Erst einmal danke für die Rückmeldungen bis hier. Das meiste von dem, was hier an Ideen und Vorgehensweisen genannt wurde, wird gegenwärtig gemacht bzw. steht jetzt demnächst an.
Ich möchte noch zwei Aspekte von Moebius aufgreifen, über die ich noch ein wenig nachdenken muss.
"- Mache dir klar, dass sich manche Menschen nur begrenzt durch Motivation packen lassen. Wer sich einmal daran gewöhnt hat, mit minimalem Aufwand zu Arbeiten, wird sich sehr schwer damit tun, dies wieder merklich zu steigern.
Der Mensch als Gewohnheitstier - ja, das kann ich isoliert nachvollziehen. Aber das würde letztlich bedeuten, dass man hier nichts bewegen kann.
- Wenig Engagement ist für sich genommen erst mal niemandem vorzuwerfen. Die Frage ist: kommt derjenige seinen dienstlichen Pflichten nach und erledigt er seine Aufgaben. Es ist legitim, einfach nur seine Arbeit zu machen. Das ist in der Kommunikation wichtig, weil Gespräche schnell abgleiten, wenn man allgemein über "mangelnde Motivation und Engagement" redet, die Kritik muss konkret sein."
Da sind wir schnell in dem Bereich der Pflichten, die laut ADO über den eigentlichen Unterricht und die damit unmittelbar verbundenen Aufgaben hinausgehen - hier § 10 Abs. 1. Daraus ergibt sich dann die Frage, wieviel Einsatz man beispielsweise bei der Planung und Durchführung von Schulfesten o.ä. erwarten kann.
"Bekomme ich dafür Entlastungsstunden"?
"Bekomme ich dafür eine A14-Stelle?"
Das sind die Fragen, die dann als Reaktion auf die Bitte, dieses oder jenes zu übernehmen kommen. Ich finde diese Anspruchshaltung schwierig, zumal ja auch hinlänglich bekannt ist, dass es von beidem nicht genügend gibt...