Rotstifte: ja, die kaufe ich mir tatsächlich selbst.
vll sollte ich mal im Sekretariat die Mienenrechnung einreichen 
Ansonsten sehe ich das Ganze ähnlich wie Katie:
was ich persönlich gerne haben möchte, schaffe ich an, wie z.B. eine einfache Restzeituhr für Klassenarbeiten. Wir haben Uhren in jedem Klassenzimmer, wir haben auch elektronische Tafeln mit Wecker, doch ich bevorzuge die reale Restzeituhr. Mein Privatvergnügen.
Ebenso genieße ich es, mit bestimmten Stiften zu schreiben, vernünftige Ordnungssysteme zu benutzen, ab und zu zusätzlich zum Lehrbuch Material einzusetzen. Auch mein Privatvergnügen. Es ginge ja auch bequem auch ohne. Außer den bei uns eingeführten Schulbüchern (Ausleihe von der Schule) stehen hier nur wenige herum, die die Verlage geschenkt haben.
Sehr eng sehe ich es, wenn demnächst die Kopien kontingentiert werden sollen.
So what, wird eben mehr diktiert.
Tafelstifte kaufe ich auch nicht selbst, ebensowenig wie Bastelmaterial an den Tagen vor den Sommerferien.
Geld vorstrecken täte ich im Leben nicht. Wenn ich mal für meine Fächer etwas kaufe, dann lasse ich es mir sofort von der sekretärin zurückgeben.
Laminieren tu ich nichts, und mein Klassenzimmer muss nicht "schön" sein. Mich nerven eher die vollen Wände, ich halte kahle Wände für wesentlich erholsamer.
Aber ich unterrichte z.Zt. von Kl.6 - 11, ich bin nicht an der Grundschule. Mich nervt schon der Ficus im Klassenraum, ich mag auch keine Blumen auf der Fensterbank 
langer Rede kurzer Sinn: wahrscheinlich muss jeder selbst sehen, wo bei ihm die Grenze ist.
Übel in mehrfacher Hinsicht wird es in meinen Augen vor allem dann, wenn man sich selbst in einer Opferrolle sieht à la: ich muss ja, denn sonst macht es ja niemand. Gut, dann macht es eben niemand. 
Ach, fast vergessen: ich kaufe, schmiere und transportiere mein Pausenbrot auch selbst-- in selbstbezahlten Behältern 