Beiträge von kleiner gruener frosch

    Also immer schon vor der Stadt bücken, ja auf keine Probleme aufmerksam machen, man könnte sonst in eine andere Stadt versetzt werden (hier hat die Stadt sich ans Schulamt oder wie es bei euch heißt gewandt).

    Nein. Das Stichwort ist nicht "bücken", sondern

    • Diplomatie
    • Kompromisse
    • Entgegenkommen
    • Eine Hand wäscht die andere
    • Verständnis
    • Pragmatismus

    Dann klappt es auch. Ist halt immer eine Sache des Auftretens.

    Ein reines Beharren auf dem eigenen Standpunkt als Schulleiter und dann mit dem Kopf durch die Wand rennen ist selten zielführend.

    Und zu Schulfrieden? Kollegium und Stellvertretung, Eltern und Kinder scheinen hinter ihr zu stehen.

    Zur Schule gehören auch außerschulische Partner wie der OGS-Träger und der Schul-Träger. Speziell wenn es keine vernünftige Zusammenarbeit (warum auch immer) zwischen Schulleitung und OGS-Träger gibt, ist auch der Schulfrieden gefährdet.

    (Nach meiner Erfahrung musste/wollte dann bisher immer der OGS-Träger bzw. der örtliche Leiter gehen. Das ist aber kein Automatismus. Wobei ich zustimme: wenn der/die Schulleiter/in dann gehen muss, ist es auch nicht unbedingt förderlich für den Schulfrieden. Meistens zumindest. )

    Oh weh, bei mir ist es wenigstens noch "mein" Klassenraum. Es wird darin auch nur meine Klasse betreut.

    Das halte ich übrigens, wenn der Personalschlüssel des Trägers das mitmacht, für den Optimalfall und peile es auch mittelfristig bei uns an.

    Die Kinder jeder Klasse haben ihren Klassenraum als Betreuungsraum, in den sie entweder gehen müssen oder in den sie sich bei Bedarf auch zurückziehen können. Ist halt eine Sache der Aufsicht und des Personalschlüssels.

    Ggf. kann man ja auch sagen: Klassenraum 3a ist für 3a und 3b da, Klassenraum 4a für 4a und 4b. Oder so.

    Stimmt. Ich vertraue drauf ... bis es handfeste Beweise gibt. Solange möchte ich keine Seite vorverurteilen.

    Wie du schreibst: Vielleicht ist es so, vielleicht ganz anders. Zumindest da sind wir uns einig. ;)

    Mein grundsätzliches demokratisches und juristisches Verständnis verbietet es mir, wenn jemand auf die Fresse kriegt, zu reagieren mit "Hmm, was hat der wohl getan um das zu verdienen". Es ist Aufgabe desjenigen, der das ganze betreibt, sicher zu stellen, dass der Vorgang rechtmäßig, angemessen und in seiner Wirkung nicht schädlich ist.

    (Mir ist bewusst, dass du in deiner Rolle als Schulleitung hier bei der Argumentation in diesem Thread in einer schwierigen Sandwich-Position bist, meine Rolle als langjähriger Personalrat ist da deutlich eindeutiger und leichter.)

    Mein demokratisches und juristisches Verständnis verbietet mir irgendwelche Vorverurteilungen in irgendwelche Richtungen.

    Aktuell haben 9000 Personen die Petition unterschrieben - von denen wahrscheinlich noch nur wenige Personen wissen, was passiert ist.

    Vielleicht ist es bei mir ein Grundvertrauen darin, dass der Vorgang rechtmäßig ist, angemessen ist und seine Wirkung nicht schädlich ist. Vielleicht bin ich naiv ... ja, bin ich sicherlich.

    Okay, Spekulationen erübrigen sich. Deshalb schrieb ich ja auf Seite 1 auch:

    Mich würde mal ein unparteiischer, sachlicher, neutraler Überblick dazu interessieren. Gibt es da irgendwas?

    Aber wenn du schreibst, dass sich die Spekulationen bzgl. Frau Schäfer erübrigen, weil sie niemand persönlich kennt ... erübrigen sich eigentlich auch Spekulationen wie

    Zitat

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie einfach nur gedisst wird.

    Oder kennst du die Person persönlich, die die Abordnung ausgesprochen hat.

    Die andere Schule ist ja auch schon (länger?) vakant. Es kann also damit argumentiert werden, dass sie besetzt werden muss und an der abgehenden Schule schließlich noch eine Konrektorin sei. (Keine Ahnung, ob es an der aufnehmenden Schuleneine Konrektorin gibt. Falls ja, wäre das Argument nicht so schlüssig, höchstens mit dem Hinweis auf die notwendige Unterstützung der anderen Schulen. )

    Eine rechtliche Grundlage existiert also scheinbar. (Wenn auch wahrscheinlich vorgeschoben. )

    Was könnte die BezReg bezwecken? Vielleicht ist das Argument mit dem "Schulfrieden" korrekt. (Siehe Flipper und O. Meier) Ich könnte mir auch ein paar (taktische) Gründe vorstellen, möchte aber nicht spekulieren und der BezReg irgendwas unterstellen. Daher lasse ich sie mal lieber weg.

    Ausgehend vom "Unfassbar"-Thread, da der Streit sich ja aus den Raumwünschen der OGS entwickelt hat, mache ich mal einen neuen Thread auf.

    Die Schule braucht Raum, die OGS braucht Raum. Der Schulträger kann nicht beliebig neuen Raum schaffen. (Okay, kann er - wenn er Geld in die Hand nimmt, das er aber möglicherweise nicht hat.)

    An unserer Schule habe ich vor einiger Zeit auch schon einmal zähneknirschend einen schönen Klassenraum zum Wohle der OGS abgetreten. (Eine Kombinutzung war nicht möglich - der Klassenraum wurde notwendigerweise eine Küche. Das sah ich auch ein. Aktuell können wir räumlich daher keine großen Sprünge machen. Eine Erweiterungslösung ist aber zumindest angedacht. Mal schauen.

    Wie sind da eure Raum-Erfahrungen? Führt das Nebeneinander / das Zusammen von Schule und OGS zu Raumproblemen auf einer oder beiden Seiten? Und wenn ja - was sind da eure Lösungen? Was sind da die Lösungen an eurer Schule?

    Danke Humblebee, danke Zauberwald.

    Hatte den Link oben nicht registriert.

    Thema ist "Unterbringung der OGS". Aber wegen einem "Wir wollen den Raum nutzen" - "Wir wollen nicht, dass ihr den Raum nutzt", gibt es doch keine Abordnung.

    Unabhängig mal von der Abordnung finde ich es inhaltlich aber auch interessant.

    Die OGS braucht definitiv Räumlichkeiten. Gab es da irgendwelche Alternativen? Oder ist es eine Kröte, die man schlucken muss, weil die Stadt keine Räume in der Schule und auch keine Möglichkeiten für einen Anbau hat? Ich fände ne OGS im Keller auch nicht schön, die OGS findet das bestimmt auch nicht schön. Aber was sind die Alternativen?

    Wobei - die Frage führt hier jetzt auch zu weit.

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