Beiträge von Bolzbold

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    Original von Matula
    Hi!

    Mal eine Frage: Darf ich die Teilnahme an einer AG in die Zensurenfindung einbeziehen? Bspw. wenn ein Schüler im Chor mitsingt, dann eine bessere Musiknote geben?

    In NRW meines Wissens nicht. Für außerunterrichtliches Engagement gibt es bei uns entsprechende Zeugnisbemerkungen.

    Ich kenne es aus eigener Erfahrung, dass mein ehemaliger Musiklehrer genau DAS gemacht hat. Damals haben wir das nicht hinterfragt.

    Die Tatsache, dass jemand im Chor mitsingt, ist in meinen Augen keine objektivierbare Leistung, die in die Musiknote miteinfließen kann. Wenn jemand aber durch das Singen im Chor so sicher geworden ist und dadurch im Musikunterricht sich entsprechend einbringt, ist das eine andere Sache.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Sonnenkönigin
    Vielleicht bin ich einfach nur ehrlicher als andere und noch nicht so abgebrüht? Offen gestanden kenn ich niemanden, dem Kritik nicht unter die Haut geht, zumal wenn sie aus deiner sicht unberechtigt ist.

    Wieso bist Du ehrlicher als andere? Und wieso hört sich das so an, als schlössen sich Ehrlichkeit und "Abgebrühtheit" gegenseitig aus?
    Man kann durchaus sich selbst und anderen gegenüber ehrlich sein (bzw. bleiben) und dennoch über ein hinreichend dickes Fell verfügen.

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    auch unsere SL wird völlig nervös, wenn sie sich der kritik der koll stellen muss.

    Wenn das auf Konferenzen passiert, kann ich das voll und ganz verstehen. Das bekommt dann schnell den Charakter eines Tribunals.
    (Und dass man wegen eines unangenehmen Elterngesprächs nervös ist, kann ich durchaus nachvollziehen - das geht mir teilweise auch so.)

    Zitat


    und wie schlecht die meisten damit umgehen können, geht doch schon allein aus der tatsache hervor, dass sie über elternbeschwerden gar nicht reden oder gar nicht zugeben, dass sie überhaupt probleme haben.

    ich finde das wesentlich unprofessioneller als einen offenen Umgang damit,

    Da hast Du Recht.
    Allerdings nur, wenn man das Schweigen der Kollegen als Charakterschwäche im Zusammenhang mit tatsächlich existierenden Elternbeschwerden und dem Vorhandensein von Problemen, über die man dann nicht redet, deutet.
    Im Kreis der meisten U50 Kollegen gibt es da kein Schweigen an unserer Schule.
    Schweigen kann auch bedeuten, dass man keine Probleme hat. Und selbst wenn man welche hat, gibt es Kollegen mit dem Herzen auf der Zunge und Kollegen, die das nicht überall breit treten.

    Sachen unter den Tisch zu kehren, um scheinbar gut oder besser als andere dazustehen, ist in der Tat unprofessionell. Ob ich ein (noch) ungünstigeres Verhalten als Maßstab für meine eigene (Un)Professionalität heranziehen sollte, wage ich zu bezweifeln.

    Gruß
    BoLZbold

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    Original von Scooby
    Hab ich was von AKWs geschrieben? Der knuddelige Bär und die misshandelten Chicken Nuggets-Rohstoffe waren der Vergleich. Und ja, den kann man durchaus didaktisch so aufbereiten, dass auch ein Grundschulkind ihn versteht.

    Wie will man das didaktisch so aufbereiten ohne (un)sichtbar die moralische Keule zu schwingen - im Zeitalter, wo Kinder, die so genanntes "ungesundes" Frühstück mit in die Schule bringen, mit entsprechenden "pädagogischen Konsequenzen" rechnen müssen?

    Wenn wir nicht angesichts des Leids, das unsere Konsumgesellschaft m.E. zwangsläufig erzeugt, alle den Strick nehmen sollen, dann müssen wir unsere Augen ein Stück weit von den Grausamkeiten, die damit einher gehen, verschließen.

    Hört sich grausam an - ist aber letztlich die Wahrheit.

    Und damit sollten wir vielleicht von der moralischen Diskussion, bei der es nichts zu gewinnen gibt, wieder abkehren.

    Gruß
    Bolzbold

    Scooby

    Also in anderen Worten: Wer Fleisch isst (und damit seine Gefühlslosigkeit gegenüber Tieren unter Beweis stellt), darf nicht um andere Tiere, die er wiederum nicht isst, trauern.

    Ziemliches moralisches Podest, oder?

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Sonnenkönigin
    was mich halt ärgerlich macht, ist, dass sie nie das direkte gespräch gesucht haben, sondern immer nur hintenrum agiert haben.
    als se fühlt man sich halt auch unsicher, ob das didaktisch so abgesichert ist, was man im unterricht macht, aber inzwischen bin ich ja im seminar und habe deshalb schon eine gewisse absicherung.
    und manche eltern - oder eigentlich alle, wenn es um den eigenen nachwuchs geht - sind halt schon sehr irrational, so dass ich fürchte, daraufhin sehr wütend zu werden, was man mir leider dann auch ansieht - meine gesichtszüge werden komplett entgleisen, wenn irgendwelche ganz blöden vorwürfe kommen.

    Liebe Sonnenkönigin,

    Deine Sicht der Dinge und Deine Art und Weise das anzugehen hören sich für mich auch so an, als fehle Dir das hinreichende Maß an Professionalität.

    Was ich besonders auffällig finde, ist, dass Du sehr stark auf Deinen Weg und Deine Sichtweise fixiert bist und gegenteilige Meinungen mit entsprechenden vom Grundtenor eher unfreundlichen Antworten quittierst.

    Als Lehrer bist Du nun mal auch in der Öffentlichkeit und entsprechender Kritik (sei es offen oder versteckt) ausgesetzt. Bewertungsportale, gegen die man sich nicht wehren kann, tun ihr übriges. Wenn Du damit nicht umgehen können solltest - und das wäre beileibe keine Schande - dann wirst Du in diesem Beruf nicht glücklich.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Sonnenkönigin
    leider ist der schulalltag oft bizarr. was schlägst du denn vor? mir die gründe für das gespräch vorher schriftlich einreichen zu lassen?
    oder weißt du einfach selbst keine antwort?

    Ich denke nicht, dass Du einen Grund hast, gleich so schnippisch zu sein.

    Die Tatsache, dass wir ggf. keine Antwort wissen, solltest Du weniger als undifferenzierte Kritik oder Unfähigkeit deuten sondern vielmehr als klaren Hinweis darauf, dass entweder Dein Anliegen wirklich etwas "schwierig" ist, oder dass Du uns noch nicht hinreichend Hintergrundinfos geliefert hast, um Dir (für Dich) fundierte Antworten zu geben.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Sonnenkönigin
    also ich selbst habe sie eingeladen, weil ich mitbekommen habe, dass sie sich hintenrum über bestimmte dinge in menem unterricht beschwert haben. genaues weiß ich nicht - außer, dass mal ein folienstift nicht da war etc.
    ich habe noch einen kol als "neutralen" dazu gebeten.

    Hallo Sonnenkönigin,

    ich bin wie Nele auch ein wenig erstaunt, dass Du ob eines Gerüchtes ("ich habe mitbekommen, dass Sie abc gesagt haben sollen") ein Elterngespräch mit neutralem Kollegen führen willst.

    Das kann ganz übel nach hinten losgehen - nämlich genau dann, wenn beide Mütter diese Beschwerden leugnen oder relativieren. Letztlich kannst Du bei diesem Gespräch nur verlieren - sei es, dass Du zu leichtgläubig, zu inquisitorisch oder zu empfindlich bist. (Und ich möchte an dieser Stell erwähnen, dass diese Adjektive nicht meiner Haltung zu Dir entsprechen.)

    Wurmt es Dich wirklich so sehr, dass Eltern über Dich reden - immerhin bist Du die Lehrerin ihrer Kinder.

    Und was genau erhoffst Du Dir von diesem Gespräch?
    - dass sie nicht mehr über Dich "lästern"?
    - dass sie Dir künftig direkt sagen, was ihnen nicht passt? (Und sei es auch nur ein vergessener Folienstift)

    Und wie willst Du aus der Situation, in der man sich streng genommen ja von beiden Seiten aus "Vorhaltungen" macht, eine "win-win-Situation" schaffen, also dass Ihr alle erhobenen Hauptes aus der Sache rauskommt?

    Wissen die Eltern, dass ein neutraler Kollege dabei ist?

    Und woher hast Du erfahren, dass die Eltern hintenrum sich beschwert haben?

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Matula
    @ Tesla und Botzold: Macht euren eigenen Thread und diskutiert da euren Kram. Danke.

    Sorry, Matula, aber das finde ich unangemessen. Ich habe hier als Moderator geantwortet und den User Tesla deutlich um Mäßigung gebeten.
    Ich würde mir ferner wünschen, wenn Du rechtsgerichtete Vorurteile und meine Reaktion darauf nicht als "Kram" abtun würdest.

    Gruß
    Bolzbold

    Matula

    Es ist zwar etwas off-topic, aber die "Toleranz" der Schüler für "Anti-Helden" und deren Verfehlungen (=> Guttenberg), wie sie in Oberstufenkursen mitunter anzutreffen ist, finde ich frappierend.

    Was die Erziehung zu Toleranz angeht, so dürfte hier ja ansonsten mittlerweile zweifelsfrei der Beweis erbracht sein, dass Bildung und Erziehung alleine nicht ausreichen.
    Scheint wohl auch eine Charakterfrage zu sein.

    Gruß
    Bolzbold

    @Pieksieben

    Auch wenn ich das grundsätzlich verstehen kann, aber machen wir uns da nicht mittelbar zum Sklaven von Ängsten?

    Ein Handy ist heutzutage ein Gebrauchsgegenstand wie jeder andere auch - das steht fest.

    Wenn das Handy diese Angst nun dämpft, stellt sich aber die Frage, wie die Menschen vor 20 Jahren mit der Angst umgegangen sind. Passieren hätte heute wie damals ja etwas können.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Tesla
    Das Unterfangen des Themenstarters ist sinnfrei, da solche " Retortenpädagogik " nichts bringt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Mal abgesehen davon herrscht in diesem Forum Meinungseinfalt statt Meinungsvielfalt. Da kann jeder Beitrag erfrischend sein. Aber wenn´s denn stört, herrje dann müffelt doch weiter sauertöpfisch vor euch hin.

    Tesla

    Lieber Tesla,

    wenn ich die Wahl habe, vor mich hin zu müffeln oder die Ergüsse geistiger Brandstifter zu ertragen, dann müffle ich lieber.

    Gegen Ausländer unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zu hetzen, und sei es auch mithin subtiler als der 08-15-Forumstroll zeugt meines Erachtens von einem doch zumindest sehr angespannten Verhältnis zum Gut der Meinungsfreiheit. Letztere steht übrigens nach Artikel 1 des Grundgesetzes.

    Und sich selbst als den Einzigen darzustellen, der den Durchblick hat (und die Forumsgemeinde als farblose Masse darzustellen), ist auch nur eine alte Phrase - und ich kann daran beileibe nichts erfrischendes erkennen.

    Gruß
    Bolzbold

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    Ich meine dass sich hier einige auf sehr dünnem Eis bewegen. Nur weil man sein Fähnlein in den Wind hängen kann, hat man noch lange nicht das Recht, nach eigenem Gusto an den Schülern herumzuerziehen.

    Der Einzige, der sich in diesem Thread auf wirklich dünnem Eis bewegt, das bist Du.
    Unter dem Vorwand moralischer Überlegenheit als Freidenker versuchst Du hier mehr oder weniger deutlich diesem Thread einen braunen Anstrich zu verpassen.

    Ich würde mir wünschen, Du würdest Dein Spezialwissen in puncto Forenregeln auffrischen und entsprechend danach handeln - sei es, dass Du Dich künftig mäßigst, sei es, dass Du Dir eine andere Spielwiese suchst.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Susannea


    Ähm, nein, da das MuSchG für alle gilt, kann auch da niemand in der Probezeit rausfliegen.

    Ähm, doch, weil ich mich auf das Szenario der möglichen Verlängerung der Probezeit bezog und man sich als Beamter in der Probezeit schon einiges leisten muss, um diese nicht zu bestehen. Und da unterscheiden sich die Beschäftigungsverhältnisse eben gravierend - trotz drei bis sechs Monate als Angestellter zu drei Jahren als Beamter.
    Da scheint der Begriff "Probezeit" mehr Ängste auszulösen als der Status des Beamten auf Probe tatsächlich an Ängsten schüren kann.


    Gruß
    Bolzbold

    Caro

    Letztlich kann Dir das doch egal sein, wenn Du Deine Revisionsstunden hinter Dir hast und die dienstliche Beurteilung geschrieben wurde.

    Ich kann zwar verstehen, dass Dich das interessiert, jedoch hast Du egal wie das letztlich gehandhabt wird, weder Vor- noch Nachteile dadurch.
    (Außer dem subjektiven und mehr oder weniger irrationalen Gefühl, dass man ja trotzdem noch in der Probezeit rausfliegen könnte. Da unterscheiden sich aber Angestelltenrecht und Beamtenrecht).

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Tesla
    Möglicherweise haben Grenzen ihren Sinn, möglicherweise kann man den neuen Multikultimenschen nicht züchten. Möglicherweise sind die Kommunisten deshalb gescheitert.
    LG Tesla

    Lieber Tesla,

    Du kritisierst weiter unten einen Mangel an Allgemeinwissen auf eine Art und Weise, die man wohl als ziemlich arrogant und pampig beschreiben könnte.

    Deine hier noch einmal zitierte Aussage ist in der Tat missverständlich, weil sie zwei bzw. drei Aspekte in einen Topf wirft bzw. in einen Kausalzusammenhang stellt, der so vereinfacht schlicht nicht richtig ist. Insofern liegt es nicht ausschließlich an der kognitiv-intellektuellen Unfähigkeit der anderen User, wenn sie Dich missverstehen.

    Es steht Dir aber frei, Deine Aussagen zu präzisieren.

    Sei mir nicht böse, aber die Vereinfachungen, die Du in Deinem Posting vorgenommen hast, legen eher bei Dir den Schluss nahe, dass Du zumindest in der Präsentation Deines Allgemeinwissens in diesem Forum noch etwas Optimierungsbedarf hast.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Katja,

    Du solltest das nicht persönlich nehmen, weil die Welt der Schüler und deren Blick auf Lehrer etwas anders aussieht als unsere Welt und unser Blick.

    Wenn ein Lehrer sich krank meldet, dann ist der Lehrer in den Augen der Schüler so krank, dass er sich - ich überspitze - vor Schmerzen im Bett wälzt und infolge dessen zu keiner sinnvollen Tätigkeit in der Lage ist.

    - es kann die Schülerin in der Tat gewundert haben, dass Du Dein Profilfoto geändert hast, weil Du eben krank warst und die Schüler unter krank eben das, was ich oben geschildert habe, verstehen können.

    - es kann eine gedankenlose E-Mail gewesen sein, die den möglicherweise bekannten Umstand des Gipsarms zum Zeitpunkt des Verfassens nicht auf dem Schirm hatte.

    Natürlich brauchst Du Dich in beiden Fällen nicht für Dein Verhalten zu rechtfertigen. Du hast nichts falsch gemacht.

    Falls die E-Mail übrigens auch den von Dir zitierten Stil gehabt haben sollte, dann würde ich mich viel eher an der Form als an dem Inhalt stoßen.
    Für irgendwelche Fantasien bzw. falschen Annahmen von Schülern aufgrund fehlender Fakten / zusätzlicher Informationen kannst Du ja nichts.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Sonnenkönigin
    Genau Tesla, so sehe ich das auch. Ich bin schon erstaunt, dass die obere Etage das, wozu sie die Lehrer anhält (Verständnis für die Situation des Schülers haben, auf seine persönlichen Umstände schauen etc. pp.), selber gegenüber ihren Mitarbeitern nicht unbedingt praktiziert. Leider scheint es aber gerade in sozialen Berufen oft so zu sein, dass man selbst Wein trinkt, während man anderen Wasser predigt.

    Der Vergleich passt aber nur, wenn man die Aufgaben des Lehrers und der Schulleitung in einen Topf wirft bzw. dieselben Pflichten annimmt und wenn man Dienstpflichten und Privatleben miteinander vermengt.

    Grundsätzlich ist es für mich durchaus verständlich und nachvollziehbar, wenn die Schulleitung bei ihren Lehrern bzw. Untergebenen darauf achtet, dass während der Arbeitszeit der Unterricht bzw. dienstliche Belange Vorrang vor privaten Angelegenheiten haben.

    Als Erwachsener in einem Arbeits- bzw. Dienstverhältnis muss ich nicht mehr "betüddelt" werden wie das polemisch überspitzt formuliert von uns gegenüber den Schülern erwartet wird.

    In Notfällen, wo man im Extremfall entscheiden muss, ob man als Lehrer überhaupt zum Elternsprechtag kommt oder ob man nur dann kommen kann, wenn das Kind dabei ist, würde ich pragmatisch entscheiden und das Kind mitnehmen.
    Bei den Gesprächen an sich würde ich aber immer die Eltern fragen, ob das für sie OK ist, wenn das Kind dabei ist. Ansonsten würde ich es ggf. von Kollegen betreuen lassen, die längere freie Zeiten während des Sprechtags haben.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Moebius
    Das Betreuungsproblem hat jeder andere Arbeitnehmer gelegentlich auch, dass das nicht immer einfach zu lösen ist, ist auch klar. Dass du auf der anderen Seite als Lehrer einen Teil deiner Arbeit frei einteilen kannst und unterm Strich - was Kinderbetreuung angeht - eher günstiger dastehst als viele andere Arbeitnehmer auch.

    Das ist zwar ein bisschen off-topic, aber ich würde da widersprechen wollen.
    Wenn ich regelmäßig über Jahre immer von 8-13 Uhr im Büro bin, ist das auch eine für die Kinderbetreuung verlässliche Zeit.
    Wenn ich andererseits als Lehrer mindestens jedes halbe Jahr einen neuen Stundenplan bekomme, dann muss meine Kinderbetreuung, sofern es keine Ganztagsbetreuung von 8-17 Uhr ist, schon entsprechend ähnlich flexibel sein. Und das ist oft genug einfach nicht der Fall.
    Das Fehlen verlässlicher Präsenz- bzw. Arbeitszeiten IN der Schule sind nach wie vor insbesondere für Teilzeitkräfte ein Problem.

    Zitat


    Letztendlich musst du entscheiden, ob du möchtest, dass ein Anteil der Eltern dich am Elternsprechtag mit einem gewissen Unverständniss über deine Haltung verlässt. (Wenn deine Schulleitung dir die Entscheidung nicht abnimmt, indem sie die Kindermitnahme schlicht untersagt.)

    Das ist m.E. eine Frage der vorherigen Kommunikation. Ich habe da bisher immer nur Eltern erlebt, die solchen Ausnahmesituationen überaus verständnisvoll begegnet sind.

    Gruß
    Bolzbold

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