Beiträge von Friesin

    meine Handschrift variiert je nachdem, mit welchem Schreibgerät ich arbeite: mal gerade ausgerichtet, mal nach rechts geneigt.
    Und daran herumfeilen habe ich mir abgewöhnt, seit ich 16 bin :D
    Ich schreib halt einfach :D :D

    für so schlichte Gemüter wie ich es bin tut sich bei solch herrlichen Schriften die Frage auf: schreibst du auch deinen Einkaufszettel so?

    Hast du regelmäßig mit jemandem Briefkontakt?

    DAS, muss ich gestehen, ist bei mir die letzten Jahre arg eingeschlafen, der email sei Dank X(

    da kann ich dir auch zig Gegenbeispiele nennen:

    von berufstätigen (oft Lehrerinnen, aber nicht nur), die verbittert sind, immer gehetzt, Stressfalten haben, und - ich mag es kaum sagen- viele der Lehrerinnen hatten sich im Laufe der Zeit so einen "besserwisserischen" Ton angewöhnt. X(

    ich denke, man kann das nicht verallgemeinern !

    Zitat

    Original von Mare
    aber ich kann auch so definitiv sagen, dass ich mit Sicherheit nicht arbeiten würde, wenn ich nicht müsste... LG Mare

    falscher Ansatz :D
    Gerade mit Kindern arbeitest du !!! Und wie: rund um die Uhr, ca.20 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Gerade mit kleinen Kindern ;)

    Nur so als Gedankenanstoß !! :wink2:

    Als meine 4 Kinder klein waren, war ich nicht berufstätig.
    Das erste Staatsexamen hatte ich abgelegt, als das erste Baby geboren war.

    Ich habe absolut nichts vermisst, denn ich hatte mir, als die Kinder kamen, ein gutes soziales Netz aufgebaut.
    Hektik, Zeitdruck und Stress hat man mit 4 Kindern auch ohne zusätzlichen Beruf !
    Und mit Sicherheit heißt zu hause bleiben nicht verblöden. ;)

    Erst als die Kinder älter wurden, habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht.

    Mittlerweile habe ich mich von meinem Mann getrennt und dann das Referendariat gemacht, nach langer Pause also.
    Mit Kindern hätte ich das nie haben wollen, es hätte mich zeitlich völlig zerrissen !

    Zitat

    Original von Boeing
    An meiner NRW-Uni gab es Latinumskurse für Lehrämtler (durch meinen Sek II-Aufbau durfte ich auch ran). Da wurde aber nicht mehr von "klein" und "groß" gesprochen, d. h. auch die, die das "Kleine Latinum" in der Schule gemacht hatten, mussten das "Latinum" machen. Unser Kurs ging über 3 Semester (4-stündig), es gibt aber Unis, die das in zwei Semestern anbieten, .

    Das liegt daran, dass es in einige Bundesländern die Unterscheidung zwischen Großem und Kleinem Latinum nicht mehr gibt

    ich habe selbst einen seit Oktober schwerkranken Partner.
    Und wir haben immer wieder erlebt, wie schwer sich Andere damit tun, ihm gute Wünsche in Worte zu fassen.

    dabei könnte es so einfach sein:

    einfach schreiben, dass man an ihn /sie denkt, dass man gute Wünsche mit auf den Weg schickt, dass man hofft, dass er/sie guten Mutes bleibt.

    Oder auch ruhig dazu schreiben, dass einem die Worte eben fehlen !

    Eher uns innig sind solche "normalen" Dinge wie ein "Gute Besserung" oder noch unpassender "baldige Genesung". In vielen Fällen ist einfach nix mit "baldig", und da hat man als Kranker oft das Gefühl, mit einer Floskel abgefertigt zu werden.

    Zumindest sind das unsere Erfahrungen der letzten Monate ;)

    Entschuldigung, aber gehören solche Fragen nicht zum Handwerkszeug eines Deutschlehrers? Oder eines Sprachenlehrers?

    So anmaßend finde ich Naneles Einwurf auch wieder nicht. Immerhin scheint ja bereits eine Probe geschrieben worden zu sein. Legt man denn nicht vorher einen Erwartungshorizont fest?

    Das soll jetzt nicht gegen die Threaderstellerin persönlich gehen, aber das nananele gleich angegiftet wird, weil sie ihr Befremden äußert, wundert mich schon ein wenig.....


    mal abgesehen davon , welche Wirkung nach außen an mitlesende Eltern entsteht 8o. Wohlgemerkt: man kann nicht alles wissen. Aber die Sache mit der Probe ist in meinen Augen eher grenzwertig

    Viele Grüße von einer ganz sicher nicht unfehlbaren Friesin :handschlag:

    ja, denn du kannst sagen

    "ich weiß, dass Rauchen schädlich ist. Aber ich rauche trotzdem"
    dann ist "trotzdem" ein Adverb.

    dagegen:
    Ich weiß, dass Rauchen schädlich ist, trotzdem rauche ich", ist "trotzdem" eine Konjunktion.

    Sorry, blödes Beispiel ;)

    ob ein Satz "allein" stehen kann oder nicht, ist kein Kriterium für irgendwas :D

    Es gibt hauptsatzeinleitende und nebensatzeinleitende Konjunktionen.

    Weil, obwohl, nachdem, damit (um nur ein paar Beispiele zu nennen) leiten Nebensätze ein.

    Nebensätze erkennt man daran, dass das finite Verb NICHT an zweiter Stelle steht.
    Bsp:
    er nahm den Regenschirm, weil es so stark regnete.
    Regnete = finites Verb, steht am Satzende. Nebensatz.

    Und (manchmal), aber, sondern, denn usw. leiten Hauptsätze ein.
    Bsp:
    Er nahm den Regenschirm, denn es regnete so stark.
    regnete= finites Verb, steht nach dem Subjekt "es" an zweiter Stelle im Satz. Hauptsatz.

    Vorsicht: oft wird heute "weil" fälschlicherweise mit einer Hauptsatzkonstruktion gebildet . Das schreib ich aber besser nicht auf, denn dabei schaudert es mich :rotfl:

    Wenn man den Schülern Werte vermitteln möchte, muss man davon ausgehen, dass es auch Familien gibt, in denen christliche Werte eine entscheidende Rolle spielen.
    Ich freue mich immer, wenn ich das sehe !

    Und ein schöner, informativer Gesprächsanlass ist es doch allemal ;)

    Zitat

    was ist denn entwürdigend, wenn ein Schüler die Türklinke festhalten soll? Es zwingt ihn doch niemand, den Unterricht zu stören ?(

    Es führt den Schüler vor, wenn man ihn dazu nötigt, zu Kontrollzweckebn dauerhaft eine solche künstliche Haltung einzunehmen. Da Erwachsene und junge Menschen keine unterschiedliche Formen persönlicher Würde haben, ist übrigens ein sicherer Indikator für entwürdigende Maßnahmen, sich mal sich selbst am receiving end der Maßnahme vorzustellen.

    Ich würde mich definitiv entwürdigt fühlen, wenn mir jemand die Anweisung gibt, bei einer geschlossenen Tür die Klinke runterzudrücken, damit ich nicht weggehe - und bei meiner Persönlichkeit würde mich das auch zu renitenten Gegenmaßnahmen provozieren!

    Wer oder was zwingt ein Kind oder einen Jugendlichen, den Unterricht zu stören? Vielleicht kindliche Gedankenlosigkeit oder pubertäre Stürme? Oder noch nicht erlernte Sozialkompetenzen bzw. Selbstdisziplin. Eine pädagogisch sinnvolle Reaktion ist dafür da, dem Kind eine Hilfe zu geben, in die Grenzen zurückzufinden und die Kompetenzen zu erwerben. Es ist nicht notwendig, ein Kind dazu zu erniedrigen!

    Nele

    [AARGH! Entschuldige Friesin, ich habe auf den falschen Button gedrückt und deinen Text kaputtgemacht. Tut mir leid. ;( )

    Das Formular läuft bei uns umgangssprachlich unter "All inclusive" und offiziell
    " Unterrichtsstörung". An meiner Schule zumindest. Ob das im ganzen BL (Bayern) kursiert, weiß ich nicht ;)

    Zitat: Gibt es da eine zeitliche Begrenzung?

    ja, spätestens wenn die nächste Stunde beginnt :D

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