Beiträge von Friesin

    Wie werden denn bei euch anderen User*innen Fehlzeiten im Homeschooling gehandhabt?

    wenn die Plattform Probleme macht, dann betrifft das ja nicht nur einzelne Schüler. Wer dann nicht online erscheint, ist natürlich entschuldigt. Ich notiere mir solche Probleme immer in meinen Anwesenheitslisten.

    Wer sonst fehlt, braucht eine Entschuldigung der Eltern.

    Eigentlich wie immer.

    ede Fachstunde, wirklich? Auch bei einstündigen Fächern? Gibst du denen dann mehr Aufgaben als Hausaufgaben mit oder passt du deinen Stoffplan an?

    einstündig unterrichte ich in diesem Schuljahr nur Kunst. Die Aufgaben dafür lade ich am Abend vor der Kunststunde hoch. Fragen dazu können dann in der Besprechungsrunde gestellt werden.

    Aktiv künstlern müssen die Schüler sowieso alleine zu Hause, nicht in einer VK.

    In Latein und Geschichte bin ich sehr gut im Zeitplan. Immerhin ist dieses Schuljahr kaum etwas durch andere Aktivitäten wie Klassenfahrt, Theatergänge, Konzertbesuche, Projektwoche, kranke Frau Friesin u.Ä ausgefallen. Solche Aktivitäten nehmen bei uns offenbar einen großen Raum ein.

    In Klasse 7 läuft die Kommunikation über eine VK ganz gut. Nicht nur in der KL-Stunde, auch vor jeder meiner Fachstunden schiebe ich kurze "Was ich unbedingt loswerden möchte"- Runde ein: Und wenn die dann länger wird und für den Fachuntericht weniger Zeit bleibt, so what?

    Ja, mit 31 ist das ätzend.

    ich teile meine Lerngruppen. Zur Not einfach nach Alphabet. Oder nach den für den geteilten Unterricht fetsgelegten Gruppen. Oder in Männlein und Weiblein. Dann beginnt die eine Gruppe nach vorheriger Ansage (am Abend vorher) durch mich zu Stundenstart. Die andere Gruppe bekommt schon mal Aufgaben. Zur Stundenmitte wird getauscht. Ist natürlich in Doppelstunden angenehmer durchzuführen als in 45 Minuten, aber insgesamt ist es deutlich übersichtlicher als mit einer Riesengruppe.

    Die Beteiligung ist nach meinen Erfahrungen in einer VK ein bisschen besser als imreal liogfe, manche Ruhigen melden sich häufiger. Die Lesitungen der abgegebenen Aufgaben ist wie immer.

    Lediglich in Kunst habe ich schwer den Eindruck dass bei einem meiner Grobmotoriker die Mama sich eine gute Note verdient hat. Aber okay, das ist dann eben so *Schultern zuck*

    CDL So handhabe ich das auch. Aber gleichzeitig verfluche ich mich dafür! Es macht mir ja wieder Mehrarbeit, und ich weiß sowieso schon nicht, wie ich alles schaffen soll....

    ich lasse mir alle bearbeiteten Aufgaben zuschicken und führe Listen über die Anwesenheit in den VKs wie auch über die abgegebenen Aufgaben. Ich schaue sie mir aber nur exemplarisch an: einen guten, einen mitteleren, einen schwächeren Schüler. So mache ich es im Präsenzunterricht auch; auch da korrigiere ich nicht alles, was die Schüler im Unterricht arbeiten oder alle HA. Mehrarbeit ist das nicht, es ist dieselbe Arbeit, nur an anderem Platz ;)

    Natürlich könnte ich nur die zur Verfügung gestellten Geräte der Schule nutzen oder auch direkt in der Schule arbeiten. So aber erleichtere ich mir mein Arbeit enorm, was mir viel Zeit spart und meine Nerven schont.

    in meinem Fall spare ich mir täglich eine Fahrt von insgesamt über 60 km: Zeit, Benzin und Nerven nei der momentanen Witterung.

    Hat auch was ;)

    Naja, aber jeder möchte doch ein SCHLAUES Kind, keiner wünscht sich ein Kind, das langsam(er) versteht, begreift, lernt. Und wenn das Kind nicht aufs Gym geht, dann ist es nicht richtig schlau.

    Ein schlaues Kind? oder eher ein intelligentes? Ein fleißiges? Ein ehrgeiziges?

    Ich habe mir oft gewünscht, die Lehrer würden sagen: Er/sie braucht ein bisschen länger, aber im Rahmen seiner/ihrer Möglichkeiten ist er/sie zielorientiert und macht sein/ihr Zeug. Passt.

    DAS wäre mal eine Aussage am Elternsprechtag gewesen. Statt "Er/sie verkauft sich unter Wert." "ER/sie könnte viel mehr, wenn er/sie nur wollte" "Er/sie ist leider sehr faul".

    Was ich damit sagen will ..und was wir doch alle wissen: Klugheit und Intelligenz müssen nicht immer eine glatte Gymnasialkarriere nach sich ziehen.

    Und eine Schulzeit, in der das Kind sich abrackert und in drei Fächern Nachhilfe haben muss, um auf der Scghulform zu bleiben, wer wünscht denn das seinem Kind?

    Mir ist ein zielstrebiger Realschüler lieber als ein Abiturient, der sich plötzlich fragt "Upss, da isses ja, das Abi. Was mache ich denn jetzt damit?"

    Kann man vielleicht sagen, wenn alles rund läuft.

    bei meinen Kindern lief nicht alles rund. Bei einem ganz und gar nicht. Ich hoffe aber, dass es sein/ihr Wunsch war, so, wie er/sie alles angepackt hat.

    Das war schwer zu akzeptieren: Und wir reden hier nicht von einem Job mit geringerem gesellschaftlichen Ansehen bei der studierten Verwandtschaft, sondern von einem ganz und gar entgleisten Lebensweg.

    neee.

    Der Satz impliziert, dass es dir nicht so gut geht.

    Mir aber geht es so gut, dass ich nicht denke, meine Kinder sollten es besser haben. Genauso gut wäre vll nett, aber eigentlich denke ich immer nur:

    ich wünsche mit für meine Kinder, dass sie selbstbestimmt und zufrieden leben. Dann ist das für mich "es gut haben"

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