Beiträge von Susannea

    Mit dem Rechenweg wurde dargestellt, wie einzelne Leute gerechnet haben:
    Sie haben zunächst die Klammer ausgerechnet, das Ergebnis der Klammer dann mit 2 multipliziert, das Ergebnis wiedermn durch 8 geteilt und dazu dann die +1 addiert. So kamen sie auf das Endergebnis 2. Im Endeffekt wurde 'einfach' die Regel links-vor-rechts-Regel bei gleichrangigen Zeichen nicht beachtet!


    Es wurde heir aber weder wirklich ein rechneweg hingeschrieben noch hatten die Gleichheitszeichen etwas dazwishen zu suchen, denn es war nicht gleich ;)
    Wenn meine Schüler das schreiben, dann können sie sich die Punkte abschminken, denn man kann nciht ienfach Zahlen irgend wo weglassen und dann wieder dazuholen usw.
    Alle Teile der Gleichung müssen den ganzen Weg lang dabei sein ;)

    Sonst müsste ich fairerweise in Physik auch anfangen Punkte dafür zu geben, wenn jemand sich eine halbe Stunde an die Aufgabe hinsetzt und trotzdem ein leeres Blatt abgibt, er aber eben enorm darüber nachgegrübelt hat.


    Wieso, du gibst doch hoffentlich für teilweise Lösungen oder Lösungsansätze auch Teilpunkte.

    Und ja, wenn man also die individuelle Bezugsnorm nimmt, die ja oft gefördert wird, kann das dann genauso viel Punkte geben, wie die komplette Lösung bei einem guten Schüler!

    Aber bisher sind wir in der Schule leider davon noch weit entfernt!

    Und den gleichen "Blödsinn" macht man im Studium. Mittelhochdeutsch, Literaturwissenschaft usw., aber eine Grundlagenseminar in dem man nochmal den Schulstoff aufarbeitet, wollte keiner anbieten. Dabei ist es doch genau das, was man später auch unterrichten soll. Da hakt doch das System irgendwo.


    Wir mussten so tolle Kurse wie "Morphologie", "Syntax","Wortbildung" und "Lexikologie" machen, das ist dann auch ober ätzend, wenn du in Grammatik usw. fit bist!
    Also für irgendjemanden ist es entweder langweilig oder aber andere müssen sich was selber erarbeiten, nie kann man es allen Recht machen!

    4,x ist doch in der Regel noch tragbar, gibt auch schlechtere und wenn man dann sogar genau die Aufgaben (und das sogar noch mit den Zahlen) gerechnet hat und das 3 Wochen lang, immer und immer wieder und der Schnitt trotzdem bei unter 4,x liegt, dann ist es eben so.

    Auch hier natürlich nur ein nicht repräsentativer Einzelfall, aber auch hier deckt sich das erschreckend mit meinen Beobachtungen.


    Da kann man ja von Glück sagen, dass die Professoren, die die Untersuchung durchgeführt haben die Aufgaben nicht gestellt haben, da hätte je nach Laune wohl kaum einer bestanden.

    Wenn dem wirklich so gewesen wäre, wären bestimmt nicht so viele durchgefallen. Dass die Uni das gerne auf faule Studenten schiebt, ist eine ziemlich einfache Ausrede.
    Das ein kompletter Jahrgang die Arbeit verweigert, wage ich zu bezweifeln, so viel Solidarität gibts ja sonst auch nirgends in Deutschland unter Lehrern.


    Das kann ich mir auch nicht vorstellen, vor allem nach der Reaktion der Uni nicht!

    Keiner von uns behauptet ernsthaft, dass die Mathematikinhalte mit denen eines Mathestudiums mithalten können.


    Äh doch, das wurde heir z.T. gesagt und ich weiß, dass ich dies auch gesagt habe, denn wir haben wie schon mal geschrieben auch mit den Diplom-Mathematikern zusammen gesessen z.T. in den Veranstaltungen und das als Grundschullehrer!
    Wobei das in Bio viel häufiger war, da gabs eigentlich keine Teilung
    !

    Ich beneide die Teilnehmer, die hier groß posaunen, die Aufgaben zum Großteil aus dem Stand lösen zu können - ich habe lediglich bei einigen eine Ahnung, wo das in meinen Aufzeichnungen steht und wie man dabei vorgehen könnte. Und die Klausuren liegen gerade mal 2 bzw. 4 Semester hinter mir.


    Die Frage ist doch aber dazu auch, was du wie studiert hast. Wie gesagt, ich habe damals Mathe als Hauptfach studiert, einen Großteil mit SekI und SekII Lehrern oder gar Diplom-Mathematikern zusammen und auch wenn es länger her ist, alles vergisst man dann doch nicht. KLar haben wir geflucht, aber gebracht hat es eine Menge!
    Aber nein, ich hätte das in Berlin im Hauptfach Grundschulpädagogik in den Mathe-Veranstaltungen so nicht gelernt, dafür war da viel mehr Praxis-Relevantes, das gabs in POtsdam eben in einzelnen Veranstaltungen und selten als Kombi!

    Wichtig wäre dazu dann auch noch zu wissen, was für Hilfsmittel erlaubt waren. Formelsammlugn z.B. oder gar die kompletten Aufzeichnungen usw.
    Ich bin mir aber sicher, dies Aufgaben auch alle in Mathe gemacht zu haben in der Uni. Z.t. auch als Hausaufgaben.

    So ganz nett sind eingie Aufgaben nicht, aber da sind auch welche dabei, die ich gleich lösen könnte, wo man im Kopf schon dabei ist, wenn man die liest ;)

    Allenfalls könnte ich mir Brückenkurse vorstellen, die die Lücken aus 12 oder 13 Jahren Schulzeit füllen. Zum einen nicht gerade ein Aushängeschild für die Schulmathematik. Zum anderen muss die Kurse auch jemand anbieten, d.h. sie werden Geld kosten. Wer zahlt?


    So ein Seminar gabs bei uns damals auch. War eine Pflichtübung, also auch normal abgedeckt ;)
    Klar muss eine Grundlage da sein, aber wir hatten z.B. ganz andere Voraussetzungen mit Leistungskurs-Mathe als die mit dem Grundkurs.
    Daher war für mich der Brückenkurs auch recht witzlos, also nur Auffrischung, aber es hatten doch einige Probleme mit den Mathescheinen, aber ich habe auch MAthe als Hauptfach studiert.

    In NRW müssen die Eltern pro Schuljahr nur für 1 Fach Schulbücher kaufen, alle anderen werden von der Schule gestellt ... und bis sie auseinanderfallen genutzt.


    Tja hier pro Schuljahr im Wert einer bestimmten Summe und die reicht meist um fast alles abzudecken.

    Meinst du Leihinstrumente? Die sind an allen Gymnasien, die ich kenne, mindestens 10 Jahre alt und haben sich durch die jährliche Leihgebühr längst amortisiert. Neue werden nicht gekauft - kein Geld


    Leihinstrumente werden hier nach 4 Jahren an die Schüler billig weiterverkauft und für den nächsten in der Regel neue gekauft. Nein., ich meine die für die Band, das Orchester, den Musikraum usw.

    Aber selbstständiges Lernen braucht doch Platz!!! Wenn in meinem Klassenraum rechts und links vom Pult noch Schülertische stehen und die Tische so eng hintereinander stehen, dass die Stühle kaum zurückgeschoben werden können, die Schüler ihre Stühle also DREHEN müssen, um aufstehen zu können - wo bringe ich da meine differenzierten Materialien unter? Wie soll ich Lernzirkel machen, Gruppentische stellen


    Klar benötigt man eigentlich mehr PÜlatz, aber zur Not gehts auch mit dem nicht vorhandenen, wenn man denn will!

    Die beiden geistig behinderten Männer arbeiten in ganz normalen Firmen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Ist das nicht das, was die UN-Konvention will? Teilhabe am gesellschafltichen Leben. Ich bin sicher, dass beide in einer beschützenden Einrichtung besser aufgehoben und nicht so einsam wären.


    Ja, das habe ich wohl missverstanden!"
    UNd waren sie vorher auch in regelschulen usw. so dass sie schon ein soziales Umfeld hatten?

    Und außerdem sind die Schüler bestimmt total glücklich in der Regelschule - das sieht man schon den strahlenden Gesichtern an!


    Das, was hier genannt wird, ist bei uns der Alltag an vielen Regelschulen ohne Integration und Inklusion, also ändern wird sich da dann mit diesen Dingen nicht viel!

    Zum einen haben Fördervereine auch nicht Geld ohne Ende, zum zweiten stehen Fächer wie Hauswirtschaft und Werken nicht auf dem Stundenplan (schon allein von den curricularen Vorgaben her). Ergo wird auch kein Förderverein dieser Welt Geld für Schulküchen etc. her geben, wenn dieses Geld an anderer Stelle dringender benötigt wird.


    Ich kann es hier nur aus der Sicht der Gymnasien sagen, die geben das sehr wohl dafür aus oder für Musikinstrumente usw.
    Schulbücher kauft ja die Schule in der Regel hier nciht mehr, sondern die Eltern, nur wenige Bücher stellt die Schule und dann auch oft nur für die ALGII-Empfänger!
    Aber das ist ja in jedem Bundesland verschieden.
    Aber das selbstständiges Lernen an den Räumlichkeiten scheitern soll, passt!

    Kannst du nicht mal sachlich bleiben?


    Ich war nirgends unsachlich, was du reininterpretierst ist und bleibt deine Sache, dafür kann ich nichts!
    Aber ja, es gibt Beispiele, wo die Lehrer, Ärzte und Eltern durch dieses isolierte das Lernen verhindert haben!

    Schülerfirmen sind AGs. Diese sind nachrangig. Zunächst muss der normale Unterricht abgedeckt sein. Ist die Schule unterversorgt (und man ist leicht bei weniger als 90%), dann müssen AGs, Förderstunden, Forderangebote - auch während des laufenden Schuljahres - gestrichen werden.

    Ich kenen diverse Schulen mit Schülerfirmen und nein, da würden diese nicht nachrangig sein, denn die Schülerfirma bringt Geld, was an anderen Stellen eingesetzt werden kann, z.B. in der Ausstattung! Die Schülerfirma habe ich bei uns noch nie wegfallen sehen, anderen Unterricht schon. Wobei hier auch selten noch eine Abdeckung unter 90% auf Dauer ist, maximal zum Jahresende, wenn das Geld der Schulen knapp ist!


    Wie, kann man jetzt Wunschlisten abgeben, was man an Ausstattung haben will? (Oder habe ich da ein Ironiezeichen übersehen?)
    Hauswirtschaft, Kochen, Werken, Nadelarbeit etc. sind keine regulären Schulfächer an Gymnasien. Also gibt es auch nicht die räumliche Ausstattung / Materialausstattung.


    Wie gesagt, die Sekundarschulen haben dies alle, die Gesamtschulen auch, die Gymnasien können dies natürlich mit entsprechedem Förderverein, den hier viele Schulen ahbe, auch anschaffen und tun dies oft!

    Weißt du überhaupt aus welchen familiären Verhältnissen viele Kinder mit Förderbedarfen stammen. Wohlbehütete Kinder aus geregelten Verhältnissen sind eher die Ausnahme.


    *Ironie an* Nein, ich laufe mit geschlossenen Augen durch meine Klassen und gucke bei den Klassenlisten nicht an, wer im Heim und bei Großeltern usw. lebt! *Ironie off* Aber wie gesagt, in Grundschulen gibt es das bei uns alles und die werden auch Klassenweise genutzt und an Sekundarschulen auch, bleiben also nur die Schüler an Gymnasien und die werden aus besserem Haushalten stammen, sonst würden sie da nicht landen!

    Beide stehen voll im Leben: Sie haben eine Arbeitsstelle, sie haben eine eigene Wohnung. Beide haben eines gemeinsam: Sie sind beide sozial vollkommen isoliert und kennen nur ihre Arbeit. Sie sind beide vollkommen fehlernährt und haben aufgrund dessen schon ihre Zähne verloren. Noch eines haben sie gemeinsam: Sie sind völlig verdreckt und ungepflegt.


    Aber genau das meine ich, dieses sozial isolierte, was ihnen auch noch eine Arbeit außerhalb des normalen Systems beschafft usw. vielleicht wäre es ja ohne diese Isoliertheit bei beidne nciht so, es gibt davon ja viele Beispiele!

    Leider bleiben außerdem einige Fragen offen wie... Leistungsbewertung, VERA, Vorgaben der Richtlinien und Lehrpläne, Personalsituation, Raumsituation, Empfehlung für weiterführende Schulen, Umgang mit Schülern, die Förderbedarf im Bereich emotionale und soziale Entwicklung haben...
    Dafür war einfach keine Zeit... sagte er.


    Keine Zeit bei der Fortbildung oder keine Zeit bei der Einführung der Inklusion?

    Ganz ehrlich. Wer meint, dass Inklusion einen Vorteil für alle Beteiligten bringt, der ist ein realitätsfremder Träumer. Wie soll um Gotteswillen ein Lehrer die bunte Vielfalt der Aufgaben und Anforderungen erfüllen? Das ist nicht zu schaffen. Klar ist, dass keiner in einem solchen System auf seine Kosten kommt und das Leistungsniveau immer mehr sinken wird.
    Nur gut, dass alle Firmen jetzt Einstellungstests machen, weil sie sich auf die Zeugnisse überhaupt nicht mehr verlassen.


    DAs sehe ich etwas anders, denn viele der Dinge, die du fragst, werden auch in Regelschulen gemacht. Ja, es gibt Regelschulen mit Lehrküche, MIt Werkstatt und Hauswirtschaft. Vielleicht nicht unbedingt an den Gymnasien, aber da sind die Schüler deiner Aussage nach doch eh kognitiv nicht fähig zu.
    Da mir ehrlich gesagt ganz anders und das ist mal wieder ein typischer Punkt, wo nicht die Schüler nciht mehr könenn, sondern die Lehrer es verhindern, weil sie durch die Diagnose und die Sicht darauf ihnen die anderen Möglichkeiten nehmen!

    Und ja, die Sekundarschulen hier haben dies alles, na klar haben Gymnasien und Gesamtschulen auch Praktika und na klar werden die auch betreut.
    Und die Zeugnisse stellen ja nicht nur bei der Inlusion ein Problem dar, sondern Ziffern-Zeugnisse sind ja schon viel länger umstritten.

    Ich betone hier nochmals. Wir bereiten die Kinder aus Leben vor. Meine Erfahrung zeigt mir, dass unsere ehemaligen L-Schülerinnen- und Schüler zum großen Teil einfache Ausbildungen machen (Andere Ausbildungen können sie einfach aufgrund fehlender kognitiver Voraussetzungen nicht machen), sie schaffen und letztendlich zum Bruttosozialprodukt beitragen. Wahrscheinlich werden sie demnächst aus Klasse 7 oder 8 ohne Abschluss entlassen und dem Steuerzahler zur Last fallen.


    Hm, ich denke immer noch, vieles, was die Kinder jetzt gelehrt bekommen müssten sie nicht umständlich lernen sondern würden es nebenbei mitbekommen! Warum sollen diese Kinder Kartoffelschälen in der Schule lernen, die anderen tun dies doch auch nur z.T. udn zum Teil zuhause, aber ja, diese Möglichkeit gibts für alle und zwar in der Regelschule!

    Meine Schule (Gym) hat kein Hauswirtschaft / Werken und keine Lehrküche. Eine Schülerfirma leider auch nicht.


    Aber das ist doch von der Schule abhängig, dies kann die Schule doch alles haben, wenn sie will!

    Ok - dann haben wir Inklusion, aber mit 2 Lehrern


    So sollte es ja auch mit "besseren" Rahmenbedingungen sein, denn mit nur einem Lehrer dauerhaft wird das nicht stemmbar sein!

    Danke Mama Muh, schön geschrieben!

    SunnyGS: Dafür brauche ich weder Inklusion, noch Integration, so sieht hier an vielen "normalen" Schulen schon seit Jahren der Unterricht aus.

    Eben gerade weil alle Unis auf Bachelor-/Masterstudiengänge umstellen bzw. umgestellt haben. Brauch man (ich) in Zukunft den Master of Education?


    Nein, den braucht man nicht, denn um in einem anderne Bundesland das ref machen zu können muss der Master of Education erst als 1. Staatsexamen anerkannt werden bzw. die Gleichstellung bescheinigt werden.
    Also mit dem Staatsexamen müsste es eigentlich einfacher sein, aber dadurch ist in einigen Bundesländern dann das Ref länger!

    Maxi: ich weiß es, ich mache bei uns die Stundenpläne. Es ist sehr knifflig. Aber trotzdem klappt es, selbst bei Teilzeitlehrern, dass wir max. 3 Lehrer pro Klasse haben . (+ Lehrer in den AGs)


    Maximal 3 Lehrer würde ja heißen, da einer davon ja der Religionslehrer ist (das ist ja bei uns jemand von der Kirche und keiner der "normalen" Lehrer, der anderes unterrichtet), dass es maximal 2 Lehrer sind und das ist doch bei solchen Dingen wie Sport, Musik, Kunst, Deutsch, Mathe, Sachunterricht und Englisch ganz schön viel. Zumal eben Englisch ja möglichst die Fachlehrer, die das auch in Klasse 5 und 6 unterrichten auch in den jüngeren Klassen machen sollten!

    Die Einstellung einiger Kollegen hier ist einfach nur realistisch.


    Das hat nichts mit realistisch zu tun, wenn hier so konsequent gemauert wird. Realistisch ist sicher, dass es nicht einfach ist und das dazu auch noch einige Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, nicht aber, dass sie es nicht können oder müssen usw.!

    Zum Thema" 7 Lehrer im 4. Schuljahr": wenn im 4. Schuljahr 7 Lehrer unterrichten hat der Stundenplaner irgendwas falsch gemacht. Sorry.


    Das ist möglich, dass du dies so siehst. Die günstigste Variante fand ich es auch nicht, aber es lässt sich eben z.T. gar nicht anders machen, wenn die Kollegen ja auch noch alle den Fachunterricht in 5 und 6 mit abdecken müssen!

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