Beiträge von Susannea

    Und ich habe um (derzeit) vier Stunden reduziert um mehr Zeit für mich selbst zu haben. Durch die Reduzierung hatte ich seitdem jedes Schuljahr einen unterrichtsfreien Tag. Den nutze ich für "Privatangelegenheiten" (Termine bei meiner Friseurin, bei Ärzt*innen, "Shopping", manchmal Treffen mit Freund*innen, die ebenfalls frei haben u. ä.). Außerdem arbeite ich an dem Tag auch, denn ich bereite ich z. B. Unterricht vor oder erledige Korrekturen, was ich sonst an anderen (Schul)Tagen nachmittags oder sogar am Wochenende machen müsste.

    Dadurch arbeite ich aber nicht mehr als sonst, sondern weniger, denn ich habe durch die zwei Doppelstunden, die ich weniger unterrichte ja auch weniger Unterricht vor- und nachzubereiten. Für meine Work-Life-Balance finde ich das auf jeden Fall positiv.

    Hier ist es so, dass ich "nur" 60 Prozent arbeite und somit sogar zwei Unterrichtsfreie Tage habe, die ich oft in der Schule meiner Kinder verbringe, aber das ist dann eben nicht die Arbeit, sondern das Hobby ;)

    Ich habe inzwischen auch nur noch 12 Unterrichtsstunden und kann einen Teil meiner Arbeit von zuhause machen, aber ja, ich kann bisher seitdem ich das mache meine 30 Tage Urlaub (weil ich auf 5 Tage-Woche verteile) nicht nehmen, klappt einfach nicht, weil sich die Arbeit (gerade die neben dem Unterricht nicht von alleine macht und nicht weniger gemacht werden kann). Aber in Vollzeit hätte ich eben sicher 5 Arbeitstage jede Woche vor Ort und das ist schon alleine soviel Wegzeit, was ich jede Woche spare, dass es sich für uns auf jeden Fall lohnt.

    Achso und warum nicht mein Mann reduziert?!? Weil der schon immer Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit hat. Somit ist er auch bei Vollzeit total flexibel, was ich eben nur durch Teilzeit bin.

    Aber ich muss auch oft darauf hinweisen, dass ich eben nicht an jeder Konferenz teilnehmen muss oder für Studientage usw. an unterrichtsfreien Tagen dann einen Ausgleich kriegen muss. Da ich aber auch nicht die Einzige bin, die das nie leid wird darauf hinzuweisen, klappt das inzwischen immer besser.

    Aber aktuell ist bei uns die Belastung für niemanden, egal ob Vollzeit oder Teilzeit wirklich zu schaffen, da muss dringend eine andere Lösung her und das sehen auch die Eltern so und machen Druck beim Bezirk oder Senat.

    ich meine es umgekehrt: ich bin in der PKV, WEIL es finanziell absurd gewesen wäre, beide Anteile der GKV zu tragen. (Keine pauschale Beihilfe für Beamten).
    Wenn jetzt die pauschale Beihilfe käme, würde ich - wenn ich dürfte - alles tun, um in die GKV zu wechseln.

    Muss natürlich auch umgekehrt heißen, aus der GKV kommt man immer raus, aber nicht wieder rein bzw. aus der PKV nicht raus.

    Das ist einerseits richtig, andererseits erschwert es die Arbeit mit dem Gerät bzw. macht sie gar unmöglich.

    Und vor allem, wenn das Kaufen dann nur funktioniert indem berlinweit x-Mitarbeiter es ansagen (was auch erstmal gelesen und ausgewertet werden muss, dann Angebote eingeholt, geprüft, beschlossen usw.) und nach der Entscheidung dann ca. 6 Monate später ist es automatisch beim nächsten Update bei allen drauf

    Ach Platty, das werden sie wohl nur für die Neuen machen..
    (war doch bei den anderen BL doch so? Oder haben die Leute, die SCHON in der GKV sind, auch den Teil bekommen und nur für einen Wechsel war es nicht möglich?)

    Ich würde sofort zurückwechseln, wenn der Zuschuss mir zustehen würde. Ich würde meinetwegen auch eine Ablösung / Vertragsstrafe für den Wechsel zahlen..

    Berlin und Brandenburg macht es für alle. Aber ja, wer jetzt in der GKV ist kann nicht mehr zurückwechseln.

    ne Freundin von der Gewerkschaft meinte, es wäre schon sinnvoll, das IPad erstmal zu nehmen, damit überhaupt Bedarf signalisiert wird und wir nen Fuß in der Tür haben. Da ich von dem Ding als Arbeitsgerät aber nichts halte und die einzig für mich sinnvolle Funktion nicht nutzen kann, weil ich mir für die Verbindung mit unseren Beamern noch ein Adapterkabel kaufen müsste, hab ich es meiner Mutter fürs Surfen auf dem Sofa überlassen.

    Bei mir nutzt es meine Tochter und das Dienst Surface nutze ich selber ab und an, aber bisher mehr zum Fernsehen als sonst was. Da aber der selbe Adapter wie für mein privates Gerät für den Anschluss an die Tafeln genutzt wird habe ich das wirklich schon mit der Tafel verbunden (damit die Kinder Amazon Prime gucken konnten auf der Tafel oder andere Filme :pfeifen:

    Warum spricht man das nicht einfach bei der SL oder der Abteilungsleitung an, anstatt sich einfach krankzumelden?

    Da sträubt sich bei mir echt alles...

    Genau, frag nach, biete an hybrid dabei zu sein und gucke, was passiert.

    Ich werde Dienstag auch nicht bei der Stufenkonferenz sein, wie bei vielen weiteren auch nicht, diesmal hätte ich auch keine Möglichkeit, sonst schaffe ich die, wenn wichtige Themen anstehen. Fällt diesmal aus, die Oma ist verreist, der Opa mitten in der Chemo und der Papa im KKH. Dann fällt sie eben für mich aus, was solls, wird niemand dran sterben, ich lese das Protokoll und gut ist.

    Bleiben wir einfach dabei, Susannea und du seid der Meinung, dass eine Maskenpflicht keine Grundrechtseinschränkung ist.

    Es gab doch gar keine Maskenpflicht, sondern die Schüler haben sich freiwillig für das Tragen der Maske statt digitalem Unterricht entschieden. Also sicher keine Grundrechtseinschränkung zu dem Rest ist eh alles gesagt, das brauchen wir mit dir gar nicht mehr diskutieren, wirst du eh nicht anders sehen!

    Die Wahl für die Schüler ist ja nicht "Unterricht mit Masken und Tests trotz fehlender rechtlicher Grundlage oder "Distanzunterricht"" sondern "Unterricht mit Lehrerin A oder Lehrerin B"

    Wie kommst du darauf? Lehrerin B gibts aktuell nicht und wenn NDS so ist wie hier mit der Situation, dann gibts die auch nicht so schnell und vor allem gibts hier auch bei möglichem Distanzunterricht keine Vertretung.

    Und wie gesagt, die Schüler wurden sicherlich nicht in ihren Grundrechten eingeschränkt!

    Halte ich rechtlich für äußerst fragwürdig.

    Warum?

    Ist wie bei der Wiedereingliederung, es gibt Bedingungen, werden die nicht eingehalten, wird abgebrochen.

    Es hat weder jemand die Lehrerin zu irgendwas gezwungen, noch die Schüler, die haben alleine entschieden, diese Bedingung zu erfüllen statt digitalem Unterricht. War also eine klare Win-Win-Situation für alle drei Seiten.

    Es ist schon merkwürdig, dass die Leute mit einem so schlechten Abschluss die Schuld grundsätzlich nicht bei sich suchen..sondern nur bei den anderen...

    Wie gesagt, diese Abschluss war bei uns der Regelfall (in den Fächern und an der Uni, ich habe einen Teil in Berlin gemacht, siehe da, da waren die Noten für dieselben Arbeiten deutlich besser ;)), alles bessere die Ausnahme ;)

    Und das ich gut bin zeigen ja die Bewertungen jetzt im Unterricht und meine Bachelor und Masternoten (auch wenn die durch die anerkannten Scheine ohne Noten noch runtergezogen wurden, weil damit ja alles mit 4,0 eingetragen wurde).

    Susannea: Dann bist du dieberühmte Ausnahme, worüber ich mich für dich und deine Schüler_innen sehr freue. Ich bin aber sicher, dass du nach diesem Uni-Unglück ein gutes Ref absolviert hast?

    Ich bin sicher, dass ich NICHT die Ausnahme bin und wie ich erwähnte habe ich das Ref auch "nur" mit 4 abgeschlossen aus noch bekloppteren Gründen, die allesamt nichts mit Leistungen zu tun hatten. Und wie gesagt vor allem hatte der Studieninhalt bei uns nichts mit der Praxis z.T. zu tun. Und wenn ich mich an den Bio-Professor erinnere, der gleich erklärt hat, er mag keine Grundschullehrämter und mindestens 50% lässt er immer durchfallen, sonst passt es ihm nicht.


    Nunja. Das war eher bei uns die Regel solche Dinge als die Ausnahme.

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