Beiträge von Bolzbold

    Das Grundproblem ist, dass die SchülerInnen glauben, sie dürften bei der SoMi-Note mitreden bzw. feilschen wie auf einem Basar.

    Einmal abgesehen davon: Das ist keine Quartalsnote im justiziablen Sinne sondern eine Information über den Leistungsstand. Damit ist schon einmal eine Menge Druck aus dem Kessel raus.

    Ansonsten sind die bisher gegebenen Tipps allesamt sinnvoll.

    Ich würde mich auch für die Variante entscheiden, dem Vorwurf der Diskriminierung entschieden zu begegnen und diesen Aspekt zu erst zu besprechen, weil sich dann vermutlich auch der Rest klären wird. Solche Vorwürfe braucht man sich nicht gefallen zu lassen.

    Es klingt immer ein bisschen so ;) :

    "Das Erkennen von Texten, die von KI geschrieben wurden, kann manchmal eine Herausforderung sein, insbesondere wenn die KI speziell darauf trainiert wurde, menschenähnliche Texte zu produzieren. Einige Hinweise könnten jedoch darauf hindeuten, dass ein Text von einer KI stammt:

    1. Kohärenz und Konsistenz: KI-generierte Texte können manchmal unerwartete oder inkohärente Elemente enthalten, die sich von menschlich geschriebenen Texten unterscheiden.
    2. Kreative und originelle Ideen: KI-Texte neigen dazu, bekannte Informationen zu verwenden und möglicherweise weniger kreative oder originelle Ideen zu präsentieren als menschliche Autoren.
    3. Fehler oder Ungenauigkeiten: Obwohl KI-generierte Texte immer besser werden, können sie immer noch gelegentlich Fehler in Grammatik, Rechtschreibung oder Logik enthalten, die möglicherweise auf automatisierte Prozesse hinweisen.
    4. Themen und Schreibstil: Ein Text, der von einer KI erstellt wurde, könnte möglicherweise keine menschliche Stimme oder Perspektive haben und sich in Bezug auf Themenwahl und Schreibstil von menschlichen Autoren unterscheiden.

    Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass KI-Textgenerierungstechnologien ständig weiterentwickelt werden, und einige Texte könnten äußerst menschenähnlich sein und schwer zu erkennen sein."

    Genau SO.

    Und wenn SchülerInnen dann zu blöd sind, genau diesen Stil zu ändern bzw. die entlarvenden Einleitungs- und Endphrasen wegzulassen o.ä., dann merkt man das recht schnell, dass es ein KI-Text ist.

    Und bist du schon Lehrer geworden, oder hast du gemerkt, dass du eigentlich Kinder gar nicht magst und bist jetzt Prüfer im

    Ministerium und quälst die Referendare? Welches Bundesland?

    Es ist schön, dass Du Dich hier einbringen magst. Aber in Talkshow-Art auf alte Threads zu reagieren wirkt eher aktionistisch bis provokant.

    Zu den Pflichten der Schulleitung gehört es sicherzustellen, dass der Unterricht ungekürzt erteilt wird.

    In VV 3.1 zu § 3 der APO-SI steht, dass die vorgesehenen Stundenzahl nach Stundentafel nicht unterschritten wird.

    Daraus folgt für mich, dass eine Kürzung eigentlich nicht zulässig ist und in jedem Fall mit der Schulaufsicht abgestimmt sein muss. Ferner muss es eine Form von "Kompensation" geben, damit die VV eingehalten wird.

    Ich denke, dass Ziffer 8.4 dieses Erlasses hier eindeutig ist.

    BASS 2023/2024 - 21-06 Nr. 1 Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Land Nordrhein-Westfalen - Hinweise für den Schulbereich; Neufassung (schul-welt.de)

    Ich zitiere:
    Bei der Unterrichtsverteilung und Stundenplangestaltung einschließlich der Übertragung von Sonder- oder Zusatzaufgaben sowie der Bildung von Lehrerteams für bestimmte Bildungsgänge ist auf behinderungsbedingte Notwendigkeiten in der Regel Rücksicht zu nehmen.

    Das ist eine "muss" Bestimmung. Ich lege das so aus, dass, wenn eine Lehrkraft behinderungsbedingt keine Klassenleitung mehr schafft und dies nicht nur ein "subjektives Gefühl" ist sondern medizinisch belegbar ist, keine Klassenleitung übertragen werden darf.

    Als ich vor vielen Jahren an einem englischen Internat zu Gast war, habe ich mich, anständig wie ich war, in der Schlange hinten angestellt. Ich wurde sofort von allen SchülerInnen durchgewunken nach vorne, weil "staff" ja Vorrang habe.

    Das fand ich total befremdlich, es schien aber dort so Usus zu sein.

    (Nebenbei: Natürlich stelle ich mich bei uns in der Schule hinten an, achte da aber auch darauf, dass sich niemand anderes von den SchülerInnen vordrängelt.)

    Diese Motivation, um Lehramt zu studieren, klingt für mich nicht nur ungewöhnlich sondern geradezu ungesund. Also als Lehrkraft gefragt sage ich: ja, deine Entscheidung gegen das Lehramt halte ich nach deinen Schilderungen für richtig.

    Du schreibst von psychischen Problemen und Identitätskrise, hast du Möglichkeiten für professionelle Beratung? Findest du Unterstützung in deinem Umfeld? Das kann dieses Forum nicht leisten.

    Das ist auch für mich der Aspekt, der wirklich kritisch ist.

    Es wäre geradezu fatal, wenn man mit dem Wunsch, dass man die Aufmerksamkeit von 30 Kinderaugen bekommt, Lehrkraft wird. Es wäre eine Garantie für den Burnout, wenn man den Beruf wegen der scheinbaren Anerkennung, die man erhält, ergreift -insbesondere, wenn man seine eigene Anerkennung, die man gezollt hat, als Maßstab nimmt.

    Ich freue ich als Lehrkraft, wenn ich die Aufmerksamkeit aller meiner SchülerInnen habe, aber eben nicht, weil ich das als Persönlichkeit für mein Ego brauche, sondern weil ich dann weiß, dass ich eine gute Chance habe, meine Unterrichtsziele zu erreichen. Die Aufmerksamkeit ist ein Ergebnis meiner Bemühungen und eine Notwendigkeit, um erfolgreich zu arbeiten.

    Musiker (Tasteninstrumente, Gesang, eigene Texte zu bestehenden Songs bei Verabschiedungen von KollegInnen)

    Fantasy-Rollenspieler seit Mitte der 80er.

    Computerspieler seit Mitte der 80er (bevorzugt Rollenspiele oder Aufbausimulation)

    Tja, Sport wäre in meinem Alter auch dringend notwendig - mal sehen, was ich mir da demnächst tatsächlich suchen werde.

    Ich verstehe deine Frage nicht. Worauf zielt diese ab?

    Sie zielt darauf ab, ob es Orte gibt, an denen man mit höherer Wahrscheinlichkeit Opfer einer Sexualstraftat wird - analog dazu, dass man als Mensch mit Migrationshintergrund auch je nach Ort mal mehr, mal weniger, mal gar keine Probleme bekommen kann.

    Also auf der Baustelle trage ich einen Helm. Der verhindert zwar nicht, dass ein Stein herunterfällt, schützt aber meinen Kopf, indem er den Energieeintrag auf den Kopf unter die Verletzungsgrenze reduziert.

    Sittsame Kleidung — das ist die Datenlage — verhindert keine Vergewaltigung. Was aber macht sie, wenn es zu einer kommt? Welche hilfreiche Eigenschaft bietet sie im Falle eines sexuellen Übergriffs.

    Ich bin da dich eher für einen Selbstverteidigungskurs als Analogon zum Helm.

    Wie sieht es den rein interessehalber mit den Orten bzw. Gegenden, an denen Vergewaltigungen o.ä. stattfinden?

    Die Frage ist, muss man sich überhaupt schützen? Oder ist das ein Mythos? Passiert Mädchen in kurzen Röcken (Grundschülerinnen, um bei Zauberwalds und Susanneas Schülerinnen zu bleiben) auf dem Schulweg tatsächlich mehr als Mädchen in Jeans?

    Einige User hier schrieben bereits, dass sexualisierte Gewalt nicht mit einer bestimmten Kleidung korreliert.

    Hatten wir den hier schon? Ich habe jetzt nicht alle 42 Seiten des Threads durchforstet.

    Selber schuld - Wenn das Kleid zu kurz ist | Browser Ballett (youtube.com)

    Vielleicht können wir von der emotional-moralischen Eben einmal auf die pragmatische Ebene gehen - auf dieser Ebene kann ich Susannea verstehen.
    Auch wenn widerfahrene sexuelle Gewalt nicht die Schuld der Opfer ist, steht zumindest die Frage im Raum, ob ich mich nicht, falls ich mich in einer Gegend bewege, wo ich im Vorfeld abschätzen kann, dass das Probleme geben könnte, dergestalt verhalte, dass ich die Gefahr Opfer zu werden verringere bzw. von Anfang an ausschließe. Diese Wahl habe ich. (Und eine entsprechende Entscheidung gibt mir dennoch keine Schuld Opfer einer Straftat zu werden.)

    Ich will das an einem eigenen Beispiel deutlich machen:
    Ich würde als Mensch mit Migrationshintergrund nicht in bestimmte Gegenden in Ostdeutschland fahren und mich darauf berufen, dass laut Grundgesetz und UNO-Menschenrechtskonvention alle Menschen gleich sind und mich deshalb braue Schlägertrupps nicht angreifen dürfen. Das interessiert die herzlich wenig. Ich gehe solchen Situationen konsequent aus dem Weg und fühle mich dabei nicht in meiner Freiheit eingeschränkt.

    Und da greift das Beispiel von Susannea mit dem Helm eigentlich ganz gut.

    Man kann ja auch zu allem berechtigt sagen, dass es einem nicht gefällt. Das ist dann eben Geschmackssache. Sorgen um dir Sicherheit würde ich mir dann aber eher wegen Jungs machen, die sexistische und übergriffige Verhaltensweisen vielleicht schon in der Schulzeit zeigen.

    ... und denen man dann klarmacht, dass das gar nicht geht, ganz gleich, was die Mädchen tragen.

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