Beiträge von Susannea

    Ich frage mich ja echt, wie die sich das vorstellen, wenn die Grundschulen wieder öffnen. Selbst im Wechselunterricht sind alle Lehrer eingespannt und wer macht die Notbetreuung, die ja auch immer voller wird?

    Berlin hat ja einen sogenannten Corona-Pool gehabt (den keine Ernst genommen hat), da haben wir z.B. zwei zusätzliche Lehrkräfte (mit jeweils voller Stelle, wenn ich das richtig verstanden habe), so dass bei uns darüber dann einiges abgedeckt werden kann. Aber Notbetreuung immer voller kann ich so nicht bestätigen, mehr als 20 Kinder habe ich dort noch nicht bei uns gesehen.

    Das höre ich zum ersten Mal. Die Software der iPads ist auf dem neusten Stand?

    Ja und wie gesagt, alle Einladungen zu Meetings gaben gleich an, Apple User müssten die Apps installieren und könnten nicht über Browser teilnehmen, egal welcher Veranstalter, scheint also ein allgemein schon bekanntes Problem zu sein. Bei uns nur blöd, dass nur der Schulträger Sachen installieren kann, haben wir zwar beantragt, aber ob er es macht, fraglich. Also nicht nutzbar für uns!

    Achso, IPads machen massiv bei vielen Videokonfernztools Probleme, wenn diese nicht als App installiert werden, das geht oft nicht einfach über einen Browser.

    Bei Jitzi z.B. geht es nur mit jitzi-app und einem bestimmten Browser (nicht Safari), zumindest über unsere Schulcloud.

    Generell ist das mit Geld in den Beileidskarten sehr regionsabhängig. hier ist es z.B. gar nicht üblich, aber alle Karten, die wir aus Westdeutschland, vorzugsweise Hamburg und Umgebung bekamen enthielten bei meiner Tante Geld (trotz Spendenaufruf in der Traueranzeige fürs Mädchenhaus) und das gerade von der älteren Generation.

    Kommt vielleicht auch darauf an, was die Schüler haben oder bekommen haben. Bei uns haben die BuT-Kinder alle IPads bekommen, um die Programme darauf mit ihnen im UNterricht vernünftig nutzen zu können, muss man selber ein IPad haben. Da würde es also Sinn machen, wenn die Schüler alle unterschiedliche Geräte haben bzw. jeder sein eigenes was er bestimmen darf, dann würde ich eher kein IPad nehmen (ich hatte ein Schulgerät hier und konnte damit wenig bis gar nicht vernünftig arbeiten und auch meine Tochter, die es unbedingt haben wollte, weil das cooler ist als zu sagen "Ich habe ein Tablet oder ich habe einen PC" hat bereits am 2. Tag gesagt, dass sie kein IPad mehr möchte (hat also wunderbar funktioniert mein Plan).

    Meine Kommune schwankt auch noch immer so um die 100er-Marke herum und kommt nicht runter.

    Aber ich habe auch diese Woche JEDEN Tag von einem anderen Ausbruch in einem Seniorenheim gelesen. Das sind dann auf einen Schlag immer so 40-70 Fälle. Irre: 1) sollten die doch wohl langsam alle geimpft sein?! 2) Lernen am abschreckendem Beispiel: Fehlanzeige! :tot:

    Das ist doch für so einen Ausbruch noch eine nette Zahl, wir haben alleine in einem Pflegeheim 150 Erkrankte (Mitarbeiter und Bewohner) und noch weitere betroffene Pflegeeinrichtungen betroffen, da können wir froh sein, dass wir unter 200 sind und uns langsam auf 100 zu bewegen.

    Niederlande, Österreich etc. öffnen die Schulen wieder. Bei - zum Teil deutlich - höherer Inzidenz als Deutschland. Nur wir bleiben im ewigen Fernunterricht.

    Auch Österreich hat doch schon einmal seine Öffnung verschoben, will nun mit Testen dann öffnen und hat gerade z.B. in Kärnten ein schönes Cluster in Kita und Volksschule, das bei einer Reihentestung auffiel.

    Wollen wir das so wirklich?!?

    Österreich hat ein umfangreiches Testkonzept.

    Genau und damit dann eben auf einige symptomlose Treffer für ganze Cluster erzielt.

    Bei uns haben schon einige Eltern deutlich nachgefragt.

    Andere beschweren sich nicht, sind aber unzufrieden und haben druchaus Probleme, das zu organisieren, weil man nicht für 2 Std. arbeiten gehen kann, wenn der Arbeitgeber 5 erwartet.

    Das liegt vermutlich dann aber auch am Klientel, die arbeitenden Eltern haben bei uns Notbetreuung bekommen und die meisten sind eh zuhause. Aber wie gesagt, bei uns bekommen ja diesmal eben auch fast alle 5 Stunden diesmal.

    ich verstehe dich gerade wirklich nicht, sorry.

    Du sagst doch, dass die eine Hälfte im Unterricht ist und die andere Hälfte in der OGS / im Hort betreut wird.

    Wenn dies nicht der Fall wäre, müssten die Eltern ja morgens für 3 Stunden für eine anderweitige Betreuung sorgen.

    Also müsste nicht die Hälfte betreut werden, sondern es werden im Laufe des vormittags alle Kinder betreut.

    Ja, bei uns werden alle betreut, die einen Anspruch auf einen Hortplatz haben, weil dies aber bis Klasse 3 alle kostenlos haben, sind das alle.

    Wer keinen Hortvertrag hat, wird nicht betreut, genau.

    Und ja, wer dann keinen Anspruch auf Notbetreuung hat muss sich um eine andere Betreuung kümmern oder sein Kind selbst betreuen, wie jetzt ja auch. (und wie beim Wechselmodell sonst ja auch).

    Wenn also nur die Kinder, die Anspruch bei euch auf Hort haben betreut werden, dann müssen nicht alle betreut werden! (werden ja bei uns in den Klassen 5 und 6 auch nicht alle, weil sie keine Hortverträge mehr haben.)

    Wieviele Erzieherstellen/welchen zeitlichen Umfang je Tag habt ihr denn zB an deiner Schule?

    Naja, das kann man ja nicht vergleichen in Berlin, denn wie gesagt, das System ist ja ein anderes, da sind dann aber auch alle ja im Hort kostenlos bis 13.30 Uhr und danach bis Klasse 3 bis 16 Uhr.
    Aktuell haben wir eigentlich 17 Erzieherstellen, aber ein Teil davon nur Teilzeit, viele mit 40h Woche. Bei 18 Klassen und über 400 Schülern.

    Aber wie gesagt, in Brandenburg ist ja die Übernahme ähnliche wie die OGS in NRW und da sind es aktuell bei 12 Klassen 11 Erzieher mit je 30h und da würde das System auch funktionieren (denn 5/6 muss keine Betreuung außerhalb des Unterrichts bekommen und bekommt ja auch in Brandenburg eigentlich keine Notbetreuung aktuell mehr).

    Ja, problematisch. Es ist ein befristeter Arbeitsvertrag und sie wollen zurück in die Heimat, wo es quasi andersrum ist als in Berlin.

    Das zweite Problem ist, dass in Berlin die Grundschule bis zur 6. geht. Ab Klasse 5 gibt es an den Gymnasien begrenzte Plätze für besonders begabte Schüler, um die diese sich "kloppen". Dafür braucht man eine Förderprognose, ein spezielles Formular. Das ist ein noch größeres Problem als eine Schule mit Französisch zu finden.

    Französisch grundständig und dann nachher zweisprachiges Abitur geht doch problemlos am Romain-Rolland in Reinickendorf und ich meine, da ist die Nachfrage nach den Plätzen auch nicht so übermäßig, weil eben das zweisprachige Abitur danach kommt. Frage ist natürlich, wo sie wohnen. Aber generell hat man in Reinickendorf mit Französisch als 1. FS eher Chancen (auch an den Grundschulen), weil das ja ehemaliger französischer Sektor ist.

    Sollten wirklich alle Kollegen zurückkehren, um zB die Hälfte der SuS zu unterrichten, in welcher Form auch immer. Die KuK können sich zumindest bei uns räumlich SEHR schwer aus dem Weg gehen, da die Lehrerplätze im Lehrerzimmer eh zum Gruppenkuscheln einladen und das LZ für die Anzahl an Personen recht klein ist.

    Bei uns sind zwischendurch keine gemeinsamen Pausen o.ä. vorgesehen, so würde man sich maximal davor und danach begegnen.

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