Beiträge von Susannea

    Kinder wie meines profitieren sehr von nun erweiterten Möglichkeiten. Damit meine ich jetzt nicht nur VK (die ja nicht mehr möglich sind, wenn alle in Präsenz sind), sondern auch die Nutzung von Plattformen wie Teams etc. Die Kommunikation zwischen krankem Kind und Lehrkräften ist problemlos machbar, der Austausch von Material auch. All das ging vorher gar nicht, da gab es auch keine Konzepte dafür.

    Könnte, Berlin hat gleich festgestellt, dass für Kinder die durch Aussetzung der Präsenzpflicht zuhause sind keine zusätzlichen Angebote gemacht werden, sprich sie müssen sich selber kümmern, wie sie an die Sachen kommen, weil die Lehrer nicht verpflichtet sind das hochzuladen. :autsch:

    Ich verstehe gerade nicht das Problem. Die Parallelklasse(n) würde(n) zur selben Zeit ein paar Räume weiter unterrichtet werden. So hat halt nicht die Klasse 2a bei Herr Müller und die Klasse 2b bei Frau Meier, sondern ein Teil der Klasse 2b bei Herr Müller und ein anderer Teil bei Frau Meier. Einzig bei Sport musste ein bisschen was umgelegt werden, betrifft mich jetzt nicht.

    DAs Problem ist, dass dann Klasse B erst ab Dienstag da ist und Montag ja auch arbeiten muss und das ohne Anleitung!

    Ich erkläre es etwas allgemeiner:

    Jahrgang x hat 2 Klassen. Beide Klassen wechseln sich ab, sodass nie beide gleichzeitig da sind. Wenn die eine Klasse da ist, wird sie so aufgeteilt, dass ein Parallellehrer die eine Hälfte nimmt, der andere die andere Hälfte. In der Zeit wird wie vorher beschrieben Stoff eingeführt, Aufgaben bearbeitet, Wochenplanaufgaben erklärt. Am nächsten Tag werden die Aufgaben zuhause bearbeitet und die andere Klasse ist da.

    Naja, ob ich dann zweimal erklären muss oder zwei Personen, ist doch egal, erklärt werden muss es trotzdem zweimal!

    Aber du bist ja anwesend und droppst nicht einfach einen Stapel Blätter per Post und sagst dann "Friss oder Stirb".

    In der Schule meinst du? Da ist die erste Antwort auf Fragen der Schüler auch erstmal "hast du die Aufgabe gelesen, wenn nicht, dann lies sie erstmal, hast du dann immer noch Fragen, dann kannst du wieder kommen!"

    Und mehr als 50% der Schüler brauchen dann nicht wieder kommen.

    Wie gesagt, ich sitze gerade mit einem Erstklässler im Homeschooling und der kann viel alleine ohne Hilfe. Teilwiese weiß er im Gegensatz zu mir sogar ohne das was dazu geschrieben ist, was er machen soll. Die können das also sehr gut, wenn sie denn wollen.

    Aber die Schüler, die zuhause vor den Aufgaben sitzen, müssen doch auch betreut werden! Oder verteilst Du da Liesmal oder wie diese Selbstlerndinger heißen? In der Grundschule können die doch nicht da ganz alleine sitzen und das selbst erarbeiten?

    Also bei uns können die das bis auf einige Ausnahmen schon, denn auch in der Schule arbeitet jeder für sich alleine nach seinem Tempo am Wochenplan

    So wie bei deiner Oma lief es hier auch vor 2 Monaten. Schade, dass man in den letzten 2 Monaten scheinbar nichts dazulernte :( .

    Für die Alten tut es mir am meisten leid. Wie soll man unter den Umständen seinen Lebensabend genießen?

    DAs habe ich auch gerade gedacht mit dem nichts dazu gelernt, wenn Schleswig-Holstein Grund-Schulen ohne Abstand und Teilung, nur mit Masken aufmacht

    WTF?!?

    Da bist du wohl nicht die Einzige. Interessant wird es, wenn bei 3 Kindern beide Eltern auch noch Lehrer sind wie bei einer Kollegin. Ist bei dir vllt. auch so.

    Bei uns glücklicher Weise auch nur ein Lehrer und wir mit festen Tagen in der Schule (weil alle Kinder bei mir in der Schule jeden Tag kommen), aber ja, ich trage das auch erstmal ein, welches Kind wie zur Schule muss, wobei die Klassenlehrerin vom Kleinen durchgesetzt hat, dass die Mittlere die selben Tage hat. Die Große bleibt ganz zuhause

    Conni,

    warum findest Du meinen Beitrag oben "traurig"? Das würde mich jetzt doch interessieren, ich sehe nämlich keinen Grund dafür?

    Weil das bedeutet, das it's learning auch keine wirkliche Lösung ist, sondern mal wieder ein typischer Berliner Schnellschuss. So wie ich gerade auch zu hören bekomme, dass vermutlich die Hüllen und Tastaturen ohne Ladegerät geliefert werden, aber die nicht mehr das nutzen können, was das IPad dabei hat, sprich wir brauchen für alle IPads die wir jetzt bekommen haben noch Ladegeräte für die Tastaturen.
    Ich k*tze gleich im Strahl, denn vermutlich wird wieder verlangt, dass die aber die Schulen kaufen.

    Ja, gibt es den eine Videokonferenzfunktion da drin? Und wie läuft die Anmeldung der Schüler ab?
    Aber danke, das hilft mir schon mal sehr weiter, scheint ja vom Aufbau dann ähnlich wie die HPI-Schulcloud zu sein.

    Nutzt einer von euch das Tool, kennt den Aufbau und kann mir Infos zum

    Anmeldeprozess

    zu den enthaltenden Features

    zu Videokonferenzen darüber

    usw. geben?


    Wir wären über jede Info dankbar, denn Berlin hat es nun angeschafft und wir sollen nun sagen, ob wir es brauchen.

    Bisher arbeiten wir mit der Schulcloud, ist ein Chat-System wie Whatsapp würde ich sagen und kann Videokonferenzen über stash.cat

    DAteiablage geht auch, Absendezeiten, Kurse usw. kann man nicht wirklich einrichten.

    Berlin vermeldet:

    Ab dem 22. Februar gilt:
    - Die Präsenzpflicht bleibt für Schülerinnen und Schüler weiterhin ausgesetzt.
    - Notbetreuung in der Primarstufe (bzw. in der Jahrgängen 1-6) wird angeboten.
    - In den Jahrgangsstufen 1 bis 3 finden täglich mindestens 3 Unterrichtsstunden in festen halbierten
    Lerngruppen statt, gemessen an der Klassenstärke (Unterricht wie im Alternativszenario gemäß
    Handlungsrahmen 2020/21)
    oder
    nach schulischer Entscheidung im Benehmen mit der Schulkonferenz Unterricht in festen, halbierten
    Lerngruppen und mindestens Abdeckung der Stundentafel innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Unterrichtswochen (Wechselmodell).
    Für die Abschlussjahrgänge an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und beruflichen

    Schulen (Jahrgangsstufen 10 und 12 an Gymnasien; Jahrgangsstufen 10 und 13 an
    ISS/Gemeinschaftsschulen bzw. Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt; Jahrgangsstufe 13 an beruflichen Gymnasien, letztes Ausbildungsjahr duale Ausbildung, Ausbildungsgang IBA)
    entscheiden die Schulleitungen in Abstimmung mit der Gesamtelternvertretung und im Einvernehmen mit der regionalen Schulaufsicht bzw. an den beruflichen Schulen im Einvernehmen mit der
    Schulaufsicht, ob diese vor Ort in der Schule in festen Lerngruppen (halbierte Klassenstärke) oder
    ausschließlich im schulisch angeleiteten Lernen zu Hause unterrichtet werden.
    - Praktika finden nicht statt. Es gibt Ersatzleistungen.
    - Prüfungen finden statt; Klassenarbeiten und Klausuren können in Präsenz geschrieben werden,
    wenn die Hygienevorschriften und insbesondere ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten
    werden.
    - Es besteht in allen Jahrgangsstufen für das Personal und die Schülerinnen und Schüler die Pflicht, auf
    dem gesamten Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auf den Freiflächen kann darauf verzichtet werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.
    - Zusätzlich erfolgen weiterhin nach schulischer Entscheidung Präsenzangebote für Schülerinnen und
    Schüler, die sozial benachteiligt sind oder keine geeigneten Lernmöglichkeiten zu Hause haben.
    - Schulen und Lerngruppen mit Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung treffen Regelungen in Abstimmung mit der Schulaufsicht.
    - Der Haus- und Krankenhausunterricht findet in Abstimmung mit der Schulaufsicht statt.
    - An Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt kann abhängig von der Lerngruppengröße auf deren Halbierung in Abstimmung mit der regionalen Schulaufsicht verzichtet werden.
    - Abweichungen von den o. g. Regelungen sind insbesondere für die Kollegs und Abendgymnasien im
    Einvernehmen mit der regionalen Schulaufsicht möglich.
    Schulen organisieren, soweit wie möglich, einen gestaffelten Unterrichtsbeginn, ggf. auch in Abstimmung mit benachbarten Schulstandorten, um die Frequenzen in den öffentlichen Verkehrsmitteln und
    auf dem Schulweg deutlich zu reduzieren

    Ja, klar werden die SL nicht erfreut sein, wenn man auf grund der Vorgaben "Nein" zum Distanzuntericht sagt, aber das wohl der eigenen Kinder sollte wichtiger sein, als das Wohl der anderen.

    Du hast scheinbar nicht verstanden worauf die Frage abzielte, sie wollte nicht nein zum Distanzunterricht sagen ;)

    Sondern nein zum Präsenzunterricht und Distanz ginge hingegen vermutlich!

    Die Kinderbetreuungtage sind Tage an denen du die Kinder betreust und eben nicht parallel deinen Unterricht machen kannst, obe der in Präsenz oder Distanz stattfindet, sollte dabei egal sein.

    Aber aktuell schaffen die meisten von uns das ja auch mit Distanzunterricht bei den Kindern und den Schülern und müssen dann nicht auf die Tage zurückgreifen und ich könnte mir vorstellen, dass die Schulleiter da mehr von haben als Kollegen, die eben ganz ausfallen.

    Und ihr ging es ja explizit darum nicht in Präsenz gehen zu können, wenn die Kinder weiterhin im Distanzlernen sind, wenn ich das richtig verstanden habe.

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