Beiträge von Susannea

    Indikation: Nach 1970 geborene Personen ≥ 18 Jahre mit unklaremImpfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfungin der Kindheit. Anwendung: Einmalige Impfung mit einem MMR-Impfstoff.

    Für mich eigentlich schon, da "... mit nur einer Impfung in der Kindheit". => Indikation: Impfung

    Aber das ist ja mal wieder nur die Hälfte, die zitiert wurde, denn auch ohne Impfung oder vielleicht ohne Impfung wird nur einmal geimpft, wenn man komplett zitiert und liest ;)

    Also haut deine Begründung nicht hin.

    Wie schon mehrmals erklärt, weil das eine nur Geld benötigt, das hat man oder kann es besorgen, das andere aber an Personen, die man nicht hat und auch nicht bekommen kann, hängt.

    Das ist also eine vollkommen bekloppte Forderung, wenn man weiß, dass sie einfach nicht erfüllt werden kann, übrigens ist sie aber bei jedem Arbeitskampf bei uns trotzdem mit vertreten, um dann genau die Antwort zu erhalten.

    Das ist wie mit den lila Kühen, die kann ich auch haben wollen, bekommen kann ich sie deshalb trotzdem nunmal nicht.

    Weil man weniger schaffen würde? Man müsste doch auch weniger schaffen! Dann gibt es eben nur 1 x Musik, 1 x Kunst, 2 x Sport pro Woche oder so .. bis wieder genug Lehrer da sind.

    Du hast das ganze aber nicht wirklich überlegt, was du hier erzählst, oder?!? Denn der Rahmenlehrplan wird dadurch nicht kleiner, er ist jetzt schon nicht zu schaffen und dann soll ich es in noch weniger Zeit schaffen? Heißt also effektiv weniger Zeit pro Thema, nur noch durchfliegen usw. Übrigens haben auch die von dir genannten Fächer klare Vorgaben, aber du bestätigst schön die Vorurteile gegenüber Oberschullehrern , die fern ab der Unterrichtsrealität in Grundschulen leben!

    Das sehe ich deutlich anders, wie gesagt, aktuell würde eine Stundenkürzung die Arbeitsbedingungen verschlechtern, das Geld nicht wirklich, aber verbessern wird das Geld es natürlich auch nicht, nur einen dafür entschädigen.

    Und 18 Kinder ist schon mehr als übertrieben, die Teilerzahl, wo hier geteilt werden muss liegt bei 30. Aber nur mindestens 24 Schüler pro Klasse bringen die notwendige Stundenzahl mit, alles was also drunter liegt, ist natürlich machbar, geht aber zu Lasten von Förder- und Teilungsstunden.

    Das ist verständlich. Kleinere Klassen und geringeres Stundensoll bedürfen mehr Lehrer. Bis die ausgebildet sind, muss dann vorübergehend die Stundentafel der Schüler reduziert werden.

    Auch das ist gerade in Sachsen geschehen.

    DAs würde in Berlin und Brandenburg nicht nur vorübergehend sein, denn dort können nicht mal die aktuell benötigten ausgebildet werden, wo sollen da noch mehr herkommen? Und das bringt den Lehrern ja so gar nichts, denn deshalb ist ja der Stoff nicht weniger. Also ist das eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für Lehrer und somit weder gewollt, noch akzeptiert.

    Na, dann müsste man doch auf die gleiche Weise massive Entlastungen (Beispiele vielfach genannt) durchsetzen können!

    In Sachsen z.B. wurde daraufhin die Stundenverpflichtung um 1 Stunde gesenkt. Viel zu wenig natürlich, aber es geht!

    Nein, das ging nicht. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass man jetzt schon die Stunden nicht abdecken kann, so dass jede Schule 100% oder sogar 103% hat und das dann nur auf dem Papier Entlastung bringen würde, aber über Mehrarbeit wieder reingeholt werden muss. Aber ja, das ist immer und immer wieder die Forderung, geht aber eben aus den genannten Gründen nicht. Und das nicht, weil Berlin nicht mehr einstellen würde, sondern weil nicht mehr da sind zum Einstellen.

    Das ist der Sinn von einem Streik!
    Wie oft man solche Aussagen hören muss... Wahnsinn. "Aber doch nicht auf dem Rücken der Kunden/Kinder/..." :hammer:

    Naja, man kann es ja als Schulleitung versuchen, ähnliches haben sie ja bei der letzten Personalversammlung versucht, dass sie meinten anordnen zu können, wer zu Hause bleiben muss, das gab ziemlichen Stress mit dem Personalrat, dem es natürlich sofort zu Ohren gekommen ist :pfeifen:

    Dass die SL dagegen ist und ganz "naiv" über diese geforderten Eltern-Briefe versucht den Streik zu sabotieren, hätte ich so vermutet, aber dass die Beamten-Kollegen sich freiwillig als Streikbrecher hergeben, ist eine große Sauerei.

    Das müssen aber auch einzelne Schulen gewesen sein, bei uns gab es sogar von der Schulleitung die Ansage, dass die Beamten nicht vertreten dürfen und sie das auch nicht anweisen dürfte, weil das Streikbrecheraktionen sind.
    Hier wurde nur betreut oder nach Hause geschickt.

    Es gab sogar Streiktage, an denen nur einzelne Schulen mit besonders vielen Angestellten aufgerufen wurden zu streiken.

    So wie eben Tag vier wo sie uns dann mit Bussen nach Potsdam gekarrt haben, das geht aber eben auch nicht mit allen gleichzeitig, da aber dann auch viele anderen öD Sachen dabei waren, war das sehr eindrucksvoll.

    Bei uns wurde auch gesagt, wir sollten das vorher ansagen oder behauptet wir könnten nicht streiken, weil sie das nicht abfangen können. Ehrlich gesagt hat uns das gar nicht gejuckt, ich habe morgens in der Schule mitgeteilt, dass ich nicht komme, sondern nach Potsdam fahre. Tja, gab lange Gesichert, aber das war mir egal und das war natürlich viel wirkungsvoller als es vorher anzusagen.

    Waren das insgesamt nur vier Tage?War da der Betreib komplett lahmgelegt, oder gab es ein Notprogramm, bei dem "Kollegen" eingesprungen sind?
    Inwiefern war "A13 für alle" ein unmittelbares bzw. "erkämpftes" Ergebnis dieser Maßnahmen?

    Demonstrationen, bei einer Bildungskonferenz oder Senatsverwaltung, halte ich für kein wirksames Mittel des Arbeitskampfes, Streik dafür umso mehr. Deshalb würde ich mich da sehr für Details von jmd., der es selbst erlebt hat, interessieren.

    Da ja die Beamten nicht gestreikt haben und meist auch die Quereinsteiger und Referendare nicht, hat schon vier Stunden regulärer Unterricht stattgefunden bei uns (die Kundgebungen waren dann ja für uns statt Unterricht in der Streikzeit und damit wird es sehr wirksam, da ja die Eltern dich im Fernsehen sehen und wissen, eigentlich solltest du gerade ihr Kind betreuen). Funktioniert dann also ähnlich wie beim Kitastreik, gerade da Berlin ja die verlässliche Halbtagsgrundschule hat und die durch den gleichzeitigen Streik der Erzieher eben auch nicht mehr sichergestellt war, die Eltern also nur noch Notbetreuung beantragen konnten.

    In dem Jahr waren es da nur vier Tage, insgesamt waren es mehr, zumal man nicht vergessen darf, dass das eigentlich eine Zusage war, die vor der Wahl schon ausgehandelt wurde und im Koalitionsvertrag stand (übrigens auch durch Streiks erreicht).

    Außer Streiks gabs dann noch stapelweise Briefe an die Bildungssenatorin von vielen Kollegen, aber ich denke nicht, dass das das ausschlaggebende war.

    War das wirklich so? Kannst Du mehr zu dem Streik sagen oder verlinken?
    In den Medienberichten damals hieß es, soweit ich mich erinnere, dass die angestellten Lehrer an Prüfungstagen gestreikt hätten - was ja sehr effektiv ist - aber die Beteiligung niedrig war.

    Kann jemand aus unserem Forum aus erster Hand berichten?

    Wir sind ja generell Grundschule und haben vier Tage lang gestreikt, unter anderem bei der Bildungskonferenz in Potsdam sind wir aufgelaufen und das war doch sehr effektiv und vor der Senatsverwaltung.

    https://www.gew-berlin.de/15789.php

    Dafür ist hier im Westen die Angestellten-Quote unter den Lehrern noch viel zu gering. Und die streiken dann auch nicht für ein Ax nach Ay.

    Naja, das man nicht nur dafür streikt, sondern es noch mehr Forderungen gibt, ist doch klar. Und mal ganz ehrlich, die GEW hat es gerade wieder gefragt in ihrer Zeitung, warum streiken die Beamten nicht?!? Nur weil jemand sagt, sie dürfen nicht?

    Was passiert denn, wenn sie es doch tun, nichts(außer einen Satz in der Personalakte, mehr kann man sich doch gar nicht leisten bei dem Lehrermangel), also warum?

    Wie oft gehst Du denn so konkret auf Schulreise? Ich hatte bislang noch nie Hagebuttentee und auch keine trockenen Schrippen auf Schulreise. Das Frühstücksbuffet im Dan-Hostel in Kopenhagen z. B. gibt bei weitem mehr her, als ich normalerweise zu Hause im Kühlschrank habe. Dort hatte ich auch eine 90 cm Matratze, zu Hause habe ich 20 cm weniger Platz. Gegen Lärm (den gibt's auch in Hotels) helfen Ohropax. Such doch einfach eine gescheite Jugendherberge raus und nicht irgendeine billige Absteige. Aber ich glaube ohnehin, dass Du hier mal wieder über Dinge schreibst, von denen Du in der Realität gar keine Ahnung hast. Geh Dich doch mit deinem Super-Diplom einfach mal in der Industrie bewerben, sollte doch möglich sein.

    Das kann ich schon so bestätigen, wie firelilly schreibt, aber andere Akademiker zwingt man zu Tagungen usw. also geht alles. Und ja bei der letzten Klassenreise hatte ich meine Margarine z.B. selber mit, damit ich kein trockenes Brötchen essen muss, aber ich hätte auch immer die Wahl mit Vollkornbrot gehabt und anderes gibt es bei uns zu Hause auch nicht, nur der Belag war für mich sehr dürftig, aber das habe ich auch oft in Hotels, weil die einfach nicht auf Allergiker richtig eingestellt sind, also würde das auch jedem anderen Akademiker so gehen. Und nachts Lärm kannst du auch im vier-Sterne Hotel haben. Also nichts, was uns Lehrer schlechter trifft als andere, meist sogar besser, denn viele andere werden auf Dienstreisen ohne Essen untergebracht.

    Schule wechseln während des Quereinstiegs? Was soll denn da als Grund angegeben werden? "ich möchte meine Schulleiterin duzen" oder "meine Klassen gehen über Tische und Bänke"?

    Bei allem Verständnis für Heimweh, diese Schuldsuche bei allem und jedem ohne seine Verantwortung am Gelingen zu sehen finde ich kontraproduktiv, da hilft auch kein Schulwechsel.

    Also hier geht auch Schule wechseln während des Quereinstiegs und es war sogar allen damit geholfen.

    Mit dem weggelassenen Zettel - auch wenns nur "so ein Wisch" ist, und du vielleicht sogar recht hast, hast du so nur eins der vier gängigen Negativ-Vorurteile gegenübwer dem ganzen Ex-Ostblock bestätigt: Schlendrian. (die anderen drei dürften Alkoholismus, Korruption und Dogmatismus sein). Wenn deine SL so ne "Zweihundertprozentige" ist - sch... gelaufen.

    Das erinnert mich ein bisschen an eine unserer Quereinsteigerinnen, die meinte, wir müssten ihr nachweinen (und das haben wir sicher nicht eine Träne), die das ganze Schuljahr über nicht ins Klassenbuch eingetragen hat und auf Bitte zum Schuljahresende dann einen Zettel geschrieben hat:

    "Wenn du das für dein Ego brauchst, trag es dir doch selber ein!" und nicht eingetragen hat. Das stand und steht niemandem zu, genauso wie dir nicht zusteht, zu entscheiden ob die Schulleiterin diesen Zettel bracht oder nicht.


    Und diese Dame hat hier dann auch keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen, weil bei uns niemandem mit jemandem anders im Kollegium ungestraft so unmöglich umgeht.

    Nein. Versuche mal nach drei Kindern und entsprechender Elternzeit zurück in dein Unternehmen zu kommen.
    Zu gern versuchen AG durch Aufhebungsverträge Frauen durch attraktivere Arbeitszeiten in schlechtere Tarifstufen einzugruppieren. Oder am besten ganz loszuwerden.

    Die Mütter im Schulwesen geniessen TZ, haben ihre Besoldungsstufen und wissen idR welchen Job sie haben.

    Hm, hat mein Mann gemacht (mit 3xElternzeit) oder gilt das angeblich dann wieder nur für Mütter. Und auch TZ wäre kein Problem und auch, dass er jetzt gleich angesagt hat, Dienstreisen macht er nicht kurzfristig und nur mit Rücksprache mit mir und eben auch nicht alle, sondern behält sich vor, die abzulehnen, war kein Problem. Ganz im Gegenteil, sie wollten dann sogar etwas suchen, wo die ganz wegfallen (am Gehalt ändert sich deshalb natürlich gar nichts).

    Ich denke, ob Lehrer geeignet ist hängt viel an Schulleitung und Schulform (halbtags, ganztags usw). Ich fange übrigens genau einmal morgens um 8 an und sonst immer zur 3. Stunde und nur an 3 Tagen, weil ich das so wollte!

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