien?)

    ( -> Die Entscheidung, daraus eine Konsequenz abzuleiten, liegt bei dir und ich bewerte sie keinesfalls moralisch, sondern warne - mittlerweile jeden - davor, zu früh wieder einzusteigen, falls du noch zwei Monate brauchst.
    Aber ja, ich verstehe absolut, dass finanzielle Aspekte dabei auch eine große Rolle spielen.

    Na, ja ich überlege auch, ob der Schulleiter mir daraus einen Strick drehen kann, wenn ich mich gesundschreiben lasse.

    Er schüchtert mich ein und es gibt wiederholte Schikanen. Wie ist das denn? Könnte er mich in den Ferien verheizen?

    Ich hatte meinen Arzt übrigens darauf angesprochen. Der war nicht für eine Wiedereingliederung, weil ich in Teilzeit eh wenig verdiene.

    Zu mir: Ich hatte 2025 schon einmal hier einen Beitrag verfasst und damals auch von euch Hilfe bekommen, weshalb ich mich erneut an euch wenden möchte.

    Nun ist die Situation leider so, dass ich für eine noch höhere Anzahl an Stunden an der gleichen Schule gelandet bin, die mich schon damals gemobbt hat. Ich konnte nichts dagegen machen, da Bedarf bestand. Anfang des Jahres ging es noch, aber es eskalierte zuletzt so stark, dass ich notgedrungen in die Krankschreibung ging und dass sich mein gesundheitlicher Zustand so verschlechterte, dass ich kurz danach wegen starker körperlicher Beschwerden (bedingt durch die Psyche) im Krankenhaus landete und mir mittlerweile auch eine Therapeutin gesucht habe. Ich habe die Diagnose einer Belastungsreaktion und einer Verschlechterung meiner colitis ulcerosa.

    Um es zu umschreiben: Die Schulleitung und die Leitung der Abteilung inklusive einiger Kollegen haben sich an mir fest gebissen und es ging zuletzt soweit, dass die Schüler gegen mich aufgewiegelt worden sind Briefe über mich an die Schulleitung zu adressieren. Von der Schulleitung bekam ich dann kurz darauf (vor meiner Krankschreibung) eine Mail, dass sie mich zum Gespräch bittet. Der Personalrat würde auch zugegen sein und es würde Eltern und Schülerbeschwerden gegen mich geben. Da der Personalrat, der mich vertreten sollte an diesem Tag des Gesprächs zufällig nicht konnte und ich in der darauffolgenden Nacht zusammenbrach und zeitgleich eine Darmentzündung hatte, ließ ich mich krank schreiben und suchte später das Gespräch zum übergeordneten Personalrat. Der war entsetzt und suchte mit mir gemeinsam das Gespräch zum Referenten. Dort sagte man mir, dass man ein großes Gespräch anberaumen würde mit der Schulleitung, den beteiligten Kollegen, dem Personalrat, ihm usw., da es ja Klärungsbedarf geben würde und es mir damit nicht gut ginge. Ich will einfach nur die Rückversetzung an meine Stammschule. Mein Arzt nahm die Sache sehr ernst und schrieb mich daraufhin für 7 Wochen krank.

    Von zwei Schülerbriefen weiß ich. Dort stand mein Unterricht wäre nicht strukturiert, die Methoden (ich probiere vieles aus) würden den Schülern nicht passen, ich wäre unvorbereitet und vieles mehr, was mich einfach nur entsetzt gemacht hat (Ich plane pedantisch und habe das Referendariat gut bestanden). Außerdem hieß es, ich würde Launen an Schülern auslassen, was meines Erachtens schlichtweg gelogen ist. Eine Kollegen, der ich das erzählte, bekam fast einen Lachanfall, da ich eher durchsetzungsschwach und zu gutmütig bin.

    Der Brief wurde von einer Kollegin übermittelt. Angeblich von der Klasse, aber es liest sich wie von einem Erwachsenen geschrieben. Kurz darauf bekam ich eine Kopie eines weiteren Briefes von einer anderen Klasse. Wieder ohne Unterschrift. Wieder aus den Klassen, in der die mobbenden Kollegen die Leitung haben. Ab da wusste ich, dass es kein Zufall mehr sein kann.

    Ich weiß ansonsten nur von einer Elternbeschwerde. Dort prangerte eine Mutter die Benotung der Arbeit ihrer volljährigen Tochter an, die aus meiner Sicht gerechtfertigt war und beschwerte sich darüber. Von anderen Beschwerden weiß ich nicht. Die Arbeit brachte ich beim Gespräch mit dem Referenten mit, der über die Mutter nur mit dem Kopf schüttelte.

    Der Schulleiter ist dafür bekannt, dass er endlos übertreibt und gerne einschüchtert.

    Leider hatte ich im Gespräch das Gefühl, dass sich der Referent schützend vor den Schulleiter stellt.

    Ich kann nicht einschätzen, was auf mich zukommt. Was ich sehr irritierend finde ist, dass mir der Personalrat das Gefühl vermittelt, dass er vor dem Gespräch mehr Angst als ich hat. Ich war mittlerweile schon 4 Mal beim Schulamt und weiß nicht mehr, woran ich beim Personalrat bin. Vor 3 Wochen kam der Anruf, dass man mich nicht vertritt und an einen Kollegen verweist. Daraufhin fuhr ich erneut dort hin und erzählte das alles wieder und nochmal. Nun kam am Freitag die Nachricht, dass mich die Mitarbeiterin wie anfangs besprochen doch vertritt, ich das Gespräch aber nur aufnehmen soll, wenn ich mich wirklich fit fühle. Immerhin kommen über 8 Personen.

    Ich werde zum Zeitpunkt des Gesprächs noch im Krankenstand sein und frage mich, ob das alles so von Erfolg gekrönt sein wird, oder ob ich mir nicht besser einen Anwalt nehmen sollte? Die Mitarbeiterin des Personalrats schätze ich eher nicht so ein, dass

    Ich bin unglaublich gerne Lehrerin, aber seit diesen Vorfällen denke ich zum ersten Mal über Kündigung und Bewerbung an einer Privatschule nach.

    Es ist bei den Angestellten so eine Sache wegen des Krankengeldes, aber hast du Interesse / wäre es deinem Wiedereinstieg zuträglich, eine Wiedereingliederung zu machen? Währenddessen bekommst du halt weiter Krankengeld, kannst aber über eine bestimmte Zeit mit den Stunden steigern. Je nach Grund des Ausfalls doch ganz gut.

    Die Angabe des BL ist sicher auch wichtig (für die Arbeitszeiten in den Sommerferien.

    Das bringt mir ja aber in den Ferien nichts oder wie meinst du das? Da ich wegen meinem Kind bereits in Teilzeit arbeite, weiß ich nicht, ob ich mir damit einen Gefallen tue.

    Liebes Forum,


    ich bin nun über 3 Monate ausgefallen und allmählich geht es mir besser.

    Mein Arzt hatte den Plan, dass ich am Tag vor den Ferien wieder gesund geschrieben bin, sodass ich einen Tag vor Ferienbeginn wieder im Dienst bin (ich bin Angestellte), damit ich während der Ferien nicht noch Krankengeld beziehe und wieder das normale Gehalt bekomme.

    Nun schickte mir die Schulleitung gleich präventiv 2 Schreiben, dass man sich auch während der Ferien krankschreiben lassen soll.

    Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich mit der Schulleitung auf Kriegsfuß stehe. Ich hatte letztes Jahr schon ein Hilfegesuch erstellt und wurde nun komplett an diese Schule abgeordnet. Dazu bald mehr später, aber ich befürchte nun, dass man mir daraus einen Strick drehen könnte und die Wiederaufnahme nicht meldet oder sich anderwertig rächt (In Form, dass man mich in der ersten und letzten Woche in die Schule zitiert. Geht das? Darf der Schulleiter das? Und wie ist es rechtlich, wenn man kurz vor den Ferien wieder gesund geschrieben wäre oder noch in den Ferien wieder gesund werden würde?

    Ich bin unheimlich erleichtert euch sagen zu können, dass es sich um einen gutartigen Befund handelt.

    Es muss weiter regelmäßig beobachtet werden, aber der Radiologe hat es definitiv als gutartig beschrieben. Es sind keine Metastasen und der Tumor ist laut Erscheinungsbild im MRT auch nicht bösartig, weil er nicht die typischen Veränderungen zeigt.

    Ich bin überglücklich und habe mich spontan entschlossen, mit meiner Tochter morgen für einen Kurzurlaub ans Meer zu fahren. Psychisch gesehen bin ich sehr fertig. Die letzte Woche hat mir kräftemäßig den Rest gegeben.

    Was mir das alles sagen soll, weiß ich nicht. Irgendwie hat es mir aber die Augen für die Prioritäten geöffnet.

    Ich überlege aktuell, ob ich für das restliche Schuljahr nochmal zurück gehe, oder ob ich die Empfehlung mich nach all dem Stress bis zum Ende krankschreiben zu lassen (die kam von der Ärztin selbst) annehme.

    Danke euch allen. Ich werde das Gespräch mit SL und den restlichen Instanzen sicher dennoch führen.

    Ich wünsche dir ebenfalls alles Gute.

    Diese "lieben" Kollegen würde ich irgendwie blockieren, wenn das geht. Der "netten" SL Kontakt nur über einen offiziellen Weg (Email oder so).

    Ich würde auch diese Vorgänge (Schriftverkehr usw) mal an einen Vorgesetzten darüber (über Schulleitung) weiterleiten.

    Ich hab mir von allen Nachrichten screenshots gemacht und werde (sollten die mir nicht sagen, dass ich nur noch 3 Monate zu leben habe, wobei ich es dann erst recht ansprechen sollte) das Gespräch mit der Bezirksleitung und dem Schulleiter suchen.

    Ich bin an einem Punkt, an dem ich nicht mehr bereit bin zu schlucken. Genau das hat mich dahin geführt, wo ich jetzt bin.

    Das war und ist jetzt mein Augenöffner.

    Danke für die lieben Beiträge.

    Ich habe unendlich viel Angst vor morgen, aber es bringt ja nichts.

    Ich muss da irgendwie durch.

    Ich habe beschlossen, mich nicht mehr bei der Kollegin zu melden. Insgesamt hat diese Sache jetzt schon ein ganz großes Umdenken in mir erzeugt. So schnell kann alles ganz anders sein. Seit letzter Woche stelle ich vieles in Frage, was für mich vorher ganz selbstverständlich war.

    So viele Aufreger, die mir das Leben versauen und für die ich so viel Lebenszeit verschwende. Irgendwie hinterfrage ich gerade alles.

    Wie oft habe ich mich im schulischen Kontext aufgeregt, was mich jetzt vielleicht krank gemacht hat.

    Eine gute Freundin sagte, ich soll es mal anders sehen. Vielleicht kann man noch was machen und dann hat die Schülerin, die die ganze Klasse aufgemischt hat mir indirekt das Leben gerettet. Wenn ich diese Vorfälle nicht gehabt hätte, wäre ich ja vermutlich nicht zum Arzt gegangen, hätte mich nicht krankschreiben lassen.

    Liebe Marie,

    alles Gute für morgen!! Ich denke, dass man wohl erst nach einer Biopsie Genaues weiß. Sei also nicht zu enttäuscht vom Ergebnis des MRT. Immerhin schauen jetzt Spezialisten nach dir. Viel Glück!!

    Ich hoffe immer noch, dass die Ärztin anruft und mir sagt, dass es gutartig ist, aber du hast recht. Es wird sicher erst nach der Biopsie den endgültigen Befund geben. Sie sagte, danach sind es nochmal 2 Wochen. Keine Ahnung, wie ich das nervlich packen soll.

    Sollte noch biopsiert werden müssen, werde ich für eine Krankschreibung bis zum Endjahr bitten und versuchen ganz viel Zeit mit meiner Kleinen zu verbringen.

    Ich halte diese innerliche Angst im Alltag nicht aus, wenn ich noch unterrichten muss.

    Diese ganze Sache jetzt hat mir den Rest gegeben.

    Ich brauche noch einmal euren Rat.

    Morgen ist mein alles entscheidendes MRT und ich hoffe immer noch auf ein Wunder, das mir bestätigt, dass alles nur falscher Alarm war.

    Im Moment fühlt sich alles so an, als würde ich durch den Neben laufen.

    Als Verdachtsdiagnose stand Bösartiges Leberzellkarzinom (terminal) auf dem Krankenschein.


    Nebenbei noch der normale Wahnsinn:

    Mal abgesehen davon, dass ich vor Angst die gesamte Woche über nicht arbeitsfähig bin /bisher war und momentan Puls jenseits von gut und böse habe, neigt sich das Schuljahr bald dem Ende entgegen.

    Ich habe mit offenen Karten gespielt. An meiner Stammschule waren alle super mitgenommen und sehr verständnisvoll. Meine Kollegin kümmert sich wirklich aufopferungsvoll um meine Klasse und macht jetzt die benötigten Noten. Sie meinte: Du denkst jetzt bitte nur an dich und nur das zählt.

    Ganz anders tickt die andere Schule.

    Ich habe natürlich auch an meiner abgeordneten Schule (Mobbinproblem) Bescheid gesagt, dass ich nicht weiß ob ich in diesem Schuljahr noch wieder komme. Irgendwie war es mir auch ein Bedürfnis das Problem mit der Raumforderung zu schreiben, damit die nicht denken, ich mache mir zu Hause ein schönes Leben. Auch wen ich mich im Nachhinein dafür ärgere.


    Dann dachte ich, ich sehe es nicht, als ich die Reaktion der stellvertretenden Schulleiterin las. Sinngemäß: Ich wünsche Ihnen alles Beste. Ich möchte Sie im Namen der Schulleitung aber bitten beim nächsten Mal bitten die öffentliche Gruppe zu nutzen, damit auch die Kollegen wissen, dass Sie im Krankenstand sind. :daumenrunter: Und ich soll doch bitte die Kollegin informieren (das ist die, die mich bei der Klasse schlecht geredet wird); wie ich denn nun mit der geschriebenen Arbeit verfahre.

    Gehts noch? Ich schreibe ihr, dass bei mir die Diagnose Krebs Thema ist und die nörgelt herum, dass ich das nächste Mal in die öffentliche Gruppe schreiben soll? Irgendwie hat mir das wieder die Augen geöffnet, wie die dort charakterlich ticken.


    (Die Arbeit habe ich selbst gar nicht mehr geschrieben. Ich hatte ihr ja die Arbeit geschickt und sie hat sie dann schreiben lassen).


    So, nun dachte ich, bevor es wieder noch mehr Gerede gibt und es heißt, ich hätte mich nicht gekümmert, teile ich der fragwürdigen Kollegin, die die Klasse gegen mich aufgehetzt hat mit, dass ich im Krankenstand bin und die Arbeit geschrieben habe, sie aber in der Schule liegt.

    Antwort kam postwendend: Welche Lösung hast du dir denn vorgestellt? Am so und so vielten ist Notenschluss!


    Nun die Frage. Ich bin ja im Krankenstand. Bin ich verpflichtet die Leistungskontrollen überhaupt durchzuschauen? Ich kann mich kaum konzentrieren und bin immer noch neben der Spur. Ich merke auch, dass mir dadurch immer mehr Fehler passieren. Auch bei den Korrekturen. Ich hatte noch 3 zu überprüfende Arbeiten von meiner Schule und hab etliches übersehen.

    Ich bin so durcheinander. Heute morgen habe ich mein Kind, statt es in der Kita abzusetzen, zum Einkauf mitgenommen, den ich irgendwie noch über die Runde bringen wollte (Leben muss ja irgendwie weitergehen, auch wenn ich wie betäubt bin). Ich habe einfach vergessen sie hinzubringen, was mir noch nie passiert ist. Heute morgen sind mir 3 Teller herunterfallen und ich hab mich ausgeschlossen. Die Nachbarin hatte zum Glück den Schlüssel. Ich würde sagen, ich bin seit der Äußerung von Metastasen nicht mehr gesellschaftsfähig und bekomme regelrechter Panikattacken. Meine Kleine habe ich jetzt erstmal bei meinen Eltern untergebracht, um mich etwas zu sammeln.

    Was antworte ich der mobbenden Kollegin? Antworte ich überhaupt etwas?

    Ich habe tausend Dinge zu organisieren und kann mich jetzt nicht an die Leistungskontrollen setzen, als wäre nie etwas passiert.

    Vielleicht bin ich eine schlechte Lehrerin, aber ich pack das gerade nicht.

    Liebe Marie,

    wenn das so gelaufen ist, dann würde ich umgehend den Arzt/die Ärztin wechseln - denn hier brauchst Du Gewissheit und keine ärztliche Besserwisserei oder Ignoranz. Ich empfehle Dir dringend, eine zweite Diagnose einzuholen und bei der Anamnese klarzustellen, dass Deine zurückliegende OP im Vorfeld zu berücksichtigen ist.

    Ich kann Deine Gedanken an das viel zu frühe Ende verstehen, allerdings - und das ist vermutlich aktuell nur ein schwacher Trost - ist das noch (lange) nicht das Ende. Die Diagnostik ist nicht abgeschlossen und möglicherweise fehlerhaft. Es steht somit noch nicht zweifelsfrei fest, was da in Deinem Bauch ist oder nicht ist.

    Das würde ich jetzt zuerst angehen und diese Gedanken, so gut es geht, nicht zulassen.

    Lieber Bolzbold,

    vielen lieben Dank.

    Ich hatte mir für nächste Woche noch einen Termin bei einem guten Viszeralchirurg gemacht und hoffe immer noch, dass er mir sagt, dass es eine ungenaue Diagnose sei.

    Noch hat man weder Blutwerte genommen oder biopsiert und es gibt auch noch kein MRT.

    Ich finde das Vorgehen der Ärztin sehr seltsam.

    Ich habe einmal eine sehr ähnliche Diagnose erhalten.

    Ich habe vor ca- 20 Jahren ebenfalls aus heiterem Himmel direkt vor Himmelfahrt die Diagnose schwarzer Hautkrebs und dank Größe wenig verbleibende Lebenszeit von einer jungen Hautärztin (die einzige vor Ort) erhalten, ich hatte erst am Vortag beim Haarewaschen ein "Muttermal" am Hinterkopf entdeckt. Immerhin nahm sie eine Biopsie und schickte sie in ein Labor.
    Dank Feiertag, Brückentag und Wochenende erfuhr ich erst nach 6 Tagen, dass es nur ein pigmentierter Basaliom (weißer Hautkrebs) war, der zügig operiert wurde.

    In den 6 Tagen habe ich angefangen, alles mögliche zu regeln und bei einer Autofahrt durch den Wald plötzlich gedacht, warum lenke ich mein Auto nicht einfach nach rechts gegen ein Baum? Ich bin darüber so erschrocken, dass ich am nächsten Waldweg angehalten habe, weinend den Vögeln lauschte und nach einer Stunde gefasst weiter fahren konnte.

    Warum erzähle ich dir das? Ich habe auch mehrfach von anderen gehört, dass auch Ärzte sich irren können. Hätte ich damals mein Leben beendet, wäre es vorbei gewesen. Jetzt habe ich zwar immer wieder das Problem, dass sowohl Basaliome als auch keratinische Aktinosen auftreten (obwohl ich immer mit Sonne extrem vorsichtig war und an manchen Stellen auch nie Sonne hin kam), aber es lässt sich operieren oder lasern.

    Ich wünsche dir von Herzen, dass es bei dir genauso gut ausgeht und falls doch, es rechtzeitig genug entdeckt wurde. Alle Gute vom Herzen, ich dachte bei deiner Erzählung sofort an mein Erlebnis.

    Hallo Kris,

    hab vielen lieben Dank für deine Worte. Und auch danke an alle anderen.

    Ich fand die gesamte Vorgehensweise auch sehr seltsam und schwanke wie du damals zwischen was muss ich noch regeln, hat das noch Sinn und stimmt es überhaupt?

    Soweit ich mich noch erinnere, hatte ich euch ja geschrieben, dass sie zuerst dachte, es sei gutartig. Dann nachmittags der Anruf auf dem AB. Sie möchte einen Kontrastmittelultraschall.

    Dann will ich mir am nächsten Tag die Überweisung holen, bittet sie mich herein und meint, ihr Mann, auch Arzt hätte drüber geschaut und sie denken, es wären bösartige Metastasen. Bis dahin wurde noch immer kein Blut genommen. Ich bin in der Arztpraxis umgekippt. Nebenbei sagte sie, wir sollten den Ultraschall lassen und danach biopsieren.

    Nun wurde ich vor 2 Jahren aber am Zwerchfell operiert und die Leberraumforderung liegt direkt darunter. Das interessierte sie aber nicht.

    Ich finde die gesamte Vorgehensweise sehr ungewöhnlich und unsagbar brutal, wie sich meine Ärztin verhalten hat.

    Ich habe ein kleines Kind und bin gerade erst im Leben angekommen. Bei dem Gedanken, dass das jetzt das Ende sein soll, wird mir schlecht.

    Ich durchlebe gerade die schlimmsten Feiertage meines Lebens. Ich hatte hier diese Woche schon einmal geschrieben und bin maximal fertig. Bei einem Leberultraschall hat meine Ärztin ja eine Auffälligkeit gesehen. Zuerst meinte sie, es sei gutartig. Ihr Mann (auch Arzt) würde das auch sagen. Gesten als ich eher routinemäßig nochmal kam, waren es dann plötzlich bösartige Metastasen eines endokrinen Leberkarzinoms. Weder Blut wurde abgenommen, noch hat sie danach interessiert wie ich nach Hause komme (war umgekippt). MRT in 6 Tagen.

    Ich war dann gestern noch in einem anderen Krankenhaus. Leider betonte die Ärztin mehrfach, dass sie nur Chirurgin ist, auf dem Gebiet aber wenig Ahnung hat. Selbst sie als Assistenzärztin hat mir aber gesagt, dass ein Leberultraschall keine endgültige Diagnose gibt und man da mit Diagnosen wie Krebs oder Metastasen echt vorsichtig sein sollte.

    Ich will unbedingt Klarheit und habe 4 Unikliniken angeschrieben und um zeitnahen Termin gebeten, da ich das Gefühl habe, dass mich die Ärztin eher in die Psychiatrie bringt, aber mir nicht wirklich hilft. Für sie ist das schon relativ schnell in Stein gemeißelt worden.

    Ich versuche morgen nochmal einen Internisten im nahen Umfeld von 40 Kilometern aufzugabeln. Ich möchte einfach noch eine kompetente Meinung.


    Ich bin zunächst für 2 Wochen krankgeschrieben.

    Bei mir geistert natürlich im Kopf herum wie es jetzt mit der Arbeit weitergeht.

    Dass es so kommt, hätte ich mir niemals vorstellen können.

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