Dann formuliere ich es mal um: Es ist bundeslandabhängig, ob Beihilfe für das Kind in der PKV gewährt wird. Als Lehrkraft verdienen wir in Hessen in der Regel unterhalb der JAEG. Ich bin in der PKV und verdiene mehr als mein Mann (GKV pflichtversichert) Das Kind ist beim Papa familienversichert; das Kind bekäme keine Beihilfe, wenn es in der PKV wäre.
Wonach sollen denn in Hessen Kinder nicht beihilfefähig sein (und die Beihilfefähigkeit liegt nicht an der Art der KK)? Nach der Beihilfeverordnung des Landes Hessen sind Kinder unter 18 Jahren bei Beamten mit beihilfefähig:
Zitat
§ 3 Berücksichtigungsfähige Angehörige
(1) Berücksichtigungsfähige Angehörige sind
1. der Ehegatte des Beihilfeberechtigten,
2. die im Familienzuschlag, Ortszuschlag oder Sozialzuschlag berücksichtigungsfähigen Kinder des Beihilfeberechtigten,
3. Halbwaisen im Sinne von § 2 Abs. 4 Nr. 2.
Ehegatte im Sinne des Satz 1 Nr. 1 ist auch der Lebenspartner. Hinsichtlich der Geburt eines nichtehelichen Kindes des Beihilfeberechtigten gilt die Mutter des Kindes als berücksichtigungsfähige Angehörige.
(2) Berücksichtigungsfähige Angehörige sind nicht
1. Geschwister des Beihilfeberechtigten oder seines Ehegatten,
2. Ehegatten und Kinder beihilfeberechtigter Waisen.
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Da scheinst du also etwas falsch verstanden zu haben, wenn du Beamtin bist.
Als Frau sind die Reaktionen auch nicht ganz einfach. Ich war fünf Monate in Elternzeit, dann habe ich meine Ausbildung begonnen und mein Mann war zu Hause. Wenn ich dann erzählt habe, dass ich ein so kleines Kind habe, kam ganz oft die Reaktion: "Ach, und wo ist der jetzt? Beim Vater? Und das kriegt der so hin?" Als hätte ich den im Wald ausgesetzt.Da liegt noch richtig viel im Argen. Ein befreundetes Paar hat uns auch mal erklärt, dass der Vater keine EZ nehmen kann, weil das bei denen per Betriebsvereinbarung ausgeschlossen sei.
Neben dem emotionalen Mehrwert für Kind und Eltern frag ich mich immer, wie solche Eltern klar kommen wollen, wenn Mama mal länger ausfällt...
Du meinst die, wo es angeblich ausgeschlossen ist? Die nutzen dann endlich Gesetze, die solchen Ausschluss untersagen und gehen trotzdem in Elternzeit
Aber ja, es ist ein harter Kampf. Ich kenne gerade eine Familie, wo der AG sich da komplett quergestellt hat, auch mit Pflegezeiten für die Frau usw.