Beiträge von PaPo

    Ich würde das auch befürworten. Auf der Win-Seite gibts dann freie Abende und echte Wochenenden 😊

    Dafür (als Mittel gegen die Entgrenzung der Arbeit) ja die Arbeitszeiterfassung. Dann hat man ggf. auch freie Abende und echte Wochenenden (nicht vergessen, Springstunden etnsprechend zu nutzen).

    Der Arbeitgeber wird aber schnell merken, dass 8 bis 12 Lerngruppen, die bis zum Rand gefüllt sind, nicht von 'ner Hauptfachlehrkraft zu stemmen sind, Korrekturen sich länger als die vielleicht jetzt vorgegeben zwei Wochen ziehen u.ä. (viel Spaß beim Abi).

    Aber wie O. Meier bereits schrieb, die Präsenzpflicht geben die Gebäude nicht her, weil es an entsprechend ausgestatteten Arbeitsplätzen schlichtweg fehlt (für mich persönlich auch 'ne Horrorvorstellung, in dem Betonklotz das zu erledigen, was ich im heimischhen Ambiente bei guter Musik verrichten könnte... habe aber auch Kollegen, die am WE extra in die Schule fahren, weil sie sich dort besser konzentrieren können).

    Eine längere Pause wäre spätestens nach einer Arbeitszeit von 6 Zeitstunden so oder so vorgeschrieben und kommt in quasi jedem Beruf vor (zumindest bei Vollzeitarbeit). Das ist nun wirklich keine Besonderheit im Lehramt und dient gerade dazu, sich etwas zu erholen, bevor es weitergeht.

    I know... ich finde es aber immer wieder bizarr, dass alles Mögliche an Arbeitsschutz bei uns nicht gilt, aber Hauptsache man kann sich 'ne Stulle für 60 Minuten in der Mittagspause reinrendern. Zumal es die Erholungsfunktion bei vielen wohl nicht erfüllt (s.o.).

    Zu meiner Schulzeit hatte ich in 13 Jahren ein einziges Jahr in der Oberstufe mal Nachmittagsunterricht (Sport...), Schüler und Kollegen hatten um 13;20 Uhr Schluss, hat alles funktioniert (da waren die 6 Zeitstunden auch noch nicht erreicht). Gute alte Zeit.

    PaPo , ich meinte das mit den unleserlichen Texten. Die Klammern, Anführungszeichen und Bindestriche, um Gedankennebenstränge einzufügen, zerreißen deinen Text. Mit den überflüssigen Leerzeichen zerpflückt das Handy zusätzlich alles.

    Welche Leerzeichen?

    Aber ja, ich habe gesehen, dass die Darstellung am Handy suboptimal ist (ich schreibe vom Desktop-PC aus).

    Zitat

    Wenn dir das egal ist und du zusätzlich im Gegenangriffsmodus alle anpflaumst, werden wohl viele deinem Rat folgen, ist auch ne Lösung.

    Aktion... und Reaktion. Wenn ich damit nicht mit unsäglichen roten Heringen konfrontiert werde, ist das für mich 'ne win-Situation. Ich bevorzuge es, wenn man inhaltlich-sachlich miteinander kommuniziert (oder gar nicht).

    Ach, der Kerngeschäftsbegriff taucht schon irgendwo auf. Die anderen Aufgaben gehören deswegen trotzdem dazu.

    Solange aber Kollegen davon überzeugt sind, sie allein entschieden, was wichtig ist und was man getrost weglassen könne, braucht man die Diskussion nicht weiterzuführen.

    Wer macht das denn? Habe den Thread ja durchgelesen, zumindest für diesen ist das ein Strohmann. "Die anderen Aufgaben" umfassen zudem immer noch nicht, was hier die "[v]erlorene[n] Schafe" an zusätzlichem 'Engagement' eben nicht machen müssen, weil es nicht deren verpflichtende "ander[e] Aufgaben" sind - und (und das ist der Punkt) das stupide absitzen von Dienstzeit, um die 41 Stunden zu füllen, ist keine Dienstpflicht (wie hier mancher fälschlich zu glauben scheint).

    Doch, ist doch total logisch: Wer schneller unterrichtet, darf auch früher nach Hause gehen. Hauptsache, er hat den Stoff vermittelt, den er für relevant hält.

    Ist das in anderen Berufen nicht so? Wenn die Ware zügig ausverkauft wurde, schließt man die Filiale früher. Wenn man alle Räuber gejagt hat, darf man die Polizeiuniform schon vor Dienstschluss an den Haken hängen. Man muss eben effizient verkaufen und Kriminelle jagen und dann darf man auch früher ins Bett.

    Der Fehler im Vergleich liegt (u.a.) in der Rede vom "nach Hause gehen", da von Lehrern ja nicht erwartet wird, die 41 Stunden in Präsenz zu verbringen; neben dem Präsenzunterricht und einigen verpflichtenden Veranstaltungen (z.B. Konferenzen) wird von uns lediglich erwartet, unsere dienstlichen Verpflichtungen zu erfüllen (und vielleicht in den Kernzeiten erreichbar zu sein).

    In eine Filiale könnten sich zudem bspw. noch bis zum Verkaufstagsende Käufer einfinden, die der Verkäufer bedienen müsste (mal abgesehen davon, dass der Vergleich schon arbeitsrechtlich nicht passt). Der Polizist muss aus offensichtlichen Gründen verfügbar bleiben. Etc.

    Die überfordern nicht nur quantitativ, sondern auch durch ihre Verschachtelung und eigenwillig verteilten Satzzeichen.

    Den Tip, man solle doch nicht lesen, was einen störe, finde ich immer einigermaßen seltsam, insbesondere in einem Diskussionsforum.

    "eigenwillig" = grammatisch korrekt :)

    Ich halte das Lamentieren über den Umfang eines Textes (insb. in einem Lehrerforum und speziell dann, wenn dies innerhalb von einem Thread voller anderer Kommentare, welche diesen Umfang problemlos übersteigen, aber nicht moniert werden, erfolgt) für einen roten Hering (mag ich gar nicht) und ebenso wenig für eine Diskussionsgrundlage wie den 'saloppen' (und falschen) Vorwurf von "Arbeitszeitbetrug" (der m.M.n. kein unerheblicher ist - entsprechend auch mein Ton).

    Und bevor ich über sowas unnötigerweise 'streite' und man vom eigtl. Thema abkommt, merke ich lieber an, dass ich darauf gerne verzichte (auch wenn meine Texte von manchen wahrscheinl. 'harscher' gelesen werden, als sie eigtl. sind).

    Konstruktive Kritik, sachliche Zweifel, Einwände, Ergänzungen, Korrekturen u.ä.? Immer gerne, aber bitte ohne logical fallacy-Ballast.

    Du magst offenbar walls of text. Das hier ist ein Satz, der auch noch inhaltlich keinen Sinn ergibt. Du stehst in einem Dienstverhältnis/Arbeitsverhältnis und hast darauf Pflichten zu erfüllen. Unter anderem gehört dazu deine Arbeitszeit. Klar kannst du das doof finden, es ist aber nun mal so. Du kannst natürlich erheblich weniger arbeiten; nachweisen kann dir das so oder so niemand. Arbeitszeitbetrug bleibt es aber dennoch.

    Dann lies meine Texte doch einfach nicht, wenn sie dich quantitativ überfordern... "wal[l] of text" :D (und da beschweren wir uns über unsere Schüler, dass die keine 'längeren' Texte mehr lesen können).

    Ich bin auch nicht für evtl. Mängel beim Verständnis meiner Texte verantwortlich, aber schön, dass du ankündigst, dass dein dritter Satz "auch noch inhaltlich keinen Sinn ergibt." ;)

    Bitte erkundige dich, was die Begriffe "regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten" und "[w]öchentliche Pflichtstunden der Lehrerinnen und Lehrer" eigtl. bedeuten - danach diskutieren wir dann, was du wünschst, wie die übrigen n bis 22 Stunden an "Arbeitszeit" nach den "[w]öchentliche[n] Pflichtstunden" zu füllen seien, wenn sämtliche verpflichtende "[w]eitere Aufgaben" gem. § 10 ADO erfüllt sind, bevor du hier (abermals) Anwürfe von "Arbeitszeitbetrug" formulierst.

    Kannst natürlich für Präsenzpflicht plädieren, dass alle Lehrer von 08:00 bis 16:12 Uhr in der Schule zu sein haben, damit auch ja niemand "Arbeitszeitbetrug" begeht... was du dir davon erhoffst, bleibt aber fraglich (und dann wirst du immer noch nicht Kollegen in freiwillige 'Prestigeprojekte' u.ä. zwingen können).

    EDIT (damit du mir nicht glauben musst, glaube der KI):

    Spoiler anzeigen

    OVG NRW, Urteil v. 8. Nov. 2005 (6 A 2650/03):
    In dem Urteil führt das Gericht aus, dass bei Lehrkräften die im eigentlichen Unterricht geleisteten Pflicht-Unterrichtsstunden und die übrige Arbeitszeit (Vorbereitung, Nachbereitung, Konferenzen usw.) nicht exakt messbar sind. Insbesondere heißt es dort: „[…] wegen der erforderlichen Unterrichtsvorbereitung, der Korrekturen, Eltern- und Schülersprechtagen […] nicht im Einzelnen in messbarer und überprüfbarer Form bestimmt werden kann.“ Damit bestätigt das OVG NRW, dass eine minutengenaue Überprüfung der Gesamtarbeitszeit von Lehrer*innen nicht verlangt wird.

    • BVerwG, z. B. Urteil vom 29.11.1979 – zur Arbeitszeit von Lehrkräften.
      „[…] es kommt nicht auf … welcher Zeitaufwand zur Bewältigung […] notwendig und zweckmäßig ist, sondern auf die vom Dienstherrn geforderte Arbeitsleistung“
    • Laut dem „Bildungslexikon“ der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Nordrhein‑Westfalen (GEW NRW): „Für Beamt*innen schreibt das Landesbeamtengesetz (NRW) (§ 60 LBG) eine 41-Stunden-Woche vor. Bei Lehrkräften gilt das Pflichtstundenmodell: Festgelegt wird nur die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung (Pflichtstunden). […] Die darüberhinausgehende Zeit ist als Vertrauensarbeitszeit nicht genau festgelegt.“
    • VG Düsseldorf — Urteil z. B. 17.03.2025 (35 K 5513/22.O) / weitere Entscheidungen 2024–2025: Fälle, in denen Beamte Zeitgutschriften erschlichen oder elektronische Zeiterfassung nicht zutreffend verbucht haben, wurden als Pflichtverletzung / Arbeitszeitbetrug gewertet.

      Die Urteile/Quellen besagen, dass Arbeitszeitbetrug dann vorliegen kann, wenn eine Lehrkraft bzw. ein Beamter bewusst falsche Angaben zur Arbeitszeit macht oder Zeiten erfasst, in denen kein Dienst erbracht wurde (z. B. wie im Fall beim VG Düsseldorf) – also Täuschung.

      Es sagen aber auch die Quellen: Wenn die Pflichtunterrichts- und sonstigen dienstlichen Verpflichtungen erfüllt sind, muss nicht jede Stunde „nachgewiesen“ werden — besonders bei Lehrkräften mit ihrem Vor-/Nachbereitungs- und freien Arbeitsanteil.

      Für NRW gilt konkret: Das Modell der Pflichtstunden für den Unterricht + „sonstige Aufgaben“ als Vertrauensarbeitszeit wird rechtlich anerkannt.
      Demnach ist das reine Unterschreiten der 41 Stunden nicht automatisch ein Arbeitszeitbetrug, solange die Leistung erfüllt ist.

    Kurz:

    (a) Ohne (fälschliche) Arbeitszeiterfassung auch kein "Arbeitszeitbetrug", denn Arbeitszeitbetrug ist die vorsätzliche Falschangabe über die tatsächlich geleistete Arbeitszeit, ist nicht erbrachte Arbeitsleistung (d.h. Nichterfüllung der Dienstpflichten etc.) u.ä.

    (b) Arbeitszeitbetrug bei verbeamteten Lehrern ≠ < 41 Stunden pro Woche arbeiten

    Nein. Wenn ich mein Kerngeschäft (Unterricht, ggf. Klassenleitung) effizient abgearbeitet habe, schreibe ich garantiert nicht noch an irgendwelchen "Konzepten" weiter. Dann ist auch mal gut.

    Würde man de infolge eigener Effizienzoptimierung freigewordene Zeit mit "[s]ich anderweitig in der Schule ein[bringen]"-Tätigkeiten (bis zur Marke von 41 Wochenstunden... nein, m.E. überhaupt um irgendeine Zeit) füllen, täte man m.E. das, was wir Lehrer ggü. effizienten Schülern ja (i.S.e. falschverstandenen 'Förderung' derselben) eigtl. vermeiden sollen, also diesen mehr Arbeit zuordnen, weil sie früher als andere fertig sind - so wie das diese Schüler als Strafe empfinden könnten, wäre zumindest mir dies ebenfalls Selbstgeißelung...

    Ich sehe das also wie du, FrozenYoghurt: Mal ungeachtet dessen, dass ich ein Gros der außerhalb meines Kerngeschäfts (Qualifikation, Selektion und Allokation durch Unterricht und Leistungsüberpürfung) vermeintl.(!) 'anfallenden' Tätigkeiten (die oftmals lediglich Resultat autotelischer 'Reförmchen', antiquiert-ineffizienter Strukturen, Neigungsprojekte von Ministerium, SL u./o. Kollegen u.ä. sind) als nicht nur nicht sonderlich sinnstiftend, sondern durchweg (euphemistisch formuliert) demotivierend erlebe, ist das der 'Mechanismus', mit dem ich die Profession und meinen Arbeitsalltag bewältige - ich bin effizient, d.h. dass mich bspw. die Vor- und Nachbereitung von Unterricht (mit Ausnahmen, wenn ich bpsw. mal einen Thema unterrichten muss, in das ich mich erst einarbeiten muss) nicht wirklich Zeit kostet (es hilft auch, dass ich meinen privaten Perfektionismus nicht auf den Unterricht übertrage - ich habe gelernt, dass mein Unterricht auch entsprechend funktioniert, ohne eine wie ein schweizer Uhrwerk arbeitende Stundenplanung).

    Mithin: Bei dem Übermaß an Springstunden, (m.E. unnötigen) Präsenzkonferenzen u.ä., zzgl. zur rapide ansteigenden Arbeitsbelastung in den regelmäßigen Prüfungsphasen (mit der ubiquitären Erosion der Leistungsfähigkeit unserer Schüler steigt die Belastung beim Korrekturaufwand), ist das, was ich im 'regulären' Arbeitsalltag an Zeit spare, Kompensation für die dort verlorene Lebenszeit (ich sehe es hier in den Ferien: 16 Tage frei, davon 5 krank, ohne dass ich die später nachholen kann, wie in der freien Wirtschaft, und 4 Tage Klassenarbeits-/Klausurkorrekturen, -planungen und Co.).

    Und bevor da jmd. mutmaßt, unterstellt o.ä. - nein, ich mache meinen Kollegen damit keine Arbeit, die sie irgendwie irgendwo 'auffangen' müssten und qualifiziere meine Schüler (sofern diese entsprechende Leistungsfähigkeit und -bereitschaft mitbringen) im geforderten Maße.

    Ein verlorenes Schaf bin ich damit nicht, aber ich würde den Teufel tun, mehr zu machen (es sei denn, das wäre mal ein Projekt, das tatsächlich sinnvoll wäre).

    Die Mittagspause ist das Allerschlimmste am Ganztag. Mein Körper schaltet da auf Mittagsschlafmodus und kommt auch nicht mehr raus.

    Eben. Ist bei uns auch so... als ob man 'n Ventil aufdreht und die gesamte psychische und physische Körperenergie einfach entwicht. Persönlich geht mir das schon mit Springstunden und zu langen Pausen (die längste ist bei uns 25 Min) so, leiber alles am Stück abarbeiten und gut is'. Glaubt man unseren Schülern, sehen die das im Gros ebenfalls so. Immer schön, wenn man 'ne Klasse am gleichen Tag in der 1. Stunde, vor der Mittagspause und in der letzten Stunde sieht, da kann man den Zerfall geradezu im Zeitraffer beobachten (sehen die Shcüler wohla uch so hinter dem Pult).

    Kann ich mir wirklich nur sehr schwer vorstellen. Im Einzelfall, falls z.B. Lehrermangel für Latein da ist, bestreite ich das nicht, aber nicht in großem Umfang. Weil sonst frage ich mich schon, wo die ganzen Stunden hin sind.

    Musst du dir nicht vorstellen, ist so. Unsere vermeintl. 109 Prozent bedeuten ja erstmal gar nichts - Schwangere, Langzeiterkrankte, Abgeordnete (exkl. der Vorgriffsstellen), zzgl. zur 'Problematik' einer relativ hohen Teilzeitquote und der Problematik, dass der Prozentwert nichts über die Verteilung der Fächer im Kollegium aussagt. Ist aber auch immer noch nicht das Thema, sondern die Problematik des (teil-)gebundenen Ganztags.

    Zitat

    dass beispielsweise insbesondere in den jüngeren Klassen Sport eher im Nachmittag liegt.

    Wenn ich meinen Sportkollegen glauben darf, 'ne ganz doofe Idee. ;)

    Zitat

    Wenn man das will, geht da eine ganze Menge und man kann einen attraktiven Nachmittag schaffen.

    Wenn ihr natürlich da nur Fachunterricht macht und D/M/E/etc. in den Nachmittag legt, sorry, aber dann wundert mich die Unzufriedenheit nicht.

    Sorry, null hilfreich, weil die Problematik nicht erkannt wurde, dafür (trotz Erläuiterungen) zu viel gemutmaßt wird.

    Spannendes Ansinnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das durchgeht, weil leider völlig gegen den Zeitgeist, aber wäre dennoch interessant, es mal zu probieren. Ich empfinde Nachmittagsunterricht insgesamt auch - für beide Seiten - als wenig gewinnbringend. Insbesondere dann, wenn dort Förderstunden oder "Nebenfächer" liegen, die eh nicht so richtig ernst genommen werden.

    Der Zeitgeist ist halt objektiv falsch. :)

    Ist nicht Theme hier (sondern eher genug Stoff für 'ne eigene Diskussion), aber m.E. müsst eman sich entscheiden zwischen ganz oder gar nicht: Entweder kein Ganztag oder so ein Modell wie in bpsw. Japan.

    Die Förderstunden liegen bei uns nochmal an zwei weiteren Nachmittagen - wenn Schüler oder Kollegen entsprechend Pech haben, sind das also vier Nachmittage (oder für kollegen mit Oberstufenkursen auch theoretisch fünf, wurde bislang aber m.W.n. immer vermieden) der Lebenszeitvergeudung.

    Zitat

    Ich stelle mir eine Schule, die sich einmal für Ganztag entschieden hat, ja ein wenig wie eine Fliege vor, die in eine fleischfressende Pflanze gerät. Einmal drin, game over 😄

    Das befürchten wir leider auch. :(

    Dann müsst ihr halt mal das machen, was viele nicht-gymnasiale Schulformen seit Jahren machen müssen: Unterricht kürzen.

    Wir kürzen... seit Jahren. Und jetzt?

    Zitat

    Ansonsten macht es auch Sinn, dass ihr den Nachmittagsunterricht insofern auf den Prüfstand stellt, als dass dort interessante Angebote für die Schüler liefen und keine Doppelstunde Mathe.

    Welchers "interessante[re] Angebo[t]" als Fachunterricht soll das denn sein?

    Zitat

    Dass die Kollegen keine Lust auf Nachmittagsunterricht haben, wundert mich nicht, weil dann ist man ja nicht um 13 Uhr zuhause.

    Sind wir auch so nicht.

    Die Gründe sind exakt so, wie beschrieben: Der Nachmittagsunterricht ist ineffizient bis kontrapoduktiv, vergeudet Ressourcen (Zeit; Motivation; Resilienz; Körperenergie etc.) seitens aller Betroffener. Die Kollegen

    Same here, auch wenn die Größe deutlich geringer ist und zwischenzeitlich aus äußeren Umständen mal alles verkauft wurde. Trotzdem seit über 20 Jahren :) Leider wenig Zeit und Platz.

    Inkl. Promotion?

    Zeit und Platz sind nicht sooo das Problem. Eher dass ich tatsächlich - wahrscheinl. wegen der Fülle an Möglichkeiten - oftmals gaming burnout habe. Die aktuelle Phase zieht sich so ungefähr seit Anfang der Sommerferien (bin aber generell sehr... 'demotiviert'.........), auf nichts mehr Lust. Einzig Hollow Knight: Silksong durchgespielt und ein paar Stunden hier und da in Elden Ring: Nightreign. Habe auch kaum was gekauft, wo es sonst pro Jahr i.d.R. dreistellig wird. Die Nachkaufliste wächst und wächst und [...], aber wenigstens purzeln in der Zeit die Preise.

    Da ich versuche, keine Sammlerversionen mehr zu kaufen (OK, die für Crimson Desert ist schon vorbestellt *hüstel*), habe ich auch keine fomo mehr. ;)

    Aktuells teht nur noch Anfang Dezember Metroid Prime 4 (NSW2) an.

    Naja, da man als gewissenhafter Lehrer ja keine Schwellenpädagogik macht

    :teufel:

    ... ich bin bei vielen Inhalten 'flexibel'.........

    Zitat

    wird zumindest für den ersten Tag in der Regel etwas geplant sein. Das sollte man in der Regel ja weitergeben können.

    Abgesehen von Englisch, wo ich durchaus Buchseiten und korrespondierende Aufgaben durchgeben könnte, klappt dass in meinen anderen Fächern i.d.R. nicht, weil ich dort aus einem Konvolut aus Materialien zusammenstelle, das ich zu einem Gros auch nicht digital habe und dass ich regelmäßig erst am jeweiligen Morgen vor DIenstbeginn zusammenfüge und erst unmittelbar vor der Stunde am Dienstkopierer vervielfältige (so 'ne Jahresplanung, wie sie in Österreich wohl üblich ist, wäre mein Ende...).

    Es ist wirklich selten, dass ich Kollegen irgendwelches Material gebe(n kann), auch wenn ich im Vorfeld absehbar (z.B. infolge von Exkursionen) an Unterrichtsterminen ausfalle.

    Falls ihr das OK bekommt, verliert ihr für die entsprechenden Jahrgangsstufen den Ganztagsstellenzuschlag von 20%. Es werden also auf die eine oder andere Weise bei euch Leute gehen müssen.

    Danke für die Antwort.

    Ja, genau mit diesem einen Punkt habe ich ja gerrechnet, dass ist das große 'Nein' zur Rückabwicklung, ohne jetzt an dieser Stelle darüber philosophieren zu wollen, dass das Land mal auf den Trichter kommen müsste, die Klassen-/Kursteiler entsprechend zu senken, was zu mehr Klassen/Kursen führen würde, für die man das Mehr an personal dann ja auch braucht (weil deren Klassen-/Kursanzahl ja auch sinken müsste), damit das System wenigstens an dieser Stelle mal wieder funktioniert.

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