Beiträge von helmut64

    Man muss ja nicht wahrheitsgemäß antworten. Ich habe mich einfach mal bis zum Ende durchgeklickt und dann diesen Kommentar geschrieben:


    Sie werden bemerkt haben, dass ich Ihre Fragen nicht ernsthaft beantwortet habe. Das liegt daran, dass praktisch jede Frage nur zeigt, welch abstruse Vorstellungen vom Lehrerberuf an der Universität bestehen. Für uns Lehrer (ich spreche hier auch für meine Kolleginnen) ist es immer wieder verblüffend, mit welcher Unverfrorenheit "Pädagogen" von der Universität, die noch nie vor einer Klasse gestanden haben, sich trotz völliger Ahnungslosigkeit zu Schulthemen äußern. Eine Untersuchung wie die vorliegende, bei der die Fragen auch noch so völlig durchsichtig gestellt sind, ändert daran nicht das geringste.


    Wenn Sie wirklich etwas über den Beruf des Lehrers herausfinden wollen, dann studieren Sie zwei Fächer, die Ihnen liegen, mache zwei Staatsexamina und unterrichten anschließend mindestens zehn Jahre an einem Großstadtgymnasium.!


    Nun noch viel Erfolg bei Ihrer Promotion. Dass die Umfrage völlig sinnlos ist wird schon keiner merken.

    Tja, liebe Kolleginnen und Kollegen, nun wird mir allmählich klar, weshalb Sachsen bei der Bildung vorne liegt. Wahrscheinlich gibt es dort noch viele, die so tüchtig und genügsam sind wie Sunny und die uns überbezahlten Jammerlappen in den alten Bundesländern zeigen, wie die Zukunft aussieht.


    Bin nur froh, dass ich schon pensioniert bin und mit meinen 3293,73 Euros im Monat gerade so hinkomme ;-)


    Lasst euch das Leben nicht verdrießen!


    Helmut

    Wie immer nimmt die Bild-Zeitung alles nicht so genau. Ich habe die FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG von gestern exhumiert, auf welche Bild sich bezieht, und da steht:


    Abiturnoten Grundschullehrer: 2,52
    Abiturnoten Haupt- und Realschullehrer: 2,55
    Abiturnoten Gymnasiallehrer: 2,11


    Andere Hochschulabsolventen zum Vergleich:


    Magister: 2,36
    Diplom (FH): 2,39
    Diplom (Uni): 2,13
    Staatsexamen (ohne Lehrer):2,04


    Quelle: Prof. Ludger Wößmann, Ludwig-Maximilians-Universität München


    Gruß, Helmut

    Hallo,


    ich habe im November 2008 vom Landesamt für Finanzen in Würzburg ein Schreiben erhalten, in dem auf die neue Personalnummer hingewiesen wird.


    Diese steht auf der Bezügemitteilung im Kasten "Geschäftszeichen" rechts oben.


    Dabei sind die 5 Ziffern vor dem Bindestrich die Organisationsnummer und die 8 Ziffern nach dem Bindestrich bilden die Personalnummer.


    Grüße, Helmut

    In meinen letzten Dienstjahren ist mir gelegentlich folgendes passiert:


    Ich begrüße die Eltern an der Türe. Sie stellen sich vor und nennen Name und Klasse ihres Kindes. Ich führe beide zu ihren Plätzen. Wir setzen uns und im gleichen Moment habe ich vergessen, wie sie heißen und um wen es geht.


    Natürlich könnte ich nachfragen, aber dann halten sie mich für einen debilen alten Zausel.


    Also beginne ich das Gespräch mit einigen allgemeinen pädagogischen Floskeln und erkundige mich dann bei der Mutter (nicht beim Vater!) nach ihren Plänen für die weitere Schullaufbahn des Kindes. Ich frage nach Noten und Lehrern in anderen Fächern und nähere mich so allmählich der Identität des Delinquenten. Es hilft auch, wenn man große Klassenfotos auf dem Tisch liegen hat.


    Meistens weiß ich nach wenigen Minuten zumindest, welcher Dynastie der Schüler entstammt und der Rest ist Routine. Es hat aber auch Fälle gegeben, bei denen ich die ganze Gesprächsstrecke im Blindflug zurückgelegt habe, ohne dass die Passagiere etwas davon mitbekamen!



    Grüße vom Pensionisten!

    Ich finde die Einwände von Annie111 vernünftig.


    Während meiner 34 Dienstjahre habe ich immer ein ganz gewöhnliches Notenbuch verwendet und es hat nie irgendwelche Schwierigkeiten damit gegeben. Es ist schneller betriebsbereit als der Computer und wenn man die Einträge mit Bleistift vornimmt sind Änderungen auch kein Problem.


    Nicht, dass ich etwas gegen Computer hätte (mein erster war 1980 selbstgebaut), aber Papier ist, was "useability" betrifft, kaum zu schlagen.


    Wer sich meine selbst entworfenen Notenblätter mal ansehen möchte:


    Bei 4teachers "Suche" anklicken und "Notenbuch" eingeben.



    Gruß, Helmut

    Hier in Bayern müssen wir sogar die Gymnasiale Schulordnung, welche immerhin die Grundlage unserer (Verwaltungs-) Tätigkeit ist, selbst bezahlen. Andererseits - in letzter Zeit kommt mindestens einmal pro Jahr eine neue heraus. Die Kosten für das Land wären enorm! Schließlich wird das Geld woanders dringender benötigt!

    Früher gab es gedruckte Lehrpläne, die an den Schulen kostenlos verteilt wurden.
    Heute muss man sie in Bayern aus dem Internet herunterladen.
    Die Schulordnung musste man hier schon immer bezahlen.


    Mich interessiert, wie das in anderen Bundesländern gehandhabt wird.



    GRUSS, helmut64

    Wir haben schon die gleiche Beobachtung gemacht: Immer mehr Schüler am Gymnasium, aber der Anteil (!) geeigneter wird immer kleiner.


    Bin gespannt, ob Kolleginnen von der Grundschule uns hier verraten, wie es in der 4. Klasse zugeht, wenn der Übertritt ans Gymnasium ansteht.


    Gruß, Helmut

    oder ...


    Was ich schon immer wissen wollte, aber nie zu fragen wagte:



    Wie erlebt das eigentlich eine Lehrerin der 4. Klasse, wenn das Thema "Übertritt ans Gymnasium" akut wird?



    In der Presse liest man, dass dabei arme Kinder und solche mit Migrationshintergrund gegenüber gleich intelligenten
    Akademikerkindern benachteiligt würden. Von Kollegen am Gymnasium hört man, dass der Anteil fürs Gymnasium geeigneter Kinder
    unter den Fünftklässlern in den letzten Jahrzehnten immer kleiner geworden ist (auch meine Erfahrung).


    In einigen Bundesländern liegt die Übertrittsentscheidung ja allein bei den Eltern, aber in anderen entscheidet das Zeugnis
    der Grundschule über die weitere Schullaufbahn. Wie geht man damit als Grundschullehrer um? Gibt es Druck? Von wem?


    Grüße, Helmut (seit 1. August pensioniert)

    Ich bin schon als Student 1968 aus der evang. Kirche ausgetreten und wurde problemlos verbeamtet. Bin seit 1. August pensioniert.


    Außerdem steht´s ja in der Verfassung: Niemand darf auf Grund seiner Religionszugehörigkeit (oder dem Mangel daran) benachteiligt werden...


    Etwas anderes ist es natürlich, wenn du Religion unterrichten willst ;-)


    Gruß, Helmut

Werbung