Mit Latein gab es keine Wahl als Gymnasium/Gesamtschule
Beiträge von Friesin
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an kann aber auch pragmatisch rangehen und sagen "Die Klausur muss in 10 Minuten korrigiert sein." - und dann schafft man das auch. Es ist einerseits Lebenszeit und andererseits muss man auch sagen, dass das Arbeitsergebnis ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch minimal besser wird und damit die Arbeit zunehmend ineffizienter - Stichwort "Pareto-Prinzip".




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Deswegen bekommen sie den Hinweis, daass sich die Note vielleicht noch zum Guten ändert. Wenn ich beim Nachgucken den Eindruck habe, dass mit einer Aufgabe etwas nicht stimmt.
bin ich die einzige, die das unprofessionell findet?
1. ein klarer, vorher festgelegter, den Schülern natürlich NICHT mitgeteilter beim Korrigieren allenfalls modifizierter Erwartungshorizont schafft auch für dich Klarheit.
2. Wenn die Schüler nicht einen Interpretationsaufsatz schreiben müssen:
Aufgabe für Aufgabe korrigieren; heißt: Aufgabe 1 von Schüler A bis Schüler Z, dann Aufgabe 2 von Schüler A bis Z.
So hat man einen besseren Überblick über das, was "gekonnt" wurde.
3. Wenn viele Schüler eine Aufgabe nicht zufriedenstellend bearbeitet haben: dann ist das eben so.
Vll war es ein höherer AF? Anders machst du dich erpressbar. Ich habe schon Schüler gehört, die sich absprechen wollten, "wir lernen alle nichts und schreiben nichts auf, dann muss die Arbeit wiederholt werden". Da dem bei uns nicht so ist, fiel dieser Plan schnell flach, aber ....
4. Wenn alle Arbeiten korrigiert sind, werden sie mit transparenter Bewertung zurückgegeben an alle, die anwesend sind. Warum sollten einige Schüler länger auf ihre Korrektur mwarten müssen als andere? Was muss ich als Schüler mir dabei denken, wenn der Lehrer meine Arbeit als eine der ersten korrigiert hat? Ein schlechtes Zeichen? Ein gutes?
5. Wenn Schüler fragen, wann sie die Arbeit zurückbekommen, sagst du: "Wenn alle fertig korrigiert sind". Warum lässt du dich durch drängelnde Ungeduld zum Spielball machen?
Edit: hat sich überschnitten mit Chili -
Wenn ich nicht alle nachzugucken geschafft habe dann sage ich denen, die es wissen möchten, ihre vorläufige Note.
Meinst Du das?
Sachen gibts.....
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Die Schüler waren ungeduldig, da hab ich denen die Noten bereits mitgeteilt. Normalerweise werden die abzuzeichnenden Klausuren auch durchgewunken bis ggf auf Anmerkungen zur Form (Paraphe ergänzen etc) .
Vorteil auch: man umgeht bei der Rückgabe Nachfragen, weil sie sich innerlich schon auf die Note eingestellt haben.
sehr unprofessionell
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Was die Verfügbarkeit von Wörterbüchern, Bibeln, Atlanten und anderen unverzichtbaren Hilfsmitteln betrifft, wäre allerdings ein (abschließbarer) Klassenschrank in jedem Raum sinnvoll, damit Lehrkräfte nicht kurz vor Klausurbeginn solche Gewichte über mehrere Stockwerke hinauf- und später wieder hinunterschleppen müssen.
abgesehen davon, dass so ein Schrank sinnvoll wäre (dann müssten auch mehrmals so viele Atlanten etc angeschafft werden):
nein, das plant man bitte anders. Am Tag vor der Klausur. Genau wie man möglichst am Tag vor der Klausur die Aufgaben kopiert.
Falls die Benutzung von Hilfsmitteln das Hin- und Hertragen von Büchern im normalen Unterricht erfordert: Ich erstelle pro Lerngruppe einen Schüler Dienstplan. Die schleppe ich nicht selbst
Dafür dürfen sie dann auch gerne den Aufzug nutzen.
Ich kann gar nicht sagen, wie nervig die laissez-faire Kollegen sich auf das gesamte Kollegium auswirken; den anderen verschaffen sie Mehrarbeit über Mehrarbeit, wie bereits beschrieben.
Ich wüsste nicht, was das mit "Freiheitsliebe" zu tun hat
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Unsere Schüler machen in Klasse 8 eine Potenzialanalyse, in Kl.9 eine Berusfelderkundung und Ende der Kl.9 einn zweiwöchiges Betriebspraktikum.
Ich finde es gerade für Gymnasiasten für mega wichtig, so etwas zu machen, eben damit nicht nur die Denkweise vorherrscht: "Ich brauche sowas nicht, ich mache ja eh Abi und dann studiere ich, irgendwas".
Etliche unserer Schüler entscheiden sich dann nach Klasse 10 und nach intensicven Beratungen durch die KL zur Sek II, vll auch durch die Erfahrungen der BLF (Prüfung zum mittleren Schulabschluss) für einen Ausbildungsplatz. -
Ob sich andere Berufsgruppen wohl auch so viele Gedanken um ihre Kleidung machen?
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Von "knüselig" bis elegant-schick bzw. Streetwork-Outfit bis Kostüm habe ich dort so ziemlich alles gesehen.
was ist denn knüselig?
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was für ein unterhaltsamer Thread

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In der Fortbildung- das hatte ich vergessen- sitzt man ja nicht nur die Zeit ab. Man muss regelmäßige Aufträge erledigen.
ja klar. Es ist eine Art von Ausbildung.
Kann es sein, dass deine Vorstellungen vom Beruf nicht sooo realisti
sch waren? Das ist keine bös gem,einte, sondern eine ganz vorsichtige Frage -
Was bringen dir Bezahlung und sichere Stelle, wenn du hinterher ausgebrannt bist oder das Ausbildungsziel nie erreichst?
Das ist die falsche Frage.
Ausgebrennen kann man auch, weil die berufliche Situation nach dem Ref unsicher ist, Stichwort Zukunftsangst:
Gegen Ausbrennen sollte man sich möglichst bald Hilfe holen, das ist meist ein zu großer Problembatzen für einen Betroffenen selbst ohne Hilf -
Was entgegnest du der Mutter, wenn sie sagt, dass es ja unfair wäre, dass ihr Kind eingesammelt wurde und das keine Gleichberechtigung ist?
Ich verstehe sie schon, aber ich kann ja auch nicht ändern, dass ich kurz vor Notenschluss erkrankt bin.wenn du die vorgeschriebene Mindestanzahl an Noten erhoben hast, ist doch alles paletti. Andere Mütter regen sich auf, dass ihr Kind noch eine weitere Leistung abgegeben muss. So what. Eltern regen sich schnell mal auf.
Biete ihr an, ihr Kind im nächsten Halbjahr besonders oft abgeben zu lassen, damit sich alles wieder ausgleicht. I
m Übrigen ist der Mutter sicher klar: je mehr Noten, desto weniger fällt eine einzelne Note ins Gewicht?
Lass dich nciht verunsichern von scheinbarem Gerechtigkeitsgefühl -
Man zeigte mir weder wie man ein Klassenbuch führt, noch wo und wie man die Noten einträgt. Ich fand das alles per Mund zu Mund Propaganda heraus
das wurde auch nicht im Ref gelehrt.
Hier läuft etwas in der Bildungspolitik falsch.
unbestritten, Wie bei so vielen Themen im Schulbereich, leider.
Zum zweiten Abschnitt:
Ein riesengroßer Vorteil gegenüber Lehramtsanwärtern nach dem Ref. Aich heute finden längst nicht alle sofort eine Stelle, auch nicht unbedingt in der bevorzugten Region.
Die Bezahlung dürfte sich auch unterscheiden, vermute ich mal. Zumindest kenne ich es so von NDS, ist aber schon länger her -
Die freien Träger scheinen beschissene Bedingungen zu haben, jetzt offenbar wieder.
Längst nicht alle!
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Wenn man sagt, unbedingt eingeäschert im Wald begraben werden zu wollen und die Hinterbliebenen wollen lieber ein Familiengrab anlegen, dann haben die noch Lebenden den Konflikt.
warum? Der Wille des/der Verstorbenen gilt dann. Mein Bruder wäre nie eingeäschert worden, wenn es nach unserer Mutter gegangen wäre. Er wollte das aber. Keine Diskussionen
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