Beiträge von Friesin

    in Thüringen ist es ähnlich wie in NDS.
    Beide Halbjahre in Klasse 12 sind verkürzt: Vor Weihnachten und vor Ostern enden die Halbjahre für die Abiturienten.

    Vergangenen Mittwoch war die zeugnisausgabe für 12/2, nächste Woche beginnen die schriftlichen Prüfungen.
    Die Abiturienten haben dann keinen regulären Unterricht mehr. Ganz ehrlich, wüsste ich auch nicht, was ich mit Grundkursschülern anfangen sollte, die in meinem Fach keine Prüfung machen. Sie sollen sich lieber um ihre Prüfungsfächer kümmern.
    Seit Wochen schon bereite ich die Schüler in beiden Fächern auf die schriftlichen Prüfungen vor, zusätzlich biete ich Konsultationen an. Besonders für die mündlichen Prüfungen bieten alle Fachkollegen Komsultationen an. Ansonsten beantworte ich gerne inhaltliche Fragen auch via teams oder schriftlich.

    Aber Unterricht nach Plan haben die Schüler nicht mehr.

    ich bin in so einem Fall immer für Deutlich~ und Ehrlichkeit. Was ja nicht heißt, dass es unfreundlich kommuniziert wurde.

    Ihr könntet das Paar auch fragen: "Wenn der Babysitter abgegsagt hat, wer von euch würde dann zu Hause bleiben, wer würde kommen? Denn in diesem speziellen Fall wird ohne Kinder gefeiert".

    Auf jeden Fall sollte das deultich gemacht werden, bevor die Eltern mit den Kindern auftauchen.

    Den Tipp habe ich hier schon öfter gehört, aber hab die ausgeschrieben Stellen mal mit einigen Schulen abgeglichen und genau 0 hatten eine Stelle auf der eigenen Homepage ausgeschrieben.

    vielleicht sind deine Fächer (ich gehe davon aus, dass du ein zweites Fach hast) doch nicht ganz so gefragt?

    Hier im Forum tauchen immer mal wieder Bewerber für einen Seiteneinstieg auf, die der Meinung zu sein scheinen, die Welt habe nur auf genau sie als Heilsbringer gewartet und müsse ihnen den roten Teppich ausrollen.

    Deshalb hier noch einmal:
    Nein, nicht alle Fächer sind überall Mangelfächer

    Ja, als Seiteneinsteiger ist man zweite Wahl. Zunächst zumindest.

    Ja, das Stellenverfahren ist unterschiedlich von dem bei Siemens und Co.

    Last but not least --und rein prophylaktisch:
    auch Lehrer mit zweitem Staatsexamen sind Menschen, die mitten im Leben stehen, Lebenserfahrungen gemacht haben und Schülern auch aus dieser Perspektive etwas beibringen können.

    in meinen Fächern sind wir jeweils nur zu zweit. Warum sollte das kompliziert ein? Man trifft sich einmla pro Halnjahr, das Meiste wird eh zwischendurch besprochen.
    Die Termine für die FaKos setzen wir selbst fest.

    Lange Zeit war ich mit Latein alleine an der Schule, die Spanisch- und Französischkollginnen ebenfalls, da haben wir uns umso mehr untereinander abgesprochen.

    Ob die so schlau sind, weiß ich nicht. Es gibt aber immer wieder Schüler:innen, mit einer Ein-Tages-Krankheit, die immer wieder auf der Nachschreibenden-Liste stehen. Ich möchte nur Spekulationen aus dem Weg gehen, dass man einen Vorteil haben könnte, wenn man nachschreibt.

    es ist doch klar, dass ich die besten/geeignetsten Texte und Quellen in der Originalprüfung zum Einsatz bringe. Nachschreiber haben definitv keine Vorteile. Man munkelt eher, dass es Nachteile gebe:pfeif:

    Die Aufgaben für die mündlichen Prüfungen werden Wochen vor dem Prüfungstermin bei der SL eingereicht. Für beide Prüfungsteile, mit Erwartungshorizont, soweit möglich,


    Da könnte eine SL schon auf die Idee kommen zu überprüfen, ob sich die Aufgaben Jahr für Jahr wiederholen.
    Ob das jemand ohne konkreten Grund macht? K.A. Aber möglich ist es.

    das entspricht 1:1 meinen Erfahrungen im Ref.
    Monatelang keine Note erfahren nach den UBs, sondern nur beschreibendes Feedback. Das klang oft in meinen Ohren positiver als es dann irgendwann als Note erschien. Keine Transparenz, um eine konkrete Aussage wurde nur herumgeeiert, egal wie sehr ich versucht habe, etwas genaueres zu erfahren.

    Dann kamen die Vornoten, und die sahen dann "normal" aus, aber nicht wirklich gut.

    Entweder ich habe mir die Beschreibungen schöngeredet, oder man vermied tatsächlich eine konkrete Aussage.Wahrscheinlich bedingte das eine das andere.

    Bei uns (extrem konservativer Schulleiter, selber täglich im Anzug unterwegs) wurde im Sommer explizit darauf hingewiesen, dass kurze Hosen und Röcke, offene Schuhe, andere Hemden als die klassischen etc. unterwünscht sind.

    man muss sich auch nicht alles geben lassen.

    Heißt:

    hinweisen kann er ja auf vieles.....:pfeif:

    Das nimmt doch wohl niemand von euch ernst, oder? *Übles befürchte*

    wer bei uns die volle Gymnasialfacultas hat, wird auch in beiden Stufen eingesetzt.
    In einer Zeit, in der Schulen immer mehr Quereinsteiger einstellen, wird jemand mit SekI und II sogar verstärkt in der Oberstufe eingesetzt, weil das die Quereinsteiger nicht dürfen (Zumindest nicht in den sogenannten LKs)

    Deine Wahrnehmung von Unterrichtsgestaltung ist tatsächlich arg eingeschränkt.

    Wenn du dennoch bei dem Sek I Wunsch bleibst, warum dann nicht gleich Lehramt für Sek I studieren`?

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