Beiträge von Susannea

    oder dass das sog. "Einklagen" auch gut überlegt sein will -

    Beziehst du das auch explizit nur auf Bayern?

    Ansonsten ist der Fall ja meist, dass ein befristeter Vertrag mit z.B. 13 Stunden da ist, wenn man sich dann einklagt (weil zuviele Befristungen, weil zuviele Stunden unterrichtet oder oder oder), dann hat man nicht nur oft Leute vor sich, die evtl. deutlichen Stress deswegen bekommen haben (auch wenn sie den Fehler gemacht haben), aber man hat auch nur die Stundenzahl und keinen Anspruch darauf diese zu erhöhen

    Ich dachte schon, nur mich verwirrt es so, denn ja, wir sind Regel-Grundschule und trotzdem inklusiv und zwar sowohl für körperliche als auch geistige Einschränkungen (weil ein Teil der Klassenräume ebenerdig gebaut ist)

    ach sooo, daher werden also Sonderrechte erwartet.
    OmG

    Warum besser gestellt, da sind wir dann wieder beim Frauenförderplan, der ja, da er die Gleichstellung zum Ziel hat, dann auch für Männer gelten muss (sonst wäre es ja eine Bevorteilung, keine Gleichstellung)

    Zitat

    Bei unausweichlichen Situationen sollen Beschäftigte mit kleinen Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen von Konferenzen oder sonstigen dienstlichen Veranstaltungen freigestellt werden.

    Gilt bei uns sowohl für Angestellte als auch Beamte und das hat wie gesagt, bisher immer geklappt.


    Ich würde also wohl mal beim Personalrat oder der Gleichstellungsstelle anfragen, ob es da nicht auch was gibt bei euch @Mitsch

    Nein, selbst im von dir zitierten Frauenförderplan ist von "unterrichtsfreie Tage" die Rede,

    Ja, aber nicht in Elternzeit, denn die TZ in EZ habe ich angemeldet für die Tage x, y, z und der Ag kann dies nur aus dringenden betrieblichen Gründen innerhalb einer bestimmten Zeit ablehnen, sonst gilt es nach dem BEEG als genehmigt und da er dies nicht getan hat, waren nur dies meine Arbeitstage, eine Veränderung dieser kann nur in einer gemeinsamen Einigung erfolgen.

    Also hatte ich Arbeitstage und freie Tage, weil das BEEG für Angestellte nunmal wichtiger ist als der Rest ;)
    Deshalb wollte die Personalstelle mir ja die Teilzeit gar nicht nach dem BEEG genehmigen, weil sie wusste, dass man damit noch viel mehr Vorteile hat als normal Teilzeit.

    Wie soll es allein technisch möglich sein, ein 1 jähriges Kind nach dem Unterricht von zu Hause abzuholen, um mit ihm gemeinsam wieder in die 46 km entfernte Schule zurückzufahren und dort einer Konferenz beizuwohnen? :))))

    Ins Auto steigen, die eine Stunde nach Hause fahren, Kind einladen, eine Stunde wieder zurück fahren. Je nachdem, wann die Konferenz beginnt, kein Problem.

    Machen bei uns auch Leute ohne Kinder, weil sie nicht die 3 Stunden oder so in der Schule rumsitzen wollen.

    Nein überhaupt nicht. Aber es gibt durchaus passende und unpassende Anlässe für ein Zusammenkommen. Eine Zeugniskonferenz ist meiner Meinung überhaupt nicht der Ort für Externe.

    Aber es sind ja keine Externen

    DA ist eben das Problem, du musst begreifen, dass Schule nur in Kooperation ordentlich funktionieren kann, solange man Eltern als extern betrachtet und nicht zugehörig, kann das nichts werden.

    Ich dachte immer, mit Teilzeit verzichtet man auf einen Teil der Arbeit und damit auf einen Teil des Geldes.

    Ja, dann kann es eben genau nicht sein, dass ich diese Arbeit immer jede Tag die Woche machen soll, wenn ich nur einen Teil des Geldes bekomme.

    Bei einigen Schulleitern sollst du aber nur auf einen Teil des Geldes verzichten, aber genauso immer zur Verfügung stehen, wie Vollzeit und das kann und darf eben nicht sein!

    Und genau diese Schulterzuck-"Ich hab ja Kinder"-Haltung stört mich so enorm bei jungen Eltern

    Nö, es war mein freier Tag und somit hätte ich genauso gut auch zuhause bleiben können (tun übrigens bei uns viele Kollegen ohne Kinder ja auch, weil sie da eben schon andere Termine haben).

    Außerdem ist das nun einmal so vorgeschrieben bei uns, dass das im Zweifelsfall mit der Kinderbetreuung zu vereinbaren sein muss bzw. man dann freizustellen ist.

    Dafür verzichten wir ja als TZ-Kräfte auf genügend Geld, um das auch an Vorteilen haben zu können/müssen.

    Übrigens nein, auch die Träger der Schulhelfer, Erzieher, Sozialarbeiter usw. erlauben das problemlos bei unseren Leuten, warum auch nicht, stören doch nicht wirklich.

    Wenn der Vater Zeit hat, die Kinder zu bringen, kann er sie ja auch betreuen

    Nein, der hat dann nämlich entweder seine Arbeit unterbrochen oder erst da angefangen zu arbeiten. Das wäre ja bei dem Thread hier auch so, dass jemand erst nachmittags anfängt.

    Und ja, ich bin entweder zu spät gekommen oder vorher gegangen im Unterricht. Die Schulleitung konnte sich überlegen, was wichtiger ist, anwesend sein einen Teil oder gar nicht, aber in der Regel fangen die Konferenzen bei uns so spät an, dass man das schafft. Oder sie sind eben so früh fertig, dass man einfach früher geht und dann rechtzeitig da ist, um das Kind zu betreuen

    Missbräuchlich wäre: Ich nehme 15 Monate, dann kommen die Sommerferien und dann nehme ich noch mal 9 Monate. Z.B.

    Selbst dann ist es fraglich, ob es missbräuchlich ist, denn das Gesetz erlaubt das explizit. (und machen ja AN außerhalb auch, dass sie da ihren Resturlaub nach dem Elterngeld erstmal einschieben und dann mehr Elternzeit nehmen).

    Also nein, eigentlich darf es alles meiner Meinung nach nicht diskutiert werden, NRW macht es trotzdem und nach den aufgestellten Regeln steht dort klar, beim Ende der Maximalzeit (und das sind 3 Jahre!) ist es okay. Warum sollte es denn auch bei 2 Jahren okay sein und bei 15 Monaten (wo man so lange z.B. Elterngeld bekommt) nicht?!? Nur weil da jemand anders Ferien festgelegt hat?!?

    Ich weiß jetzt nicht, wie lang sein Schulweg ist, aber ich wäre dann z.B. 1,5 Stunden unterwegs. Plus die Zeit, die es dauert, ein Kleinkind "einzuladen", das geht auch nicht in 30 Sekunden.

    Ja, das habe ich regelmäßig dann gemacht (2h hin- und her fahren insgesamt) oder mir die Kinder bringen lassen, die größeren habe ich übrigens dann oft in den Späthort bis 18 Uhr geschickt, somit waren schon mal 2 Stunden ca. mit Spielzeit/-zeug vor Ort überbrückt, blieb nur noch ca. eine Stunde übrig und die dann ankommenden Kinder zeigten der Schulleitung auch deutlich, dass sie zum Ende kommen muss (weil wir eben dann schon meist 2h in der Konferenz saßen)

    kodi Ah, mal eine andere Meinung dazu.

    Du würdest also kein Problem damit haben, einen Thread zum ersten Mal zu lesen, das Thema an sich ansprechend zu finden, darauf antworten zu wollen und dann zu sehen, dass du mit deiner Antwort aber voll in ein völlig anderes Thema/ein anderes Gespräch, das gerade läuft, hineinplatzt?

    (Nur zur Klärung meines "Tons": ich frage das ruhig und respektvoll, weil ich es wirklich wissen will.)

    Würdest du dann nicht antworten/doch themenbezogen antworten, ist ja egal, dass das Thema schon ein anderes ist/dich am neuen Thema beteiligen?

    Naja, wenn das Thema inzwischen nur noch ein anderes ist, dann ist der Thread meist älter und dann braucht man auch nicht mehr wirklich zur Ursprungsfrage zu antworten, weil sich das meist entweder erledigt hat oder aber beantwortet wurde.

    Ich finde, ein Gespräch würdest du ja auch nicht abwürgen, bloß weil man nicht mehr bei der Ursprungsfrage ist (was meist gut ist) und so sollte es meiner Meinung nach in einem Forum auch sein, es entwickeln sich andere Themen und manchmal werden die dann ausgegliedert und manchmal nicht, aber abwürgen sollte man die nicht.

    Verstehe ich das richtig: Schüler und Eltern stimmen mit über die Noten anderer Schüler ab? Über deren Nachteilsausgleich oder Klassenwiederholung? Ggf. gar über deren Versetzung oder Abschluss? Und man wundert sich hier darüber, dass das manche für seltsam halten?

    Nein, das verstehst du nicht richtig, bei uns sind Eltern grundsätzlich nicht stimmberechtigt, sondern haben nur beratende Funktion und das wird eben gerne genutzt, weil es eine andere Perspektive ist und nein, da geht es nicht um Noten.

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