Beiträge von f.locke

    Genau diese Haltung mag ich nicht. Wieso sollte jemand, nur weil er schon länger an der Schule ist, Vorteile haben? Vorteile, die er dann über Jahre zementiert? Und die Neuen schauen in die Röhre?

    Ne, wenn du schon einen "Stand" hast, dann dazu, dich für Verbesserungen aller Kollegen einzusetzen, für mehr Gerechtigkeit und nicht nur zu deinem eigenen Vorteil.

    Das hast du missverstanden. Es geht nicht darum, dass ich selbst auch diese Haltung vertrete sondern darum, dass ich eben solches Verhalten von Kollegen, die länger da sind, nicht in voller Gänze toleriert habe. Und so habe ich auch andere neue Kollegen dabei unterstützt. Als Neuling kann man das eben nicht sofort.

    Was muss man sich unter einem Stundenplan vorstellen, der sich ständig ändert?
    A-B-C-D Wochen, oder ändert sich der Stundenplan wirklich aus welchen Gründen auch immer so häufig

    Naja, die Schule hat ja bereits seit 4-5 Wochen begonnen und ich habe jetzt so gut wie jede Woche mehrere Änderung bekommen. Bei Kleinigkeiten, wie z.B. der Tausch einer Aufsicht, finde ich das nicht tragisch aber zuletzt wurde der Plan so umgestellt, dass ich am Freitag 4 Stunden länger unterrichte als vorher & dazwischen ist eine Springstunde - und ich war tatsächlich kurz davor, einen Kurztrip nach der Schule zu buchen. Das würde ja jetzt nicht mehr gehen. Ich hatte nicht angenommen, dass sich der Plan im laufenden Betrieb so ändern kann. An meiner alten Schule hätten das die Kollegen jedenfalls nicht mitgemacht. Zumal die Änderungen einfach eingetragen wurden, ohne vorher mit mir zu sprechen. Ich weiß jetzt natürlich nicht, wieso die Änderungen stattgefunden haben. Aber wenn es auf Wunsch eines anderen Kollegen stattgefunden hat, fände ich das absolut nicht in Ordnung. Schließlich muss das doch vorher mit mir besprochen werden? Ich äußere ja auch nicht Extrawünsche auf Kosten anderer.

    Ich habe auch den Eindruck, dass nicht so gut dabei geschaut wird, die Belastung verhältnismäßig aufzuteilen und die für die Kollegen angenehmeren Pläne zu finden. Damit möchte ich gar keine bösen Absichten unterstellen, ich denke es liegt auch an der allgemeinen Organisationsstruktur dieser Schule. Vieles läuft deutlich ineffizienter und dadurch eben auch "unfairer" ab.

    Jedenfalls tue ich mich etwas schwer damit, wie ich damit umgehen soll. Klar bin ich zu Beginn die "Lückenbüßerin", allerdings bin ich auch eine routinierte Kollegin, die sich an ihrer alten Schule engagiert hat und auch bestimmte "Ämter" inne gehabt hat. Auch wenn ich nachvollziehe, dass das hier nicht so stark berücksichtigt wird... Es nagt trotzdem an mir, weshalb ich auch manchmal glaube, ich sollte nicht zu "anspruchslos" sein und den Eindruck erwecken lassen, ich würde alles mitmachen. Gleichzeitig ist es nicht leicht zu erkennen, was denn hier Usus ist und ob ich nicht total negativ auffalle und zu fordernd wirke. Es ist jedenfalls eine Gratwanderung.

    Um wieder den Vergleich zu schaffen: An meiner alten Schule war ich immer sehr deutlich was meine Wünsche angeht und habe mir nicht viel erlauben lassen (das klingt ein wenig doof, aber ich hoffe ihr wisst, was ich damit meine - schließlich hat man ja irgendwann auch einen gewissen "Stand").

    Entschuldigt, ich musste das gerade mal loswerden, auch wenn ich weiß, dass ich das letztlich selbst bewerten können muss. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht...

    Ich hatte gelesen, dass der Antrag aus dienstlichen Gründen abgelehnt werden kann aber angenommen, dass das eher die Ausnahme als die Regel ist. Zumal an meiner alten Schule viele junge Kollegen mit reduziertem Stundenkontingent begonnen haben - aber natürlich ist jede Schule anders aufgestellt. Da das wahrscheinlich sowieso erst zum neuen SJ möglich ist, werde ich den Antrag erstmal nicht stellen. Ich habe ja theoretisch bis Januar Zeit. Ich habe übrigens an 20 Stunden gedacht. Ich danke euch für eure Hilfe. Ich denke, ich bin einfach sehr deprimiert und irgendwie verzweifelt, da ich nicht so glücklich bin und nicht weiß, ob ich es hier mal werden kann. Das fühlt sich so anders, ungewohnt an. Und ich bin jemand, der Wert auf so etwas legt, gerne kollegial zusammenarbeitet und sich engagiert einbringt. Nur lerne ich gerade, dass das nicht unerheblich durch das Umfeld beeinflusst werden kann...

    Hallo Zusammen,

    ich habe eine neue Stelle und bin zugegebenermaßen unzufrieden. Das liegt nicht am Kollegium sondern eher an der Organisation und den Anforderungen, die an dieser Schule für eine höhere Arbeitsbelastung bei mir sorgt. An meiner alten Schule hatte ich beispielsweise einen viel besseren Stundenplan und das war auch einfacher zu regeln. An dieser Schule wird nur wenig Rücksicht genommen, mein Stundenplan ändert sich ständig! Sowas kenne ich auch nicht. Das erschwert mir auch meine Freizeitplanung. Ich habe mir zwar vorgenommen, das bei einem der Stundenplaner anzusprechen aber ich glaube nicht, dass das viel bringen wird.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Das ist einer der Gründe, warum ich es mittlerweile vorziehe, mein Stundenkontingent zu reduzieren. So hätte ich auch wenigstens einen unterrichtsfreien Tag (hier auch wahrscheinlich undenkbar. An meiner alten Schule war das durchaus möglich, trotz VZ). Ich kenne mich damit aber gar nicht aus. Kann ich selbst entscheiden, wie viele Stunden ich reduziere? Kann man irgendwie einsehen, wie sich das auf das Gehalt auswirkt? Und wie läuft die Antragstellung konkret ab? Ich befürchte natürlich, dass die SL das nicht gerne hören wird. Mir ist es eigentlich wichtig, dass die SL ein positives Bild von mir hat, da ich mich grundsätzlich gerne engagiere (davon hat sie bereits von meiner alten SL gehört) und gewissenhaft arbeite.

    Die Reduktion meiner Stunden wäre eine große Erleichterung für mich, auch gesundheitlich. Das möchte ich aber nicht teilen, sondern privat halten.

    Habt ihr ein paar Tipps/Infos für mich?

    Es geht um NRW, Bezirksregierung Köln, am Berufskolleg.

    Herzlichen Dank!

    Hallo! :- )

    Wie habt ihr euren Einstand an der neuen Schule gegeben? Ich bin am BK und werde den in 2 Abteilungen geben müssen. Außerdem auch die Sekretärinnen und Hausmeister. Da habe ich an Schokolade oder Haribo gedacht.

    Würde mich über eine Rückmeldung freuen. Lieben Dank!

    Diese Frage hast du doch nun in zahlreichen Threads gestellt und die Antwort mehrfach bekommen! Mein Güte, vom mehrfachen Nachfragen ändert sich die Antwort nicht!

    Nein, weil ich unterschiedliche Informationen bekommen habe, nicht nur durch das Forum hier. Und ich darf eine Frage öfter stellen, dafür ist so ein Forum doch da. Also lass deinen Frust bitte woanders raus.

    Hallo!

    Ich habe einen Versetzungsantrag für das nächste Schuljahr gestellt und mit der Schulleitung bereits mehrfach darüber gesprochen. Nun ist es so, dass ich mich beworben habe aber noch keine Rückmeldung, geschweige denn eine Zusage an den 4 Schulen meines Wunschortes erhalten habe. Ich hatte in dem Antrag an 3. Stelle noch einen anderen Ort eingetragen, an dem 2-3 weitere Schulen sind. Nun habe ich folgende Fragen:


    1. Würdet ihr euch auch bei den anderen Schulen bewerben? Ich möchte eigentlich unbedingt an einer der 4 Schulen, 2 davon haben mir bereits abgesagt. Zudem ist der Bedarf leider gering, da die Schulen in der Regel vollbesetzt sind. Eine von den 2 hat aber angedeutet, dass eventuell Chancen bestehen könnten.

    Ich habe davon abgesehen, die Bewerbungen auch an den weniger erwünschten Orten zuzuschicken, da ich das so verstanden habe, dass am Ende nur eine Schule bei der Bez.-Reg. in Frage kommt. Wäre es nicht blöd, wenn sich dann zwei melden und sagen, Ja, die fragen wir an? Oder könnte es sogar sein, dass mich eine der Schulen, die ich nicht unbedingt präferiere, möchte und anfragt und dadurch die Bez.Reg. eine der beiden Wunschschulen gar nicht erst anfragt, ob die für mich Bedarf haben?

    Vielleicht weiß ja jemand, wie das dann läuft. Ich weiß nur, dass man auf eine Liste kommt, die alle SL vorher bekommen. Wenn man nicht angefragt wird, fragt die Bez.Reg. dann (glaube ich) nach und telefoniert quasi die Schulen ab.

    2. Meine nächste Frage bezieht sich auf die Bekanntmachung des Versetzungswunsches. Ab wann habt ihr das im Kollegium kommuniziert? Ich wollte das erst dann machen, wenn ich weiß, dass es geklappt hat. Das passiert aber nicht vor Ostern. Und dann wäre es ja nicht mehr lange bis zu den Sommerferien… ist es dann nicht spät?

    Bislang habe ich es auch nicht unserer Abteilungsleiterin gesagt. Sie gehört zur erweiterten Schulleitung. Ich habe aber die Sorge, dass sie mich dann „komisch behandelt“ weil sie mir das übel nimmt. Und solange ich ja nicht mal weiß ob das klappt, ist das dann nötig? Andererseits plant sie ja auch den Stundenplan und müsste wissen, wenn ich wegfalle… das wäre aber eben auch der Fall, wenn ich schwanger werden sollte. Da muss man ja immer damit rechnen, das sowas kommt und dann innerhalb von einigen Monaten (beim Berufsverbot ja sogar sofort) anders planen. Ich habe aber auch eine Klassenleitung und ein paar Aufgaben, die ich verantworte. Und vor allem stelle ich mir die Frage: wird nicht die SL darüber sprechen? Die weiß ja Bescheid. Da wäre es bestimmt blöd, wenn sie das von der SL erfährt…

    Entschuldigt den Roman! Ich wäre euch dankbar für eure Ideen…



    2. Du hättest auch noch dazu einen BR-Wechsel, oder? Das macht das Ganze nicht einfacher. Es ist nicht unmöglich, vorgesehen ist es aber nicht und erst recht nicht, wenn es keine gewichtigere Gründe gibt.

    Geht deine aktuelle BR noch in den 50km-Radius hinein?

    Ja genau, ich würde damit die Bezirksregierung wechseln. In meiner jetzigen BR habe ich bereits die nächstgelegene Schule bekommen (damals im Ref.) und die liegt eben 100km von mir entfernt.

    Wir haben eigentlich jährlich neue Stellen und kriegen manchmal akuten Bedarf für bestimmte Fächer. Bislang wurden bereits mehrere Kolleginnen und Kollegen mit meiner Fächerkombination eingestellt, sodass ich davon ausgehe, dass kein großartiger Mangel herrschen würde.

    Als ich nach Stellen mit meiner Fächerkombi gesucht habe, habe ich keine einzige Stelle gefunden, die im Zuständigkeitsbereich der neuen BR liegt...

    Nein, die Probezeit kann ich nicht verkürzen, da ich vorher keine Vertretungsstelle o.Ä. hatte. Ich habe unmittelbar nach dem Ref. die Planstelle an der selben Schule angenommen. Ohje, ich schätze, dann bleibt meine beste Option sowieso die, den Antrag einfach zu stellen und mich bei den Schulen bzw. einer Wunschschule vorher vorzustellen. An einer der Schulen hatte ich auch mein Praxissemester.

    Eigentlich hatte ich geplant, den Schulwechsel nach einer Schwangerschaft vorzunehmen. Da wäre das ja deutlich einfacher, soweit ich weiß. Allerdings klappt es mit der Schwangerschaft seit über einem Jahr nicht, da hoffen wir aktuell einfach auf ein Wunder...

    Hallo Allerseits,

    da ich so langsam etwas verzweifle, suche ich mal bei euch in diesem Forum nach Rat. Vielleicht gibt es einige, die von Ihren Erfahrungen berichten können.

    Meine Schule liegt leider etwa 100km entfernt, sodass ich durch das Pendeln am Tag etwa 200km zurücklegen muss. Anfangs war das für mich OK, allerdings hat sich das vor allem durch das letzte Schuljahr, das sehr stressig war, geändert. Ich hatte nun geplant, bis zum 30.11.25 (Fristende) einen Versetzungsantrag zu stellen (Bundesland NRW). Nun befinde ich mich aktuell noch in der Probezeit, die zum 01.11.2026 enden sollte, da ich die Planstelle auch zum 01.11.2023 begonnen habe (3 Jahre Probezeit).

    Das Problem: Da aus persönlichen Gründen (Entfernung) nur zum Schuljahresbeginn (01.08.2026) versetzt wird, würde ich ja etwa 3 Monate vor Beendigung meiner Probezeit versetzt werden...

    Glaubt ihr, dass das trotzdem möglich ist? Denn eigentlich heißt es ja, dass man während der Probezeit nicht versetzt werden kann... Ich kann aber nicht glauben, dass ich wegen 3 Monaten (und da sind zum Teil noch Sommerferien!) wirklich noch ein weiteres Jahr dranhängen müsste... Auch wenn ich mit meiner aktuellen Schule wirklich sehr zufrieden bin, wäre das einfach zu viel für mich, zumal ich ja seit dem Ref. schon dorthin pendle. Meine Schulleitung hatte mir bereits versichert, dass sie mich für den Fall, dass ich mal gehen möchte, auch gehen lässt und nicht festhalten wird.

    Ein weiteres Problem: Es gibt in meinem Wohnort und der gewünschten Bezirksregierung aktuell keine freien Stellen mit meinen Fächern. Ich glaube, dass die Schulen in meinem Wohnort ohnehin seit Jahren recht ausgelastet sind... Was ist, wenn mich keine der Schulen hier aufnehmen kann? :angst:

    Über ein paar Tipps/Ideen/Erfahrungsberichte wäre ich super dankbar.

    Viele Grüße!

    PS: Ich hatte die Stelle übrigens nicht blauäugig angenommen, sondern wirklich vorgehabt, in die Region zu ziehen. Aus privaten Umständen und den neuen beruflichen Perspektiven meines Mannes, haben wir unsere Pläne ändern müssen und entschieden, dass wir nun doch lieber in der Heimat bleiben wollen. Es war nämlich nicht immer mein Plan, ewig zu pendeln oder sogar zu wechseln.

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