Beiträge von Friesin

    Besonders in Vertretungsstunden bin ich eingespannt: Fremde Klasse, fremdes Fach, oder bekannte Klasse,doch außer der Reihe, in bestimmten Jahrgängen meinen die Schüler, dich austesten zu müssen.

    Vertretungsunterricht ist genau das, was das Wort sagt: Unterricht. Unter oft erschwerten Bedingungen.

    Korrigieren im "Unterricht" kann ich nur, wenn ich eine Oberstufenklausur beaufsichtige, die mindestens 90 Minuten dauert. Besonders bei (Vor)Abiklausuren, denn dort darf nun wirklich keine Frage gestellt werden. Und selbst gibt es häufige Unterbrechungen, die du dokumentieren musst (Toilettengang der Schüler)

    Shako: hast du schon mal unterrichtet? Ein Praktikum gemacht? Wie kommst du auf deine Fragen?

    Bin ich die einzige Person, die sich fragt wer auf die Idee kommt Klausuren im Zug zu korrigieren?

    Darüber bin ich auch gestolpert.

    Höchstens, allerhöchstens einen Vokabeltest im Anfangsunterricht, und das auch nur, wenn es keine große Klasse ist. Aber Klassenarbeiten? Gar Klausuren?? Da hat jemand wohl komplett falsche Vorstellungen vom Lehrerberuf. Oder vom Zugfahren:lach2:

    9€ für 26 Blöcke plus Blätter-Ordner. grad mal 30 Cent pro Block... und die Dinger haben mal 4 oder 5 Mark gekostet :motz:

    aber man kaufte sie ja im Normalfall auch nicht als Wertanlage ;) Bei solchen Dingen kann man sich eigentlich auch freuen, dass sie überhaupt jemand will ;)

    Alternative: noch 20 Jahre warten, dann steigt der Wert. Vielleicht

    Meine Eltern gehen schon seit Jahren konsequent den Weg des Entsorgens - damit wir es nicht machen müssen.

    meine Eltern waren schon immer groß im Entrümpeln: verschenken, Müll, whatever. Hinterher haben sie sich oft geärgert: "immer geben wir alles so schnell weg". Nun ja.

    Ihr Gerümpelraum sieht ordentlicher aus als meine Besteckschublade

    Als wir Ende letzten Jahres das Haus meines verstorbenen Schwiegervaters geräumt haben, hatten wir mit den Möbeln aber auch schon Probleme (z. T. noch fast neue Möbelstücke!), diese "an den Mann" zu bringen.

    mir graust schon davor, wenn ich in vermutlich gar nicht so ferner Zukunft das Haus meiner Mutter werd auflösen müssen. 160 qm Wohnfläche, gut bestückt mit wertigen zahlreichen Dingen, tip top in Schuss und absolut kein Gerümpel. Dafür 650 km entfernt.

    ömmm--- Liest sich das gerade wie eine Werbeanzeige?:lach:

    noch 2 Wöchlein.

    Davon in der letzten Projektwoche.

    Seit das Mammutabi vorbei ist (habe selbst keine Nachprüfungen:tanz:), habe ich beschlossen: ich lasse mich nicht mehr stressen.
    Funktioniert:party:

    Ich miste auch gerade (mal wieder) aus.

    Bücher gebe ich in den Bücherschranbk in der Stadt, aus dem sich jeder bedienen kann -- in beide Richtungen.

    Bei Ebay oder ebay Kleinanzeigen steht in meinen Augen das Verhältnis Aufwand: erzieltem Preis völlig schief da. Und bei ebay frage ich mich: will ich wirklich alle naselang ein Paket verschicken für diesen winzigen Betrag?

    Doch lieber wegschmeißen?


    Ich liebäugele mit einem Garagenflohmarkt. Wenn nur die Garage nicht so unaufgeräumt wäre:flieh:

    Ja, das Referendariat ist heftig.

    Normalerweise weiß man das als angehender Ref, was die Sache zwar nicht per se besser macht, aber den Schock ein wenig mildern kann.

    Argumente wie die deinen,NureinReferendar, höre/lese ich in der Form immer und gefühlt ausschließlich von Quereinsteigern, die in einem anderen Beruf "super erfolgreich" gearbeitet hatten und sich plötzlich für den Beruf eines Lehrers entscheiden. Auf mich persönlich wirkt das immer ein bisschen hochnäsig, denn man könnte sich als Berufseinsteiger sicher auch mal fragen, ob die Ausbilder nicht doch auch

    a. etwas können

    b. etwas zu vermitteln haben und

    c. dich ein Handwerk lehren wollen, das es für diesen Beruf tatsächlich gibt.

    Man muss sich nicht von Anfang an als Opfer in einem grundlegend falschen, weil auf veralteten Strukturen basierenden System sehen. Man kann auch schauen, ob die eigenen Vorurteile nicht zu self fulfilling prophecies werden.

    Man muss das Ref übrigens auch nicht beenden ;)

    Kurz vorweg:

    Korrekturen bei Ankreuzfragen sind auch analog sehr schnell erledigt, allerdings würde ich mir überlegen, ob Ankreuzfragen wirklich so sinnvoll sind (AF I)

    Ich habe im Lockdown 1. digitale Vokabelabfragen

    2. alternative LK s gemacht.

    zu 1.: da ich die Vokabeln immer nur in ganze Sätze verpackt und die Bearbeitungszeit sehr knapp gefasst hatte, war Spicken nicht wirklich möglich.

    Die Abgabe der Tests war nicht immer für alle Schüler verpflichtend, so wie präsentisch auch.

    zu 2.: mit alternativen Formaten meine ich: Power Point (o.ä.) Präsentationen zu bestimmten Themen erstellen, Podcasts erstellen etc.

    Zu dem Zeitpunkt war das legal, im Moment würde ich es nicht machen, alleine, weil nicht alle Schüler einer Lerngruppe bei uns ein Tablet haben, und die Kleinen in Kl.5 schon gar nicht.

    Was die Lesbarkeit betrifft: bei uns darf ein Tablet nur mit Stift beschrieben werden. Was unleserlich ist, ist falsch. Ob digital oder analog.

    Zitat

    "So wenig geschriebene Tests? Wie willst du denn deine Note rechtfertigen?"

    "ich mache Mitarbeitsnoten."

    "Aufgrund meiner minutiösen Beobachtungen über die sonstigen Leistungen meiner Schüler"

    "Ich bin Profi, ich brauche dafür keine 100 Tests"

    "Lass das mal meine Sorge sein."

    Deine Fachschaft weiß aber schon, dass je mehr Tests vorliegen, der einzelne umso weniger ins Gewicht fällt? Also bringt ab einer bestimmten Zahl der Mehraufwand an Tests kaum etwas. Wo die Grenze liegt, das darf dann deine Mathefachschaft ausrechnen:pfeifen:

    Vll brauchst du ein ein bisschen dickeres Fell?:gruebel:

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