sah ein Knab ein Röslein stehn
Beiträge von Friesin
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In Hessen damals im Studium gab es das nicht, in NDS im Ref auch nicht
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Vielen lieben Dank!
Der Schuhkarton mag niedlich klingen, aber ich sehe durchaus Potenzial darin. Bin schon am Überlegen

Kleiner Kurztest: im AF II oder III würde bedeuteten, eine Karikatur oder kürzere Quelle zu interpretieren. Das plane ich ja, aber ich wollte als zweite Note ein anderes Format ausüben lassen.
ZitatKolloquium mit dem Prüfungsausschuss
das steht sowieso an für alle Abiturienten, ist der Abschluss der Seminarfacharbeit, gilt als eigenes Fach und ist quasi vorgezogener Teil der Abiturprüfungen. Kann die mündliche Prüfung im 5.Fach ersetzen.
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Liebe Mitforisten,
ich brauche mal eure Schwarmerfahrungen, denn ich selbst stehe auf dem Schlauch.
Ich habe zwei Grundkurse in Geschichte (Abijahrgang) und suche nach Möglichkeiten der Leistungsüberprüfung, die sich gut korrigieren lassen. Zwei Noten brauche ich zusätzlich zur Epochalnote. Für eine Variante stelle ich mir vor, die Interpretation einer Bildquelle zu benoten.
Im vergangenen Halbjahr haben die Schüler eine Audiopräsentation eingereicht, auf die es zwei Noten gab. Das möchte ich ungern im nächsten Halbjahr wiederholen -- nicht, weil es negatoiv war, sondern weil ich das Format ändern möchte.
Klausuren werden im Grundkurs nicht geschrieben, alle anderen Leistungsüberprüfungen müssen also deutlich kürzer sein. Und da streikt meine Fantasie: wie erstellt man benotbare Kurz-Aufgaben im AF II und III? Plakate in Klasse 12??
Vielleicht könnt ihr ja meinem festgefahrenen Hirn auf die Sprünge helfen

LG
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wer mir pampig kommt (kommt selten vor), wird zurechtgeiwesen, seinen Ton zu überdenken.
Ansonsten geht es in en allermeisten Fällen nicht um dich als Person, sondern um deine Lehrerrolle.
Viele Schüler haben eine verzerrte Selbstwahrnehmung, aber auch das ist ist nicht gegen dich persönlich gemeint. Einen Schritt zurücktreten hilft zur Deeskalation

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Ganz wichtig für mich: Ich lasse die Widerwilligkeit und schlechten Leistungen der Schüler:innen nicht an mich herankommen. Es ist nicht mein Problem. Ich weiß, dass ich getan habe, was ich konnte und auch mehr, als ich müsste. Was soll ich noch tun? Nichts! Ich bin nicht diejenige, die wegen Mathe eventuell kein Abitur bekommt.
das kann ich gar nicht oft genug unterstreichen.
Es geht nicht gegen dich persönlich, wenn die Schüler behaupten, du hättest etwas nieee gesagt. Sie sind davon wirklich überzeugt, weil sie es nicht gehört/ sich nicht gemerkt haben.
Wenn dich so etwas zu sehr nervt, kannst du dem Abhilfe schaffen, indem du wichtige organisatorische Dinge an die Tafel schreibst und abschreiben lässt.
Ansonsten sage ich immer: ich habe meinen Schulabschluss gemacht. Macht ihr euren.
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zu deiner Ausgangsfrage:
ja, man kann im Lehrerberuf glücklich sein. Negative Seiten gibt es in jedem Beruf.
Allerdings gehört ein gutes Zeitmanagement unbvedingt dazu, um als Lehrer nicht nach wenigen Jahren im Burn out zu landen. Als Lehrer arbeitest du einen guten Teil deiner Aufgaben zu Hause bzw in freier Zeiteinteilung (Unterrichtsvorbereitung, -Nachbereitung, Klassenabreiten und Prüfdungen erstellen u.v.m)
Allerdings kann man Zeitmanagement lernen, mit Hilfe von Coaches oder evtl durch Gespräche mit anderen, die es gut handhaben. Selbstdisziplin gehört jedoch immer dazu.
P.S. Ich persönlich habe Zeitmanagement in der Praxis erst gelernt, als ich das erste Kind hatte (Nach dem Studium)

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Hole dir professionelle Hilfe bei einer Suchtberatung und/oder wegen Burn outs. Schnell
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Zitat
Differenzierte Kursarbeiten Sekt

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Mit "solchen" Leuten zusammenzuarbeiten wird auch "nach" Corona (was immer das sein soll, ich halte das für ein Hirngespinst) mögkich sein müssen. So wie man immer mal beruflich mit "komischen" Leuten zu tun hat, in jedem Beruf. Auf rein professioneller Ebene stelle ich mir das unproblemtaisch vor.
Und privat? Da hat doch Corona auch was Gutes: die Vollpfosten haben sich geoutet. Und können gemieden werden.
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Insgesamt habe ich den Eindruck, dass im Ausgangsthread zu wenig Bezug zur Schülerrealität besteht.
Schüler sind nicht mehrheitlich selbstverantwortlich unterwegs.
Sie erledigen alles auf den letzten Drücker, wollen vieles häppchenweise vorgesetzt bekommen und tun sich schwer mit Aufgabenformulierungen.
Auch im Gymnasium.
Darüber kann man klagen, muss man aber nicht.

was man tun kann: sich darauf einstellen und die Klassen peu à peu an den Idealzustand heranzuführen. Kann klappen, kann auch schwer werden.
Aber hey, das ist (u.a.) unser Job

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Zitat
Ich würde dem Schüler bei nächster Gelegenheit mitteilen, dass er offenbar für deine Aufgaben besser qualifiziert ist, und ihn auffordern, den Unterricht auf der Stelle für dich zu übernehmen.
Ich würde es der Lerngruppe/ dem betreffenden Schüler etwas anders verkaufen:
"Cool, hier kennt sich noch jemand aus. Ich lehne mich gerne zurück und lasse Sie unterrichten. Ganz entspannt."
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Bei der dritten Klausur habe ich zufällig der Lehrerin, die sie in der EF hatten, davon erzählt und sie berichtete, dass die beiden das auch in der EF schon viermal durchgezogen hätten.
Dazu gehören aber immer zwei.....
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ein frohes Neues!

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In Bayern ist es mir innnerhalb von drei jahren und an zwei Schulen dreimal (!) passiert, dass nachträglich in einer Klassenarbeit manipuliert wurde, um eine bessere Note zu bekommen.
Beim ersten Mal hatte ich -als Anfängerin- nicht daran gedacht, die Rückseite des Tests zu entwerten. Passiert mir seither nicht mehr

Die beiden anderen Male konnte ich anhand von vorher angefertigten Fotos nachweisen, dass im Nachgang manipuliert worden war. Es handelte sich um Kl.7 und 10.
Die beiden SL waren entsetzt von den Schülern. Im Falle von Klöasse 10 gab es eine Frist, innerhalb derer sich der Missetäter zu erkennen geben sollte (es war nicht derjenige, der die Arbeit geschrieben hatte, sondern eine Klassenkameradin), ansonsten Verweis an den, der die Arbeit geschrieben hatte.
Im Fall der 7t Klässlerin wurden die Eltern einbestellt; sie durften sich einen Vortrag des SL wegen Urkundenfälschung anhören und wurden auf die kurz bevorstehende Änderung der Strafmündigkeit ihrer 13 Jährigen hingewiesen. Auch da gab es einen Verweis.
Milttlerweile korrigiere ich eindeutiger mit roten Strichen, Punkten, Notizen. An meiner jetzigen Schule ist mir nie wieder so etwas passiert, einmal in 10 Jahren einer Kollegin in Klasse 5, als Mama nachträglich etwas "verbessert" hatte.
Du siehst, Mimi, sowas kann öfters passieren, vermutlich eher Anfängern.
Respektlos war allerdings der Umgangston hier dir gegenüber nicht

Zum Thema Klassenarbeiten abgeben: wir müssen die KA samt Unterschrift der Eltern einsammeln und als Klassensatz archivieren lassen. Daher erübrigen sich KA-Hefte, wieich es aus NDS kannte.
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auch von mir nachträglich liebe Weihnachtsgrüße!
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Man kann auch einfach sagen: Ist Mist.
um dann zu ergänzen:
Aber wir machen das Beste draus
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Das Deprimierende an Corona ist die Aussicht, schwer zu erkranken. Dagegen schützt man sich mit den Impfungen. Zwei Wochen zu Hause bleiben zu müssen, ist nicht der Brüller, aber jetzt nicht diiie Katastrophe. Auch nicht an Weihnachten. Letztes Jahr hatten wir überall übrigens starke Kontaktbeschränkungen, blieb man meist auch unter sich. Okay, man durfte draußen rumspazieren, aber DAS finde ich je nach Wetter noch viel deprimierender.
Jeder sieht es halt anders

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Aber was ist das denn für ein Weihnachten und was für ein Silvester, wenn man als Single wirklich alleine in seiner Bude sitzt?
das ist kein Problem von Corona, sondern ein generelles bei dem entsprechenden Single
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ich habe im Sommer meinen Maserntiter bestimmen lassen zusammen mit dem Coronatiter und kam für beides zusammen auf 31,35.
Das wars mir wert

Eine Kollegin hat sich gleich gegen Masern impfen lassen, denn das war kostenlos

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