Beiträge von Susannea

    Nicht Dein Ernst! Wieso schenkst Du Deinem Arbeitgeber Dein Geld?

    Ich schenke nicht meinen AG mein Geld, sondern sorge dafür, dass nicht die Kinder darunter leiden, dass immer noch was oben drauf kommt.


    Aber jeder Tag z.B. den ich dann in der Schulzeit als Ausgleich fehle, muss eben von den Kollegen aufgefangen werden, ist also nur ein Verschieben der Überstunden oder Mehrarbeit.,

    Kita ruft an, weil das Kind kotzt? "Ok, in ner guten Stunde bin ich da".

    Äh ja, es gibt sogar Eltern, die sagen, dass sie zwei Stunden brauchen oder gerade gar nicht kommen können. Kommt alles vor, auch wenn die Kita zwei Minuten zu Fuß von der Arbeit ist (meine damalige Schulleiterin hat z.B .einer Kollegin mal untersagt, ihr krankes Kind abzuholen, sie sollte erst noch die nächsten zwei Englisch-Stunden zu Ende machen)

    Hat sie nur auf dem Papier, in der Praxis saßen wir abwechselnd da ;)

    Und ja, ich habe auch schon öfter meine Eltern angerufen und gesagt, könnt ihr mal bitte das kranke Kind abholen (die sollen sowieso vor mir kontaktiert werden).

    Wenn die nächste Schule wirklich schlecht wäre, würde ich evtl. auch pendeln, aber es ist "verschwedete Lebenszeit".

    Das siehst du meiner Meinung nach zu schwarz-weiß.

    Ich bin jetzt an einer Schule, wo ich mir die Tage, die Klassen usw. mehr oder weniger aussuche.
    Ich habe dieses Jahr erstmalig versehentlich eine Freistunde, komme zwei von drei Tagen erst zur 4. Stunde (der andere zur 3. Stunde) und arbeite viel von zuhause.

    Das geht hier im Umkreis an den Schulen alles nicht, schon mit 60% nur drei Tage wird hier fast unmöglich gemacht. Da pendel ich dann lieber für die Zeit en bloc und habe dann zwei echt freie Tage (die ja z.B. mit Dingen wie Schulfest Freitag auch noch einen Ausgleich finden müssen) und nehme das so als nah und dafür eben von 8-14 Uhr an 5 Tagen.

    2010: 2xA13/8 Netto sind ca. 6200€ pro Monat , davon stehen 18.600€ p.a. (1550€ im Monat) für den Schuldendienst zur Verfügung

    Bauzinsen lagen damals bei knapp 4,5% für 15 Jahre bzw. knapp über 4,0% für 10 Jahre. Bei einer Rückführung des Kredits innerhalb

    von 20 Jahre hätte dieser dann je nach Zinssatz nur zwischen 245k-255k betragen dürfen.

    Okay, ich sehe schon, wir haben auch generell ganz andere Vorstellungen, wie und wo man so etwas finanziert.

    Alle Finanzierungsbeispiele (habe sie gerade rausgesucht) hatten mindestens 30 Jahre Laufzeit. Wir haben uns damals überlegt, was uns von dem Einkommen meines Mannes jeden Monat zum Sparen übrig blieb. Das waren 1000 Euro (bei einem Einkommen von 2500 Euro ca. Netto), das haben wir in die Finanzierung gesteckt (denn das was wir vorher an Miete und Nebenkosten hatten, sollte damals noch für die Nebenkosten wenn man im Haus wohnt reichen, ist inzwischen leider anders, aber das ging gut). Steuerrückzahlungen und mein Einkommen gingen jedes Jahr in die maximal möglichen Sondertilgungen (7500 Euro), die wir bis auf ein Jahr jedes Jahr voll nutzen konnten.

    Der Plan ging auf und die nicht zu vergessenen letztendlich 22.000 Euro Eigenheimzulage (mit der wir in der Höhe natürlich überhaupt nicht planen konnten oder gerechnet haben) haben dabei total gut geholfen und wir haben eben jetzt nur noch das nicht früher ablösbare KfW-Darlehen mit ca. 200-300 Euro monatlich, aber einem vielfachen an Einkommen.

    Sowohl niedrige Zinsen,

    Nee, die Zinsen waren höher als heute und man hat mit 8% Zinsen nach der Zinsbindung gerechnet, dass sie zu dem Zeitpunkt dann (nach ca. 12 Jahren) dann so tief waren, dass man unter 2% Zinsen hatte, damit konnte damals niemand rechnen.

    Aber besser als heute waren sie damals definitiv nicht.

    Und nein, die Immobilienpreise waren nicht niedrig, aber es gab noch genügend Handwerker (da wir noch mit Eigenheimzulage gebaut haben und das auf den letzten Drücker aber auch nicht weniger Bauwillige als jetzt. Was stimmt, die Grundstückspreise und die Materialpreise waren günstiger als heute.

    um sich im Speckgürtel einer Großstadt eine Eigentumswohnung leisten zu können.

    Ich denke das kommt darauf an, welche Großstadt und auch ob aktuell oder eben schon vor einer Weile.


    Also als wir vor 17 Jahren gebaut haben war unsere ganze Finanzierung jedenfalls nur auf einem "Durchschnittsverdiener" ausgelegt, da wir zwischenzeitlich aber immer wieder zu zweit verdient haben, ist das Haus fast abgezahlt.
    Eigenkapital hatten wir damals auch nicht viel mehr als den Grundstückspreis und die Notarkosten.

    Dabei sollte es aber auch transparent zugehen und es sollten möglichst nicht irgendwelche „Orchideenwünsche“ ohne echte Gründe erfüllt werden (hatten wir alles schon, z. B. „Immer montags und freitags frei wegen verlängertem W.E.).

    Naja, bei mir definieren sich die freien Tage von alleine. Und ja, ist auch Freitag ;)

    Montag und Donnerstag ist schwimmen, also kann ich nicht frei haben (nur da gibt es Wasserzeiten), Dienstag ist Konferenztag, das darf auch nicht der freie Tag sein.


    Also bleiben nur die anderen beiden Tage übrig.

    Aber so etwas ist keine verbindliche Vorgabe und die könnte die Politik liefern.

    Doch, so etwas gibt es in einigen Bundesländern. Solche Dinge sagt eben z.B. in Berlin der Frauenförderplan und der gilt natürlich auch für Väter ;)

    Und nein, es sind nicht immer einheitliche Wünsche, aber wenn die Kita erst um 8 Uhr aufmacht, dann darf der Kollege/die Kollegin keine 1. Stunde bekommen.

    Wir haben aber auch Eltern die unbedingt dann 1.-4. Stunde an 5 Tagen machen wollen, also total unterschiedlich.

    Wie gesagt, bei uns gibt es zwei Kalender, einen wo alle Ausflüge usw. mit Begleitungen eingetragen werden, macht jeder Kollege selber, liegt im Sekretariat.

    Einen im Konrektorenzimmer, wo Beurlaubungen, Krankheiten usw. eingetragen werden, liegt im Konrektorenzimmer und macht nur die Schulleitung.

    Wir sind ja gut 100 Personen (wenn auch nur die Hälfte davon Lehrer), aber das funktioniert reibungslos.

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