Beiträge von Susannea

    Susannea, kannst du dir deine Unterstellungen bitte mal sparen? Wissen schließlich alle hier, dass du die einzige Person in diesem Forum bist, die Fragen rund ums Elterngeld kompetent beantworten kann. Da darf sich keiner in dein Herrschaftswissen einmischen.
    Mir ist sicher klar, dass Elterngeld und Elternzeit zwei paar Stiefel sind. Aber es ging der Fragestellerin ja darum, zu arbeiten und gleichzeitig Elterngeld zu bekommen. In Bayern empfiehlt es sich definitiv, Elternzeit zu nehmen, auch wenn man arbeitet. Mit der Elternzeit gehen nämlich gewisse Sonderrechte einher. Z.B. kann man dann auch nur ganz wenige Stunden arbeiten. Für die normale Teilzeit gilt das nicht. Da müssen mindestens sechs Stunden geleistet werden. Man kann auch mit kurzer Vorlaufzeit (7 oder 8 Wochen, ich habe die Zahl nicht mehr ganz genau im Kopf) wieder ganz in die Elternzeit zurückkehren, auch mitten im Schuljahr.

    Vielleicht solltest du einfach nur die Frage der Fragestellerin beantworten, hier unterstellt dir niemand was, du wirfst einfach alles durcheinander.
    Sie fragte nach der Anrechnung und das ist Bundesrecht.

    Klar hast du in Elternzeit Vorteile usw. aber das war nun mal einfach überhaupt nicht gefragt!
    Und scheinbar will sie das Bundesland einfach nicht nennen, sonst hätte sie dies wohl schon angegeben.

    Und ich habe das ganz anders verstanden. Warum will sie denn dann bei der Schulbehörde nachfragen, die ist doch für allgemeine Fragen zum Elterngeld gar nicht zuständig? Das Ganze kann sie doch nur machen, wenn man gleichzeitig in Elternzeit sein und aber auch Teilzeit arbeiten kann. Und dieses Prozedere legt beispielsweise hinsichtlich möglicher Stundenzahl eben der Arbeitgeber fest. Und wie gesagt, in Bayern ist das unkompliziert und sehr variabel möglich.

    Natürlich ist die Schulbehörde nicht zuständig, scheint ihr aber nicht klar gewesen zu sein bzw. erhoffte sie sich da ja trotzdem Antworten.
    Dir scheint aber auch nicht klar zu sein, dass Elterngeld überhaupt nichts mit Elternzeit zu tun hat, die braucht man nämlich nicht, um welches zu erhalten. Damit ist die Schulbehörde und somit auch das Bundesland vollkommen raus aus der Fragestellung ;)

    Susannea, dass das Elterngeld bundesweit geregelt ist, ist ja wohl klar. Es ging der Threaderstellerin aber vor allem doch aber auch darum, wie die Regelungen im Schuldienst überhaupt so sind. In Bayern ist das sehr großzügig. Da kann man 3 Jahre Elternzeit nehmen, aber in der Zeit auch Teilzeit arbeiten und zwar mit so wenig Stunden wie man will. Kann man für jedes Schuljahr wieder neu angeben und verändern. Ich fand das klasse, habe ein halbes Jahr komplett Elternzeit genommen und zwei Jahre anschließend gerade einmal 2 Stunden gearbeitet, an einem Nachmittag, war ein Seminar in der Oberstufe. Da kamen stattliche 350 Euros rum. Ansonsten hatte ich in der Schule keine Verpflichtungen und meine Krankenkasse war auch bezahlt.

    Ich verstehe die Frage eben so, dass es ihr darum ging, wie das beim Elterngeld ist mit der Anrechnung, denn dazu hat sie ja die konkreten Fragen gestellt ;)
    Zumal sie auch explizit nach Stellen gefragt hat, die zum ELTERNGELD beraten und das ist vollkommen unabhängig vom Beruf usw.

    IN Berlin gibt es in den Grundschulen kein hitzefrei mehr, die Kinder müssen ja bis 13:30 Uhr betreut werden und hitzefrei würde das ja den Erziehern überstülpen, zumal wir auch nicht früher gehen dürfen, also ist es total unsinnig.
    Brandenburg hat hitzefrei, damit landen die Kinder früher im Hort.

    War nicht die Idee hinter dem 24-monatigem Elterngeld, dass man da hinzuverdienen kann? Das wäre doch voll unlogisch, wenn es dann doch angerechnet werden würde.

    Die Idee war, dass man früher wieder einsteigt, also wird es weniger angerechnet (bei dem Beispiel hier, merkt man die Anrechnung ja z.B. gar nicht!). Angerechnet wurde es schon immer und nein es ging definitiv nicht ums dazu verdienen können ;)
    Wie gesagt, ums früher einsteigen und das evtl. in Teilzeit.

    Und ob du es unlogisch findest oder nicht, scheint die Regierung nicht interessiert zu haben, als sie es ins Gesetz geschrieben hat ;)

    Ein ewiger Streitpunkt zwischen mir und meiner Frau. Ich bin als alter Wessi auch der Meinung, dass man um die Einschulung nicht so einen Bohei machen sollte. Ist schließlich kein Freudentag :teufel: .
    Aber es ist schon interessant zu sehen, wie neue Adoleszenzrituale an die Stelle der alten treten, wenn die Religion ihre Rolle verliert. Im Westen hatten wir halt Taufe, Erstkommunion, Konfirmation etc.

    Das kann ich so nicht stehen lassen. Ja, hier scheint bei den meisten dann die Einschulung die Taufe zu ersetzen, aber als West-Berliner war die Einschulung auch schon immer ein großes Fest ;)

    Meinetwegen. Aber dann soll doch bitte auch die Schule die Geschenke finanzieren, nicht die einzelne Lehrkraft.

    Wie gesagt, wird ja hier auch so gehandhabt ;)
    Bzw. sonst finanziert die Klassenkasse dies.

    Warum?
    Logisch, dass Oma, Tante oder Patenonkel dem Kind etwas schenken wollen, um diesen wichtigen Tag zu feiern.
    Warum sollte "die Schule" oder die Klassenlehrerin den neuen Erstklässlern etwas schenken? Von welchem Geld wird das bezahlt? Schule ist nicht Familie.
    "Das gehört dazu" ist für mich keine sinnhafte Erklärung - bitte nicht übel nehmen, ich verstehe es wirklich nicht.

    Vielleicht resultiert mein Unverständnis auch daraus, dass meinem Gefühl nach dieser ganze Geschenkewahnsinn immer bizarrere Formen annimmt und gerade hier sich oft grässlich stark die "Gräben" zwischen den Familien mit und ohne Geld zeigen.
    Ich bin da bei Simone61, wobei ich das mit den Foto-Cds schon auch praktiziere (wenn ich es denn zeitlich schaffe).

    Die Idee mit den "Mutsteinen" oder ähnlichen eher ideellen Dingen finde ich toll. Wir haben als Patenklasse z.B. auch kleine Schultüten als Willkommen gebastelt mit kleinen Briefchen drin.

    Hier ist Einschulung so wichtig, dass eben nicht nur Familie schenkt, sondern auch die Nachbarn usw. ;)

    Und ihr habt doch auch etwas geschenkt, muss ja gar nicht immer was gekauftes sein, die Lesezeichen ihrer "großen" in der Klasse finden die Kinder meist viel schöner!


    Und wie gesagt, hier finanziert es die Schule, der Förderverein oder die Klassenkasse.

    Ich finde das auch als Grundschullehrerin seltsam.
    Ist in meiner Schule (bisher) nicht üblich.
    Aber die Ausschulung wird immer mehr zum Megaevent, die Abschiedsgeschenke der Klassenleher*innen immer umfangreicher.

    Ich denke das ist total Bundeslandabhängig und hängt sehr damit zusammen, ob eben die Einschulung in dem Bundesland eine "große" Sache ist. Hier wird ja nicht umsonst an den Samstagen vor und nach der ersten Schulwoche eingeschult, weil das eben eine große Festlichkeit ist, wo die Kinder mit der Familie und evtl. auch Freunden usw. das dann auch groß feiern. Da gibt es dann eben generell jede Menge Geschenke und da gehört dann eben auch eines der Schule irgendwo dazu.

    Sinnvoller kann dann u.U. sein, zwar 2 Jahre Elternzeit zu nehmen, aber das Elterngeld wirklich nur für 12 bzw. 14 Monate zu beantragen. Dadurch würde man es im ersten Jahr voll bekommen, während im zweiten Jahr dann zwar nichts mehr ausgezahlt wird (an der Gesamtsumme ändert sich ja nichts), aber dafür keine Anrechnung auf den Verdienst der Teilzeitarbeit in Elternzeit erfolgt. So sollte unterm Strich deutlich mehr übrig bleiben. Wichtig ist dabei nur, im ersten Jahr selber Rücklagen zu bilden.

    Wie gesagt, je nach Umfang der Teilzeitarbeit (wenn nicht mehr als 1400 Euro Netto rauskommt in diesem Falle), ist die Anrechnung nicht zu merken beim ElterngeldPlus

    Danke für die Antwort! Eine Sache ist mir noch nicht ganz klar: ich arbeite Vollzeit und würde 1800 Euro für 1 Jahr bekommen, da ich zwei Jahre nehmen möchte, wären es dann ja nur 50%, also 900 Euro. Sprich, ich kann zu diesen 50% nicht noch etwas "dazu" verdienen, sondern ist es so, dass darauf noch einmal 50% angerechnet werden?
    Ein Beispiel (sorry, der Geldbetrag x ist jetzt frei erfunden): ich hatte gedacht, dass ich im zweiten Jahr 900 Euro Elterngeld bekomme und dann noch - sagen wir mal - Betrag x, 700 Euro dadurch, dass ich mich stundenweise selber vertrete. In meiner Rechnung wären das 1600 Euro. Aber wenn ich Dich nun richtig verstanden habe, würde ich 700 Euro verdienen und 200 Euro "dazu" als Elterngeld bekommen? Dann kann ich ja direkt ganz zu Hause bleiben.

    Im ersten Jahr habe ich noch Ersparnisse, sodass ich mit den 900 Euro hinkommen würde, im 2. Jahr wäre ich auf mehr Geld als nur 900 Euro angewiesen, denn alleine meine private KK kostet schon einen Haufen Geld. :(

    Wie gesagt, es wird angerechnet, nicht abgezogen, wie habe ich ja oben schon als Formel angegeben und das ist ja weit von deiner Rechnung entfernt.


    Also, du verdienst 2800 Euro vor der Geburt (mehr wird einfach nicht berücksichtigt), nach der Geburt verdienst du 700 Euro, dann wird dein Elterngeld aus den 2100 Euro berechnet.
    Davon gibt es also dann 65%, wären 1365 Euro. Da aber maximal 50% vom Basiselterngeld, sprich 900 Euro gezahlt werden, bekommst du dann diese. Die Anrechnung macht sich also bei dir dann gar nicht bemerkbar und du hast dann wirklich 1600 Euro.

    Mit der PKV musst du übrigens mal nachfragen, viele Bundesländer zahlen in Elternzeit einen Zuschuss dazu.

    Liebe Forumsteilnehmer,

    ich gehe bald in Elternzeitund muss mich wegen der Länge der Elternzeit entscheiden. Ich würde gerne zwei Jahre nehmen, aber es ist bei uns auch eine Kostenfrage. Ist es möglich, zwei Jahre zu nehmen und im zweiten Jahr sich selbst zu vertreten, sodass man ZUSÄTZLICH zu den 900 Euro Elterngeld noch etwas dazu verdienen kann oder wird einem das zusätzlich verdiente Geld von den 900 Euro Elterngeld abgezogen?

    Wieviel du verdienst kannst du unter oeffentlicher-dienst.info ausrechnen.

    Zusätzlich zum Elterngeld geht das natürlich nicht, es wird aber auch nicht abgezogen, sondern angerechnet.
    Sprich dein Elterngeld wird dann aus dem Einkommen vor der Geburt (allerdings maximal ca. 2800 Euro) abzüglich dem Einkommen nach der Geburt berechnet. Da du ja scheinbar auf zwei Jahre das Elterngeld aufteilen willst, also ElterngeldPlus nehmen (was dann aber maximal 22 Monate sind!), gibt es aber höchstens 50% vom Basiselterngeld.

    Da gibt es diverse Rechner für, die dir das ausrechnen.

    Es gibt keinen rechtlichen Vorschriften, wann man eine Schwangerschaft mitteilen muss, es wäre ja auch gar nicht nachprüfbar, wann die Frau dies erfahren hat. Ob es sinnvoll ist, da unnötige Risiken einzugehen, ist allerdings eine andere Sache.

    Steht ja auch nirgends, dass man es mitteilen muss, nur was nach der Mitteilung an die SL passiert ;)

    Das war mein bisheriger Informationsstand, daß man eigentlich verpflichtet ist, es mitzuteilen sobald man es weiß. Aber scheinbar ist dem nicht so.

    Nein, dem ist nicht so. Nur die Geburt muss mitgeteilt werden, alles andere ist freiwillig.


    Aber selbst wenn du mitfährst, ohne den SL zu informieren. Was sollte er dir daran übel nehmen? Verstehe die Sorge irgendwie nicht.

    Bei mir hat das damals die Schulleiterin selbst in der 7. Woche übel genommen, dass ich ihr "erst" da gesagt habe (nachdem der Unterrichtsbesuch vorbereitet war usw. so dass ich Zeit für das vorläufige BV hatte), weil sie der Meinung war, wenn was passiert wäre, hätte doch jeder gesagt, sie muss es doch gewusst haben und sie ist ihrer Fürsorgepflicht nicht nachgekommen.

    Übrigens zu kurz fehlen, wir hatten eine Kollegin, bei der hat es 4 Wochen gedauert bis die Unterlagen vom arbeitsmedizinischen Dienst endlich da waren, also das ist teilweise schon sehr lange, nicht nur kurz!

    Bist du denn wirklich sicher, dass der FA auch die Immunität auf Ringelröteln getestet hat? Und mit Impfschutz hat das alles ja nichts zu tun, denn ob geimpft oder nicht, sagt ja nichts über Immunität aus, zumal ja Ringelröteln und CMV nicht geimpft werden (können).

    Ich bin Grundschullehrerin und in der 10.Woche schwanger.
    Da die Schule erst am Montag wieder losgeht, habe ich meiner Schulleitung noch nichts gesagt.
    Jetzt habe ich aber folgendes Problem:
    Am Montag erfahre ich von meiner Frauenärztin, ob ich mein Immunschutz vollständig ist. Ist er es nicht, hat es sich ja mit dem Arbeiten erstmal erledigt. Sollte ich ihn aber doch haben, würde ich meiner Schulleitung gerne erst in 3Wochen Bescheid sagen wollen, da übernächste Woche eine Klassenfahrt ansteht, die ich begleiten soll. Würde ich ihr aber schon Bescheid sagen, hätte ich erstmal so lange Berufsverbot, bis das Ergebnis vom Amtsarzt da wäre, heißt ich könnte nicht mit auf Klassenfahrt. Jetzt bin ich aber unschlüssig, ob es ok ist, es ihr erst viel später zu sagen und dann ja erstmal zu fehlen ...? Sie ist zwar sehr nett, aber nicht, dass Sie es mir doch übel nimmt (zwecks Planung), dass ich damit gewartet habe.
    Freue mich über jeden Rat!

    In Berlin sind doch seit Mittwoch Präsenztage, da wäre das die günstigste Gelegenheit gewesen, denn die Antwort deiner FA interessiert nicht. Du musst nach Mitteilung sofort die Schule verlassen bis du beim arbeitsmedizinischen Dienst warst (wenn Schüler anwesend sind) und der die Freigabe gegeben hat. Und in der Regel testet kein FA z.B. Ringelröteln, aber gerade die sind gefährlich.

    Also klar, wenn du unbedingt mit auf Klassenfahrt willst, dann warte noch, ich würde es nicht machen und hier würde es wohl auch jemand übel nehmen.

    Ok, ich habe jetzt klären können das es rückwirkend ab Jan 2013 gezahlt werden kann....der Rest ist verjährt...aber immerhin ein wenig...falls nochmal jemand so blind ist wie wir und danach sucht...

    Naja, immerhin drei Jahre, ist doch schon einiges. Aber ärgerlich ist es natürlich trotzdem. Nach deiner Frage gestern hatte ich das schon fast befürchtet, dass du den Familienzuschlag bisher nicht bekommen hast und nun hast du nicht nur den, sondern vermutlich auch gleich den höheren Beihilfesatz, das ist doch schon mal was.

    Du bekommst den Familienzuschlag trotzdem, ich hatte ihn auch für beide Kinder und das Kindergeld bekommt mein Mann. Ich musste dafür nur die Geburtsurkunden der Kinder einreichen. Nur für die Beihilfe ist bei zwei Beamten wichtig, wer das Kindergeld erhält!

    Einen Mentor, ja den habe ich. Der hat aber nichts genaues dazu gesagt. Nur irgendwas mit Tabelle und von/bis Angaben.
    Das soll aber VOR der UE vorliegen!
    Als ich möchte diese Aufgabe machen, und brauche xy-Zeit dafür? Ja, wieviel Zeit brauche ich denn?

    Genau so ist es, du musst vorher sagen, wieviel Zeit die Schüler brauchen oder du dafür einplanst, klappt das nicht, musst du begründen können, warum nicht.
    Während des UNterrichts musst du keinen Zeitablauf dokumentieren, höchstens beim Besuch ei Kreuz oder so, wenn der Punkt nicht gepasst hat, damit du dazu was sagen kannst.

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