Beiträge von Friesin

    bei uns wurde /wird das tageweise Wechselmodell gefahren. So haben die Schüler nicht alle zwei Wochen ein Ferienfeeling und bleiben miteinander, mit den Lehrern und dem Lernstoff besser in Kontakt.

    Wie schon hier erwähnt: Einführunge und Erarbeitung im Präsenzunterricht, HA und andere Übungsformate zum häuslichen Lernen. Das ging erstaunlich gut, die kleineren Gruppen taten stilleren Schülern gut, die ewigen Streithähne/Schwatzliesln/Ablenker der unteren Klassen waren getrennt, und ich hatte weniger und andere Vorbereitungszeiten. Tests/Klassenarbeiten wurden dann in doppelter Ausführung erstellt, aber dafür waren die sonstigen Vorbereitungen schneller getan. Und im Stoff bin ich/sind viele bei uns ebenso voran gekommen wie sonst auch. Vll hängt letzteres aber auch zu einem Teil vom Termin der Sommerferien ab...

    Du hast mich neugierig gemacht, deshalb die etwas penetrante Nachfrage, die du mir vergeben, aber auch bittebitte beantworten mögest:

    Was wurde denn bezüglich des Hakenkreuzes von den Schülern erwartet?

    Ich bin fast sicher, dass an der Stelle "der Hase im Pfeffer" liegt.

    Hakenkreuz? nein, die Karikatur, entnommen aus dem zweiten unserer Schulbücher, sieht etwas anders aus als in dem verlinkten Bild. Sorry, mal wieder falsch verlinkt. Im Anhang aber! war wohl arg urlaubsreif beim Posten..


    Und in Ergänzung dazu noch einmal: Wohin ging denn die Fehldeutung?

    Die Fehldeutung sagte, dass Scheidemann mit dem Dolch/Messer die Soldaten mahnen wolle, nie wieder Krieg zu führen, weil Krieg schrecklich ist.

    Danke für eure Sichtweisen!

    Kurzes Update:

    wenn "nur" die Karikatur falsch gedeutet wurde, habe ich im dritten Aufgabenteil Folgefehler geltend gemacht. Oft waren aber die Aussagen im dritten Teil lediglich etwas auswendig Gelerntes, das abgespult wurde ohne Bezug zur Aufgabe. Das gab dann natürlich Null BEs-

    Ich habe also versucht, herauszuholen, was ging.

    Leider waren die Aussagen der schwächeren Schüler nicht stringent:

    oft gab es lediglich eine Wiederholung der bereits fehlgeleiteten Deutung der Bildquelle, und strukturiert argumentiert wurde nicht (bei den schwächeren Schülern, wie gesagt), geschweige denn, dass dort dann in sich konsequent argumentiert wurde. Da war dann natrülich nichts mehr mit Folgefehlern.

    Aber etliche Schüler haben auch im Aufgabenteil 3 die volle Punktzahl erreicht. Immerhin.:top:

    2020:

    schön zu sehen, wie viele Scvhüler doch eigentlich wirklich GERNE in die Schule gehen

    schön zu erleben, wer einem wichtig ist -- wer mir guttut--

    erleichternd zu erleben, dass alle anderen gerne in der Versenkung verschwinden dürfen

    schön, dass ich Zeit für Kundt finden konnte

    schön zu erleben, wie unser Kollegium aus der Not ganz viele Tugenden machen kann

    und natürlich:

    unser Familiennachwuchs :party:

    ich erinnere mich dunkel an die Einführung der Gurtpflicht. Was gab es da nicht alles für Gezeter, von "Ich fühle mich beim Fahren/in meiner Freiheit eingeschränkt" bis "Ob und ich wie ich bei einem Autounfall umkomme, sollte bitte mir selbst überlassen sein" war alles dabei.

    Heute stellt niemand mehr ernsthaft die Anschnallpflicht in Frage..


    jaaaa, ich weiß, jeder Vergleich hinkt irgendwo.....:flieh:

    Ich bin nach einer langen Familienpause ins Ref gegangen und war über 40

    Der (in meinen Augen) Vorteil, wenn man spät ins Ref geht:

    -- wenig Probleme mit der eigenen Rolle gegenüber den Schülern wegen des Alterunterschieds

    -- Erziehung der eigenen Kinder bringt dir Vorteile, ist noch mal eine ganz andere Erfahrung als alle Erziehungstheorie

    -- keine Umstellung im Tagesablauf (ich war frühes Aufstehen und lange Tage gewohnt, für meine Kollegen, die frisch von der Uni kamen, war

    beides eine Riesenumstellung)

    -- Orga und Prioritäten setzen kannst du

    -- man sieht vieles gelassener


    die von mir empfundenen Nachteile:

    -- ich war nächtliches Arbeiten am Schreibtisch nicht mehr gewohnt

    -- Verbeamtung aus Altersgründen nicht möglich. Wäre es aber 10 oder 20 Jahre vorher auch nicht gewesen, weil kaum eingestellt wurde.

    Für mich wars mehr als okay.

    Aber ich denke, da geht auch jeder heran. Die jeweiligen Lebensumstände kann man schwer vergleichen

    Wenn ein Schüler einen Text missversteht, würdest Du dann in der Bewertung ähnlich vorgehen, wie von Dir angedacht?

    dann hätte ich dieselbe Frage hier gestellt

    Sind denn alle drei Teile (beschreiben, deuten, bewerten) gleich gewichtet, also mit 1/3 der BE? Dann könnte der Schüler, wenn man mit Folgefehlern arbeitet, ja noch auf 2/3 der BE kommen, das wären 66% und damit im Bereich "befriedigend". Bist Du mit so einer Leistung "zufrieden"?

    alle drei Teile gleich gewichtet.

    Null Punkte gab es nirgends für den zweiten Teil, weil die Schüler den historischen Kontext erkannt hatten.

    Für den Teilbereich, der die Aussage der Kariktur bzw. ihre beabsichtigte Wirkung zum Inhalt hatte, gab es dann Null Punkte, wenn jemand daneben lag.

    Vielen Dank für eure Anregungen. Ich werde versuchen zu finden, was aus den Antworten der Schüler herauszuholen ist.

    ein fröhliches Hallo in die Runde,

    bei meiner heutigen Frage geht es um Folgendes:

    in einer SekII Kurzarbeit (Geschichte) hatten die Schüler eine Karikatur zu bearbeiten: Beschreiben, deuten, bewerten. Eigentlich, so dachte ich, simpel und gut zu korrigieren ;)

    Doch dann sah ich bei der Korrektur des zweiten Teils, dass manche Sch. die Kariktaur völlig falsch gedeutet haben.

    Wenn sie nun im weiteren Teil die Karikatur bewerten sollten, wird auch die Bewertung an dieser falschen Deutung hängen.

    Wie würdet ihr das bewerten?

    Bei einer Bewertung nach Fehlern kann ich "folgerichtig" anmerken und muss keine Fehler geben. Hier geht es aber nach Rohpunkten/ Bewertungseinheiten. Da müsste ich Punkte geben für sachlich falsche Aussagen. Das widerstrebt mir genauso, wie von vornherein auf den Teil gar keine Punkte zu geben. Immerhin macht dieser Teil ein Drittel der Gesamtnote der Kurzarbeit aus.

    Von wegen korrekturfreundlich:schreck:

    Vll sehe ich ja auch vor lauter Feiertagen keine Lösung, aber ich wäre für Tipps dankbar. :wink2:

    wir sind meistens Weihnachten zu zweit, weil die Familie so kompliziert verstreut wohnt.

    Kein Kirchgang :heul:, das wird uns schwer fallen.

    Schwiegermutter laden wir auf einen Weihnachtsspaziergang mit Glühwein ein, da sind wir draußen und müssen keinen Streit wegen Lüften bekommen ;)

    Sorgen hatte mir meine Mutter bereitet, die nicht weit von meinem sehr kranken Bruder wohnt. Aber er wird Weihnachten zu Hause sein und mit ihr feiern. So müssen wir uns keine Gedanken machen, dass sie alleine sein wird. Sie wollte übrigens nicht, dass außer meinem Bruder jemand kommt; zu groß ist ihre Angst wegen Corona.

    Wird schon. Die gesundheitlichen Sorgen sind bei uns nicht nur an Corona gekoppelt, die hätten wir sowieso gehabt

    sich seit Monaten einschränken:

    ich habe auch nach wie vor Ausflüge gemacht, Freunde und Familienmitglieder in kleinen Grüppchen und meist draußen getroffen, Meine VHS-Kurse gehalten und anfänglich auch besucht. Museums- und Galeriebesuche waren überhaupt gar kein Problem. Immer mit Maske.

    Es ist ja nun nicht so, dass wir seit mehreren Monaten eingekerkert gewesen wären.

    Und wenn mein Urlaub im Frühjahr gecancelt wurde, ja, das war schade aber hey... wie war das noch mit dem Jammern auf hohem Niveau?


    Klar treffen die Einschränkungen Jugendliche jetzt an empfindlicherer Stelle. Aber via whats app und co sind sie nicht abgeschottet. Und wenn man sich vor Augen hält, wie lange gefühlt heute die Jugend sich hinzieht....

    Da finde ich die Probleme gravierender, die in den Ausbildungen und im Studium durch corona entstehen als die, die Partymachen einschränken

    Bei uns gab es ganz feste Vorgaben: alle sind in der Pause draußen, jeder Jahrgang (wir sind 2zügig) in einem fest gekennzeichneten Areal. Montag und Dienstag mit Maske.

    Das weiß jeder Lehrer, jeder achtet darauf.

    Nicht immer eingehalten wurde dagegen die Vorgabe, während der Pause die Fenster und Klassenräume geöffnet zu lassen. Die Macht der Gewohnheit halt:pfeif:


    Nun ist die Schule ja erst mal geschlossen.

Werbung