Beiträge von Herr Rau

    Wenn das System das nicht hergibt, kannst du wohl nur den Test 1 doppelt eintragen, also zusammen mit einem fiktiven Test 1b.

    Ich würde das aber nicht ohne Rücksprache machen, eventuell werden die eingetragenen Noten ja archiviert und dienen mal als Beleg, das sieht dann bald nach Mogelei aus.


    Im Idealfall müsste das System eine unterschiedliche Gewichtung ermöglichen. (Unseres tut das.) Und in BY müssen wir vorher sagen, welcher derartige Test wie gewichtet ist - deshalb sind sie meist auch alle gleich gewichtet. Erst im Nachhinein entscheiden dürfen wir nicht.

    Das klingt gut. Gibt's schon Pläne für dein Sabbatjahr, von denen du hier berichten magst?

    Festplatte und Lesezeichen aufräumen, am liebsten ein paar reißerische Kurzgeschichten schreiben, die mir im Kopf herumspuken (wird aber nichts draußen, ich kann Fiktion nicht gut); ansonsten kleinere Reisepläne - aber bei denen muss man ja wirklich erst noch sehen.

    Dienstags und Donnerstags habe ich prinzipiell ein paar Tests mit dabei zur ersten Stunde für möglicherweise erforderliche Nachtests.

    Ja, ich habe mir auch bald angewöhnt, immer ein paar Tests im Rucksack zu haben. Irgendwer braucht immer einen.

    In solchen Momenten merke ich immer wieder aufs Neue, dass wir gerade gemeinsam in diesem Boot sitzen und gemeinsam damit umgehen.

    Gilt hier auch. Aber die SuS an meiner Schule sind ohnehin ganz okay, auch vorher schon.

    Ich weiß nicht, vielleicht gehört das doch ins Corona-Subforum, aber ich habe eine Anregung aufgenommen, auch mal andere Themen anzuführen.

    Mein Fall ist, in Kürze, dieser: Mir macht die Schule gerade großes Vergnügen.


    Zugegeben: Ich teste in meinen ersten Stunden der Wochen, aber das hat sich eingespielt. Die Corona-Warn-App ist immer wieder mal rot (S-Bahn? Schüler:innen? Kollegium? Details hier natürlich keine), aber ich trage FFP2-Maske, halte Abstand, private Zurückhaltung stellt mich vor keine Probleme.


    Dafür ist alles entspannter: Durch das Testen sehe ich den Stundenanfang lockerer, Spaziergänge mit der Klasse in Zwischenpausen oder auch nur einfach so sind üblich geworden, Stundenende vor oder mit dem Läuten, alles flexibel. Man sagt sich, es entzerrt sogar die engen Schulgänge, wenn nicht alle gleichzeitig in die Pause laufen (auf festgelegten Wegen). Lehrplan: Nicht so wichtig, man holt noch ein bisschen auf, aber zumindest an meiner Schule sind alle ganz in Ordnung. Aber langsam beim Schreiben sind sie geworden, das ja. Noten: Waren nie so wichtig und sind es jetzt noch weniger. Schreiben vom Kultusministerium kommen so häufig, dass sie nicht mehr so ernst genommen werden. Diese Freiheit finde ich gut.


    Und es sind alle viel vertrauter mit Technik. Ich kann Tablets an Klassen verteilen und einfach mal Videkonferenz (mit dem neuen bayernweiten System) üben. In Informatik in der 10. Klasse haben alle meine SuS Zugang zu einem richtigen Rechner, also ist auch Java-Hausaufgabe kein Problem. Manchmal bin ich zu ungeduldig mit dem Kollegium, aber auch da kommt die Digitalisierung langsam an. Eigener Thread, vielleicht mal.


    Zur Stimmung trägt aber auch bei, dass ich kommendes Schuljahr ein Sabbatjahr habe, da sehe ich das aktuelle Schuljahr zumindest etwas gelöster als das sonst der Fall wäre. :-)

    Im September. Als aus Israel schon Daten vorlagen

    Ich kenne nur August-Aussagen, hat Recherche auch ergeben. Aber ich gebe sofort zu, dass ich mich geirrt habe, wenn ich eine jüngere Quelle finde!

    Nachtrag: Ich habe mich geirrt, es war der 3. September. Schau an, so eine nachträgliche Korrektur ist ja möglich. Dann bleibt wenigstens nichts Falsches stehen.

    Vor ein paar Wochen meinte auch Drosten, dass Booster für Jüngere unnötig seien

    Ja, das hast du schon gestern geschrieben. War das nicht im August, also vor einem Vierteljahr?

    Nachtrag: Ich habe mich geirrt, es war der 3. September. Schau an, so eine nachträgliche Korrektur ist ja möglich. Dann bleibt wenigstens nichts Falsches stehen.

    Ich weiß nicht, ob ich ein gute Zeuge dafür bin, wie es früher war. Wahrscheinlich anders, und in manchen Aspekten besser und in anderen nicht. Der Ton war freundlicher (besser), die Teilnehmenden waren homogener (kann man so oder so sehen). Die Threads waren definitiv kürzer. Das halte ich für ein Symptom.

    Bei denen sind grundsätzlich ALLE Impfungen verboten.

    (Zeugen Jehovas.) Tatsächlich wohl nicht, das Gespräch hatte ich neulich in der Schule. Siehe auch Selbstaussage: https://www.jw.org/de/jehovas-…-impfungen-immunisierung/ Dass die Ablehnungsrate unter Zeugen Jehovas höher ist als unter Protestanten oder Katholiken, kann natürlich sein; ich habe keinerlei Information dazu.


    Mein Stand zu Zeugen Jehovas: Blutinfusionen (mit fremdem Blut) werden abgelehnt. Blutspenden nicht, auch Impfung nicht. Aber das ist nur Hörensagen.

    Ich habe einmal einen Foristen kurz in Köln getroffen, anno 2004 oder 2005 oder 2006? Ich weiß aber gar nicht mehr, wer das war. Sonst kenne ich nur einen Namen, glaube ich. (Sicher nicht den von Antimon.)

    Kann man für einzelne Bereiche gesperrt werden, also dort nicht mehr schreiben können? Schau an, das wusste ich gar nicht. Ich habe nichts mitgekriegt.


    Ich finde: Nein, bleib ruhig hier, ich lese mitunter interessiert, wenn auch kopfschüttelnd, was du schreibst. Allerdings bin ich sehr froh, dass es nicht mehr so oft ist. Das würde ich mir auch von anderen wünschen, aber ein Forum ist kein Wunschkonzert. Manchmal macht das Lesen keinen Spaß, wenn ein oder zwei oder drei schlichtweg durch die Menge ihrer Kommentare ein Thema dominieren.


    Auch mit mir hattest du ja schon PN-Gespräche, das würde ich ihn Zukunft nicht mehr machen: Was öffentlich sein kann, sollte es sein.


    (Habe kurz versucht herauszufinden, wen ich blockiere, aber keine Einstellung dazu gefunden. Irgendwo gibt's die bestimmt, und es sind sicher auch ein oder zwei Leute darauf, aber das wohl schon seit Jahren, die gibt es gar nicht mehr, denke ich.)

    Ergibt das Sinn?

    Vielleicht. Habe ich das richtig verstanden, dass die Noten der zwei Leistungskontrollen (also 1 und 5) für die letztendliche Note (eben die 4) überhaupt keine Rolle spielen?

    In meinem Bundesland für meine Schulart wäre es aber nicht legal. Legal wäre es, wenn es hier um die 2 Teile von 1 Arbeit gehen würde, dann wären die Teilnoten 1 und 4 ja wirklich irrelevant.

    Ich weiß nicht, was diese 4 als "Gesamt:"-Note darstellt - sicher nicht die Gesamtnote im Zeugnis?


    Also: hängt von Schulart und Bundesland ab. Ich tippe auf: nicht legal, möglicherweise sinnvoll, aber dann so schwer zu vermitteln, dass man es nicht versuchen sollte.

    Herr Rau Erklärst du mir als Kohlenpottkind mal kurz, warum „Servus“ eine unangemessene Begrüßung ist?

    Ich habe nicht einmal behauptet, dass das der Fall ist - auch wenn ich es in der Tat glaube. "Servus" ist in meinem Sprachgebrauch, in meiner Region, eine Begrüßung unter Leuten, die sich gut kennen und jedenfalls ein anderes Verhältnis zueinander haben als meine Schüler (es sind immer männliche) und ich. - Daneben war mir schon als Jugendlicher diese Variante des"Servus" (von der österreichischen zu unterscheiden, und vielleicht gibt es weitere) zu schafkopfig. Sportlehrer lieben es. - "Hallo" ist völlig in Ordnung, da wo ich herkomme oder halt bin.

    Ich habe die letzten fünf Seiten nicht gelesen; Verzeihung, wenn ich etwas wiederhole, möglicherweise biete ich doch - am Ende dieses Beitrags - einen neuen Aspekt.


    Wie in meinem einen Beitrag in diesem Thread geschrieben: Ich lasse Mützen absetzen. Begründung habe ich keine gegeben, ich hole das jetzt nach, um mich damit hoffentlich für weitere Beiträge zu legitimieren: a) es stört mich und b) es ist sozial akzeptiert, dass ich das verlangen darf.


    Ich halte das Thema an sich für eines der weniger wichtigen im Unterricht, aber es scheint vielen hier sehr am Herzen zu liegen. Handelt es sich um einen Stellvertreterkrieg? Ich schreibe niemandem das Mützenverhalten vor, aber denke mir still meinen Teil, ja; ich würde allerdings nie so dezidiert, wie ich das hier gelesen habe, vom Mützenverhalten auf sonstiges Unterrichts- oder Demokratieverständnis schließen.


    Was ich, und hier mein neuer Gedanke, gar nicht mag: Wenn ich mich mit einem "Servus!" beim Hereinkommen ins Klassenzimmer begrüßt werde. (Ich bin meist vor den Schülern und Schülerinnen in meiem Raum.) Gar kein individuelles Grüßen im Klassenzimmer: völlig okay, schließlich gibt es - bei mir - eine relativ formale Begrüßung zum eigentlichen Unterrichtsbeginn. Ansonsten freue ich mich über ein individuelles "Morgen" oder "Guten Morgen" und grüße brav zurück.


    Aber "Servus!" mag ich nicht und ich mache es zu einer Regel, mich nicht so zu grüßen.


    Darf ich das? Muss ich da mehr begründen als "mag ich nicht"? Ich kann, aber die Begründung sehe ich nicht groß anders als das mit den Mützen: Es stört mich, und ich komme damit durch. Alles andere, gesellschaftliche Konvention und so weiter, ist beim einen so weich wie beim anderen.


    Ein Einwand fällt mir ein: Begrüßung ist Kommunikation, Mütze auf dem Kopf ist keine, könnte man sagen. Aber auch die Mütze auf dem Kopf, würde ich sagen, ist Kommunikation.

    Das Standardgenus kannst du an grundlegendsten Wörtern erkennen.

    Das ist keine Verwendung des Begriffs Standardgenus, mit der ich vertraut bin. Auch beim Rest geht es bei dir - vielleicht - um das ursprüngliche Genus. Ich finde, du legst mit dem Begriff "Standardgenus" ein Konzept nahe, dem ich so in der Sprachwissenschaft noch nie begegnet bin. Das halte ich für irgendetwas zwischen unelegant und unredlich. Aber vielleicht irre ich mich ja auch einfach; manchen von uns scheint das passieren zu können.

    Da das Maskulinum im Deutschen das Standardgenus ist,

    Echt? Das kann durchaus sein, aber ich dachte, das Neutrum - falls man überhaupt so etwas sagen kann. Herauszufinden über Experimente mit zufällig gebildeten Silben, die fiktive Fremdwörter produzieren. Bei Fremdwörtern nimmt man ja entweder das Genus der Ursprungssprache, das der Übersetzung, oder das Genus, nach dem das Wort irgendwie ausschaut - wenn das alles nichts hilft, wird meist Neutrum daraus. Generisches Maskulinum ist etwas anderes als Maskulinum als Standardgenus. Im Duden sind jedenfalls 46% der Einträge mit eindeutigem Genus Femininum und 34% Maskulinum.

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