Beiträge von PaPo

    Das nehme ich ganz anders wahr.

    Statt beim Thema zu bleiben, wechselst du ständig auf eine Meta-Ebene, um den Schreib- und Diskussionsstil anderer zu bewerten und damit abzuwerten.

    Deine ad-hominem-Vorwürfe halten dir damit den Spiegel vor.
    Spar dir das doch einfach und entgegne anderen in der Sache.

    Aber selbstverständlich(!) benenne ich es konkret, wenn jmd. die inhaltlich-sachliche Diskursebene verlässt, statt beim Thema zu bleiben, ständig auf eine "Meta-Ebene" wechselt, um den Schreib- und Diskussionsstil anderer zu bewerten und damoi abzulenken.

    Indem ich sowas benenne, mache ich mich nicht desselben schuldig. Sorry, aber das ist pures gaslighting (und habe ich auch konkret dir hier wie auch bei N4T damals bereits etliche Male erläutert). Bizarr, dass du mir vorwirfst, was bei anderen proaktiv gegeben ist, du aber "ganz anders wahr[nehmen]" willst.

    Zitat

    Dazu kommt, dass du mit deinen Vorschlägen bundesweit Antworten aus allen Schulformen erhältst, du hast deine Vorschläge zu Beginn nicht auf spezielle Schularten oder Abschlüsse begrenzt, in der Diskussion soll dass dann jeder Mitdenken und sich auf deine speziellen Vorgaben einlassen, während du andere Bedingungen als „Sonderfälle“ ausschließt.

    [...]

    Schade, weil ich das Thema tatsächlich interessant finde und mich interessiert, ob andere SekII-Lehrkräfte, die auch Quereinsteigende kennen oder gar betreut haben, auch zu der Annahme kommen, das Ref sei gänzlich überflüssig und man könnte diese, wie weiter Inhalte problemlos nach dem Master/Diplom bewältigen.

    Naaa... übertreib nicht. Es ist nichtmal ein halbes Dutzend Kommrntatoren hier.

    Und ich beschränke mich auch jetzt nicht auf bestimmte Schularten und dass ich von Studienabsolventen schreibe, ist nicht nur klar, sondern habe ich auch explizit benannt. Insofern war bspw. nie die Rede von pädagogischen Mitarbeitern ohne fachwissenschaftliche Qualifination, jedermsn o.ä. Hat aber was mit dem Derailment snderer zu tun?

    Und ja, ich stimme deinem letzten Absatz voll zu. Darum stören mich so selbstzweckhaft-provokative, imqualifizierte Unkenrufe sus dem Off (zu wirklich jedem Thema) ja auch so.

    Und auch hatte den Smiley bereits gedrückt, bevor ich deinen sah.

    (Ernst nehmen kann ich es nicht.)

    Ich verweise mal auf meine aktuelle Signatur. gäähn So durchschaubar... und erschreckend schlechte Textrezeptionskompetenzen. Mal wieder. Beschämend.

    So, wie wäre es: Zur Abwechslung mal was inhaltliches zum Thema beizutragen oder sich weiter mit Textrezeptionsdefiziten blamieren, ohne es selbst zu merken (weil einem andere mit gleichen Defiziten laudieren)?

    Ich rate mal: Wieder <mod>-Sanktionkerung wegen unterstellter Unterstellung, Beleidgung oder sonst was Erfundenem, während (auch das eigene) eigtl. Derailment wieder unkommrntiert bleibt. Wieder per PN? ;)

    Ist typisch PaPo. Behauptet Dinge und meint es nachher ganz anders.

    Lüge. Mal wieder. Ich formuliere eigtl. recjt eindeutig und unmissverständlich. Darfst nstürlich gerne zitieren, wo kch etwas formuliert hätte, das deinen Strohmamn nährt. Ocv prognodtiziere sber, dsss wieder deinerseits nur insinuiert ich hätte XYZ geschrieben, wo dies wieder fsktisch nicht der Fall ist.

    Och bemerke zudem mal wieder, dass es mal wieder du bist, die versucht, eine eigtl. ganz zivilisiert sblaufenfe Diskzssion aus dem Off heraud zj sprengen (ganz unsanktioniert).

    Zitat

    Anscheinend kann er sich nicht verständlich ausdrücken, wenn wir es falsch verstanden haben.

    Daran wird es liegen. :D Ist ja nicht so, als ob man Textsemantik objektiv prüfen könmte oder so...

    Doch, du.

    Wo genau soll ich davon schreiben, dass "Seminare und ihre Ausbilder unterschiedlich gut" seien und dies und evtl. Versäumnisse, Fehlstellungen u.ä. "die dafür nicht ausgebildeten Kollegen an den Schulen [...] nebenher richten" sollen? Richtig. Nirgendwo.

    Zitat

    Dein Vorschlag war, dass man Studierende wie Quereinsteigende ohne Ref an die Schulen gibt und sie dort voll unterrichten.

    Dein Vorschlag war aber auch, dass es eine Art Mentoring geben müsste.

    Bis auf das "müsste" und das ich nicht von Studrnten, sondern Magister-/Diplom-/Staatsexamen- imd Masterabsolventen spreche: richtig.... und erkennnar eine komplett andere Aussage als diejenige von Kris24 .

    Ich finde es lustig, dass Referendariat abgelehnt wird, weil Seminare und ihre Ausbilder unterschiedlich gut sind und dann sollen die dafür nicht ausgebildeten Kollegen an den Schulen es nebenher richten?

    Das... ist ein Strohmann. So argumentiert hier absolut niemand.

    Ich schreibe ausschl. von Personen, die Absolventen ihrer Fachwissenschaften mit mind. Magister, Diplom, 1. Staatsexanen oder Master sind. Die werden bei Quereinstieg auch ohne Ref bei uns voll eingesetzt (Studenten als Vertretung zumimdest in der Sek I), machen das, was alle anderen auch machen. Und es klappt im Gros problemlos.Farum erstsunt micj dieses "begrenzt" so. Von "schuleigenen pädagogischen Mitarbeiter:innen" u.ä. Sonderfällen sprach ich ja nicht.

    So.. weiterkorrigieren. :(

    Du hättest nach dem Studium 28 Unterrichtsstunden erteilen wollen, samt Klassenleitung, Differenzierung und allem anderen, was neu hinzu kommt, zusätzlich zum Monitoring und zu einer Begleitung ... die du allerdings weitestgehend abzulehnen scheinst?

    "[W]ollen" ist das falsche Wort... will ich ja jetzt noch nichtmal (auch wenn ich am Gym ja 'nur' 25,5 Stunden habe und nicht zieldifferent unterrichte). ;)

    Aber prinzipiell: Ja, warum nicht?

    Wobei wir wohl ein Missverständnis bzgl. des 'vollen' Unterrichtens haben: "Schonfrist" beinhaltet bei mir ggf. durchaus ein reduziertes Deputat (dann geht dss mit dem Mentoring, nicht Monitoring, ggf. Hospitieren etc. noch einfacher).

    Wie kommst du darauf, ich würde eine "Begleitung" (i.S.v. Rat und Tat?) "weitestgehend ab[lehnen]"?

    Zitat

    Zum einen denke ich nicht, dass Prüfungen oder Unterrichtsbesuche entfallen können. Wann sollen sie denn stattfinden? Gar nicht? Wer soll sie vornehmen?

    Ketzeriscve Frage: Ja, warum denn eigtl. nicht? Ist doch die logische Konsequenz und mit das, worum es geht - weg mit diesen Prüfungen. D.h. nicht, dass die SL sich das nicht mal (zur dienstlichen Beurteilung etc.) ansieht und zum Fachgespräch lädt (wie bei der Revision halt).

    Zitat

    Zum anderen weiß ich von mir und anderen, dass gerade das Feilen am Unterricht, die Diskussion der Methoden, die Auseinandersetzung mit den Zielformulierungen, um auf den Punkt zu kommen, um noch genauer hinzusehen, um genauer darin zu werden, Ziel und Erreichen des Ziels zu schärfen, einer der Inhalte war, die mir in meinen Praktika, im Ref, als Lehrkraft und in der Ausbildung anderer Lehrkräfte wirklich wertvoll war ... und der Austausch mit den anderen Lehrkräften heute ist ähnlich, es geht nur schneller.

    Ich entwerfe hier in keiner Weise einen Gegenentwurf zum "Feilen am Unterricht", der "Diskussion der Methoden" oder gsr dem "Austausch mit den anderen Lehrkräften" (habe allenfalls Kritik geübt, dass das "[S]chärfen" der Lernzielformulierungen im Ref m.E. im Gros ein Schärfen hinsichtlich idiosynkratischer Anforderungen der Prüfer ist...sehe ich auch immer wieder bei dem, was die Fachleiter an den Stunden unserer Referendare so bemängeln).

    Zitat

    Wir begleiten Refs und Junglehrkräfte und Lehrkräfte, die darum bitten, in Elterngesprächen, gegenseitig oder mit SL, Refs und Junglehrkräfte gehen bei uns mit zu Elternabenden zum Hospitieren und Lehrkräfte gehen mit in die Elternabende von anderen Lehrkräften, um es gemeinsam zu machen.

    Bei entsprechenden Bitten und insb. "heiklen' Fällen machen wir das mit den Gesprächen auch... es ging aber darum, dass Refs, Vertretungslehrer, Quereinsteiger und Co.Gespräche prinzipiell im Regelfall alleine führen können.

    Hattest du nicht was gegen „ad hominem“?

    Das ist Empirie.

    BTT: Gehalt ist da, natürlich ca. 100 € zu wenig... mal gucken, wie lang sie für den wahnsinnig komplexen Prozess der Übertragung brauchen...

    Über die Qualitätskriterien der Prüfungen kann man gerne diskutieren. Unter der Voraussetzung, dass die Qualitätskriterien einer idealen Prüfung valide sind, würde ich dennoch lieber die Lehrer der Arbitrarität der Prüfer ausliefern als die Schüler der Arbitrarität ungeprüfter Lehrer.

    Gewagte Hoffnung, bedenkt man alleine einmal, was für (individuell) zeitgeistabhängige Modeerscheinungen die Ideen von wirksamer Didaktik und Pädagogik (dank Empiriedefizit), von 'gutem' Unterricht u.ä. sind. ;)

    Ich hatte 'nen sympathischen, als Lehrer sicherlich kompetenten Kernseminarleiter, der allerdings bona fide J. Hattie rezitierte und von "großen", "mittleren" und "kleinen" Effekten von diesem und jenem sprach, ohne das auf Nachfrage erläutern zu können (Deutsch und Musik - er wusste schlichtweg nicht, was Effektstärkemaße sind und wie das mit aufgeklärter Varianz abläuft). Sowas spielt dann aber ggf. in Bewertungen rein: 'Warum haben Sie XYZ gemachr, nach Hattie ist das nicht lernwirksam.'

    Und: Für das deinerseits benannte Problem gibt es Probezeiten. ;) Der Anforderungsrahmen, was im Job wie gemacht werden soll, ist ja recht klar gesteckt (uuund es gibt Dokumentation über Dokumentation).

    Stichwort: Ich begebe mich jetzt an den Korrekturstapel. :(

    Nein,

    sie machen sehr begrenzt das, wofür die Vertretungssituation ausgeschrieben ist.

    Die Aufgabe einer voll ausgebildeten Lehrkraft ist weit komplexer.

    Sie bereiten bei euch nicht vollumfänglich und eigenverantwortlich Unterricht vor und nach, prüfen, erteilen Noten, dokumentieren, diagnostozieren, beraten, erziehen, beaufsichtigen nicht, nehmen nicht an Konferenzen Teil etc. etc. etc.?! Aaaah... ha?

    Wie ist das "begrenzt" zu iverstehen? Qualitativ ja wohl kaum (z.B. halbe Notengebung geht ja nicht), also quantitativ? Wie... äh... Teilzeitkräfte? Sorry, verstehe deine Aussage nicht. Vielleicht auch an kleiner gruener froschals SL, der ja ein "Danke" erteilt hat (und wohl auch entsprechende Personen einstellt).

    Prüfungen kann es auch in deinem System geben, z. B. in Form von Unterrichtsbesuchen. Aus Gründen der Qualitätssicherung finde ich Prüfungen auch gut.

    Das ist btw einer der (impliziten) springenden Punkte meiner Position: Ich sehe das wie Saruman, dass es an Konkordanz zwischen der Qualität punktueller Showstunden und derjenigen des alltäglichen Unterrichts (über die Lebensarbeitszeit verteilt) mangelt (resp. dass die Qualitätskriterien für Ersteres für realen Unterricht nicht unbedingt valide sein müssen - zu groß die Gefahr, auf Gedeih und Verderb Arbitrarität ausgesetzt zu sein).

    Was soll das eigentlich genau sein? Etwa eine Phase, in der man noch nicht voll unterrichte, dabei unterstützt wird, woanders hospitiert, selbst hospitiert wird, Rückmeldungen bekommt, Hilfe bei der Lernzielformulierung erhält, Elterngespräche begleitet und sich mit anderen Berufsanfänger*innen austauscht?

    Warum nicht? Mentoring halt. Wobei: Voll unterrichten schon. Und Hilfe bei der Lernzielformulierung kann man streichen, das interessiert nur für Prüfungen des Unterrichts, die ja entfallen. Und Elterngespräche gehen auch solo (ich hätte btw noch nie davon gehört, dass Refs bei diesen bzgl. ihres BDU begleitet würden oder entsprechend hospitierten).

    Man kann es eigentlich kurz machen: ein Drittel der Quereinsteigenden bricht ab. Ganz offensichtlich reicht es nicht, irgendwas studiert zu haben.

    1/5 bis 1/4 dee Berufsanfänger mit Ref wirft in den ersten fünf Jahren hin. Ganz offensichtlich reicht es nicht, idas Ref absolviert zu haben?!

    Quereinsteiger sind schlichtweg flexibler und haben oftmals reslistischere Wechselperspektiven. Wenn die aus der freien Wirtschaft iommen umd dann mit eigenen Augen sehen, wie desolat die Schulsituatation i.d.R. wirklich ist, klar sind die dann weg.

    Ist jetzz inwiefern ein Beleg der Unverzichtbarkeit des Refs (außer aus Planungsgründen des Dienstherrn, der schon mit dem Lehramtstudium Alternativen reduziert)?

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