Beiträge von Friesin

    Letztendlich sind es nur einige wenige Kolleginnen ohne Kinder im Haushalt, die so viel Vergnügen daran haben, den Schülern etwas Gutes zu tun und gerne eigenes Geld mitbringen.

    stopp

    ich bin generell kein Fan von Klassenfahrten, halte sie für ziemlich überbewertet.

    Bereit zu Überstunden bin ich dafür auch nicht, und eigenes Geld würde ich schon gar nicht beisteuern.

    Ach ja: habe keine Kinder (mehr) im Haus. :gruss:

    Ich stimme dir voll zu Friesin , aber sie tun es nicht.

    sie werden es tun, wenn du immer wieder, z.B. durch Gesten, gerne auch mit Symbolen, deutlich machst, dass sie anders sprechen müssen. Zeit brauchen sie natürlich schon zur Umgewöhnung.

    Deine Anspruchshaltung sollte sein: ich erwarte, dass ihr euch so und so verhaltet, und das setze ich durch. Weil es auch gar nicht anders geht.

    Nicht: mal schauen, ob sie mir den Gefallen zun.

    (Dr.-Titel sicherlich auch hilfreich)

    Kleine Zwischenbemerkung:

    die Erfahrungen an "meiner" Schule lassen Schüler wie Kollegen zusammenzucken, wenn ein Seiteneinsseiger mit Dr.-Titel kommt.

    Erst mal gibts einen Staun-Effekt und dadurch einen Vertrauensbonus, doch wenn dann das Didaktisch-Pädagogische nicht stimmt, erweckt das bei den Schülern doch den Eindruck "Sie/ er kann nichts"

    Also bitte nicht drauf ausruhen ;)

    mit einer einzigen speziellen Doppelstunde wird man nicht wirklich weiterkommen.

    Ich baue solche Themen immer in den Unterricht mit ein, NACHDEM ich mit den Hauptbetroffenen gesprochen habe. Einzeln. Ich lasse mir von jedem seine Sicht der Dinge schildern. Das protokolliere ich, frage nach, aktives Zuhören eben. Die Schüler unterschreiben die Protokolle.

    Und zwar gegenüber beiden Parteien.

    Ich selber bin dann erst mal kein (Schieds)Richter, sondern versuche zusätzlich zu diesen Einzelgesprächen eine Mediation mit den Hauptbetroffenen. Denn nicht immer der, der aggressiv agiert, war der Hauptauslöser. Die aggressive Handlung ist oft nur die Spitze des Eisbergs.

    Das dauert aber und verlangt auch, dass ggf Kollegen bereit sind, die Hauptkontrahenten aus dem aktuellen Unterricht zu entlassen, damit sie mit mir sprechen können.

    Wenn es "nur" um händische Gewaltausübung geht, kann man auch eine klare Ansage mit Bezug auf die Schul- und Hausordnung machen. Dauert nicht lange. Macht den Standpunkt der Schule klar, hilft aber nicht für länger.

    Zum Alter der Schüler: warum eierst du rum? Nenne doch einfach die Klassenstufe. Dann können Andere gezielter antworten und nehmen dich auch ernster ;)

    Von daher finde ich es schwierig, ihnen etwas zu erklären, das sozusagen nicht dem Schema F entspricht.

    aber dein beruflicher Werdegang entspricht ja nun mal nicht dem, was du "Schema F" nennst. Vielleicht wird es dann mal Zeit, dass die Schüler lernen, dass es viele verschiedene Wege gibt, um z.B. Lehrer zu werden.

    Deine Fächer müssen dir ja in irgendeiner Form anerkannt worden sein. Ich würde es formulieren, wie es ist. Ohne zu lügen und rumzueiern. Wenn das Kultusministerium beschließt, dass du als Lehrer arbeiten kannst, dann ist das gesetzt. Du könntest doch sagen: "Studiert habe ich X und Y, als Fächer hat mir das Ministerium ABC anerkannt".

    Je unaufgeregter du solche Frgen beantwortest, desto überzeugender wirst du wahrgenommen.

    ch hatte von der 5. Klasse an Latein und habe mich nie gefragt, wofür ich das brauche.

    Mit der Frage kommen manche Eltern ans Gymnasium. Ja, die Eltern. Bis ich dann am Infoabend erkläre: "Neee, um im Urlaub ein Doppelzimmer mit Frühstück und abend ein Glas Wein zu bestellen braucht man kein Latein. Dafür würde aber Englisch reichen und bräuchte es gar keine zweite Fremdsprache. Latein spricht eine andere Art von Sprachenschülern an." Ratlose Gesichter. Dann erkläre ich den Unterschied im Unterrichten, im Herangehen an die Sprache. Und schwupp, sieht die Sache schon ganz anders aus. ;)

    Mein Elternabend liegt auch hinter mir. Vertreten waren 23 von 27 SuS, das Kontrollieren und Testen ging dann doch recht unkompliziert. Hurra.

    Weitere Meetings dieser und ähnlicher Art würde ich zukünftig allerdings lieber digital abhalten. Deie Eltern übrigens auch ;)

    Das war ein Scherz.

    Wenn wir schon Testzentrum spielen dürfen, wäre es nett, auch entsprechend entlehnt zu werden. So war das gemeint.

    oh, sorry, da stand ich auf dem Schlauch ;)

    Als Kusleiter an der VHS wird dir für jede Kursveranstaltung, an der du testen lässt und kontrollierst, tatsächlich eine gewisse Vergütung gezahlt. Sollte der Arbeitgeber gerne wissen ;)

    3 G Maskenpflicht die Klassenleiter kontrollieren "diskret" die Nachweise.

    gegen eine geringe Gebühr darf man sich in der Schule einen Test kaufen und den unter Aufsicht der KL durchführen.

    Ich ärgere mich schon, dass ich den Elternabend nicht einfach digital anberaumt habe:sauer:

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