Beiträge von Milli85

    Völliger Unsinn, kein Seminarleiter kann einen Schulleiter an dessen eigenen Schule aus irgendeinem Raum verweisen und ich halte es auch für wenig glaubwürdig, dass ein Seminarleiter das versucht.

    Trollst du jetzt wieder hier und versuchst meinen Beitrag zu manipulieren? Es ist nicht unglaubwürdig. Es ist so gewesen.


    Du musst dir Hilfe im echten Leben suchen und keine Scheinhilfe in Internetforen, die dir nichts nützen wird. Und sie wird dir nichts nützen, weil hier das gleiche passieren wird, wie in den letzten Posts die du zu einer Situation geschrieben hast

    Ja, wenn du hier wieder schreibst und wieder provozierst sicher schon.

    Aber danke für die absolut ,,effektive" Antwort.


    Die Frage lautet: Wie kann ich einen Schulwechsel forcieren? Und nicht: Wie manipuliere ich die Ausgangsfrage der Fragestellerin und heize die Menge auf.

    Es muss ja eine Möglichkeit des Schulwechsels auch für Quereinsteiger geben, wenn man in der Ausbildung ist.

    Ich bin ja fest an der Schule angestellt. Wie mir gesagt wurde, muss ich über das Schulamt gehen. Die Frage ist nur, wie erreicht man dies schnellstens. Ich sehe nicht ein, mich jetzt ein halbes Jahr krankschreiben zu lassen.

    In meinem Bundesland wäre es auch unmöglich, den Schulleiter bei Hospitationen aus dem Raum zu werfen. Im Gegenteil: Der Schulleiter wäre in einem solchen Fall gut beraten, das Seminar darüber in Kenntnis zu setzen, dass ein solcher Seminarleiter für die gute Zusammenarbeit zwischen Seminar und Schule nicht dienlich ist.

    Ich kann nur von meinem BL sprechen und hier gilt für Quereinsteiger im Gegensatz zu Lehramtsanwärtern die Regelung, dass nur eine Person von der SL, ein Fachleiter und eine Person der Seminarleitung mitkommt. Der ältere Seminarleiter, der bald in Pension geht hat den Schulleiter, der zuvor an einer anderen Schule war mehrfach des Raumes verwiesen, weil er den Prüfling mit diesem Verhalten unter Druck gesetzt hatte. Der Neue sieht das scheinbar als normal an.

    Für dienliche Ratschläge, die beinhalten wie ein Wechsel funktionieren könnte, wäre ich sehr dankbar. Dabei ist für mich unwichtig, was alles nicht geht, sondern wie es funktionieren könnte, da ich merke, dass mich Mobbing und Schikanen ausbrennen und fertig machen.

    Guten Morgen,

    am Freitag hatte ich ein unschönes Erlebnis während einer Klassenarbeit in der Ausbildungsvorbereitung. Die Arbeit war für 45 Minuten ausgelegt. Nach etwa 25 Minuten haben sich sieben (!) Schüler mehr oder weniger gleichzeitig gemeldet, weil sie ganz dringend auf Toilette mussten. Ich habe sie gebeten, bitte nacheinander zu gehen, aber die Schüler bestanden darauf, dass es ihr Recht ist, auf Toilette zu gehen. In dem Moment war ich überfragt, ob dies auch während Leistungsüberprüfungen so einfach geht. Ich habe dann die sieben Schüler gehen lassen und den Bearbeitungsstand dokumentiert. Danach haben sie weitergearbeitet.

    Ich unterstelle mal, dass die Schüler sich während des Toilettengangs besprochen haben. Die Lösungen ähneln sich (allerdings gehen sie auch alle in eine richtige Richtung). Ich nehme auch an, dass dies eine abgesprochene Aktion war und halte es nicht für unwahrscheinlich, dass sich dies in Zukunft wiederholen wird.

    Ich will mit dem Problem heute zur Fachleitung gehen. Zuvor würde ich aber gerne in Erfahrung bringen, wie ihr Toilettengänge während Klassenarbeiten und anderen Formen der Leistungsüberprüfung handhabt und wie die rechtliche Situation aussieht. Wie ich das überblicke, gibt es viel Theorie, aber keine Rechtsprechung zum Thema.

    Einen schönen Start in die Woche!

    Man lässt 7 Leute doch nie gleichzeitig gehen. Das weiß sogar ich als Quereinstiegerin. Immer einzeln. Und während der Arbeit normal gar nicht.

    Meine Situation ist mittlerweile im Forum bekannt. Für alle neu dazugekommenen erläutere ich es gern nochmal. Ich werde seit dem Wechsel der Schulleitung und der Mentorin an meiner Schule gemobbt und würde gern schnellstmöglich meine Ausbildung an einer anderen Schule fortsetzen. Ich bin keine Referendarin, sondern Quereinsteigerin, weshalb das Seminar sich für mich auch nicht zuständig fühlt, was den Wechsel sehr verkompliziert.

    Versuche der Seminarleitung mit dem Schulleiter über alle bisherigen Vorfälle zu reden liefen ins Leere, da er zuerst die Termine absagte, dann den Personalrat und andere Beteiligte anstachelte und die Seminarleitung sich von vier Personen einwickeln ließ. Eine davon arbeitet nicht nur an meiner Schule, sondern ist auch im Seminar. Coachingversuche von Seiten der Psychologin im Seminar brachten mir zwar viel und machten mir auch noch einmal deutlich, dass ich gemobbt und schikaniert werde, aber ich habe dennoch das Gefühl, dass sich der Seminarleiter einwickeln ließ.

    Sein Kollege, der in ein paar Wochen in Rente geht, ist zwar auf meiner Seite und hat den Schulleiter bei einigen Hospis von anderen Quereinsteigern schon mehrfach aus dem Raum geschmissen, aber der geht wie gesagt in ein paar Wochen in die wohlverdiente Pension.

    Mittlerweile habe ich zwei weitere Prüfungen hinter mir, die ich zwar mit der Note 3 bestanden habe, bei denen aber jedes Mal der Schulleiter anwesend war und sich als vierte Person einmischte, obwohl es in meinem Bundesland bei Quereinsteigern recht untypisch ist, dass 4 Personen in den Prüfungen sitzen.

    Zwei Wochen vor den Prüfungen wurde ich schon einmal von ihm und zwei weiteren Kollegen hospitiert. Damals sagte man mir einen Abend vorher Bescheid. Das ganze Gespräch war von Sticheleien und Provokationen besetzt.

    Bei beiden Prüfungen wurde ich dann regelrecht auseinandergenommen. Besonders der Schulleiter warf mir haltlose Unterstellungen vor. Ich hätte zwei Minuten zu früh begonnen (was nicht stimmte), würde Lob nicht ehrlich meinen etc. Es war extrem unsachlich und keine neutrale Kritik. Der Gipfel der Frechheit war, dass er behauptete, ich hätte einzelne Sätze mit KI geschrieben, was nie der Wahrheit entsprach. Der Seminarleiter ließ ihn einfach gewähren.

    Wie ich später im Seminar erfuhr, hatte sich der bald in Pension gehende Seminarleiter (Vorgänger) dann noch mit seinem Kollegen (der bei der Prüfung dabei war) in der Wolle, der eingeknickt war und den Schulleiter als vierte Person bei meiner Prüfung geduldet hat. Wie ich vom Nebenraum aus mitbekam wurde hitzig diskutiert und der alte Chef argumentierte damit, dass es für eine Quereinsteigerin eine unzumutbare Situation wäre, wenn vier Personen der Prüfung beisitzen würden, die normal nur für drei gedacht war. Der junge Seminarleiter argumentierte damit, dass er die Situation nicht weiter erhitzen wollte und daher so entschieden hätte.


    Zu mir: Ich will einfach nur von dieser Schule weg. Ab Januar habe ich vier Stunden von zwei weiteren Kollegen bekommen, die partout nicht ihre Stunden abgeben wollen und sich dann dauerhaft in meinen Unterricht pflanzen. Das alles ist für mich mit den Dingen, die zuvor passiert sind keine Basis mehr und ich will lieber heute als morgen diese Schule verlassen.

    Ich bin mittlerweile wegen einer Kehlkopfentzündung mit heftigem Infekt die zweite Woche krankgeschrieben. Kein Gute Besserung von Seiten der Schule, nichts. Auf die Weihnachtsfeier wurde ich auch nicht eingeladen. Und das gilt für alle jungen Kolleginnen.

    Leider habe ich mittlerweile eingesehen, dass es vergeblich ist, beim Seminar auf Unterstützung zu hoffen. Dadurch wurde alles eher schlimmer, nicht aber besser und man wäre dort ja ohnehin nicht zuständig für mich.

    Meine Frage ist nun: Wie kann ich forcieren, dass ich endlich die Schule wechseln kann? Soweit ich weiß, muss der Schulleiter ja den Versetzungsantrag genehmigen und das wird er niemals machen. Müsste ich erst hohe Fehlzeiten ansammeln, damit das Eingliederungsmanagement aktiv wird oder was wäre noch ein Weg? Bezirkspersonalrat?

    Gab es eigentlich eine Begründung dafür, dass da noch andere Personen mit daran teilnehmen sollten? In welcher Rolle traten diese auf? Und konntet ihr bereits einen Ersatztermin und eine Möglichkeit zum Umgang mit der angesprochenen Schülerin finden?

    Welche Schülerin?

    Nein, die gab es nicht. Teilgenommen haben die Verantwortliche für Quereinsteiger, der Schulleiter und noch der Stellvertreter.

    nun erstmal krankgeschrieben bist und danach eh nicht wieder an diese Schule zurückkehren bzw. die Ausbildungsschule wechseln willst.

    Noch ist da leider nichts gelutscht, denn ich denke nicht, dass man auf Schnipsen oder Wunsch einfach eine Versetzung bewilligt. Ich nehme an, dass es nur über die Schiene geht, dass ich jetzt länger fehle. Dann werden andere Stellen aufmerksam und dann meldet sich irgendwann das Eingliederungsmanagement.

    Manchmal ist auch eine Entschuldigung angebracht.
    Und natürlich gibt es keinen Grund, unprofessionelles Verhalten von Kolleg:innen zu übernehmen.

    Du Milli85 nimmst für dich in Anspruch, Fehler zu machen, weil du Anfängerin seist. Dann solltest du dennoch bereit sein, deine Fehler zu korrigieren.

    Na, da sind wir ja froh und heiter, dass Mariej aus der Gesamtschule immer alles richtig macht.

    Wie gut, dass sie ihre Lehrerpersönlichkeit nie finden musste und Mrs. perfect ist. Weiter so.

    Gleichzeitig fände ich es schade, wenn man Dir erklären müsste, dass es keine Gleichheit im Unrecht gibt - ob nun beim Verhalten anderen UserInnen gegenüber oder bei zu schweren oder zu leichten Leistungskontrollen.

    Man kann das mobbende Forum, in dem der eigentliche Sinn scheinbar darin besteht sich gegenseitig zu schikanieren, sich einige gern reden hören und für unabkömmlich halten weder weiterempfehlen noch für ernst nehmen.

    Aber ja. Eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus.

    Ich hatte neulich donnerstags eine Lerngruppe, die mir so tierisch auf den Keks gegangen ist, dass ich anschließend am Nachmittag die Klausur für den Folgetag bewusst anspruchsvoll und umfangreich aufgezogen habe. Soll es halt 5en regnen, wenn man Übungszeit im Unterricht nicht angemessen nutzt 💁‍♀️ Letztlich habe ich die Klausur morgens um 5 nochmal geändert, weil das einfach ein Scheissmove war

    Na, ja wers braucht. Ist ja dein Problem.

    Ich mache eher Unterrichtsstoff für die Sek I und nicht für die Sek II.

    Und wer mir hier bitte sagt, dass Konjunktiv I und II anspruchsvoll für die Sek II sind, während die halbe Klasse eine 4 oder 5 schreibt, der soll bitte selbst nochmal die Schulbank drücken. Natürlich passt man das Level irgendwie auch an die Klasse an. Anspruchsvoll ist bei meiner Klasse 11 aber mittlerweile Realschule Klasse 10 .

    Dementsprechend ist die Aussage wir machen es extra schwer wohl relativ.

    Wenn die bisherige Note die Realität nicht spiegelt, liegt das aber doch allein an dir. Entweder, weil deine bisherigen Leistungsabfragen anscheinend nicht so passend abgefragt haben, dass sie realistisch den Leistungsstand wiedergeben, oder weil du einen Fehler gemacht hast (wie hier geschehen). Beides ist in deiner Verantwortung zu verorten. Zudem muss bei einer bewusst schweren Klausur die gesamte Klasse ausbaden, dass eine einzelne Schülerin falsch bewertet wurde. Fragwürdig.

    Ich bin seit einem Jahr an einer Berufsschule. Was erwartest du? Dass ich zu 110 Prozent fachlich sicher bin? Dass ich alles perfekt mache? Die Schülerin wäre normal und wenn ich die Arbeit nicht ein zweites Mal geschrieben hätte viel schlechter. Klar wäre sie das. Was auch sonst?

    Nein. Die Freiheit hast du nicht. Einen Leistungsnachweis schwerer als nötig zu machen, weil einem die bisherigen Noten nicht passen, ist nicht durch pflichtgemäßes Ermessen gedeckt.

    Sagt wer? Du?

    Offenbar hat man diese Freiheit. Zahlreiche Kolleginnen des Fachbereichs nutzen sie wöchentlich. Und nun? Willst du die jetzt verhauen?

    Das verstehe ich nicht. Du hattest doch geschrieben, dass die alte Schulleitung dich aus Rücksicht auf deine private Situation geschont und keine Besuche gemacht hatte.

    Hier klingt es jetzt aber so, als hätte sie sich nicht gekümmert.

    Na, ja streng genommen sowohl als auch. Man könnte das Schonen auch als nicht kümmern bezeichnen. Das ist jetzt wirklich Interpretationssache. Ich hatte zur vorherigen Schulleitung aber keinen feindseligen Draht. Sie hatte mich quasi zur Stelle überredet. Eigentlich hatte ich mich für eine ganz andere Schulform beworben. Da sie mich quasi bequatscht hatte, war sie dann auch dementsprechend unterstützend. Niemals hätte sie mir am Abend geschrieben, dass sie am nächsten Tag hospitiert. Es gab auch nie Diskussionen, dass ich zu nicht zu Weiterbildungen fahren darf, ohne Stunden nachzuholen und vieles mehr. Bei Nachfragen hatte ich kleine Wege und die vorherige Verantwortliche kam gleich gar nicht zu Hospitationen.

    Als die damalige SL merkte, wie überfordert ich anfangs war, stellte sie mir eine Mentorin zur Seite. Normal hätte ich die gar nicht bekommen.

    Nur leider wusste eben nur sie, dass ich die Stelle an der Schulart so nie wollte. Der neue SL wusste es eben nicht und hat sich von der neuen Verantwortlichen für die Quereinsteiger mächtig einwickeln lassen. Mit dem SL Wechsel und dem Wechsel der Verantwortlichen zusätzlich sind auch viele ungünstige Bedingungen zusammengekommen. Manchmal denke ich, es soll nicht sein. Warum auch immer.

    Du hast recht, das Problem haben wir. Aber ein weiterer Teil dieses Problems sind auch die User, die aufgrund dieses Problems mit falschen Verdächtigungen und Vorverurteilungen gegen neue User vorgehen.

    Nichts für ungut, aber es gibt Foren, da werden Nutzer, die derartige Verdächtigungen äußern sofort verwarnt. Bei Wiederholung sogar gesperrt. Da sind derartige Verdachtsmomente, die geäußert werden harte Anschuldigungen. Sollte man hier vielleicht mal einführen.

    Hallo,

    letzte Woche habe ich im Lehrerzimmer ein Gespräch mit angehört. Immer mehr Berufsanfänger (Lehrer:innen) möchten in Teilzeit beginnen.

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Und wird es zum aktuellen Zeitpunkt genehmigt, wenn Berufsanfänger:innen nicht mit einem vollen Deputat beginnen möchten?

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

    Und was ist daran dein Problem? Sei doch froh, dass es überhaupt Nachwuchs gibt. Ich würde mich nicht erdreisten einzuschätzen ob es nicht Gründe für die TZ gibt. Ich arbeite beispielsweise selbst TZ und man sieht mir die Gründe nicht an. Natürlich laufe ich nicht mit einer blinkenden Leuchtreklame umher, auf der steht weshalb ich TZ arbeite.

    Ich frage mich, was man hier hören will. Dass viele, die gleich in Vollzeit arbeiten toll sind? Jeder sollte bei diesem derart stressigen Job doch selbst entscheiden, ob er es schafft in Vollzeit zu arbeiten oder nicht. Warum so viel Missgunst?


    Ich halte an sich nichts von den respektlosen Boomerkommentaren der heutigen Jugend, aber das Argument "Wir haben früher ja sogar mit Kindern Vollzeit gearbeitet und noch den Haushalt gemacht" finde ich sowas von daneben. Meist kommen sie aber von sehr alten Kollegen.

    Niemand weiß, ob jemand nicht in TZ arbeitet, weil er kleine Kinder zu Hause hat, jemanden pflegt oder selbst krank ist. Geht doch keinen etwas an.

    Welchen Grund hatte denn das Hospitieren? Ist das üblich bei Quereinsteigern in deinem Bundesland, dass das Aufgabe von Schulleitern ist?

    Theoretisch darf der SL auch Quereinsteiger hospitieren. Da gibt es einen Paragraphen im Schulgesetzt. Schulleiter können das übrigens mit jedem machen. Auch mit dir. Der SL kann jeden theoretisch jeder Zeit hospitieren.

    Insofern verstößt er nicht gegen geltendes Recht.

    Allerdings nicht in menschlicher Hinsicht, denn wenn der SL nur mich mit zwei anderen Kollegen hospitiert und andere Quereinsteiger nicht, weil er es auf mich abgesehen hat, hat das schon einen seltsamen Beigeschmack.

    Ich reagiere innerlich leider superangefasst auf Lärm und schlechtes Arbeitsverhalten und habe dann auch die intuitive Tendenz, über Noten zu sanktionieren und teilweise unprofessionelle, impulsive Dinge zu sagen. Man muss sich - wenn man das an sich selbst beobachtet -unbedingt aktiv selbst stoppen. Nichts davon verbessert die Beziehung zu den Schülern oder das Arbeitsklima und löst die Probleme. Und dazu gehören für mich auch "extraschwere" Leistungsabfragen als Vergeltung für irgendwas.

    Das darf zum Glück jeder selbst entscheiden. Wenn die bisherige Note nicht die Realität widerspiegelt, ist das durchaus legitim.

    Ich hatte kürzlich "Stress" mit einer Klasse, die der Meinung war wir sollten die Klausur verschieben und es wäre alles zu schnell und zu viel. Was bisher im Unterricht gelaufen war, war allerdings ausgesprochen wenig. Ich habe eine Weile gebraucht, um mich nicht mehr darüber zu ärgern. Auch nach 10 Jahren im Beruf kann das noch passieren. Auch Lehrkräfte lernen nie aus.

    Die Tatsache, dass mir ein Kollege kurz vor der Rente und mit 65 sagte, dass er heute noch Puls bekommt, wenn sich SuS zickig verhalten hat mich nicht unbedingt positiv gestimmt, dass dies jemals ändern wird.

    Seine Aussage: Je älter, je dünnhäutiger würde man werden.

    Nichtsdestotrotz wundere ich mich, dass sich eine Mentorin derart verhält:

    Na ja...

    Ist ja auch zum Wundern. Aber das ist nun mal der Unterschied zum Referendariat. Ich habe eine Schule, da kümmert man sich gar nicht. Im Prinzip hat man mich voll auflaufen lassen und ich bin mir von Anfang an selbst die Nächste. Da die Abbrecherquote enorm wurde führte die alte SL einmal im viertel Jahr einen Tag des Austauschs ein, der dann so abläuft, dass die zusätzliche Verantwortliche der Schule, die sich um alle kümmert alles aus dem Seminar nochmal behandelt. Im Prinzip kann man sich das komplett sparen, kommt dann aber, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Im ersten Jahr hat bei mir genau einmal jemand hospitiert.

    Mit Verlaub empfinde ich es im Übrigen als eine Dreistigkeit sich darüber aufzuregen, dass so viele Quereinsteiger abbrechen, wenn man diese behandelt wie der letzte Dreck. Wäre ich in Wirtschaft fit und hätte Mathematik oder VWL als Fach, wäre ich ebenfalls längst in die freie Wirtschaft zurückgegangen. Ich kann nicht erwarten, dass ich gut ausgebildete Lehrkräfte bekomme, wenn ich keine Kraft in die Ausbildung investiere.

    Im Klartext heißt das, dass ich über ein Jahr kaum eine Kontrolle gemacht. Natürlich habe ich mich an den Lehrplan gehalten, aber ich hätte den SuS auch kompletten Unsinn erzählen können oder sie übertrieben gesagt für eine Sekte werben können. Es wäre wohl niemandem aufgefallen. Mit der Wechsel der Schulleitung wurde dann alles erst so richtig schlimm. Davor war es allen egal. Leider wechselte auch die Verantwortliche der Schule, die hospitieren kommt und danach brach die Hölle über mir los.

    Mit der alten SL war alles wunderbar und auch mit der anderen Verantwortlichen.

    Die Verantwortliche trat kurz vor dem Schuljahresende den Dienst an. Hospituert hat sie bei mir bisher noch nie und ich sah sie auch erst jetzt erstmals beim Gespräch.

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