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Aus all diesen Punkten ergeben sich zwei maßgegliche Probleme:
Problem I:
N4T reklamierte jüngst im eigenen Forum: "Berichte auf News4teachers vermitteln keine 'Perspektiven und Glaubensinhalte', sondern überprüfbare Fakten. Die sind, wie sie sind – und nicht Gegenstand von 'Meinungsunterschieden'. Das können allenfalls die Schlussfolgerungen sein, die dann aus den Fakten gezogen werden können." Dies ist für die Kommentarsektionen nicht zutreffend, wo die Kommentare der Redaktion im Gros ideologisch motiviert sind u./o. auf Bauchgefühlen basieren, während ihre "Schlussfolgerungen" die Klaviatur (un)logischer Fehlschlüsse bedienen. Im Kontrast zur Selbstinszenierung als wissenschaftsaffines Bildungsmagazin, dessen "Haltungen" vermeintl. auf überprüfbaren Fakten u.ä. basieren, agiert N4T essenziell bildungs-, wissenschafts- und diskursfeindlich, trägt die Redaktion damit Falsch- und Fehlinformationen und einer 'Vergiftung' des demokratischen Diskursklimas bei.
Problem II:
N4T ist sich der eigenen Reichweite ebenso bewusst, wie des Umstands, dass die Diskussionen im Forum das Potenzial haben, das öffentliche Bild von Lehrern zu prägen. Perfide ist in diesem Zusammenhang, dass die Redaktion ihre Moderationshohheit hier im eigenen Forum insb. auch dazu missbraucht, ein Gros der dort aktiven Lehrer als "rechts", "rechtsaußen", "rechtsextrem" u.ä. zu framen, offenbar wohlwissend, welches Bild dies nach Außen vond er Lehrerschaft erzeugen könnte. Auch wenn man für ihr Verhaltne insg. Hanlon’s Razor anwenden könnte, können die Effekte fatal sein.
Extrem problematisch ist, dass N4T mit dem skizzierten Verhalten die üblichen Kriterien von Extremismus damit gänzlich selbst erfüllt: Dichotomes Freund-Feind-Denken, absoluter Alleinvertretungsanspruch in allen sozio-polit., -kulturellen, -ökonomischen und juristischen Fragen, Fanatismus (im Umgang mit Meinungsgegnern, denen ggü. anscheinend jede Form verbaler Gewalt legitimiert zu sein scheint), Dogmatismus und selbst Verschwörungstheorien.
Dies alles gilt es beim Umgang mit N4T zu bedenken.
N4T ist damit als eigtl. Diskussionsplattform mittlerweile unbrauchbar geworden. Nützlich ist die Seite insg. allerdings als sozialwissenschaftlicher Untersuchungsgegenstand zu polit.-ideologischen Radikalisierungs- und Hermetisierungsprozessen, welche mittlerweile ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellen.
Einen Hoffnungsschimmer gibt es allerdings selbst im Forum:
Trotz, mglw. aber auch gerade infolge ihrer exzessiven, ungehemmtem Anwendung diskursmanipulativer, nein -feindlicher Taktiken, steht N4T im eigenen Forum alleine auf weiter Flur: Die überwältigende Mehrheit der Kommentare und insb. Leser positioniert sich i.d.R. konträr zu den Kommentaren der Redaktion. Die Likes der Kommentare bieten diesbzgl. ebenfalls einen eindrucksvollen Beleg, werden die Kommentare der Redaktion ja i.d.R. um einige hundert Prozent ge-ratioed (d.h. dass N4T widersprechende Kommentare ein Vielfaches an Likes ggü. denjenigen der Redaktion bekommen). Auch die tatsächliche Bildungspolitik widerstrebt dem Gros ihrer polit. Agenden.
Fazit:
Finger weg vom Forum, liebe Kollegen... und die Artikel vielleicht (noch) mit Bedacht rezipieren!
Soweit meine Meinung.