Ja, das Referendariat ist heftig.
Normalerweise weiß man das als angehender Ref, was die Sache zwar nicht per se besser macht, aber den Schock ein wenig mildern kann.
Argumente wie die deinen,NureinReferendar, höre/lese ich in der Form immer und gefühlt ausschließlich von Quereinsteigern, die in einem anderen Beruf "super erfolgreich" gearbeitet hatten und sich plötzlich für den Beruf eines Lehrers entscheiden. Auf mich persönlich wirkt das immer ein bisschen hochnäsig, denn man könnte sich als Berufseinsteiger sicher auch mal fragen, ob die Ausbilder nicht doch auch
a. etwas können
b. etwas zu vermitteln haben und
c. dich ein Handwerk lehren wollen, das es für diesen Beruf tatsächlich gibt.
Man muss sich nicht von Anfang an als Opfer in einem grundlegend falschen, weil auf veralteten Strukturen basierenden System sehen. Man kann auch schauen, ob die eigenen Vorurteile nicht zu self fulfilling prophecies werden.
Man muss das Ref übrigens auch nicht beenden 