Beiträge von Susannea

    Die Kinder sind doch gar nicht alleine zuhause. Ein Elternteil ist für Notfälle und gelegentliches Checken, ob alles in Ordnung ist im Haus.

    Nein, genau dafür steht es eben nicht zur Verfügung beim ganztägigen Workshop.

    Außerdem reicht bei meinem fünfjährigen mal nach dem Rechten sehen nicht aus.

    Das reicht nur bei den Großen.

    Sehr unselbstständig, deine Kinder. Ich habe auch drei. Bei mir wäre das ohne Probleme gelaufen.

    Mag ja sein, das du das so siehst, ich denke nicht, dass das was mit unselbstständig zu tun hat, sondern damit, dass Kinder verschieden sind und das es eben hier nicht läuft. Und ich finde das auch etwas viel von einem 5jährigen verlangt, so etwas alles alleine zu machen.

    Die Mutter meint, dass sie nicht für einen zweistündigen Einsatz in die Schule kann, da sie dieses Kind betreuen muss (okay, die Fahrtzeit kommt dazu), hat aber ausreichend Zeit, ihre bekackte Situation stundenlang mit wildfremden Menschen zu diskutieren.

    Falsch, die sagt, dass sie keine 4h von zuhause abwesend sein kann, das ist was anderes als so wie jetzt im Nebenzimmer zu sitzen, aber wie gesagt, das muss ich nicht diskutieren, Kind bleibt nicht alleine zuhause und gut ist und auch nicht mit älteren Geschwistern, die selber noch Anspruch auf Notbetreuung hätten.

    Also entweder es tut sich was in Sachen Notbetreuung oder der AG muss eine Lösung finden.

    Und das ist jetzt gar nicht persönlich oder angreifend gemeint, sondern einfach eine grundsätzliche Geschichte. Der Arbeitgeber muss auch schauen, dass die Einsätze halbwegs gleichmäßig auf die Beschäftigten verteilt werden.

    Nein, er muss schauen, dass er sie entsprechend ihrer Arbeitszeiten verteilt und damit sind erstmal die Vollzeitleute ohne Kinder dran und nicht die Teilzeitleute mit Kindern und nein, ob mein Mann zuhause arbeitet oder nicht geht dabei den AG nichts an (O-Tom der Frauenbeauftragten), denn das ist dem Frauenförderplan egal. Er arbeitet und das würde ja in Berlin auch für Kinderbetreuung reichen (Bayern ja z.B. auch), aber nicht in Oberhavel.

    Und meine Kollegen sagen ja auch, sie würden es problemlos machen, will aber der AG nicht.

    Hört sich zwar blöd an, aber Kinderbetreuung ist deine Privatsache.

    Falsch, nach dem Berliner-Frauenförderplan eben genau nicht, da ist der AG dazu verpflichtet eine Möglichkeit zu finden, wie das zu vereinbaren ist, nicht wirklich ich. Deshalb gibt es dazu ja auch ein Schreiben der Senatorin, dass die Leute ohne Kinderbetreuung entweder im HO bleiben dürfen oder erst bezahlt und dann unbezahlt freizustellen sind, aber das sie in die Schule müssen, davon ist dort nirgends die Rede.

    Wir haben letzten September 1 Woche Berlin für dieses Jahr Oktober gebucht. Die SL will mal noch nicht stornieren. Ich finde das nicht nur aus gesundheitlichen Aspekten fragwürdig, sonder auch aus monetären. In meinen Augen ist es nicht in Ordnung knapp 300€ von den Eltern einzusammeln, wo vermutlich gerade viele von ihnen in Kurzarbeit sind.

    Die Frage ist ja bis wann bei euch die Kostenübernahme vom Land geht bei Stornierung, die ist hier nämlich überall nur bis zum Schuljahresende. Was bleibt dir also übrig, als das auszusitzen.

    Ob unsere 12er ab Donnerstag kommen, entscheidet sich am Mittwoch dann oder wie?

    Ja vermutlich, soll in Berlin ähnlich sein, ob die 5. Klässler Montag kommen entscheidet sich auch erst nach Mittwoch, blöd, dass Freitag Feiertag ist

    Ich habe gerade mitgeteilt bekommen, dass man mir morgen früh mitteilt, ob ich morgen zwischen 9.55 Uhr und 12 Uhr Präsenzunterricht in irgendeiner mir fremden 6. Klasse habe (mit welchem Fach???), also Planung wird einfach überbewertet.

    Sicher werden nicht ALLE Kinder Schäden erleiden.

    Und übrigens gibt es auch jetzt schon legale Möglichkeiten, wie man seinen Kindern Kontakte ermöglichen kann. Es gibt ja keine Ausgangssperren (mehr).

    Kinder können sich problemlos mit einem Freund draußen treffen. Schwierig ist das nur bei kleineren Kindern, aber auch da könnte man ein befreundetes Kind in den Garten einladen (sofern man einen hat). Meine 4 Jährige lasse ich z. B. mit einem Nachbarsmädchen vor der Tür spielen. Klar ist das nicht gewollt, aber verboten ist es nicht.

    Das kommt leider sehr auf das Bundesland an, bei uns bestehen die Beschränkungen auch im Garten usw.

    Bei den Risikogruppen-Kindern und anderen Risikogruppen geht es quasi teilweise echt um Leben und Tod. Man stellt also den Schutz des Lebens über den Schutz vor Langeweile. Was ich ehrlich gesagt okay finde

    Nochmal, ich rede hier nicht von Langerweile, sondern den Schäden, die die gesunden Kinder auch nehmen und ja, das ist dann bei Risiko-Kindern die Wahl zwischen Pest und Cholera, aber deshalb müssen ja nicht alle an Pest/Cholera erkranken.

    Eben diese vielen Kollateralschäden (die es auch bei den Erwachsenen in Mengen geben wird), die eben einige einfach nicht sehen wollen.

    Aber gut, dann macht es auch keinen Sinn darüber zu diskutieren.

    So ist es. Meine Kinder würden sehr gerne wieder zur Schule gehen, aber sie sehen auch ein, warum das grade nicht geht.

    Und um noch mal die Verhältnismäßigkeit herzustellen: bei den Risikokindern geht es im Zweifelsfall um das nackte Überleben! Steht das für Dich wirklich auf der selben Stufe wie das Fehlen von Spielpartnern und Tagesstruktur?

    Ich glaube, du verstehst das Problem überhaupt nicht, es geht nicht um fehlen von Spielpartner usw. sondern um die psychischen Schäden, die doch diverse Kindern durch die momentane Situation entstehen.

    Und auch das bedeutet dann evtl. mal, dass es ums nackte Überleben geht.

    Das ist dann aber auch sehr pauschal...oder? Ich dachte, wir wollten hier keine Pauschalisierungen.

    Seit wann besteht die Risikogruppe "nur" aus alten Menschen?

    Ich frage mal umgekehrt: Warum ist das Leben meines Risikogruppen-Kindes weniger wert als das eines gesunden Kindes?

    Nein, das ist nicht mehr pauschalisiert

    Es geht ja aber eben einerseits nicht nur um ältere Mitbürger*innen, sondern auf um die Millionen anderen Menschen aus Risikogruppen.

    sondern genau auf den Beitrag bezogen.

    Und um auf deinen Beitrag zurückzukommen, aktuell stellt man die Risiko-Gruppen-Kinder eben über normale Kinder, sonst würde man die z.B. wieder in die Kita lassen.

    Aber man kann doch nicht wie jetzt einfach Kinder zu Hause isolieren. Die kommen ja oftmals nicht zum einkaufen raus und selbst ein Videotelefonat ersetzt keine spielerische Interaktion mit Gleichaltrigen.

    Ich merke jedenfalls einen deutlichen Unterschied in meinen Kindern nach 3 Tagen Kindergarten letzte Woche, auch wenn sie jetzt wieder 4 Tage zu Hause sind.

    Und Spielplätze öffnen, aber indirekt verbieten mit zwei Familien im Garten zu spielen ist halt auch suboptimal.

    Und das sind eben auch gesundheitliche Folgen und zwar große, die man eben als Kollateral-Schaden einfach teilweise abtut. Warum sind die Leben der Risikogruppen mehr wert, als die der Kinder?

    Panikmache_autoscaled.jpg

    Nee, Freunde, so läuft das nicht. Zitate bitte. Ganz konkret bezogen auf diejenigen, die hier immer noch aktiv mitdiskutieren und *nicht* aus dem Kontext gerissen. Und wenn jetzt nichts kommt, dann fange ich mal an zusammen zu kopieren, wie häufig mindestens ich hier schon geschrieben habe, dass ich die Lockdown-Massnahmen bei uns in der Schweiz zu keinem Zeitpunkt überzogen fand und dass ich es ausgesprochen begrüsse, dass die Massnahmen jetzt kleinschrittig und nicht alle zugleich wieder zurückgenommen werden. Dies steht im Übrigen nicht im Widerspruch damit, dass man gewisse Aspekte infrage stellen und kritisch diskutieren kann. Objektiv nachvollziehbare Argumente habe ich auch dafür mehr als genug genannt. Wenn ich nur meine persönliche Meinung äussere, dann kennzeichne ich dies auch entsprechend.

    DA würde ich nicht drauf warten, es sind immer die selben zwei, die bei sinnvollen Beiträgen verwirrt sind,, ich für meinen Teil habe dann die daraus für mich nicht (Achtung, persönliche Meinung und persönliches Empfinden!) mehr ganz so sinnvollen Beiträge ausgeblendet.

    Trotzdem halte ich die Gefahren, die durch eine weitere Verbreitung des Virus auf uns zukommen können, für ungleich höher und wäre deshalb (noch) vorsichtig mit dem (nachvollziehbaren) Wunsch, weitere Bereiche zu lockern. Mich stimmen die Zahlen da einfach nicht so optimistisch wie andere.

    Hast du kleine Kinder zuhause? Ich finde an denen sieht man gerade oft sehr schön (und an den Familien dran auch), welche Schäden durch den Lockdown entstehen, da halte ich alles was kommen kann für deutlich weniger gefährlich.

    Aber man muss eben auch an der richtigen Stelle lockern und das finde ich aktuell eben teilweise nicht, denn ich finde, man muss nicht Restaurants für ein Diner vor Ort öffnen, sondern eher die Kitas.

    Hallo,

    Ich hab mal eine Frage an euch. Eigentlich arbeite ich nur 18 Stunden. Diese 18 Stunde unterrichte ich aber momentan alle nur im Homeoffice.

    Ich wurde gefragt, ob ich acht (bzw. diese Woche sogar zwölf) Zusatzstunden als Präsenzzeit in der Schule, um diebzeubten Klassen auf die Prüfung vorzubereiten, machen will und mache die auch gerne. Es handelt sich dabei um Vertretung für einen Kollegen aus der Risikogruppe. Dieser Kollege korrigiert aber noch die anstehenden Klassenarbeiten und die Abschlussarbeit.

    Naja, nun hat mein vernebelter Kopf vor lauter Freude, dass ich rauskomme und meine Tochter dann in die Notbetreuung darf, vergessen zu fragen, wie das eigentlich mit der Anrechnung dieser Zusatzstunden ansteht. Ich werde definitiv morgen nachfragen, wollte aber vorher mal hören, wie das an anderen Schulen geregelt ist. Werden die ausbezahlt, aufs Lebensarbeitszeitkonto angerechnet oder erwarten eure Schulen, dass da einfach jeder seinen Teil zu beiträgt?

    Wie gesagt, ich mache es gerne, aber damit liege ich über einem Vollzeitdeputat und das möchte ich natürlich auch irgendwie honoriert haben.

    Wieviele Zeitstunden sind denn das dann umgerechnet? Schaffst du es, denn die "normale" Arbeit dann in der verbleibenden Zeit zu machen? Musst du für die Präsenzzeit was vorbereiten?

    Ganz ehrlich, ich würde und ich werde dann die Zeit im HO um meine Zeit in der Schule kürzen und nur noch das machen, was in der Zeit zu schaffen ist. Ich bin nicht bereit noch Überstunden zu machen, alleine letzte Woche waren das beim reinen HO und "nur" 60% schon wieder 9 Zeitstunden, das darf einfach auf Dauer nicht sein! Denn für Mehrarbeit zählt ja immer nur die gehaltenen Stunden in der Schule.

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