Beiträge von Susannea

    Die Ferien beginnen hier in NRW nächstes Jahr am 8. Juli, d.h. müsste ich die Elternzeit dann noch vor dem ersten Lebensjahr unseres Kleinen beenden?

    Nicht unbedingt, wenn nämlich die Elterngeldzeit (in der Regel nach 12 Monaten) ausläuft, dann darf das auch anders sein, denn dein Kind muss ja nicht nach der Regel auf die Welt kommen ;)

    Die wichtigere Frage ist aber, ob du danach gleich wieder Vollzeit arbeiten willst, sonst bietet es sich nämlich eh an, 2 Jahre Elternzeit zu nehmen und Teilzeit in Elternzeit zu arbeiten, weil du da deutlich flexibler bist.

    Zu dem Versetzungsantrag kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

    Wenn die Schüler mich fragen, ob ich Kinder habe, sage ich immer, "Ja, ich hab 240 Kinder." :victory:

    Warum, ist das ein Geheimnis? Meine Kinder kommen auch ab und an zu Sachen mit oder ähnliches, warum sollte ich also nicht sagen, dass ich Kinder habe, wie alt sie sind, wie sie heißen usw.

    Hallo zusammen, mich würde interessieren, wie euer Teilzeitkonzept aussieht; bei uns an der Schule gibt es nämlich nicht wirklich eins. Teilzeitkräfte machen weniger Aufsicht und bekommen (je nach Teilzeit) einen freien Tag. Das war's. :daumenrunter: LG

    PS: Ich komme aus BW.

    Ist bei uns auch so, es gibt kein offizielles. Wir haben also mit den Konferenzleitern verabredet, dass wir nicht immer da sind zu Konferenzen und bei Veranstaltungen am freien Tag muss es Ersatz geben bzw. man nicht anwesend sein.

    Der Rest ist immer Verhandlungssache und ich finde das aktuell ganz gut ;)

    Wenn ich etwas für die Schule kaufe und das privat "vorschieße", bekomme ich es nach ein paar Tagen vom Schulkonto erstattet. Das erledigt das Sekretariat bei uns.

    Die Erstattungsanträge schickt bei uns das Sekretariat an den Bezirk und ich bekomme vom Bezirk das erstattet. Guck mal nach, wer Kontoinhaber bei deinen Erstattungen ist ;)

    Ich kann den Schulleiter leider noch gar nicht einschätzen und habe wirklich Angst vor diesem Getratsche hinter dem Rücken. Und die Angst, dass dieser Eindruck bleibt, auch nachdem ich wieder da bin. Optimal wäre es gewesen, wenn ich ein Jahr hätte arbeiten können. Dann hätte ich zumindest schon ein Standing und vielleicht einige engere Bekanntschaften im Kollegium gemacht.

    Wenn das passiert, dann bist du da eh falsch an der Schule.

    Mir ist das an meiner Ref-Schule so gegangen, ich habe sogar eine vom Schulrat schon zugesagte Stelle plötzlich nicht mehr bekommen, aber ich habe gerade vorgestern meine Mentorin getroffen, die wieder sagt, ich solle froh sein, dass ich da weg bin. Es hätten nach mir viele das Weite gesucht, weil die Schulleiterin nur noch widerlich war, ihr gegenüber auch, sie ist da auch weg.
    Also gerade in solche Fällen erkennt man so etwas.

    2. Was haben wir aus Corona gelernt?

    Corona hat uns gezeigt, dass man zur Not auch im Homeoffice arbeiten kann. Biete der SL an, dich im Homeoffice und soweit es dein allgemeiner Zustand zulässt an der Schule einzubringen. Beispiele: Homepage, digitaler Förderunterricht, Überarbeitung von Prozessdokumentationen bzw. Stoffverteilungsplänen oder Erstellung von Unterrichtsmaterialien zu bestimmten Themen etc.

    Äußere deine Bereitschaft und dein Interesse, via Zoom oder MS Teams o. ä. an den Gesamtlehrerkonferenzen teilzunehmen.

    Solche Dinge kann man bei uns alle ab dem 5. Monat haben, wenn man wählen kann in den Innendienst zu gehen. Kam genauso wenig für mich in Frage, wie keinen Sportunterricht mehr zu machen ;)
    Wurde mir aber nachher "aufgedrängt", weil sie damit die Lehrerstunden ersetzt bekamen und ich komplett die Schuleingangsdiagnostik machen konnte.

    Impfschutz? Da stehe ich jetzt gerade auf dem Schlauch.

    Gerade an Grundschulen bist du oft die ersten 12 Wochen raus, wenn du bestimmte Immunitäten nicht hast (Windpocken, Masern, Röteln, Ringelröteln usw.)

    So würde ich reagieren. Aber zugegeben - ich spreche nicht für alle Schulleiter. Manche Schulleiter sind auch vom Sozialverhalten her eher unterdurchschnittlich begabt. Daher kann dir niemand (nur der betreffende Schulleiter) sagen, wie er reagieren wird.

    Das wäre wirklich schön, wenn alle so reagieren würden. Ich habe mich an der jetzigen Schule beworben und gleich gesagt, dass ich schwanger bin, das hat heute meine Schulleiterin gerade wieder gesagt, daran erinnert sie sich noch wie gestern, dass meine ersten Worte waren:

    "Ich arbeite nur Teilzeit und ich bin schwanger!"

    Und trotzdem oder gerade deshalb, weil ihr das imponiert hat, hat sie mich genommen und es hat gepasst. Das merkt man gerade in solche Situationen, ob man lieber schnell das Weite suchen sollte.

    Gibt es denn alternativ dazu auch Banken, die ein Klassenkonto, welche die Lehrkraft verwaltet, anbieten bzw. hat da jemand eine Empfehlung?

    Wie gesagt, in Berlin ist es die Berliner Sparkasse, in Brandenburg die Mittelbrandenburgische Sparkasse (wobei Volksbank wohl auch für Mitarbeiter/Kunden) also versuche es da mal bei den entsprechenden Banken bei euch

    Alles andere, von der Materialanschaffung bis zur Implementation neuer Vorgaben, ist für Eltern doch wohl ebenso uninteressant, wie umgekehrt für uns die Elternmeinung dazu.

    Gerade die Materialbeschaffung oder die Frage, ob die Eltern etwas zusätzliches anschaffen ist deutlich einfacher, wenn es vorher von den Eltern mit beschlossen wurde, genauso wie z.B. die Änderung eines Konzeptes, generell das ganze Schulprogramm lässt sich leichter umsetzen, wenn Eltern das mittragen.

    Auch die Frage nach der Art der Essensauswahl, die Umsetzung vom Caterer, sonstige Probleme usw. geht alles deutlich leichter mit Elternunterstützung.

    Beispielsweise, ob die Schule auf Jahrgangsmischung umsteigt. Da können auch nicht xbeliebige Elterinnen teilnehmen, sondern nur welche, die Elternvertreterinnen sind und dafür ausgewählt wurden. Die Anzahl der Lehrkräfte und Elternvertreterinnen bei der Schulkonferenz ist genau festgelegt und muss ausgewogen sein, weil da aufgrund demokratischer Abstimmung Beschlüsse gefasst werden.

    Bei älteren Schülerinnen sind auch Schülervertreterinnen dabei. In der GS habe ich das noch nicht erlebt.

    Genau, in Brandenburg allerdings schon in der Grundschule, in Berlin kenne ich das dort auch nur als beratene Funktion und das ist gerade für Fragen wie der Unterrichtsbeginn, die Art des Beginns, die Umsetzung von Pausen usw. echt hilfreich da drei Seiten zu hören.

    Aber der Schulfrieden wird doch durch die Abordnung gestört. Die Eltern stehen hinter ihr.

    Sie haben 9000 Unterschriften gesammelt.

    Ach Quatsch, das haben sie doch nur aus langer Weile gemacht, die können doch gar nicht hinter ihr stehen, wenn sie so schwierig ist. Wie auch immer überhaupt jemand mit ihr jemals zusammenarbeiten konnte.

    Es gibt Bundesländer, in denen Eltern in Fachkonferenzen sitzen, das muss man bei der Einladung berücksichtigen und die Zeit so wählen, dass den Eltern eine Teilnahme ermöglicht wird.

    Gleiches gilt für die GK und den Schulvorstand.

    Genau und in der Schulkonferenz sind sie in einigen Bundesländern sogar genauso stimmberechtigt wie Eltern und Lehrer. Leider interessiert eben einige Schulen diese Zeitwahl gar nicht. Die nächste FK bei meinen Kindern findet um 12.30 Uhr statt, weil an dem Tag in der Schule Sportfest ist und deshalb alle Lehrer früher Schluss haben (wie auch immer man das macht, wir sind da eher länger als kürzer in der Schule, passt aber vermutlich dazu, dass die Sport FK noch nie jemanden zur FK eingeladen hat, weil sie einfach gar nicht stattfindet!

    Was machen die Eltern denn in der GeKo oder den Fachkonferenzen? Ich wüsste nicht was die das angeht. Ich war bei meinen Kindern auch noch nie dort, wurde auch nicht eingeladen.

    Vermutlich hast du dich nicht wählen lassen oder viel eher mit der Einstellung hätte dich auch niemand gewählt!
    Aber man hört einfach mal die andere Seite.

    Ich kann keinen Nutzen erkennen.Oder anders ausgedrückt: doch, es ginge (und geht) an dieser Stelle wunderbar ohne sie

    Nee, geht es eben nicht, weil man ein "Team" ist und wenn man etwas gemeinsam mit den Vertretern der Eltern beschließt, dann findet es auch viel leichter deren Zustimmung und Unterstützung.


    Ohne jetzt eine Lanze für späte Veranstaltungen brechen zu wollen, ist es fast immer sinnvoll, auch die Sichtweise von Betroffenen, aber nicht direkt entscheidungsbefugten, Menschen zu hören.

    Genau das und es kann eben doch ganz andere Sachen aufzeigen, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte.

    Auf jeden Fall finde ich Termine bis 20 Uhr an einem Regelgymnasium, wo man ab 8 Uhr unterrichtet krank, einfach nur krank.

    Bei uns gehen die Termine in der Regel ab 20 Uhr los, gerade wenn Eltern beteiligt sind, ab 16:30 Uhr die Gesamtkonferenzen, denn die normale Hortbetreuung geht ja bis 16 Uhr und die Erzieher gehören mit zur GK.
    Der Spätdienst (bis 18 Uhr) kommt dann dazu, wenn die letzten Kinder weg sind.

    Übrigens fangen sie bei uns ab 6 Uhr dann wieder an mit der Betreuung.

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