Natürlich müssen in einer Fremdsprachen Vokabeln aufgegeben und -so spiegeln es mir Klassen immer wieder- auch abgefragt werden.
Ich persönlich habe dafür ein bestimmtes System entwickelt, das für mich und meine Schüler gut passt.
Da ich die Vokabeln immer in ganzen Sätzen abfrage, handelt es sich hierbei um ein schriftliches System, denn im Prinzip läuft es auf eine kleine Übersetzung hinaus.
In Geschichte jedoch würde ich im Leben nie eine mündliche Abfrage zu Beginn einer Stunde machen. Wie soll differenziert werden, wenn mehr als AF I abgefragt wird?
Wir hatten Kollegen (aus BY
), die solche Abfragen zu Beginn einer jeden Unterrichtsstunde durchführten. Die Schüler, die noch nicht dran waren, hatten Angst, dranzukommen und vor der ganzen Klasse zu versagen. Sie fühlten sich vorgeführt.
Mehr als das, in den Stunden vor den Abfragestunden waren die Schüler dermaßen aufgeregt, dass sie dem aktuellen Unterricht kaum folgen konnten, schlimmer als vor einer KA.
Und in großen Klassen kam eh jede(r) nur einmal dran. Dann konnte man sich bequem zurücklehnen.
Ähnliches trat in BY auf, wenn ich zweimal in dichterer Folge jemanden mit Vokabeln abfragte; empörter Aufschrei: "Aber ich war schon dran!"
Nein, so möchte ich nicht arbeiten.