Klar habe ich absolut keine Ahnung und bin genauso ignorant. Sonst würde ich in diesem Thread doch nichts schreiben.
Wenn ein Stundenplan gegen rechtliche Vorgaben verstößt und der betroffene Kollege zu Recht verlangt, dass diese eingehalten werden, so darf man diesem Kollegen dann nicht vorwerfen, dass er dafür verantwortlich sei, dass alle anderen nun leiden müssen. Nicht der Kollege ist schuld, sondern Bestimmungen aus den Bereichen Arbeitsrecht oder Gesundheitsschutz. Ist bei einem Kollegen, bei einer Klasse, bei Fachräumen etwas "Besonderes" zu beachten, dann kümmert man sich zunächst um diese Dinge - und verteilt den Rest der Stunden "drumrum". Hinterher z.B. einer Kollegin zu sagen, dass sie zwar einen Anspruch auf Stillzeiten habe, aber diese leider nicht mehr in den Plan passen, ist "nicht nett".
Da bei froeken gleich gegen "mehrere Dienstvereinbarungen" verstoßen wurde, liegt der Gedanke nahe, dass der Stundenplaner tatsächlich seinen Job nicht richtig gemacht hat. Hat er ihn doch richtig gemacht, wäre an der Stelle zumindest eine deutliche Kommunikation notwendig gewesen (etwa: "Ich habe gesehen, dass... - ging aber nicht anders. Im Sinne einer gleichmäßigen Verteilung haben jetzt xy Kollegen einen Plan, der in x Fällen nicht mit den Bestimmungen übereinstimmt.")
Da wir aber nichts Konkretes wissen über die verletzten Bestimmungen, die Situation froekens und allesamt jetzt erst einmal von unserem eigenen Erfahrungshorizont ausgehen (mit mehr oder weniger gravierenden Verstößen gegen den "perfekten" Stundenplan, mit mehr oder weniger illusorischen Vorstellungen, die Kollegen an ihren Stundenplaner herantragen), kann jeder erst einmal das hineininterpretieren, was er möchte... viel Spaß.