Beiträge von PaPo

    "Die letzte Antwort auf dieses Thema liegt mehr als 365 Tage zurück. Bitte erstelle ggf. ein neues Thema."

    .... hmmm.........

    Freut mich, dass hier wenigstens ein paar Kollegen meine Hobbys teilen:

    • Board Games: Also nicht "Monopoly", "Mensch ärgere dich nicht" und Co., sondern Sachen, die laut BGG heavier sind ("Nemesis", "Terrorscape", "BLoodborne" etc. etc. etc.)
    • Metal (passiv & aktiv): Mein anderes (viel zu teures) Hobby... primär im Extreme Metal-Bereich (von "Carach Angren" zu "Esoctrilihum"), ich habe aber auch ein paar guilty pleasures (*hüstel* "Feuerschwanz" *hüstel*) und versuche mich seit über 'nem jahrzehnt autodidaktisch an der E-Gitarre...
    • Video Games: Was soll ich sagen? Ich zocke seit ca. vier Jahrzehnten und habe wohl eine der größten physischen Sammlungen in meiner Ecke (3000+ Spiele); das Hobby hat meine Promotion beflügelt und meinen Geldbeutel geschröpft.
    • Phantastik (SciFi; Fantasy): In allen Formen, ich komme nur seit Ewigkeiten nicht mehr dazu, mal 'nen gescheiten Roman zu lesen, selbst ein Film für Zwischendurch passt kaum mehr... :(
    • Bodybuilding

    Ich würde ja noch Reisen hinschreiben, aber auch das ist zu lang her (Partnerin konnte die eltzten jahre nciht mit, alleine hatte ich keinen Bock)...

    Euer Problem scheint an anderer Stelle zu liegen:

    Gegen einen solchen subjektiven Eindruck kann und mag ich nicht argumentieren, möchte nur darauf hinweisen, dass ich da deutlich andere Erfahrungen habe. Ein Ansatz kann hier auch ein Blick auf euren Stundentakt sein. Der ist vergleichsweise einfach intern zu ändern.

    Nun, wir haben das irgendwann Anfang der 2010er eingeführt, also schon unsere Erfahrungen mit diesem Modell und sehen, parallel zur allg. Erosion der Leistungsfähigkeit unserer Schülerschaft, dass es auch seitdem Jahr für Jahr stärker erodiert, auf allen Seiten. Kollegen, die hälftig an andere Schulen abgeordnet sind, haben den direkten Vergleich, neue Kollegen, die zu uns versetzt wurden, gerade aus dem Ref kommen etc. auch (und man tauscht sich natürlich mit anderen Schulen aus): Der Nachmitagsunterricht, der große Demotivator, muss weg. ;)

    Aber ja, wie beschrieben ist eine neue Stundentaktung so oder so auch ein kollegiumsinterner Wunsch.

    Bei uns an der Schule (Oberstufe) werden wir, als Antwort auf die Mail zur Krankmeldung, direkt aufgefordert, Arbeitsaufträge zu liefern. Wenn ich aber Fieber und Schmerzen habe, bin ich dazu nicht in der Lage, zumal ich kein Lehrbuch habe für das ich einfach eine Seite zum Bearbeiten angeben kann. Ich fühle mich dadurch genötigt und weiß nicht, ob ich die Aufforderung einfach ignorieren oder darauf reagieren soll. Wenn ich schreibe, dass es mir zu schlecht geht, fühlt es sich so wie "Herausreden" an. Was würdet ihr raten?

    Du musst dich nicht dafür rechtfertigen, krank zu sein. Und du musst dich nicht rechtfertigen, wie krank du bist und ob du 'zu' krank bist, um vielleicht doch noch was an Arbeit zu erledigen. Krank ist Krank und bedeutet, du verrichtest jetzt keine Arbeit mehr. Ich würde mich da an deinen Lehrerrat wenden, dass der im Sinne des Kollegiums klar macht, dass solche Aufforderungen zu unterlassen sind.

    Ist das nicht einfach eine Floskel, um einen Link einzubinden?

    Ja, das "gerne hier nachlesen" packt die Redaktion an jeden Link, den sie präsentiert, ob dort tatsächlich Belege (und diese von einiger Gravitas, auch tatsächlich Gegenargumente entkräften zu können) für deren Behauptung geliefert werden... oder nicht. Hat nur in bestimmten Kontexten, eben dort, wo das "eben nicht" gegeben ist (also regelmäßig), ein gewisses Hautgout. Was man findet, wenn man den Links folgt, sind oft Meinungsäußerungen ohne Hand und Fuß, die N4T als Autoritätsargument bemühen will, Texte, die infolge ihrer Textgattung u./o. dem Mangel an Daten und Fakten das Argumentniveau der Kommentare unterschreiten, die sie damit entkräften will, und Texte, die sie offenbar selsbt nicht gelesen haben - etc.

    Es hat halt etwas 'provokatives', wenn man dort redaktionsseitig Menschen ihre alltäglichen, professionellen Erfahrungen streitig machen will, diese negiert, ridikülisiert u.ä., aus einer Redaktiosnwarte, die damit null Berührungspunkte hat; anekdotisch z.B. die Sache mit "Killerspielen" in meinen Ausgangsbeiträgen und den Positionen der Redaktion, die aus der Mottenkiste der unsäglichen Diskussionen der 2000er stammen: Die Redaktion dort hat meinen Klarnamen, die kann problemlos ermitteln, dass ich da locker mal zwei Jahrzehnte an Forschungserfahrung in dem Bereich habe (ohne dass ich da ein Autoritätsargument bemüht hätte, ich verlasse michd a leiber auf profunde, daten- und faktenbasierte Argumentation), will dann aber entsprechende Expertise mit 'nem quarks.de-Artikel wegwischen, der genau die Probleme reproduziert, die ich vorher angemahnt hatte.

    Das ist ein Verhalten, das dort typisch ist für den umgang mit den Kommentatoren - Klugscheißerei im negativsten Sinne. Und die findet sich auch mehr und mehr in den Artikeln, mit mglw. entsprechender Außenwirkung.

    Ich fände eine AG cool. Wenn SuS dadurch Lust auf das, zugeben sehr teuere, Hobby bekommen, dann ist das so. Ich denke das ist auch einen Intention hinter dem Programm von GW. Wenn du das verhindern willst, dann darfst du es nicht anbieten.

    Die Frage ist ja, wie man das am Laufen hält. Dass da GW hofft, neue Kunden zu gewinnen, ist ja klar. ;)
    Aber wenn es darauf hinausläuft, dass wir am Ende nur unsere Gefechte in der Mittagspause durchziehen, dann w+rde ich es eher bleiben lassen (ich war nie wirklich dabei, das tatsächlich zu spielen, sondern immer mehr beim Fluff).

    Mal abgesehen davon, dass das natürlich wirklich eine Milchmädchenrechnung ist, sind 109% wirklich viel. Wenn es dann wie beschrieben nicht ausreicht, dann liegt das eher nicht am Ganztag, sondern an der ungünstigen Kursstruktur oder hohen Ausfällen. Wie gesagt: ihr habt bei Streichen des Ganztags nicht auf einmal die frei werdenden Stunden zur Verfügung, auch wenn das im ersten Moment ein nachvollziehbarer Gedanke ist. Diese werden euch auch in der Unterrichtsversorgung abgezogen, sodass das Problem weiterbesteht.


    PS: Bist du in der Schulleitung? Diese könnte mal genau drauf schauen, wieviele SOLL-Stunden aus welchen Bereichen kommen und das mit den IST-Stunden abgleichen. Dann sieht man eigentlich recht schnell, wo zu viele Stunden "verbraten" werden.

    Wir haben die 109 % ja nicht zur Verfügung, es werden uns dort Kollegen veranschlagt, die seit Jahren krank sind, Schwanger, zu 100 % an andere Schulen abgeordnet etc. etc. etc., gleichzeitig hat NRW die höchsten Klassen-/Kursteiler - die typische Schönrechnerei der Bezirksregierungen und Ministerien. DIe Abgleichung der SOLL- vs. IST-Stunden haben wir als Lehrerrat mit der SL schon vorgenommen - keine Spielräume.

    Es geht uns aber auch weniger darum, dass wir das nicht abdecken können (auch wenn wir bei den Unterrichtsausfällen ein Spitzenreiter sind, die Zahlen waren ja vor Kurzem öffentlich einsehbar, insb. beim Nachmittagsunterricht), das Gros des Kollegiums ist vom Nahcmittagsunterricht nicht überzeugt und realisiert diesen als kontraproduktiv:

    Wir haben Unterrichtsstunden, die weit über die Norm von 45 Minuten hinausgehen. Was damals zur Entschleunigung eingeführt wurde (und damit wir weniger Einzelstunden vorbereiten müssen), hat tatsächlich zu einer massiven Entschleunigung geführt; unsere Schüler 'können' eine normal phasierte Unterrichtsstunde von 45 Minuten gar nicht mehr, wir schaffen in zweien unserer überlangen Stunden nicht das, was wir in drei Mal 45 Minuten schaffen könnten (es sit deutlich bemerkbar, wie die Konzentration der Schüler nach den 45 Minuten nachlässt... und dann müssen die noch weitere 25 Minuten aushalten, ein paar Minuten Pause und weiter geht's). Die Stunden ziehen sich bis zum Mittag, dann gibt es 'ne Stunde Mittagspause, die Schüler und kollegen nochmal mehr schröpft, demotiviert, auslaugt etc., um dann noch 'ne Unterrichtsstunde bis in den Nachmitag dranzuhängen, in der das Leistungsniveau vor und hinter dem Pult erheblich reduziert ist. Besonders schlimm auch, wenn es draußen warm (nichtmal heiß) ist, dann sind unsere Unterrichtsräume bereits am Morgen Saunen, vom Nachmittag ganz zu schweigen. Viele Nachmittagsstunden sind reine Verwahrung, was für eine weiterführende Schule auch nicht angemessen scheint - die Schüler könnten am Schultagesende bereits über zwei Stunden zu Hause sein und ihre Zeit sinnvoller verbacht haben.

    Die meisten wollen einfach weg von dem Modell. Stolpersteine sind Teile der Elternschaft, der Träger und evtl., gilt es noch zu eruieren, Teile der SL.

    Ich kann mich heute darüber freuen...

    ... dass wir morgen Mittag wieder 'nen Spielenachmittag mit Freunden machen.

    Fest eingeplant sind:

    • The Lord of the Ringe: Fate of the Fellowship: WIr haben versehentlich immer den hardcore-Modus ausprobiert, morgen dann mal die etwas leichteren Regeln, damit der eine Ring auch mal wirklich im Orodruin landet und wir nicht von Orks, Haradrim und Co. überrant werden.
    • Nemesis: Hatte mir den Nemesis Gamefound Collection Pledge mit allen drei Teilen gegönnt, arbeiten usn jetzt erstmal 'ne Weile am 1. Teil mit allen Add-ons ab.

    Ich hätte auch noch mal Bock auf The Night Cage... mal gucken,w as wir alles schaffen. :)

    Das ist dort schon etwas anderes. Die Redaktion dort erstellt wie in einer Zeitung einen Artikel und diskutiert dann selbst mit, wenn ihr eine Meinung nicht passt. Das macht keine andere Onlinezeitung.

    Entweder ist man ein Diskussionsforum wie hier, wo Mitglieder eigene Themen erstellen oder man bietet eine Online-Zeitung an, wo jedermann über den Artikel seine Meinung bis zu einer gewissen Grenze schreiben kann. Dann sollte man sich als Ersteller des Artikels aus der Diskussion heraushalten oder nur zurückhaltend sich beteiligen.

    Hier ist es etwas anderes. Hier wird ja "nur" moderiert und es werden keine Artikel erstellt und dann eine gewisse Richtung verteidigt. ;)

    Das die Redaktion dort eine bestimmte Richtung einschlägt, meinetwegen auch ein konkretes Anliegen und klare Positionen ("Haltungen") hat, würde ich ihr nicht zum Vorwurf machen (die strikte Trennung zwischen Moderator und Kommentator muss natürlich irgendwie eingehalten werden). Die Art und Weise, wie diese 'Verteidigung' erfolgt (was auch noch nicht das Problem ist, weil - the internet halt... wir wissen, wie das in öffentlichen Foren abläuft), ist i.V.m. der Außenwirkung bei so einem reichweitenstarken Medien m.E. hier das eigtl., das grundsätzliche Problem.

    Ich sehe N4T aber auch als exemplarisch für entsprechende Entwicklungen im öffentlichen, sozio-polit. und -kulturellen Diskurs, als exemplarisch für die Dichotomisierung desselben. Wo das endet, zeigen uns bspw. die entsprechende Debattenkultur und der polit. 'Austausch' in den USA. Das habe ich auch öfter dort angemerkt, als ich gefragt wurde, warum ich überhaupt noch dort schreibe.

    Es hat auch direkte Auswirkungen auf meinen Unterricht: Ich sehe, welche Medien meine Schüler rezipieren, Medien, die ähnlich plakativ, dichotomisierend, indifferent 'berichten' und sich ähnlicher (un)logischer Fehlschlüsse in der Argumentation bedienen (z.B. non sequitur; rote Heringe etc.). Und ich frage mich immer, wie ich meine Schützlinge in einer sich so radikalisierenden medienwelt mit dem entsprechenden Rüstzeug ausstatte, dagegen gewappnet zu sein. Ich habe tatsächlich schon kurze 'Dialoge' von dort, oder Passagen aus Artikeln etc., als Übungsmaterial zum Erkennen entsprechender rhetorischer Kniffe etc. verwendet.


    ... OK, der Beitrag war jetzt etwas inkohärenter, sry. Sollte bald mal schlafen gehen. ;)

    Abend miteinander,

    da ich seit meiner Jugend selbst irgendwie Hobbyist für alle möglichen Games Workshop-Produkte (vornehmlich Warhammer 40.000) bin, habe ich mich vor laaanger Zeit einmal für deren Warhammer Alliance-Programm angemeldet und bekomme seitdem auch mind. ein Mal im Jahr entsprechendes material (Modelle, Pinsel, Farben, Hefte mit Hintergrundinfos, Bemalanleitungen etc.). Ich bin bislang noch nicht dazu gekommen, da eine entsprechende AG o.ä. einzurichten, obwohl ein kleiner Teil meiner Schüler da immer reichlich Interesse hätte.

    Jetzt ist das Material nun auch nicht sooo reichlich vorhanden, wäre schnell unter den Schülern verteilt, Bemalung dauert auch nicht ewig... und dann? Ich habe hier immer die Befürchtung, dass es lediglich in ein Lockangebot für die Schüler abdriftet (neue Einheiten, Farben, Codizes etc. kaufen), möchte aber exakt das verhindern (und auch nicht jede Woche mit 'nem Skirmish in der Mittagspause verbringen).

    Ist hier zufällig jemand Teil des Programms und hat Erfahrungen damit gesammelt, auch wie man das am Laufen hält? Irgendwie habe ich da ein schlechtes Gewissen, dass all die 'Püppchen' jetzt bei mir im Keller hausen, nicht zusammengebaut, unbemalt, unbespielt... ;)

    Dann antworte doch nicht, denn der Versuch, andere Teilnehmer hier davon abzuhalten, hier ihre Meinung zu schreibe, wird nicht funktionieren,

    Diese Tür schwingt aber doch nach beiden Seiten...

    Wo bitte versuche ich, "andere Teilnehmer hier davon abzuhalten, hier ihre Meinung zu schreibe[n]"? Ich werde doch meinerseits Unsachlichkeiten kritisieren dürfen, oder ist das ein Versuch, andere Teilnehmer hier davon abzuhalten, hier ihre Meinung zu schreiben? ;)

    Eine Diskussion über N4T setzt voraus, dass man als UserIn selbst dort aktiv ist bzw. die Seite aktiv nutzt. Ich gehöre nicht dazu. Und ich sehe nach wie vor keinen Sinn darin, Kritik an N4T hier in diesem Forum zu diskutieren. Darin liegt meiner Ansicht nach kein Mehrwert. Wenn Langeweile und Psychohygiene offen als Teil der Motivlage dargelegt werden, dann kommen verständlicherweise Zweifel an der Lauterkeit des Ansinnens auf.

    Es würde mich nicht wundern, wenn spätestens auf der (künftigen) Seite 5 dieses Threads entsprechende Parallelen zwischen hier und dort gezogen werden und UserInnen hier mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert werden.

    Ich schrieb doch zu der Sache mit der Psychohygiene bereits, dass das ein Joke war. Zudem habe ich meine tatsächliche Motivation recht transparent erläutert und auf diese Erläuterung auch bereits hingewiesen, was deine "Zweifel an der Lauterkeit des Ansinnens" eigtl. (hoffentlich) hätte evaporieren lassen sollen. Musst du mir ja nicht glauben, aber mehr als zu schreiben, dass es so ist, wie ich es begründe, kann ich jedenfalls nicht.

    Ich wundere mich allerdings über deine 'Vermutung' über die kommende Seite 5 dieses Threads. Was genau gibt dir Anlass für diese Vermutung? Du hast jetzt hier (mit diesem Kommentar) 27 Beiträge von mir (plus drei weitere im Rest des Forums), 12 davon meine Ausgangstexte (zu denen ich bislang hier noch kaum sachlich-inhaltliche Kritik gelesen habe - es befassen sich ganze 6 von abzgl. der ersten 12 insg. 38 Kommentaren mit dem Inhalt, der Rest sind Vorwürfe der Vendetta, Beschwerden über deren Länge und irgendwas ad hominem, ihr als Moderation hättet von mir solche "Ergüsse" zu erwarten). Ich reagiere doch sachlich und freundlich, oder nicht?

    Zitat

    Ich würde mich freuen, wenn Du als neuer User hier erst einmal aktiv zum Gelingen dieses Forums beitragen könntest.

    Gerne, bin ja schon dabei. ;)

    An der Stelle mein Beileid an die Moderation, die sich vermutlich früher als ihr lieb sein wird mit ähnlichen Ergüssen des TE rumschlagen wird müssen, wenn seine hier geäußerten Haltungen zu mehr inhaltlicher Auseinandersetzung führen.

    +

    Zitat

    "und mich hier diskreditieren / mir ggü. gaslighting betreiben möchte"

    Das schaffst du ganz alleine, so, wie du hier bereits vorgelegt hast.

    Is' klar. Ich sehe deine Reaktonen hier im Thread. Ich sehe deine zwei Kommentare. Ich sehe, wie du "vorgelegt hast" - sympathisch...
    Ich sehe, dass du zum Thema nichts beizutragen hast und es dir um ein ad hominem geht (warum auch immer, wir kennen uns ja m.W.n. nicht). Ohne mich. Wir müssen ja nicht miteinander kommunizieren. Bitte. Danke. :)

    Doch es ist tatsächlich die Frage, in wie weit hier der richtige Ort ist, ausführlich über eine andere Plattform zu diskutieren.
    Nebenbei: Ich finde es schade, dass durch den Beginn von den News 4 teachers das innere Diskussionsforum von 4teachers allmählich ausgestorben ist.

    Äußerst berechtigte Frage. Ich habe auch gehadert, weiß es auch immer noch nicht (aktuell scheint es nicht so), aber es gab/gibt ja auch nichts zu verlieren, also habe ich es mal versucht.

    Zitat

    Wenn es nicht mehr passt, dann schreibt man dort, wo man bisher geschrieben hat, nicht mehr und sucht sich eine Alternative oder auch nicht, das ist meine Strategie.

    Erscheint mir auch am sinnvollsten. :)

    Wie gesagt, war ein langer, langweiliger Tag (krank, nur mit Gitarre vorm Rechner...), ich hatte das gesammelte Material (eigtl. tatsächlich für ein kl. Essay über besagte Radikalisierungs- und Hermetisierungstendenzen, wollte mir dann aber doch nicht die Arbeit machen, das für ein entsprechendes Journal anzupassen) und dachte mir, ist 'ne gute Idee. ;)

    Nun, aktuell sind wir bei 109 % Personalabdeckung auf dem Papier... aber man kennt ja die Milchmädchenrechnungen der Bezirksregierungen: Es fehlen uns sicherlich ein halbes Dutzend Leute, um überhaupt die 'auf Kante genähten' übervollen Klassen/Kurse bei viel zu vielen Klassen/Kursen pro Kollege zu beschulen (mit angemessener Lehrer-Schüler-Relation natürlich viel, viel mehr...).

    Ein ganz schön starker Vorwurf eines Neumitglieds gegenüber einem deutlich etablierten Mitglied hier im Forum. Und nein, ich denke nicht, dass CDL das meinte, was du hier in den Mund legen möchtest. Einen Thread mit einer Textwüste verteilt auf gut 10 ellenlange Beiträge zu beginnen und dann zu erwarten, dass die Leute das lesen und darüber diskutieren, geht halt fehl und funktioniert de facto in keinem Forum...völlig unabhängig von der thematischen Ausrichtung.

    Ich erwarte erstmal gar nichts, außer dass ich hier in 'nem Forum voller erwachsener Lehrer bin und man entsprechend sachlich(-inhaltlich) miteinander umgeht. Dass der Text alleine aufgrund seiner Länge so einige abschrecken dürfte... einkalkuliert. Dann befasst man sich halt nicht damit. Macht meinen Schlaf nachher auch nicht unruhiger. Wenn der Text sein Publikum findet, das damit konstruktiv (gerne auch gegenteilige Positionen einnehmend) umgeht - Prima, würde mich freuen! :)

    Und: Natürlich kann CDL auch lediglich Bezug auf meinen Mehrteiler genommen haben, dann nehme ich das mit der Diskreditierung und dem Gaslighting zurück (obwohl ich ja von "offenbar" sprach, also keine Tatsachenbehauptung artikuliert habe). Der Satz klang halt 1:1 wortgleich zu dem, was man dort z.T. zu lesen bekommt. Ist halt aber so oder so lediglich ad hominem und Entwertung des Beitrags (den sie ja 'doof' finden kann), ob "deutlich etablierte[s] Mitglied hier im Forum" oder nicht, oder wie ist die Rede von "Beileid an die Moderation" und "Ergüssen" zu verstehen (habe aber auch nie verstanden, wie bestimmte Textmengen entsprechende Aversionen hervorrufen)? ¯\_(ツ)_/¯

    Mir wäre persönlich daran gelegen, hier mal auf die Sachebene zu kommen.

    Das geht ja nicht. Er wurde gebannt.

    Außerdem veröffentlichen die nur, was ihnen passt.

    CDL meint die Moderation hier, möchte diese warnen, weil er/sie offenbar bei N4T aktiv ist / passiv mitliest und auf Seiten der Redaktion dort steht und mich hier diskreditieren / mir ggü. gaslighting betreiben möchte (kenne ich aus dem Forum dort, beschrieb ich ja auch in meinem Ausgangsbeitrag, s. dritter Kommentar hier im Thread). ¯\_(ツ)_/¯

    Soll sich jeder selbst ein Bild machen (gilt übrigens auch für meine Vorwürfe richtung N4T - ich erwarte von niemandem, mir anonymerweise einfach so zu glauben). Gerne bei N4T meine Kommentare der letzten fünf Jahre überprüfen, mein Nick ist dort derselbe - ich stehe zu jeder Silbe, die ich dort geschrieben habe (nicht das, was man mit Strohmännern, Insinuationen, Wortverdrehungen und Co. daraus machen wollte) und zu meinem Umgang mit Trollen und Provokateuren (auch dazu, mich überhaupt auf so 'nen Kindergarten eingelassen zu haben... man kommt halt nicht aus seiner Haut). BTT

    An der Stelle mein Beileid an die Moderation, die sich vermutlich früher als ihr lieb sein wird mit ähnlichen Ergüssen des TE rumschlagen wird müssen, wenn seine hier geäußerten Haltungen zu mehr inhaltlicher Auseinandersetzung führen.

    Spoiler: Bei N4T gibt es seit 2023 quasi keine "inhaltlichen][ Auseinandersetzung[en]" seitens der Moderation mehr, sondern nur noch Unwerturteile und Entwertungsversuche derselben und ihrer Protegees, stets der Marke "Ergüss[e]" u.a. ad hominem-Heringe. Ach... wie ich mir inhaltliche Auseinandersetzungen dort gewünscht habe. Nicht, dass ich u.a. genau das kritisiert hätte - Danke für die Demonstration. :)

    ein linksextremistisches [...] Schundblatt geworden

    Zumindest bemüht man sich, das Overton-Fenster in eine gewisse Richtung zu verschieben.

    Ich schrieb ja eingangs davon, dass durchaus Kriterien (mal mehr, mal weniger) erfüllt werden, die Definientia von Extremismus sind:

    • Das dichotome Freund-Feind-Denken, das in 'linke' Freunde und 'rechte' Feinde unterteilt und das derart ausgeprägt ist, dass bereits marginalste Abweichungen von der Redaktionslinie oder auch lediglich verhaltende Kritik, Differenzierungen ggü. indifferenten Behauptungen u.ä. dafür sorgen, dass N4T einen in die 'rechte' Feindschublade einsortiert. Da wird dem Linken selbst der Linke ein Rechter (den man nicht weiter differenziert, dort sind "rechts", "rechtsaußen", "rechtsextrem" u.ä. ja im Grunde synonym). Das nimmt dort schon paranoid-hysterische Züge an, weil man in allem und jedem Agenten der AfD wittert. Bestes Beispiel beim Thema Inklusion: Man weist sachlich darauf hin, dass Art. 24 UN-Behindertenrechtskonvention weder Förderschulen verbietet, noch nahelegt, dass diese mit der Konvention unvereinbar wären - SCHWUPPS! -> "Querdenke[r]", "rechtspopulistische[r] Senf"
    • Dieses Freund-Feind-Denken geht noch weiter: Merkmal von Extremismus ist auch der Fanatismus, also die Maxime, dass der Zweck alle Mittel heilige. Im Endeffekt bedeutet das, dass Gewalt nicht lediglich ultima ratio, sondern legitimes Mittel zur Zweckerreichung ist. Da agiert jeder mit seinen Mitteln., es gibt Abstufungen. Dort ist es verbale Gewalt, also völlig enthemmte ad hominem-Attacken u.ä., um Meinungsgegner, Kritiker und Co. mundtot zu machen.
    • Hinzu kommt der Absolutheitsanspruch (ausgänglich schrieb ich fälschlich vom Alleinvertretungsanspruch, sry) in allen sozio-polit., -kulturellen, -ökonomischen und juristischen Fragen und bei allen diesbzgl. Problemen, für die man natürlich die alleinige Lösung hat. Man spricht Menschen hier salopp deren Erfahrungen und Expertise ab. Da kommt auch der Dogmatismus in der "Haltung" (wie die Redaktion immer schön schriebt) zum Tragen: Egal mit wie vielen Belegen, Dekonstruktionen, Daten, Fakten und Co. die Redaktion überschütet wird, beim nächsten Mal wird sie ihre Falsch- und Fehlbehauptungen wortwörtlich wiederholen.

    Das ganze präsentiert mit unkritisch-affirmativ kopierten Phrasen, wie man sie in den letzten Ecken von Linksaußen-X und Co. findet.

    Linksextreme sind das aber m.E. nicht. Was fehlt ist tatsächlich die (vollendete) Ablehnung der pluralistischen Gesellschaft und der freiheitlich demokratischen Grundordnung.

    Dass N4T auch hier keinen guten Ruf hat ist unbestritten, dafür reicht eine kurze Suche in diesem Forum, nach meinem Eindruck nimmt hier auch niemand den "News" Aspekt all zu ernst. Es ist schlicht und ergreifend völlig unpassend, hier umfangreich mit seiner Tätigkeit in einem anderen Forum abrechnen zu wollen.

    Schade, dass du das wiederholst, statt inhaltlich auf meine Kommentare einzugehen oder - wie erbeten - mir zu sagen, was ich hätte besser machen können. Was genau stört dich daran, dass ich umfassende und auch recht ausführliche Kritik artikuliert habe? Bitte nicht wieder das mit dem "abrechnen [...] wollen" wiederholen, das ist lediglich 'ne Unterstellung; stattdessen bitte was Konstruktives. Danke. :)

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