In Bayern ist es mir innnerhalb von drei jahren und an zwei Schulen dreimal (!) passiert, dass nachträglich in einer Klassenarbeit manipuliert wurde, um eine bessere Note zu bekommen.
Beim ersten Mal hatte ich -als Anfängerin- nicht daran gedacht, die Rückseite des Tests zu entwerten. Passiert mir seither nicht mehr 
Die beiden anderen Male konnte ich anhand von vorher angefertigten Fotos nachweisen, dass im Nachgang manipuliert worden war. Es handelte sich um Kl.7 und 10.
Die beiden SL waren entsetzt von den Schülern. Im Falle von Klöasse 10 gab es eine Frist, innerhalb derer sich der Missetäter zu erkennen geben sollte (es war nicht derjenige, der die Arbeit geschrieben hatte, sondern eine Klassenkameradin), ansonsten Verweis an den, der die Arbeit geschrieben hatte.
Im Fall der 7t Klässlerin wurden die Eltern einbestellt; sie durften sich einen Vortrag des SL wegen Urkundenfälschung anhören und wurden auf die kurz bevorstehende Änderung der Strafmündigkeit ihrer 13 Jährigen hingewiesen. Auch da gab es einen Verweis.
Milttlerweile korrigiere ich eindeutiger mit roten Strichen, Punkten, Notizen. An meiner jetzigen Schule ist mir nie wieder so etwas passiert, einmal in 10 Jahren einer Kollegin in Klasse 5, als Mama nachträglich etwas "verbessert" hatte.
Du siehst, Mimi, sowas kann öfters passieren, vermutlich eher Anfängern.
Respektlos war allerdings der Umgangston hier dir gegenüber nicht 
Zum Thema Klassenarbeiten abgeben: wir müssen die KA samt Unterschrift der Eltern einsammeln und als Klassensatz archivieren lassen. Daher erübrigen sich KA-Hefte, wieich es aus NDS kannte.