Beiträge von Susannea

    Als Lehrer bin ich aber auch auf Rückmeldung der Kids angewiesen, wenn es technische Probleme gibt. Ich für meinen Teil, konnte dann bisher aber immer eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten finden.

    Da bei mir alle Schüler Handys mit WLan besitzen, kommunizieren wir darüber natürlich sehr viel. Ja, es funktioniert nicht immer alles beim ersten Versuch und manche Jugendlichen brauchen dann eben auch mal Hilfe von einem Familienmitglied.

    Die Rückmeldung haben wir ihm schon vorher gegeben, es besitzen gar nicht alle Kinder (5. Klasse Grundschule) überhaupt ein Handy oder Tablet, geschweige denn ein Smartphone.

    Er hat die Rückmeldung ignoriert und einfach mitgeteilt, dass er die Kommunikationswege bestimmt und die Regeln usw. Blöd nur, dass z.B. Youtube das anders sieht und sein Video für 11-jährige nicht erlaubt ist.

    Und du willst helfen, das habe ich bei dem Kollegen bisher nicht gesehen, er will bestimmen.

    Bei dem anderen Kind läuft es z.B. gerade etwas besser, denn da gabs wohl deutliche Ansagen der Gesamtelternvertretung, was wie alles nicht geht und das hat die Schule versucht umzusetzen, ich hoffe, dass bleibt jetzt so. Und das eben der Quereinsteiger zwar darüber informiert ist, dass er Übungen, die er einsammelt auch irgendwann und irgendwie korrigiert zurück geben muss, hilft natürlich den Kinder auch wenig, wenn sie trotzdem nicht kommen. Da sind das eben doch Fehler und keine Lernchancen!

    Ich habe es an anderer Stelle schon mal geschrieben: Ich habe an mir auch in den letzten Wochen festgestellt, dass es mir sehr vie schwerer gefallen ist, mich zum Arbeiten zu motivieren. Ich glaube, das ist nicht einfach nur Lethargie oder "Unlust", sondern ein Effekt aus der Gesamtsituation, des Kontaktverbots, der Unsicherheit etc. Das ist wahrscheinlich ganz normal.

    Wenn man diese Erkenntnis akzeptiert, muss man aber auch den Schülern zugestehen, dass es vielen von ihnen auch so geht. Es gibt sicherlich auch die üblichen Abseiler, aber einige kommen bestimmt einfach mit der Situation oder auch mit der Selbstorganisation nicht klar..

    Geht mir gerade ebenso und wenn dann auch noch der Klassenlehrer meiner Tochter meint, es MÜSSEN eben alle TEchnik zuhause haben und ich tue eigentlich nichts anderes um um sie rumzuspringen, dann könnte ich auch lieber schon wieder explodieren, so komme ich nie richtig rein.

    Ich habe ihm vorher gesagt, Technik schön und gut, viele haben sie nicht. Tja, war ihm egal, Aufgaben nicht nur nur auf dem Padlet, sondern auch noch lauter Aufgaben mit drehe ein Video, mache ein Foto, schaue dir ein Youtube-Video zum Padlet an (was leider mit einer Altersbeschränkung ist, die das verhindert) Ehrlich gesagt bin ich dafür dann eben zu sagen, dann hat sie eben die nächsten 14 Tage keine Matheaufgaben (ob sie nun die größte Pflanze im Haus findet usw. interessiert eh niemanden später)

    Susannea, dort steht doch Beschäftigungsverbot, allerdings nicht generell. Der Präsenszunterricht bezieht sich auf Ü60 und Vorerkrankte.

    Ein (Teil.)Beschäftigungsverbot kann für bestimmte Aufgaben ausgestellt werden, also z.B. den Präsenzunterricht, bei einem generellen BV darf gar nicht und nirgends gearbeitet werden.

    Es muss also nur das richtige erteilt werden!

    Wie bei so vielen anderen Dingen auch (digitaler Unterricht mit privat gekauften Geräten, klassenfahrten, die privat gezahlt werden, kinderfreundliche Ausstattung in Grundschulen). Aber das System funktioniert doch seit Jahrzehnten wunderbar. Deshalb ändert sich da auch nix dran.

    Und wenn du das dann kritisierst (wie man kauft eben keine Briefmarken von seinem Geld usw.) wirst du auch noch angepöbelt von Eltern und teilweise sogar von KOllegen.

    Da steht aber definitiv nichts von einem generellen BV, sondern nur für Präsenzunterricht.

    Hessen schreibt aktuell, dass die Schüler 20 Stunden Unterricht haben sollen.

    Aber dann ja wohl mit dem, was sie zuhause auch alleine bearbeiten, sonst kann das ja gar nicht klappen. Ich gehe davon aus, dass bei uns die Kinder z.B. der 1-3 im Wechsel 1-3 Tage in die Schule kommen und da 4 Stunden oder so haben und man ihnen Sachen erklärt und einführt, die dann zuhause bearbeitet werden. Damit kriegen wir auch die Lehrer die fehlen ausgeglichen, aber die sind ja bisher in der Berliner Planung noch gar nicht drin.

    Weißt du auch was für die Oberschulen zufällig?

    Und was heißt unabhängig vom Status? Kriegt man die, wenn der im HO sitzt oder nicht? Denn HO und Kinderbetreuung steht bei uns für ihn nicht zur Debatte! DAnn bleibe ich zuhause.

    Zwar nicht mein Bundesland, aber ich bin beeindruckt! Hamburg hat bis heute nix außer einer Pressekonferenz gestern Abend zustande gebracht :daumenrunter:

    Aus Berlin und Brandenburg habe ich auch nichts weiter gehört, einige Schulen vermelden z.B., dass alle 4. Klassen ab 18.5. wieder zur Schule gehen, während eine Zeitung vermeldet, dass die 1.-4. Klassen bis zu den Ferien gar nicht mehr zu Schule kommen.

    Warten wir es ab, ich gehe davon aus, wenn sie nicht noch andere Regelungen für Vorschüler oder Notbetreuung finden, dass ich dieses Schuljahr auch nicht mehr zur Schule gehe, denn ich habe Stand heute keinen Anspruch auf Notbetreuung, weil den nur Lehrer in der Notbetreuung, nicht im Unterricht haben. Und mein Mann ist zwar systemrelevant, aber im HO, fällt aber als Betreuung raus.

    Du hast auf meinen Beitrag geschrieben, wer würde nicht in sein Ferienwohnsitz an die Nordsee fahren. Das ist der Versuch die bestehenden Gesetze zu umgehen. Sonst würde wohl kaum die Polizei die Leute nach Hause schicken....

    Naja, evtl. wussten sie es auch nur nicht besser, in Brandenburg darfst du natürlich auch in den Ferienhaus (Zweitwohnsitz) fahren, tun hier gerade einige, eine Bekannte hat ein Wassergrundstück in Neuruppin, da ist sie ist sie mit den Kindern natürlich lieber als hier im 4. Stock in der Wohnung.

    Chrome läuft definitiv am Besten. Und ich habe nun auch nen eigenen Server.

    Zoom ist doof wegen der Begrenzung.

    Skype geht natürlich noch, da machen wir aktuell unsere "Konferenzen"/ Absprachen, das ging auch mit Bildschirm teilen sehr gut.

    Zoom hat uns bisher immer unbegrenzt arbeiten lassen, noch nie gekürzt und soll angeblich generell für Schulen die Begrenzung rausnehmen, wenn du das als Schulaccount anmeldest. Mir fehlt dazu aber bisher die Rückmeldung. Wobei Stunden oder Konferenzen mit 45 MInuten schon toll wären.

    zoom schenkt Lehrern aktuell den Voll-Account für die Dauer der Schließungen. Ich schau nachher mal, ob unser Link allgemeingültig ist, dann schick ich ihn dir.

    Kann aber auch sein, dass die SL das erst beantragen muss.

    Dachte auch, dass das die Schulleitung beantragen muss, bei mir ging es scheinbar so, denn es steht keine Beschränkung mehr drin, wenn ich Meetings anlege. reichte die Schul-Mail und die Homepage der Schule als Nachweis.

    Wir nutzen auch Zoom. Problem bei uns ist natürlich, dass nur ein Bruchteil die nötige Hardware hat und bereit dazu ist. Daher eher als Bonus als festen Bestandteil.

    Ja, das werden wir mal testen, wobei ja gar nicht soviel Hardware nötig ist, es reicht ein Smartphone. So waren jedenfalls Kolleginnen in dem letzten Meeting, wobei das nur begrenzt gut bei denen funktioniert hat, aber so habe ich sogar gestern meine erste Online-Tupperparty gemacht. Also es geht alles irgendwie.

    ;) wer weiß, was denen noch einfällt....

    Aber dafür dürftest du ja vermutlich Betreuung in Anspruch nehmen.

    Soweit ist NRW schon, da sollten sich dann andere Bundesländer ein Beispiel dran nehmen, Berlin und Brandenburg hat gleich als erstes stehen, dass sobald einer im HO sitzt Notbetreuung ausgeschlossen ist. Außerdem sind Lehrer nur in der Notbetreuung relevant, wo jemand ab Montag seine Kinder lässt, wenn er im Abitur sitzt, keine Ahnung.

    Also ihr seht, alles in allen Bundesländern sehr unausgegoren.

    Entschuldigung, wenn das schon gefragt und beantwortet wurde: Ich kann als Lehrer doch nicht wissen, ob sich ein Schüler infiziert? Selbst bei Verdacht werden doch Kinder und Jugendliche nicht getestet. Also wie sollen Neuinfektionen isoliert werden?

    Wie kommst du zu der Aussage? Ich kenne Kinder- und Jugendliche, die sehr wohl getestet wurden.

    Aber warum unbedingt das Ganze auf Monate oder bis nächstes Jahr ausdehnen, wenn wir einfach uns nur 3 Wochen extrem zusammenreißen hätten müssen? Danach wären ja alle Erkrankten wieder gesund und das Leben könnte "normal" wieder weitergehen. Oder habe ich dabei einen Denkfehler?

    Wie kommst du darauf, dass nach 3 Wochen alle Erkrankten gesund sind? Ich habe von einer Familie gehört, die nach 6 Wochen immer noch unter Quarantäne stand, weil sie sich nur langsam erholt haben und dann erst den nächsten innerhalb der Familie angesteckt haben. Könnte sich also bei großen Familien deutlich ziehen!

    Aktuell steht das ja noch nicht zur Debatte, da ja die Grundschulen hier in Bayern noch nicht öffnen. Ich hätte nur gern Klarheit, damit ich mit der Schulleitung sprechen kann. Es geht ja eventuell auch um die Notbetreuung. Dafür bin ich bislang noch nicht eingeteilt (habe ja auch ein Kind unter 12 Jahren und das wurde bisher immer berücksichtigt)... Ich will mich ja nicht vor der Verantwortung "drücken", wenn es gesundheitlich nicht bedenklicher ist als für andere; aber wenn für mich eine erhöhte Gefahr besteht, möchte ich mich ihr nicht aussetzen.
    Ich glaube, ich werde mal am Montag meinen Arzt konsultieren, wie er das einschätzt.
    Danke für deine Infos! (Für mich ist diese Diagnose noch relativ neu, daher bin ich noch ziemlich unsicher.)

    Naja, Klarheit wirst du hier für nichts bekommen, fängt doch schon an mit der Öffnung der Schulen z.T. ab Montag, aber in Berlin und Brandenburg zählen nur Lehrer in der Notbetreuung als Systemrelevant, d.h. die Kleinkinder sitzen dann mit im Abitur drin bei den Eltern oder wie stellen sie sich das vor?!? Ich gehe aktuell nicht davon aus, dass ich dieses Schuljahr noch mal in der Schule unterrichte, denn die Kitas sollen ja zu bleiben und mindestens ein Kind wird nach aktuellen Aussagen dieses Schuljahr auch keinen Unterricht mehr in der Schule haben, sprich zwei Kinder zuhause, also kann ich nicht in die Schule! Da ist dann nebensächlich, dass mein Mann schwerer Asthmatiker ist.

    Wir nutzen jetzt zoom. Problem bei jitsi ist, dass wie gesagt bisher bei uns immer die Bild-Übertragung überall so grottig war, dass du keinerlei Sachen wirklich scharf sehen konntest oder es sogar mit Bild ganz abgeschmiert ist.

    Und dann nützt es dir ja nichts und du kannst gleich Telefonkonferenzen machen.

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