Beiträge von Friesin

    Ich habe ein Schlamperetui aus dunklem Büffelleder mit Seitenreißverschlussfach. In dem Hauptfach sind ein Bleistift, zwei Gelschreiber (schwarz und rot), ein kleines Lineal, ein Minimarker, ein Miniradiergummi. Und ein paar Büroklammern. Fertig.
    Mehr Farben brauche ich nicht.
    Die Stifte fürs Whiteboard trage ich im Originalpack in der Schultasche.
    Eine Spitzmaschine habe ich im Lehrerzimmer fest an einen Tisch geschraubt, so dass ich auch Farbstifte nach dem Kunstunterricht (im Kunstraum deponiert) immer schnell wieder spitzen kann.

    Den USB Stick bringe ich im Seitenfach des Mäppchens unter.

    ich habe sowohl einen Organspendeausweis (alles außer Augen) als auch einen DKMS Spendenpass.
    Über eine Organspende möchte ich nicht meine Angehörigen entscheiden lassen, habe aber im Vorfeld ausgiebig mit meinem Mann darüber gesprochen.
    Muss nicht der Hirntod von 2 von einander unabhängigen Ärzten bestätigt werden?
    Und was heißt denn "ich möchte bei der "Ausweidung" nicht frieren"???? Hirntod ist tot, mausetot, da brauchts doch keine Vollnarkose mehr..... Oder was hab ich da falsch verstanden? :ka:

    du hast doch deine Gründe gehabt, nicht hinzugehen.
    Warum nun im Nachhinein ein schlechtes Gewissen? Was soll sich dadurch ändern?


    Zitat

    Mal ehrlich. Unsere Eltern und Großeltern waren erwachsene Menschen, als sie ihre Kinder bekamen. Warum ist das heute nicht mehr so?


    Und die waren im Durchschnitt deutlich jünger als heutige Eltern.

    gehört diese Privatschule einer bestimmten Richtung an, sei es weltanschaulich, wirtschaftlich oder wie auch immer?
    Ich unterrichte an einer kirchlichen, staatlich anerkannten Privatschule, und dort werden nur Kollegen mit 2.Staatsexamen eingestellt.
    Normalerweise bekommst du im Ref Geld für deine Tätigkeit, auch wenn du das an einer Privatschule absolvierst.

    Aber ich lasse mich gerne eines Anderen belehren....

    OT:
    bei uns an der Schule fahren sehr viele Kollegen, und einige davon mehr als 30 Minuten pro Strecke. Auch in einer Großstadt ist man oft länger als 30 Minuten unterwegs.
    Ich selbst fahre auch 40 Minuten einfach. Dennoch ist es mein Privatvergnügen. Ich könnte umziehen, so dass mein Mann fahren müsste, wir könnten in die Mitte unserer Arbeitsstätten ziehen, wir könnten ein 2.Auto anschaffen, ich könnte am Arbeitsort ein Zimmer nehmen.... da gibt es viele Möglichkeiten. Das Argument "ich muss ja soweit fahren" halte ich heutzutage für unsinnig.

    Zitat

    Ganz ehrlich, ich kann die Eltern verstehen. Würde als Mutter auf ein evtl. Bußgeld husten, eine 6 würde ich anfechten und das Ganze mit dem Schulleiter klären und ich bin mir relativ sicher, dass die nicht so stehen bleiben würde.

    Das sind genau die Eltern, die einem als Lehrer das Leben so unnötig schwer machen :autsch:

    Und ob Public Viewing wirklich mit Bildungsinteresse zu tun hat oder vielmehr mit der Haltung: mein Kind soll auf kein Event verzichten müssen, sei mal dahingestellt :pfeifen:

    ein gesunder Mittelweg und verantwortungsvoller Umgang mit Gefahren wäre natürlich das Wünschenswerte. Aber angesichts der Klagefreudigkeit vieler Eltern verstehe ich auch, dass die Schulen da vorsichtig sind

    wir haben den Livestream immer mal wieder angeschaut, aber im Großen und Ganzen waren die Schüler enttäuscht. Es wurde kurz nur ein wenig dunkler, so wie wenn sich eine Wolke vor die Sonne schiebt. Nix Dolles, viel Lärm um nichts.
    ich für mein Teil bin ganz froh, dass wir ganz normal Unterricht weitergemacht haben. ;)

    zu den ersten Fragen kann ich schwer antworten, weil die Organistaion der Fachseminare und ihre Verteilung ganz unterschiedlich ablaufen kann.
    bei mir (2. StEx 2008 in NDS) war ein einmal jede Woche das allgemeine Pädagogikseminar, einmal (am selben Tag) vierzehntägig das eine Fach, einmal vierzehntägig an einem anderen Tag das andere Fach.
    In den Seminarfächern gab es sehr oft "Hausaufgaben" in Form von Referaten oder exemplarischen Stundenvorbereitungen.
    In der allerersten Woche hatten wir damals 5x einen 8-Stundentag am Seminar.
    Doch ich erinnere mich nur noch vage, dass es hauptsächlich um allgemeine Fragen bis hin zu Fragen der steuerlichen Absetzbarkeit vondiversen Fahrtkosten ging.
    Anwesenheitspflicht war eigentlich immer.

    Mein Rat:

    ich würde mich nicht verrückt machen. Kein Mensch erwartet von dir Unmögliches, es ist alles machbar, und je mehr du dir Gedanken/Sorgen/Vorstellungen machst, desto unruhiger wirst du. Denn letztendlich könnte dir höchstens jemand aus deinem Seminar konkrete Auskunft geben, der unmittelbar vor dir angefangen hat.

    Lass es einfach auf dich zukommen, das wirst du auch bei den Klassen müssen, die du dann eigenverantwortlich unterrichten sollst ;)

    echt Mist!!!

    Welche Disziplinierungssysteme habt ihr denn generell an eurer Schule? Es spricht nichts dagegen, sie auch im Kunstunterricht einzusetzen

    Zusätzlich zu den Tipps von oben kannst du auch Prozess- und Mitarbeitsnoten erteilen.
    Klingt unpädagogisch, ist oft aber sinnvoll. :D
    Meine Kollegin gab immer Stundennoten für Mitarbeit und Konzentration.

    "ich habe schon eine Ausbildung zum Allgemeinmediziner und zum HNO -- muss ich da auch noch für Gynäkologie draufsatteln?" :autsch:

    Zitat

    Ist es möglich, sich eine andere wissenschaflliche Arbeit dafür anrechnen zu lassen?


    die schriftliche Hausarbeit fürs 2. Staatsexamen ist ja völlig anders angelegt als und nicht zu vergleichen mit einer Doktorarbeit. Es ist eben keine fachwissenschaftliche, sondern eine didaktische Sache

    @ friesin :sehr indiskrete frage.. du hast doch 4 kinder (oder verwechsel ich dich jetzt mit einem anderen user, dann sorry) auf welche schulform gehen denn deine kinder?

    wir haben uns nach den Empfehlungen der Lehrer gerichtet. 1 x Realschule, 3x Gymnasium.
    Ohne Einsatz der Eltern (außer Vokabelabhören anfangs) oder gar Durchpeitschen. Ich habe nämlich meinen Schulabschluss gemacht. Den muss ich nicht noch 4x machen :D

    Mein Mann als Nichtakademiker und ohne Abitur verdient übrigens fast doppelt so viel ich mit abgeschlossenem Studium. Gar nicht so selten in meinem Umfeld.
    (Ich weiß, das ist keine statistische Erhebung :D ). Ich will damit auch nur klarmachen, dass die Gleichung Abitur = dickes Gehalt so beileibe nicht stimmen muss.


    Tun euch denn gar nicht die Kinder leid, die sich schwertun mit dem Gymnasium, die sich durchquälen und immer am unteren Rand des Notenspektrums rumkrepeln? In meinen Klassen sind wieder einige Schüler davon betroffen. Das hätte ich meinen eigenen nicht zumuten wollen.

    ich finde es erschreckend, dass ausgerechnet Lehrer so etwas von sich geben. Da muss ich mich ja über Stammtischparolen im Elternkreis nicht mehr wundern.

    Aber vielleicht ist es tatsächlich auch eine Frage des Bundeslands. In NDS, Bayern und Thüringen, zumindest in den mittelgroßen Städten, trifft es ganz und gar nicht zu, dass man mit einem Hauptschulabschluss nichts werden kann. Der höhere Schulabschluss ist weder ein Garant für eine besser dotierte Arbeitsstelle noch für eine Arbeitsstelle überhaupt (man muss ja nur mal in eigenen Reihen auf die Todeskombi D/Ge schauen ;) ) noch für ein zufriedeneres, ausgefüllteres Leben.
    Überehrgeizige Eltern jedoch, die ihr Kind auf die falsche Schulform quälen, sind durchaus häufig ein Garant für eine verkorkste Schulzeit und ein verkrampftes Familienklima.

    Hugh. Das Wort zum Donnerstag

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