Entlastungsstunden sind immer Verhandlungssache - gleichwohl bergen sie mitunter auch erhebliches Konfliktpotenzial, da es immer KollegInnen geben wird, die sich als besonders belastet erachten und daher einen Anspruch auf X Stunden erheben.
Angesichts des oben geschilderten Zeitumfangs der Tätigkeit sollte man sich gut überlegen, ob man das mit einer Beförderung pauschal abgegolten haben möchte - dann dürfte die Legitimation der Entlastung schwieriger werden, oder ob man mit dem Verweis auf das Drangeben der Tätigkeit entsprechend mehr Entlastung bekommt.
Klar muss aber sein, dass das Tischtuch oder wahlweise die Bettdecke immer chronisch zu klein sein werden und das Ganze dann eine Frage dessen ist, wer am stärksten dran zieht und gegenhält, wenn andere daran ziehen. Das kann die Atmosphäre in einem Kollegium nachhaltig und unwiderruflich vergiften. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.