Beiträge von Susannea

    Wie bitte? Erwartungshorizont vorlegen? Ansonsten aber keine Extra-Wünsche?! Unglaublich, was an manchen Schulen verlangt wird.

    (Meinen Erwartungshorizont habe ich im Kopf (Englisch) bzw. ergibt sich aus der Aufgabe (Mathe)...)

    Ja, es gibt Schulen, die wollen immer einen Erwartungshorizont haben. Es ist ja manchmal auch sinnvoll, wenn z.B. die Arbeiten als Vorlagen abgeheftet werden, aber ich finde es manchmal auch ziemlich sinnlos, weil der einfach wirklich so klar ist, dass man ihn nicht aufgeschrieben hat.

    Für Angestellte auch nicht. Das heißt Jahressonderzahlung. ;) Kriegen übrigens auch Beamte, nur nicht am Ende des Jahres, sondern auf die einzelnen Monate umgelegt.

    Dss ist für mich genauso wie mit den Negerküssen oder Schokoküssen und den Schokoladenweihnachtsmännern oder Jahresendzeitschokoladenhohlkörpern.

    Es bleibt einfach immer bei dem Namen, den man immer genutzt hat ;) Klar steht Jahressonderzahlung da, aber reden tut trotzdem jeder vom Weihnachtsgeld ;) Zumal ich ja auch geschrieben habe, dass da Jahressonderzahlung und eine Zahl steht ;)

    Sie bezieht ja Elterngeld.

    Das ist kein Einkommen für die KK. Ja, kann sie.

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob du dir pkv ruhen lassen kannst. Du bist ja nicht gkv pflichtig.
    Ich drücke dir die Daumen, dass du bis zur Prüfung auch durchältst.

    Braucht sie auch nicht, wenn sie einen Anspruch auf Familienversicherung hat. Rauskommen aus der PKV geht nur, wenn man versicherungspflichtig beschäftigt wird (oder Anspruch auf ALGI hat) oder Anspruch auf die Familienversicherung hat. Bei ihr kommt der 2. Fall zum Tragen.

    Wenn das tatsächlich so ist und man seine Stunden zu Beginn der Schwangerschaft aufstockt, wäre es ja dann deutlich geschickter, sich krankschreiben zu lassen.

    Wenn man nur einen Tag mit der erhöhten Stundenzahl gearbeitet hat, bekommt man ja ab diesem Tag sein neues Gehalt.

    Warum das denn, ich glaube du hast es wirklich einfach nicht verstanden. Es macht in ihrem Falle für Beamten einfach gar keinen Unterschied.

    Wenn ich mich dann ab 2.8. krankschreiben lasse, bekomme ich einfach mein Gehalt weiter. Und ja, doch, Susannea, bei uns Beamten in NRW ist das so, auch länger als 6 Wochen.

    Ja und, das ist doch bei dem BV auch so, wenn es immer gleich ist bzw. höher wird, gibt es eben mehr, weil sie eben die Ausnahme bildet (wie nun glaube ich hundert Mal erwähnt).

    Denn einer Schwangeren darf allein aus dem Umstand, dass sie schwanger ist, kein finanzieller Nachteil entstehen. Wenn ELLI nun nicht schwanger wäre, würde sie ja im Moment ihr Vertretungsgehalt bekommen und ab nächsten Monat dann das normale. Das ist laut deinen Angaben ja dann nicht der Fall und das darf eben nicht sein.

    Sie hat doch auch keinen Nachteil, ganz im Gegenteil, sie würde eben Zuschläge auch weiter bekommen in anderen Berufen ohne die entsprechende Schicht machen zu müssen, weil der Durchschnitt gezahlt wird (z.B. Ärzte, Polizisten usw.)


    Meiner Meinung nach gelten deine Angaben nur zur Berechnung des Elterngeldes oder zur Berechnung des Krankengeldes bei Angestellten. Aber halt nicht für Schwangere

    Nein, vollkommen daneben, denn Elterngeld berechnet sich aus 12 Monaten vor der Geburt (auch nur in der Regel), Krankengeld berechnet sich aus den 12 Wochen vor der Krankheit, hier berechnet sich das aber aus den 12 Wochen vor dem Eintreten der Schwangerschaft. Und natürlich auch für Schwangere.


    Steht leider nicht mehr alles zusammen im neuen MuSchG, war vorher einfacher, aber hieraus geht es klar hervor, dass sie eben die in §21 genannte Ausnahme ist, aber sonst eben aus den drei Moanten vor Eintreten der Schwangerschaft berechnet wird:

    Zitat

    §21(4) Bei einer dauerhaften Änderung der Arbeitsentgelthöhe ist die geänderte Arbeitsentgelthöhe bei der Ermittlung des durchschnittlichen Arbeitsentgelts für die Leistungen nach den §§ 18 bis 20 zugrunde zu legen, und zwar 1.
    für den gesamten Berechnungszeitraum, wenn die Änderung während des Berechnungszeitraums wirksam wird,
    2.
    ab Wirksamkeit der Änderung der Arbeitsentgelthöhe, wenn die Änderung der Arbeitsentgelthöhe nach dem Berechnungszeitraum wirksam wird.


    Und hier eben die allgemeine Berechnung (eben die drei Monate und der Durchschnitt): §18

    Zitat

    Eine Frau, die wegen eines Beschäftigungsverbots außerhalb der Schutzfristen vor oder nach der Entbindung teilweise oder gar nicht beschäftigt werden darf, erhält von ihrem Arbeitgeber Mutterschutzlohn. Als Mutterschutzlohn wird das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Dies gilt auch, wenn wegen dieses Verbots die Beschäftigung oder die Entlohnungsart wechselt. Beginnt das Beschäftigungsverhältnis erst nach Eintritt der Schwangerschaft, ist das durchschnittliche Arbeitsentgelt aus dem Arbeitsentgelt der ersten drei Monate der Beschäftigung zu berechnen.


    http://www.gesetze-im-internet.de/muschg_2018/in…17BJNE001900000

    Wenn die etwas berechnet hätten, hätte ich doch eine Abrechnung bekommen müssen. Habe ich aber nicht.

    Wenn ich 1 Woche vorher mit einem höheren Deputat angefangen hätte, hätte ich auch ab diesem Zeitpunkt mein höheres Gehalt bekommen, auch während des BVs. Ist doch während einer Krankschreibung auch so. Zumindest bei Beamten in NRW.

    Die entsprechenden Bestimmungen lauten: Die Beamtinnen erhalten weiterhin ihre Bezüge.

    Die Bezüge sind aber die, die man aktuell bekommt. Nicht der Durchschnittsverdienst vergangener Monate.

    So war es bei mir und bei allen meinen schwangeren Kolleginnen.

    Nein, so ist es nicht. Das wird intern berechnet und das bekommst du in der Regel nicht zu sehen. Und der genannte Grund von dir, ist doch genau die Ausnahme der Regel, dass sonst der Durchschnitt der 3 Moante vorher genommen wird. Ist doch auch nur bei wechselnder Bezahlung oder bezahlten Überstunden wichtig, sonst ändert sich doch nichts.
    Ist also eher bei medizinischen Berufen mit Schichten usw. interessant oder eben Bezahlung nach der geleisteten Arbeit.

    Und doch, du bekommst den Durchschittsverdienst der Monate vor dem Eintreten der Schwangerschaft, wenn es nicht ein grundsätzliche Ändeurng gibt. Egal ob Beamten oder Angestellte, auch in NRW. Nur sieht man das bei Lehrern eben in der Regel nicht (wenn nicht bezahlte Überstunden gemacht werden).


    Typisches Beispiel übrigens für die Berechnung, die du nicht zu sehen bekommst. Das Weihnachtsgeld. Da steht einfach nur eine Zahl bei der Jahressonderzahlung, welche Gerhälter/Bezüge aber addiert worden sind und durch wieviel geteilt und wieviel Prozent davon genommen werden usw. das läuft alles in der Personalstelle ab und bekommst du nie zu sehen.

    War echt schwierig denen dann begreiflich zu machen, dass sie es falsch berechnet haben, weil man ihnen die Zahlen ja nicht so einfach nennen kann, die falsch sind. Und selbst bei der Neuberechnung habe ich nur eine Mitteilung bekommen, dass sie aufgrund eines Rechenfehlers Summe x nachzahlen.

    Also bei mir ist im BV definitiv nichts berechnet worden. Das ging genauso wie bei Krankschreibung etc. Alles lief normal weiter. Bin aber auch Beamtin, nicht Angestellte.

    Du hast sicherlich auch die Höhe des Deputats nicht verändert usw. dann hätte ja auch berechnet werden müssen. Und ob das nun der Durchschnitt war oder die "normale" Zahlung sieht man dann ja auch nicht, wenn die immer gleich ist.

    Das gilt für Beamte und Angestellte.

    Ah! Ich wusste nicht, dass Mutterschaftsgeld auf das elterngeld angerechnet wird. Ich dachte, elterngeld geht immer erst nach dem Mutterschutz los.
    Refende ist ja der 31.7. Dh ich bekomme vom 26.5.-31.7.18 meine vollen Bezüge während des Mutterschutzes. Dann springt direkt das elterngeld ein, obwohl ich noch 5 Wochen in Mutterschutz bin.
    Korrekt?

    Danke für eure Antworten!

    FAst korrekt, ohne AG gilt auch das MuSchG nicht für dich, also ist der eh beendet ;)

    Ich glaube im Mutterschutz bekommt man eben KEIN Elterngeld sondern Mutterschaftsgeld. Elterngeld geht erst nach den 8 Wochen Mutterschutz los.
    Sonst hätte ich das Problem ja nicht

    Da glaubst du falsch, wirf mal einen Blick ins BEEG (§4)

    Zitat


    (1) Elterngeld kann in der Zeit vom Tag der Geburt bis zur Vollendung des 14. Lebensmonats des Kindes bezogen werden.


    Und §3


    Dort steht ja eindeutig, es wird nur solange angerechnet, wie es gezahlt wird ;)
    https://www.gesetze-im-internet.de/beeg/__3.html

    Im Mutterschutz bekommst du Elterngeld, das bekommen auch Studenten und Arbeitslose. Das setzt dann direkt an. Also da keine Sorge.

    Im Mutterschutz nach der Geburt genauer gesagt ;)

    Nun habe ich herausgefunden (ich hoffe, ich irre mich), dass ich das Mutterschaftsgeld bis zum 31.7. bekomme, da dann mein Ref endet.

    Nein, das ist falsch. Du bekommst bis zum Ende des Refs deine vollen Bezüge.

    Und Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt bekomme ich nicht, da ich nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet habe.

    Auch das ist falsch, das bekommst du nicht, weil du nach dem Refende keine Anstellung hast, hättest du einen Angestelltenvertrag, würdest du von dort auch Geld erhalten.

    Dann sind noch 5 Wochen "offen", bis ich Elterngeld bekomme.
    Stimmt es, dass ich in dieser Zeit 0,00 € bekommen werde?
    Elterngeld geht ja erst nach dem Mutterschutz los.

    Elterngeld wird ab der Geburt bezahlt, darauf werden dann Mutterschaftsgeld oder Dienstbezüge angerechnet, sobald die wegfallen (wie bei dir durch Entlassung aus dem Beamtenverhältnis), gibt es dann natürlich Elterngeld. Das wird taggenau berechnet. also nein, keinerlei Lücke!

    Zweiter Punkt: Die pkv kann ich Ruhen lassen während der Elternzeit, da ich als Arbeitslose in Elternzeit Anspruch auf gkv habe oder?
    Dann könnte ich als familienversicherte in die Gesetzliche meines Mannes.

    Arbeitslos bist du nur mit Anspruch auf ALGI. Aber du kannst durch den Anspruch auf die Familienversicherung die PKV ruhen lassen, weil du kein eigenes Einkommen aus Erwerbstätigkeit hast.

    Das MuSchG schreibt eine Ausnahme von der Berechnung vor, wenn sich das Arbeitsverhältnis nach dem Eintreten der Schwangerschaft ändert. Das ist bei dir der Fal..
    >Sonst die 3 Monate vor dem Eintreten der Schwangerschaft.


    @anna Lisa: Nein, auch das Gehalt im BV muss ja berechnet werden (wenn es kein immer gleiches Einkommen gibt. Dazu nimmt man in der Regel die 3 Monate vor dem Eintreten der Schwangerschaft. Hier liegt aber die Ausnahem vor. Andere Ausnahme ist z.B. wenn die beantragte Stundenzahl wechselt, dann wird ab da diese Stundenzahl bezahlt.

    Beim Elterngeld wäre es ja auch 12 Monate.

    1) Anträge, die einen anderen Elternzeitbeginn als die Geburt (dürfte sehr selten sein) zum Ziel haben, einfach 8 Woche (oder besser noch etwas früher,
    siehe 2.) stellen statt den 7 Wochen, dann vermeidet man unnötig Ärger.

    Es gibt außer von Väter eigentlich nie ANMELDUNGEN ab der Geburt (Anträge gibt es ja eh keine, auch nicht bei Beamten!). Die Elternzeit beginnt ja in der Regel nach dem Mutterschutz und nur die Variante ist dort auch genannt.

    Was du mir damit sagen willst, ist mir unklar. Das Merkblatt ist natürlich lediglich ein Hinweis, wie die dortige Bezirksregierung bei Anträgen verfährt und damit eine verwaltungsinterne Vorschrift. Diese wird auch nicht falscher, weil sie von 2011 statt 2018 ist. Ist man der Meinung, dass diese grundsätzlich übergeordnetem Recht entgegenstehen (welches ja aber gerade einschränkt, dass nachfolgend Abweichungen geregelt sein können), ist man natürlich frei, rechtlich dagegen vorzugehen. Möchte man sich den Stress sparen und nicht riskieren, dass der Elternzeitantrag abgelehnt wird, stellt man ihn halt einfach eine Woche früher.

    Dass die GEW in einem Merkblatt lediglich aus dem BEEG zitiert, heißt auch nicht zwingend, dass damit alle Fälle erfasst sind.

    Ein Merkblatt ist eben keine verwaltungsinterne Vorschrift! Und doch, sie wird dadurch falscher, weil sie sich auf ein Gesetz bezieht, was es so nicht mehr gibt. Damit wäre eine Vorschrift ungültig.

    Ein Elternzeitantrag kann abgelehnt werden, aber deshalb stellt man keinen und eine Anmeldung kann nicht abgelehnt werden, auch nicht in NRW.

    Klar sind alle Fälle in dem Merkblatt aufgeführt und nein, es ist nicht zitiert aus dem BEEG.
    Und doch zeigt es eben, weil die Gesetzesgrundlage genannt ist und extra darauf hingewiesen, dass es für beide gilt, dass es im Gegensatz zu einem Antrag wohl richtig sein wird. Denn man kann ja einfach ins GEsetz gucken und das ist eindeutig.

    So, aber wir brauchen darüber nicht reden, auch NRW hat 7 bzw. 13 Wochen, so haben bisher alle angemeldet, die ich kenne, außer dir scheinbar.

    Übrigens hat natürlich auch Berlin so ein tolles Formular, wollten sie nicht mehr haben, nachdem ich alle Fehler korrigiert habe, bevor sie es bekommen haben ;)

    Und es war mir auch vollkommen egal, dass sie Bearbeiterin sagte, dass ich bisher die Einzige wäre, die sich bei der Genehmigung der TZ über die falsche Rechtsgrundlage beschwert und die Änderung gefordert hätte (was übrigens nicht stimmt, denn die Frauenvertreterin hatte schon mehrere dies Fälle auf dem Tisch ;) ).

    Ich habe das trotzdem bis zum Schluss durchgefochten und sie immer wieder darauf aufmerksam gemacht, auch wenn es bei mir nichts geändert hat, bei anderen schon und dafür lohnt es sich.
    Da kam übrigens auch als unsinnige Begründung, mein Handbuch mit den Verwaltungsvorschriften gibt aber nichts anderes her.

    Naja, dann ist es eben falsch, denn die Genehmigung war einfach totaler Blödsinn.

    Aber das schweift nun vom Thema ab.


    Und in welchen Bundesländern wurde das bereits gekippt, hast du hierzu ggf. Urteile? Daran wäre ich sehr interessiert.

    Warum sollte es Urteile geben, wenn der einfache Widerspruch und die Rückversicherung der Landesrechtsstelle beim Bundesministerium bereits ausreichte.

    Berlin entscheidet nun grundsätzlich anders und das Ministerium hatte bereits darauf hingewiesen, dass es diese Einschränkungen bundesweit nicht geben darf und jede Klage damit Erfolg hätte.

    Genau, es ist in dem Landesbeamtengesetz nichts anders geregelt, diese Rechtsmißbräuchlichkeit ergibt sich aus dem BEEG ist aber in einigen Bundesländer bereits gekippt und wird vermutlich auch vor dem Gericht nicht standhalten.

    Und der genannte Link wird dadurch auch nicht richtiger, er ist einfach veraltet, ist ja älter als das aktuelle BEEG, was ja nach dem LBG auch für Beamte gilt, also wie soll dann das Merkblatt dazu gelten (zumal das keinerlei Rechtsgrundlage ist!).

    Es ist und bleibt einfach falsch, es sind 7 und 13 Wochen, auch in NRW. Das bestätigt auch das Merkblatt der GEW dazu noch einmal, dass es bei 7 Wochen bleibt ;)
    https://www.gew-nrw.de/schullexikon/e…elterngeld.html

    Die Regelungen zur Elternzeit im BEEG gelten zunächst nur für (privatrechtliche) Arbeitnehmer, für Beamte ist das BEEG i.d.R. nur mit Einschränkungen übertragbar. Je nach Bundesland kann das durchaus bedeuten, dass Anmeldezeiten verschoben sind oder dass auch Elternzeit nur für volle Lebensmonate gewährt wird und nicht wie bei Arbeitnehmern für beliebige taggenaue Zeiträume.

    Du hast aber schon gesehen, dass es in NRW komplett für Beamten gilt, wie das LBG sagt?

    Also nein, der Anmeldezeitraum ist dort nicht verschoben. Dies war bis 2007 so, dass der nach dem BErzG Unterschiede machte zwischen direkt an den Mutterschutz und nicht, aber seitdem schon nicht mehr, aber das ist mal wieder bei einigen Behörden und den Formularen nicht angekommen, sind ja erst 11 Jahre, da muss man das auch nicht ändern ;)

    Hier ist der entsprechende Antrag: http://www.brd.nrw.de/schule/persona…-Elternzeit.pdf
    Wie du siehst ist es so, wie Susannea sagt.

    Elterngeld kann man übrigens nur für ganze Lebensmonate beantragen. Und der Mutterschutz wird da mit einberechnet.

    Wenn das Gesetz so zu verstehen ist, wie ich es verstehe, dann ist der Antrag falsch (was eh klar war, da schon das Wort Antrag Unsinn ist).


    Zitat

    (2) Die Landesregierung regelt durch Rechtsverordnung die der Eigenart des öffentlichen Dienstes entsprechende Anwendung der Vorschriften des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes über die Elternzeit.

    Ich lese das so, dass damit die Regelungen des BEEG auch auf Beamten in NRW zutreffen, oder? Dann ist die Frist egal ab wann Elternzeit vor dem 3. Geburtstag immer 7 Wochen und keine 8 Wochen (schon seit 2007!).


    Ok, es gibt direkt einen Passus, der das besagt und damit stimmt der Antrag hinten und vorne nicht.

    Zitat

    § 9 (Fn 6) Anwendung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes
    Beamtinnen und Beamte haben Anspruch auf Elternzeit ohne Besoldung in entsprechender Anwendung des § 15 Absatz 1 bis 3 und § 16 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes vom 5. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2748) in der jeweils geltenden Fassung, soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt ist.


    Das Formular ist also besser nicht zu verwenden.

    Kann man eigentlich nur ganze Monate Elternzeit beantragen oder beantrage ich bis zu einem bestimmten Datum? Wenn bspw. die Geburt am 20.06. wäre hört ja der Mutterschutz 8 Wochen später, also am 15.08. auf. Da würde ja dann theoretisch die Elternzeit beginnen, wenn man die direkt im Anschluss nehmen will (da MuSchu ja noch nicht zur EZ gehört, richtig?). Muss ich dann z.B. 6 Monate nehmen, also bis zum 15.02. oder könnte ich auch sagen, dass ich bis zum 08.02. Elternzeit beantragen möchte?

    Danke schon einmal :)

    Alles richtig verstanden und nein, man muss keine ganzen Monate anmelden, sondern kann sogar sagen, du nimmst einen Monat, 2 Wochen und 3 Tage, weil du gerne Dienstag anfangen willst und nicht Montag.

    Für das Elterngeld bietet es sich aber an immer bis zum Lebensmonatsende anzumelden, sprich dann wäre der 19.2. gut, damit man volle Lebensmonate hat. Wenn man bis zum Ende des 12. Lebensmonates Elterngeld bekommt, sollte man sich überlegen, ob man sich einen unbezahlten Tag leistet (der Geburtstag), da man eben sonst genau am Geburtstag wieder arbeiten muss.

    Habe ich doch oben geschrieben, dass es andes in Berufsschulen mit Blockunterricht ist. Und das das auch für Angestellte gelten soll, sagt nur die GEW, dien Erlass definitiv nicht.

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