Beiträge von Susannea

    War das wirklich so? Kannst Du mehr zu dem Streik sagen oder verlinken?
    In den Medienberichten damals hieß es, soweit ich mich erinnere, dass die angestellten Lehrer an Prüfungstagen gestreikt hätten - was ja sehr effektiv ist - aber die Beteiligung niedrig war.

    Kann jemand aus unserem Forum aus erster Hand berichten?

    Wir sind ja generell Grundschule und haben vier Tage lang gestreikt, unter anderem bei der Bildungskonferenz in Potsdam sind wir aufgelaufen und das war doch sehr effektiv und vor der Senatsverwaltung.

    https://www.gew-berlin.de/15789.php

    Dafür ist hier im Westen die Angestellten-Quote unter den Lehrern noch viel zu gering. Und die streiken dann auch nicht für ein Ax nach Ay.

    Naja, das man nicht nur dafür streikt, sondern es noch mehr Forderungen gibt, ist doch klar. Und mal ganz ehrlich, die GEW hat es gerade wieder gefragt in ihrer Zeitung, warum streiken die Beamten nicht?!? Nur weil jemand sagt, sie dürfen nicht?

    Was passiert denn, wenn sie es doch tun, nichts(außer einen Satz in der Personalakte, mehr kann man sich doch gar nicht leisten bei dem Lehrermangel), also warum?

    Wie oft gehst Du denn so konkret auf Schulreise? Ich hatte bislang noch nie Hagebuttentee und auch keine trockenen Schrippen auf Schulreise. Das Frühstücksbuffet im Dan-Hostel in Kopenhagen z. B. gibt bei weitem mehr her, als ich normalerweise zu Hause im Kühlschrank habe. Dort hatte ich auch eine 90 cm Matratze, zu Hause habe ich 20 cm weniger Platz. Gegen Lärm (den gibt's auch in Hotels) helfen Ohropax. Such doch einfach eine gescheite Jugendherberge raus und nicht irgendeine billige Absteige. Aber ich glaube ohnehin, dass Du hier mal wieder über Dinge schreibst, von denen Du in der Realität gar keine Ahnung hast. Geh Dich doch mit deinem Super-Diplom einfach mal in der Industrie bewerben, sollte doch möglich sein.

    Das kann ich schon so bestätigen, wie firelilly schreibt, aber andere Akademiker zwingt man zu Tagungen usw. also geht alles. Und ja bei der letzten Klassenreise hatte ich meine Margarine z.B. selber mit, damit ich kein trockenes Brötchen essen muss, aber ich hätte auch immer die Wahl mit Vollkornbrot gehabt und anderes gibt es bei uns zu Hause auch nicht, nur der Belag war für mich sehr dürftig, aber das habe ich auch oft in Hotels, weil die einfach nicht auf Allergiker richtig eingestellt sind, also würde das auch jedem anderen Akademiker so gehen. Und nachts Lärm kannst du auch im vier-Sterne Hotel haben. Also nichts, was uns Lehrer schlechter trifft als andere, meist sogar besser, denn viele andere werden auf Dienstreisen ohne Essen untergebracht.

    Schule wechseln während des Quereinstiegs? Was soll denn da als Grund angegeben werden? "ich möchte meine Schulleiterin duzen" oder "meine Klassen gehen über Tische und Bänke"?

    Bei allem Verständnis für Heimweh, diese Schuldsuche bei allem und jedem ohne seine Verantwortung am Gelingen zu sehen finde ich kontraproduktiv, da hilft auch kein Schulwechsel.

    Also hier geht auch Schule wechseln während des Quereinstiegs und es war sogar allen damit geholfen.

    Mit dem weggelassenen Zettel - auch wenns nur "so ein Wisch" ist, und du vielleicht sogar recht hast, hast du so nur eins der vier gängigen Negativ-Vorurteile gegenübwer dem ganzen Ex-Ostblock bestätigt: Schlendrian. (die anderen drei dürften Alkoholismus, Korruption und Dogmatismus sein). Wenn deine SL so ne "Zweihundertprozentige" ist - sch... gelaufen.

    Das erinnert mich ein bisschen an eine unserer Quereinsteigerinnen, die meinte, wir müssten ihr nachweinen (und das haben wir sicher nicht eine Träne), die das ganze Schuljahr über nicht ins Klassenbuch eingetragen hat und auf Bitte zum Schuljahresende dann einen Zettel geschrieben hat:

    "Wenn du das für dein Ego brauchst, trag es dir doch selber ein!" und nicht eingetragen hat. Das stand und steht niemandem zu, genauso wie dir nicht zusteht, zu entscheiden ob die Schulleiterin diesen Zettel bracht oder nicht.


    Und diese Dame hat hier dann auch keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen, weil bei uns niemandem mit jemandem anders im Kollegium ungestraft so unmöglich umgeht.

    Nein. Versuche mal nach drei Kindern und entsprechender Elternzeit zurück in dein Unternehmen zu kommen.
    Zu gern versuchen AG durch Aufhebungsverträge Frauen durch attraktivere Arbeitszeiten in schlechtere Tarifstufen einzugruppieren. Oder am besten ganz loszuwerden.

    Die Mütter im Schulwesen geniessen TZ, haben ihre Besoldungsstufen und wissen idR welchen Job sie haben.

    Hm, hat mein Mann gemacht (mit 3xElternzeit) oder gilt das angeblich dann wieder nur für Mütter. Und auch TZ wäre kein Problem und auch, dass er jetzt gleich angesagt hat, Dienstreisen macht er nicht kurzfristig und nur mit Rücksprache mit mir und eben auch nicht alle, sondern behält sich vor, die abzulehnen, war kein Problem. Ganz im Gegenteil, sie wollten dann sogar etwas suchen, wo die ganz wegfallen (am Gehalt ändert sich deshalb natürlich gar nichts).

    Ich denke, ob Lehrer geeignet ist hängt viel an Schulleitung und Schulform (halbtags, ganztags usw). Ich fange übrigens genau einmal morgens um 8 an und sonst immer zur 3. Stunde und nur an 3 Tagen, weil ich das so wollte!

    Danke für die Korrektur, @Susannea. Ich weiß nicht, ob das nicht ein Streit um des Kaisers Bart ist, bei uns nennen wir untereinander alle diese "zusätzlichen Stunden" für Kinder mit Nachteilsausgleich u.dgl. mehr, also alles, wofür sie aus der Klasse herausgenommen werden, "Förderstunden".

    Allerdings kenne ich Förderstunden für die Begabten auch bei uns nicht.

    Das ist sicher kein Streit um Kaisers Bart, sondern sind dies Stunden, die einzelnen Schülern zustehen, die müssen überhaupt nicht in der Klasse z.B. stattfinden, bei uns sind die Schüler da z.B. in temporären Lerngruppen. Und somit wäre es eben z.B. kein wirklicher Unterschied zu hier. Förderstunden gibt es bei uns aktuell maximal eine und zwar Mathe oder Deutsch, nicht beides. Kann man also nicht vergleichen, wenn du die Stunden einzelner Schüler mit einrechnest.

    Die Elternzeit kann nicht abgelehnt werden, es kann höchstens gesagt werden, du müsstest länger Elternzeit nehmen. Das es kein Geld mehr in der zeit gibt, ist dir sicher klar.
    Einzig könnte es Probleme geben, wenn bei deiner letzten Elternzeit das Kind knapp ein Jahr alt war. Da du innerhalb von 24 Monaten nach dem ersten Beginn keine erneute Elternzeit nehmen kannst. Aber auch nach dem 3. Geburtstag kannst du problemlos Elternzeit nehmen, wenn das sonst nicht passt. Der AG kann auch nur ablehnen, wenn das ein neuer 3. Abschnitt war (also z.B. schon zweimal je ein Monat Elternzeit nicht zusammenhängend und dann nach dem 3. Geburtstag noch mal), einzig die Frist ist dann mit 13 Wochen vorher anmelden länger!

    Zum Gehalt: ich bin keine Beamtin und viele Berliner auch nicht. Es würde mich ungemein entlasten, verdiente ich 300 EUR mehr, wenn ich mir dafür eine Putzfrau leisten oder eine Urlaubswoche mehr verdaddeln könnte.

    Nunja, aber da reicht dann auch nicht das Geld, denn mein Gehalt gäbe problemlos eine Putzfrau her, wir finden aber schon seit 2 Jahren keine, die das nicht schwarz machen will. Hat mir gerade wieder eine über Kleinanzeigen geantwortet, sie arbeitet nur schwarz.

    Ja, gibt es bei uns auch. EINIGE. Abhängig von der Zahl entsprechender Kinder mit entsprechendem Status.

    Wieso versuchst du damit, Mashkins Äußerungen infrage zu stellen?

    Stunden die aber abhängig sind vom Status der Kinder haben nichts mit Förderstunden zu tun und all das ist mir eindeutig zu viel in eine Richtung gedacht, nämlich nur nach unten. Das was hier eindeutig immer zu kurz kommt ist die Begabtenförderung und evtl. auch die der "normalen" Kinder, die ja auch die ein oder andere Sache besser können und und und. Deshalb liebe ich Flex-Klassen so, da kann sich niemand verstecken und sagen, ich mag keine individuelle Förderung, wir machen alles gemeinsam und zusammen (und am besten noch Frontal), das kann da einfach nicht funktionieren und um so mehr Stufen da zusammen sind, um so mehr wird auch der letzte dazu gezwungen endlich auf die Bedürfnisse jeden einzelnen Kindes einzugehen.

    Dass keine Aufsätze geschrieben werden, kann nicht sein. Es gibt doch Bildergeschichten, Erlebnisaufsätze, Vorgangsbeschreibungen, Polizeiberichte, Personenbeschreibungen, Gegenstandsbeschreibungen, Freies Schreiben, Fantasiegeschichten, Gruselgeschichten, angefangene Geschichten weiterschreiben, Präsentationen im Sachunterricht, Buchpräsentationen usw.zu behandeln und dazu wird jeweils gelernt, wie so ein Text aufgebaut ist. Polizeibericht ist ja vom Aufbau anders als eine Fantasiegeschichte. Das alles geht in Klasse 2 los, wir führen wunderschöne Geschichtenhefte und man hat ganz schön viel zu tun und auch zu korrigieren.
    Das ist bestimmt in jedem Bundesland ähnlich.

    Nur muss es eben nicht immer als Klassenarbeit sein, so wie es früher immer war. Genauso wie bei den Diktaten. Viele Bundesländer haben doch jetzt Kombi-Arbeiten, wo mehrere Dinge abgearbeitet werden und nicht mehr reine Aufsätze, Grammatik-Arbeiten und Diktate.

    Ok, da hast du natürlich Recht. Ich vermute mal, dass die, die bereits eine Tätigkeit, die über einen Minijob hinausgeht bzw. bereits verheiratet sind, sich mit dem Thema Steuern auch besser auskennen und somit nicht in die Gruppe der "Naiven" fallen.

    DAs bezweifle ich allerdings, wenn ich mir auch hier die Fragen noch angucke oder an anderen Stellen, wo eben viele Erwachsene so gar keine Ahnung von Steuern haben.

Werbung