Beiträge von Susannea

    Trotzdem wäre es natürlich absurd, solch einen Aufriss wegen des Streites um die Benutzung eines einzelnen Raumes zu machen, vollständig ist die Geschichte sicher nicht.

    Bist du dir da sicher, dass man das nicht nur vorschiebt und das was sie ja selber über sich sagt, dass sie unbequem ist nicht wirklich der Grund ist und man den Rest jetzt nur vorschiebt und denkt damit seine Chance sie loszuwerden, gefunden zu haben?

    So klingt nämlich auch der andere verlinkte Beitrag.

    Wir haben jetzt für die Schule eine geniale Küche zur Verfügung. Ist auch was

    Wenn ihr die Nutzen dürft ist das doch wirklich genial, bei uns ist diese leider nicht nutzbar, sondern nur für Mitarbeiter des Caterers (offiziell, zumindest bei Einschulungsfeier usw. ignorieren wir das aber manchmal und nutzen zumindest die Spülmaschine und den Tresen).

    Ist sie denn auch mit Kindern nutzbar? Das sind nämlich bei uns die ersten Raumeinsparungen gewesen, die Küche, die wir früher hatten mit Herden und Backofen, die mussten einer Lernwerkstatt weichen, nun fehlt sowas zumindest in Nawi bei Ernährung, aber auch in anderen Fällen und der eine Herd, der noch im Nawi-Raum steht, den nutzt eigentlich niemand mehr mit Lebensmitteln, weil das so abgeranzt ist. Gerade in den GE-Stunden haben die Sonderpädagogen die Küche gerne genutzt, weil ja da im Lehrplan noch so Sachen wir Kartoffeln schälen, Apfelmus kochen usw. bei uns (wohl) drin ist, wobei ich denke in Sachunterricht gehört es auch rein.

    (Eine Kombinutzung war nicht möglich - der Klassenraum wurde notwendigerweise eine Küche.

    Das wäre meine erste Frage gewesen, aber das ist dann natürlich keine Option gewesen.

    Wie sind da eure Raum-Erfahrungen? Führt das Nebeneinander / das Zusammen von Schule und OGS zu Raumproblemen auf einer oder beiden Seiten?

    Das Berliner Konzept ist ja etwas anders (da kann ja auch vormittags mittendrin Hort sein), aber da haben wir das Problem eben noch mehr und ja, nachdem wir nun die letzten Teilungsräume für Sonderpädagogin (zur Einzeltestung) und Willkommensklassen abgeben mussten, sollen jetzt die Horträume als Teilungsräume genutzt werden. Mal davon abgesehen, dass die weder eine Tafel noch z.T. Stühle drin haben, führt das immer wieder zu Unmut, weil nämlich die Erzieher der Meinung sind, dass das ihre Räume sind (und somit da niemand rein darf und sie die auch für ihre Pause oder Vorbereitung blockieren können), man muss aber fairerweise auch dazu sagen, dass es auch Kollegen gibt, die der Meinung sind, ihre Klassenräume dürfen keine anderen Klassen zwischendurch nutzen, wenn sie in Turnhalle oder Fachräumen sind oder schon Sport haben.

    Also egal, wie man sie gemeinsam nutzen muss bei Raumknappheit, das scheint also immer ein Konfliktpotential zu haben, ich habe es jedenfalls noch an keiner Schule anders erlebt.

    Ich beziehe mich auf diesen Passus hier:

    Das gilt insbesondere dann, wenn ihr gleich zu Beginn der Ausbildung deutlich mehr als die 4 Stunden selbstständig unterrichten sollt.

    Ja, da steht, dass man dann mit der Schulleitung reden soll. Aber nicht, dass es untersagt ist!

    Wie gesagt, die Schulleitung hat es nicht interessiert und eine wirkliche Begründung gab es ja auch nicht, denn ich hatte die Stunden ja vorher auch. Aber man darf auch nicht vergessen, wir hatten ja auch offiziell keine Mentoren usw. Da war eben einiges ganz anders als heute, vor allem aber auch die Zeit.

    Edit: Damit sind wir übrigens auch wieder bei der Frage, warum man sich das gefallen lässt, weil es erlaubt ist und man von der Schulleitung abhängig ist (immerhin macht die einen großen Teil der Prüfungsnote aus).

    Joah am Anfang sollten es aber auch nicht mehr als vier Stunden eigenständig sein

    Die Bedeutung von MINDESTENS kennst du? Da steht leider nicht höchstens (bzw. höchstens 8 ;) ), übrigens ist das Stand 2021, bei uns waren es 12 Stunden damals, davon höchsten 9 eigenständiger Unterricht, den hatte ich ab dem ersten Tag, aber wir hatten auch nur ein Jahr ;)

    Und ich wüsste auch keine Begründung, warum ich nicht die Stunden selbstständig hätte unterrichten sollen, immerhin hatte ich vorher noch 5 Stunden mehr selbstständigen Unterricht, ich habe also Klassen abgegeben (was sehe schade war, weil es die parallel laufende Klasse traf und ich somit nicht in zwei verschiedenen Lerngruppen das selbe ausprobieren konnte),

    In NRW sind die ersten ca. 3 Monate Orientierungszeit und die letzten 3 Monate Prüfungszeit ohne BDU, den gibt es nur in den beiden vollen Halbjahren dazwischen.

    Siehst du, deutlicher Unterschied, bei uns gab es von der Ernennung bis zur Entlassung eigenverantwortlichen Unterricht (wobei einige Schulen 1-2 Wochen Eingewöhnungszeit hatten) ein ganzes Jahr lang. Auch direkt nach der Prüfung ging es mit normalem Unterricht (teils dann deutlich mehr, weil ja das Seminar wegfiel) weiter bis zur Entlassung.

    Bei mir kamen dann noch die Stunden hinzu, in denen ich offiziell hospitiert habe, das darf man ja soviel wie man „will“,

    Nee, bei uns gab es eine genau Anzahl an Hospitationen (auf dem Papier, insgesamt mussten es damals 11-12 Stunden sein), der Rest war eigenverantwortlicher Unterricht (zumindest bei mir, konnte aber auch Doppelsteckung z.T. sein, so was gab es wie gesagt bei mir nie.

    Wenn du so rechnen möchtest, würde das aber nur für die beiden Halbjahre mit BDU zutreffen.

    Bei uns wird das komplette Ref mit eigenverantwortlichem Unterricht gemacht, von Anfang an und die Stunden, die verpflichtende Hospitationen sind, muss man ja auch mitrechnen (denn da musste man oft vertreten oder den Unterricht übernehmen oder eben als Doppelsteckung arbeiten, nur zugucken war zumindest bei mir eigentlich nie.

    Danach wie alle Referendare jeweils pro Fach ein Fachseminar (also zwei) und ein Kernseminar + pro Fach 5 UBs

    Das entspricht dem, was wir in dem Jahr auch hatten, würde ich sagen, nur in einem Jahr natürlich weniger UBs.

    Das Wetter nervt mich total, wann kommt endlich der Frühling...

    Nachdem es die ganze Nacht geregnet hat und hier nicht ein Sonnenstrahl um 10 Uhr zu sehen war, ist es seitdem immer besser geworden, wir waren mindestens jetzt zwei Stunden im Garten beschäftigt und hatten strahlenden Sonnenschein, nur etwas kalt ist es noch, Narzissen und Tulpen blühen auch, also hier ist schon Frühling.

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    Ich versuche dir mal etwas davon rüberzuschicken ;)

    Hattest du die Klassenleitung als Referendarin und ein volles Deputat? Das wäre ja echt ein Ding und rechtlich anfechtbar.

    Mal davon abgesehen, dass es Bundesländer gibt, wo Klassenleitung im Ref Pflicht ist, hatte ich sie nicht und habe sie aber auch als fertiger Lehrer nicht, das hat aber nichts mit der Menge der Verantwortung zu tun, die habe ich als Fachlehrer nämlich genauso.

    " Und, dass man das unterrichten nicht in der Uni lernt, ist mittlerweile auch kein Geheimnis. Dies haben mir zig Lehrkräfte in der Vergangenheit bestätigt."

    Tja, also wir hatten in der Uni schon sogenannte Schulpraktische Übungen, da hat jede Woche jemand anders aus unserem Seminar die Stunde gemacht und wir haben es alle zusammen ausgewertet, Also doch, haben wir in der Uni gelernt. Und auch wie man welches Thema rüber bringt (nennt sich Fachdidaktik) haben wir in der Uni gelernt, das fehlt Leuten direkt aus dem "wirklichen Leben!

    In einigen Bundesländern müssen sie auch ganz normal das Ref. zu gleichen Konditionen durchlaufen.

    Ja, müssen sie bei uns, aber sie werden auch ganz normal bezahlt (wenn auch sich damals die Kollegin über "nur" E11 beklagte) und haben eine Übernahmegarantie. Und auch vorher unterrichten sie dann schon und das während sie nebenher Fächer nachstudieren, auch bei voller Bezahlung.

    Das praktische Unterrichten lernt man im Ref, den pädagogischen Hintergrund und die Fachdidaktik lernt man im Studium.

    Spätestens im Ref, wie gesagt, bei uns gab es das alles schon im Studium.

    Das kann man zwar alles nachlernen, aber es ist eine irrige Annahme, das würde im Ref auch nur annähernd in der nötigen Tiefe wiederholt, wenn überhaupt.

    Genau so!

    Man hat weder die Verantwortung der vollen Lehrkraft,

    Wie kommst du denn darauf?!? Ich hatte sie jedenfalls sofort. Ich hatte aber auch die Höchststunden eigenverantwortlichen Unterricht und keine Doppelsteckungen dabei.

    Denn ein studierter Mathematiker oder Biologe kann fachlich sehr wohl mit dem Fachwissen eines Mathelehrers oder Biolehrers mithalten.

    Hm, aber das Fachwissen muss man vermitteln können und dazu evtl. auch ein bisschen Ahnung von Pädagogik haben, dieses "schulische" Fachwissen fehlt eben den studierten Mathematikern oder Biologen.

    1. Die pauschale Beihilfe übernimmt tatsächlich einen Teil (50%) der Krankenvollversicherung (aber maximal in Höhe eines der GKV vergleichbaren Tarifs). Es bleibt dann auch bei 50% während der Pension.

    Soviel ich weiß gibt es das nur bei einer GKV-Versicherung in Berlin und da werden eben genau 50% des Beitrages gezahlt. Eidt: OKay, scheint es wirklich auch zu geben, wenn man sich 100% in der PKV versichert, da wird dann eben 50% des GKV-Beitrages übernommen.

    2. Die individuelle Beihilfe übernimmt wie gehabt einen Teil der Krankheitskosten, dafür aber zunächst 50%, später dann 70%.

    Das ist so pauschal falsch, bei mir mit drei Kindern übernimmt die Beihilfe z.B. aktuell 70% der Krankheitskosten, sprich ich versichere nur 30% bei der PKV (sogenannter Beihilfe-Ergänzungstarif, passt sich auch der Höhe der Beihilfe an).


    3. Man hat im ersten Fall keine Arztrechnungen und Erstattungen zu erledigen.

    Naja, du bist eben in der GKV, sprich nur alles was die GKV nicht trägt oder eben zuzahlungspflichtig ist, hast du genauso wie jeder normale Versicherte in der GKV. DAs gilt nicht, wenn du in der PKV versichert bist mit Vollversicherung, da hast du alles mit Rechnungen.

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