Beiträge von kleiner gruener frosch

    Nun meine Frage: Kann der Verantwortliche durch eine Auswertung der Nutzer- und Zugriffsdaten ermittelt werden?

    Hm, ich würde mal sagen: Nein.

    Theoretisch kann das zwar klappen, wenn in der betreffenden Stunde im in Frage kommenden Access-Point nur ein Handy eingeloggt war, aber

    - es ist unwahrscheinlich, dass zu der betreffenden Stunde nur ein Handy im AccessPoint eingeloggt war,

    - das Video kann ja auch erst nach der Stunde / am Nachmittag hochgeladen worden sein,

    - selbst wenn das Video direkt hochgeladen worden ist, kann es genauso gut übers Handynetz hochgeladen worden sein - nur weil man gerade im Wlan eingeloggt war, heißt das nicht, dass man auch das Video gemacht hat.

    Also: nein, über die Nutzer- und Zugriffsdaten kannst du den Verantwortlichen praktisch nicht sicher finden.

    Bei uns ist durch die Schulleitung als Teil des pädagogischen Konzeptes der Schule festgelegt, dass in den Hauptfächern Hausaufgaben im Umfang von 45-75 Minuten pro Woche aufzuheben sind.

    Das Schulgesetz NRW gibt zumindest keine Mindestzeit vor, sondern nur eine Maximalzeit.

    Zitat

    Außerdem heißt es:

    Hausaufgaben sollen die individuelle Förderung unterstützen. Sie können dazu dienen, das im Unterricht Erarbeitete einzuprägen, einzuüben und anzuwenden. Sie müssen aus dem Unterricht erwachsen und wieder zu ihm führen, in ihrem Schwierigkeitsgrad und Umfang die Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Neigungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen und von diesen selbstständig ohne fremde Hilfe in den in Nummer 4.4 genannten Zeiten erledigt werden können. Sie dürfen nicht dazu dienen, Fachunterricht zu verlängern, zu ersetzen oder zu kompensieren oder Schülerinnen oder Schüler zu disziplinieren.

    Die Lehrkräfte berücksichtigen beim individuellen Hausaufgabenumfang, ob die Schülerinnen und Schüler insbesondere durch Referate, Vorbereitungen auf Klassenarbeiten und Prüfungen und andere Aufgaben zusätzlich gefordert sind.

    Die fett und unterstrichen hervorgehobenen Aussagen im Hausaufgabenerlass erzwingen meiner Meinung nach, dass eine Mindestlänge an Hausaufgaben nicht vorgeschrieben werden kann und darf.

    Das mag in der Übertreibung Humbug sein, dennoch muss ganz klar darauf hingewiesen werden, dass eine Gymnasiallehrkraft mit Mathematik sicher auch im staatlichen System gut unterkäme und dabei spürbar mehr verdienen würde. Und dass Waldorfschulen ein eher spezielles Klientel bedienen, ist auch kein Geheimnis. Den Begriff des Schonraums finde ich hier sogar noch recht wertneutral.

    Unabhängig davon, dass eine Gymnasial-Lehrkraft (wie du schreibst) im staatlichen System sicherlich unterkäme und mehr verdienen würde.

    Die Aussage "Lehrer an einer Waldorfschule sein ist ein Hobby und kein Beruf. " ist aber dennoch Humbug, da hat Quittengelee schon recht. Ziemlich arroganter Humbug sogar.

    Schicken die Briten, Kanadier, Australier und Portugiesen jetzt Truppen nach Gaza, um gegen die Israelis in den Krieg zu ziehen für ein autonomes Palästina?

    Hm, meines Wissens nach erkennen die Briten, Kanadier, Australier und Portugiesen auch Israel an. ich kann mich aber nicht entsinnen, dass sie Truppen in den Gaza-Streifen schicken, um für Israel in den krieg zu ziehen.

    Sprich: was für einen Automatismus konstruierst du hier?

    Das mag in deinem Fall auch so sein. Aber viele andere werden sich fragen,

    Hm. Dann sollten sie sich (aus meiner Sicht) fragen, ob sie sich das richtige fragen. Oder ob sie sich nicht einfach freuen sollten. Für die Kolleginnen, für die Eltern.

    Bzgl. der "800 € fürs 32. Kind" - da gab es hier mal Threads, wo das diskutiert wurde und begründet wurde.

    Ich habe dir in dem puncto doch zugestimmt?!

    Ähm .... okay.
    Entweder

    - war ich darauf nicht vorbereitet

    - oder ich bin gerade mit den Gedanken woanders (beim Moderieren oder bei der nächsten Schulwoche oder beim nächsten Stundenplan, der hier neben mir am Monitor geöffnet ist

    - oder es ist Sonntag Abend. ;)

    Sorry.
    (Daher auch eben nur das einfache "Nein".)
    ----
    Aus Sicherheitsgründen, werde ich auf den Rest deines Beitrags erst morgen antworten. ;)

    Ich glaube, dass es für die (meisten) Staaten, die einen palästinensischen Staat anerkennen, das nicht bedeutet.

    Du "glaubst". Hast du dafür Beweise? Nein. Okay. Also für die Sache nicht weiter relevant.

    Die Frage ist aber: Wie kommt es in der Region an? Ist es nicht so, dass es für die Hamas und ihre Unterstützer (auch in Deutschland) nur das eine oder das andere gibt: Israel oder Palästinenserstaat. Tertium non datur.

    Nein. Das siehst du vielleicht so. Es wird aber anders eingeschätzt.

    Und: Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg ist oft davon die Rede, dass Russland für den Angriffskrieg nicht durch die Einverleibung ukrainischen Staatsgebiets belohnt werden dürfe. Zurecht. Aber: Würde hier nicht die Hamas "belohnt" für den 7. Oktober?

    Nein.

    De facto stärkt es aber eher die Antisemiten und Israel-Hasser weltweit.

    Nein.

    Ich finde es richtig, gut und überfällig. Die Anerkennung. Die explizit NICHT bedeutet, dass dem Staat Israel sein Existenzrecht aberkannt wird.

    Und um es mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney zu sagen: "Die Anerkennung Palästinas stärke diejenigen, die sich für ein friedliches Zusammenleben zwischen Israelis und Palästinensern und ein Ende der Hamas einsetzten."

    Und: "Allerdings könne sich dadurch der politische Druck auf Israel erhöhen, das Völkerrecht insgesamt einzuhalten, sagt [... der Bochumer Völkerrechtler ...] Thielbörger. Davon könnten dann die Menschen im Gazastreifen profitieren, die derzeit um ihr Leben fürchten und großen Hunger leiden."

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